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	<title>Seedmatch Blog &#187; Venture Capital</title>
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	<description>Crowdfunding für Startups</description>
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		<title>Ist Ihr Geld schon lebendig?</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Jul 2010 09:27:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friederike Lanzsch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Business Angels]]></category>
		<category><![CDATA[Crowdfunding]]></category>
		<category><![CDATA[Mikroinvestor]]></category>
		<category><![CDATA[Sparquote]]></category>
		<category><![CDATA[Startup]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmensbeteiligung]]></category>
		<category><![CDATA[Venture Capital]]></category>

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Mit Sorgenfalten auf der Stirn betrachten Wirtschaftsexperten die Entwicklung der Sparquote in den letzten Monaten und Jahren. Als eine der wichtigen Größen der Konjunktur ist sie derzeit auf dem höchsten Stand seit 1993 – Tendenz steigend. 
Mit dem Begriff Sparquote ist meist die „durchschnittliche Sparquote der privaten Haushalte“ gemeint, d.h. wie viel Prozent ihres Einkommens [...]]]></description>
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<p>Mit Sorgenfalten auf der Stirn betrachten Wirtschaftsexperten die Entwicklung der Sparquote in den letzten Monaten und Jahren. Als eine der wichtigen Größen der Konjunktur ist sie derzeit auf dem höchsten Stand seit 1993 – Tendenz steigend. </p>
<p>Mit dem Begriff Sparquote ist meist die „durchschnittliche Sparquote der privaten Haushalte“ gemeint, d.h. wie viel Prozent ihres Einkommens private Haushalte „auf die hohe Kante“ legen. Laut Statistischem Bundesamt waren das im vergangenen Jahr in Deutschland 11,3 Prozent des verfügbaren Einkommens. Die Bundesbank gibt an, dass die Deutschen im Jahr 2009 Vermögen in Höhe von knapp 147 Milliarden Euro gebildet haben, rund 21 Milliarden Euro mehr als im Vorjahr. <a href="http://www.bundesbank.de/download/presse/pressenotizen/2010/20100429.vermoegensbildung.php"> (Quelle)</a> </p>
<p>Im ersten Quartal 2010 stieg die Sparquote weiter an auf nun 11,6%. Zum Vergleich: in den USA lag die Quote im März bei nur 2,7%!</p>
<p><a href="http://blog.seedmatch.de/wp-content/uploads/2010/07/Sparquote-Deutschland.jpg"><img src="http://blog.seedmatch.de/wp-content/uploads/2010/07/Sparquote-Deutschland-277x300.jpg" alt="Sparquote Deutschland" width="277" height="300" class="alignnone size-medium wp-image-588" /></a></p>
<p>Eigene Grafik. Daten: <a href="http://www.destatis.de/jetspeed/portal/cms/Sites/destatis/Internet/DE/Presse/pm/2010/05/PD10__181__811,templateId=renderPrint.psml"> destatis </a></p>
<p>Eigentlich ist Sparen in Krisenzeiten doch eine gute Sache, oder? Warum also die Sorgenfalten? </p>
<p>Je mehr Geld auf Konten schlummert, desto weniger ist im Umlauf, d.h. das angelegte Kapital ist dem Wirtschaftkreislauf entzogen. Das Geld wird also nicht mehr ausgegeben, was sich in der niedrigen Konsumquote und der niedrigen Investitionsquote widerspiegelt. Besondere mediale Beachtung findet dabei das zögerliche Konsumverhalten der Verbraucher mit seinen negativen Auswirkungen auf Handel und Wirtschaftswachstum. Weniger Umsatz bedeutet für den Handel Stagnation: Indem die Menschen weniger ausgeben, können sie so die Krise selbst verstärken, die sie fürchten. </p>
