eMovements: „ello wird das Tempo der eRollatoren“

Eine Bordsteinkante überwinden, eine Steigung passieren, das Ein- und Aussteigen in einen Bus oder Straßenbahn – für viele Menschen sind das unbemerkte Routinehandlungen des Alltags. Für viele andere Menschen bedeutet das aber ungeheure Kraftanstrengungen, gefährliche Stolperfallen oder sogar die Grenzen ihrer Möglichkeiten und ihrer Mobilität. Das will eMovements mit seinem ello ändern. Mit dem elektrischen Rollator gibt das Stuttgarter Startup älteren Mitmenschen den nötigen Antrieb, ihren Alltag besser selbstständig und selbstbestimmt zu meistern. Für die erste Großserie suchen die drei Gründer Benjamin Rudolph, Max Kessler und Matthias Geertsema nun die Unterstützung der Seedmatch-Investoren. Wir sprachen vorab des Kampagnenstarts mit Benjamin darüber, wie die Idee zum ello entstand und wie unseren Senioren der Alltagshelfer gefällt.

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Schlüsselfaktor empathisches Design

Den demografischen Wandel und seine Auswirkungen auf die Wirtschaft haben wir bereits in einem vorherigen Blogbeitrag thematisiert. Ganz plakativ gesprochen: Die Gesellschaft droht zu vergreisen. Das kann ganze Branchen ankurbeln – man denke nur an die Pharmaindustrie. Aber wenn man nicht gerade Großproduzent eines Arthrosemedikamentes ist, steht man als Unternehmer vor neuen Herausforderungen: Er als auch seine Mitarbeiter müssen ihre Produktentwicklung auf eine Zielgruppe ausrichten, der sie naturgemäß noch nicht angehören. Nun können in Zeiten der Digitalisierung Big und Massive Data Kundenwünsche sowie ihr Verhalten ausgelesen und interpretiert oder gezielte Interviews mit potenziellen Käufern geführt werden. Produkte lassen sich so im Detail optimieren – aber echte Innovationen entstehen dadurch nicht. Denn wie sagte einst Henry Ford: „Wenn ich die Menschen gefragt hätte, was sie wollen, hätten sie gesagt schnellere Pferde.“ Die Methode des empathischen Designs kann Abhilfe schaffen.

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Coworking-Spaces – amerikanischer Hype oder Trend mit Substanz?

Immer wieder hören wir von