<p>Ursache der neuen Sparsamkeit scheint neben der immer noch aktuellen Finanzkrise eine allgemein wachsende Unsicherheit der Menschen zu sein. Diese Entwicklung lässt sich in ganz Europa beobachten. Insbesondere der Gedanke an eine mögliche Inflation und die Unsicherheit der gesetzlichen Renten lässt viele Menschen vorsichtiger werden. „Ungewissheit ist zum globalen Lebensgefühl geworden.“, zitierte die Wirtschaftswoche neulich den Trendforscher Peter Wippermann. <a href="http://www.wiwo.de/politik-weltwirtschaft/verbraucher-halten-ihr-geld-zusammen-434002/"> (Quelle) </a></p>
<p>Ist Sparen jetzt also falsch? </p>
<p>Diese Frage lässt sich nicht pauschal beantworten. Denn Sparsamkeit sorgt auch für Stabilität, da das zurückgelegte Geld die Wirtschaft stützt. Je mehr Geld den Banken sicher zur Verfügung steht, desto bessere Konditionen können Banken theoretisch für Kredite anbieten. Günstige Kredite erleichtern wiederum Investitionen. </p>
<p>Die makroökonomischen Auswirkungen einer hohen Sparquote sind also nach wie vor umstritten. <a href="http://www.wiwo.de/politik-weltwirtschaft/warum-sich-sparquoten-weltweit-so-stark-unterscheiden-419922/"> (Mehr dazu in der Wirtschaftswoche.) </a> </p>
<p>Was also tun?</p>
<p>Für den Einzelnen sieht es so aus: Feste Geldanlagen bieten den Anlegern eine gewünschte Sicherheit. Der Nachteil sind sehr niedrige Zinsen, die durch Steuern und die zunehmende Inflation noch zusätzlich geschmälert werden. Im ungünstigen Fall verliert das Geld schneller an Wert als es durch die stabilen aber kleinen Zinsen im Nennwert auf dem Sparbuch gewinnt. Wer sein Geld vermehren möchte, kommt im Prinzip nicht umhin, zu investieren. Dafür stehen nun ganz verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung, die sich in ihrem Charakter und Risiko stark unterscheiden. </p>
<p>Mit Seedmatch steht Ihnen bald eine ganz neue Möglichkeit der Investition offen, mit der Sie nebenbei etwas in unserem Land bewirken können: die Beteiligung an jungen Unternehmen bereits ab kleinen Summen. Wer in Startups investiert, stärkt damit direkt Innovationen als Motor unserer Wirtschaft und tut aktiv etwas gegen die drohende Stagnation. </p>
<p><strong> Menschen, die in Startups investieren, investieren in die Zukunft. </strong>
</p>
<p>Junge Unternehmen haben in Deutschland oftmals Schwierigkeiten, Gründungskapital zu akquirieren, da ihre Historie in der Regel zu kurz ist, um Banken von ihrem Potential zu überzeugen. An dieser Stelle ist Venture Capital gefragt, das hierzulande leider kaum zur Verfügung steht. Auch die Zahl der Business Angels ist in Deutschland vergleichsweise gering. </p>
<p>Bei Seedmatch hat nun jeder die Möglichkeit, sich schon mit kleineren Summen für Startups zu engagieren und ein &#8220;Mini&#8221;-Business-Angel zu werden. Auf diesem Weg wird die Business-Angel-Kultur in Deutschland gestärkt und demokratisiert: es steht nun jedem offen, mit dem Erwerb einer &#8211; auch kleinen &#8211; Unternehmensbeteiligung junge Unternehmen mit großem Wachstumspotential voranzubringen. Mit dem Prinzip des Crowdfunding werden die Beiträge vieler Investoren gebündelt, so dass ein tragfähiges Startkapital für das jeweilige Gründungsunternehmen zusammenkommt. Jeder Mikroinvestor kann dabei frei wählen, welche Gründungsprojekte er unterstützen möchte, d.h. er kann sein Portfolio individuell zusammenstellen. </p>
<p>In ein Startup zu investieren ist etwas Besonderes, weil man damit Unternehmer direkt unterstützt. Aktien von einem Unternehmen zu kaufen unterscheidet sich davon grundlegend: das Geld bekommt dabei derjenige, der die Aktien vorher besaß, nicht das Unternehmen (Ausnahme: beim Börsengang). Erwerben Sie hingegen eine Beteiligung an einem Startup, so kommt Ihr Investment diesem direkt zugute und Sie partizipieren an seinem reellen Wachstum. </p>
<p>Viele junge Unternehmen sind auf Venture Capital angewiesen. Firmen wie Google und Yahoo sind mit Geld von Venture-Capital-Gesellschaften groß geworden. In High-Tech-Branchen, die eine gewisse Summe an Startkapital erfordern, haben Startups fast nur mit staatlicher Förderung Chancen. Wenn sie diese nicht bekommen, ist das oftmals das Aus für gute Ideen. Investoren aus dem europäischen Ausland haben den Mangel an VC in Deutschland erkannt, und so werden Ideen mit Potential oftmals über ausländische VCs finanziert – die dann auch die Früchte des Erfolgs ernten. </p>
<p>Gefragt sind Investoren, die bereit sind, Geld in neue, vielversprechende Firmen zu stecken, die mit einem gewissen Risiko viel Potential und Innovationskraft in sich tragen. </p>
<p>Mit einem solchen Investment unterstützen Sie nicht nur junge Unternehmer und fördern Entrepreneurship und Innovationen in unserem Land, sondern tragen gleichzeitig dazu bei, dass neue Arbeitsplätze und ein Wirtschaftswachstum in der Region möglich werden. </p>
<p>Stellen Sie sich vor, welches Möglichkeiten entstehen, wenn nur aus dem im vergangenen Jahr zur Seite gelegten Geld 1% zur Unterstützung von Startups eingesetzt werden würde: es stünden fast 1,5 Mrd Euro zur Verfügung! </p>
<p><a href="http://www.seedmatch.de/account/new"> Erwecken Sie Ihr Geld zum Leben und helfen Sie Innovationen und unserer Wirtschaft auf die Sprünge! </a> </p>
</p>
<div id="attachment_571" class="wp-caption alignnone" style="width: 385px"><a href="http://www.flickr.com/photos/59585091@N00/1015975976"><img src="http://blog.seedmatch.de/wp-content/uploads/2010/07/jump5.jpg" alt="Bild: iNelsonRocha" width="375" height="500" class="size-full wp-image-571" /></a><p class="wp-caption-text">Bild: iNelsonRocha</p></div>
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		<title>Wie Investoren begeistern?</title>
		<link>http://blog.seedmatch.de/2010/01/27/wie-investoren-begeistern/</link>
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		<pubDate>Wed, 27 Jan 2010 13:00:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens-Uwe Sauer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Anforderungen]]></category>
		<category><![CDATA[Businessplan]]></category>
		<category><![CDATA[Executive Summary]]></category>
		<category><![CDATA[Startups]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmensfinanzierung]]></category>
		<category><![CDATA[Venture Capital]]></category>

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Als Gründer beschäftigt man sich lange Zeit mit der Geschäftsidee, recherchiert gründlich den Markt, entwickelt ein neues Produkt, stellt einen Finanzplan auf, entwickelt eine Marketingstrategie usw. Die Idee wird solange verfeinert, bis nach einen langen Prozess ein ausgereiftes Konzept steht. Jetzt heißt es Kapitalgeber für seine Idee zu begeistern. Aber wie stellt man das am [...]]]></description>
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<p>Als Gründer beschäftigt man sich lange Zeit mit der Geschäftsidee, recherchiert gründlich den Markt, entwickelt ein neues Produkt, stellt einen Finanzplan auf, entwickelt eine Marketingstrategie usw. Die Idee wird solange verfeinert, bis nach einen langen Prozess ein ausgereiftes Konzept steht. Jetzt heißt es Kapitalgeber für seine Idee zu begeistern. Aber wie stellt man das am besten an?</p>
<p>Professionelle Investoren bekommen viele qualifizierte Businesspläne auf ihren Tisch. Einige der großen VC-Gesellschaften in Deutschland erhalten bis zu 1.000 Pläne pro Jahr. Da sollte das Startup über eine sehr gut ausgearbeitete Präsentation verfügen und auf den Punkt kommen. </p>
<p>Für den ersten Kontakt mit dem Investor empfiehlt sich ein sogenanntes Executive Summary, welches die Story enthält und die wesentlichen Punkte des Businessplans zusammenfasst. Es sollte nicht mehr als fünf oder acht Seiten umfassen und einen guten Überblick über das unternehmerische Vorhaben geben. Die elementaren Bestandteile eines Executive Summary, die niemals fehlen dürfen, sind…</p>
<p>
<b>Konzept</b><br />
Was – in einem Satz formuliert – macht das Startup? </p>
<p>
<b>Kundennutzen</b><br />
Welches Kundenproblem soll gelöst werden?<br />
Wie kann das Produkt beitragen, das Leben des Kunden angenehmer zu machen?<br />
Wie kann das Produkt helfen, die Kosten des Kunden zu senken? </p>
<p>
<b>Markt und Wettbewerb</b><br />
Wie groß ist der Markt?<br />
Welcher Marktanteil wird angestrebt?<br />
Wer sind die Wettbewerber? </p>
<p>
<b>Produkt</b><br />
Welche Leistungsmerkmale besitzt das Produkt?<br />
Welche Alleinstellungsmerkmale bestehen gegenüber dem Wettbewerb?<br />
Welche Schutzrechte sind vorhanden?<br />
Wie ist der Entwicklungsstand? </p>
<p>
<b>Geschäftsmodell</b><br />
Wie sollen Umsätze generiert werden?<br />
Welche Umsatzquellen gibt es?<br />
Welches Preismodell wird verfolgt? </p>
<p>
<b>Marketingkonzept</b><br />
Wie sollen Kunden gewonnen werden?<br />
Welche sind die wichtigen Marketingmaßnahmen?<br />
Welche Volumen/ Kosten/ Conversion Rates werden angestrebt? </p>
<p>
<b>Kapitalbedarf</b><br />
Wie viel Kapital ist bereits vorhanden bzw. eingeworben?<br />
Wie viel Kapital wird noch benötigt?<br />
Wofür soll das Kapital verwendet werden?<br />
Wann soll der Break Even erreicht werden?<br />
Welche Bewertung liegt dem Startup zu Grunde? </p>
<p>
<b>Meilensteine</b><br />
Welche sind die wichtigen Meilensteine in der Entwicklung des Startups? </p>
<p>
<b>Team</b><br />
Wie ist das exzellente und komplementäre Team aufgestellt?<br />
Welche Berufserfahrungen liegen vor?<br />
Für welche Bereiche werden noch gute Leute benötigt? </p>
</p>
<p>Überzeugt das Executive Summary, ist die erste Hürde erreicht. Der Investor wünscht dann einen vollständigen Businessplan, um sich tiefer mit dem Konzept auseinander setzen zu können. Meine ganz persönliche Empfehlung ist, niemals zu viel Zeit in die Ausforumlierung des Businessplans (und auch des Executive Summary) zu stecken. Erstens ist der Businessplan ein Arbeitsmittel für den Unternehmer, welches er ständig anpasst und aktualisiert. Und zweitens hat kein professioneller Investor die Zeit, die konzeptionelle Prosa in epischer Breite zu lesen. Vermeiden Sie allgemeine Aussagen und Redundanzen und kommen Sie auf den Punkt. Nur die Fakten Ihres unternehmerischen Konzeptes zählen. </p></p>
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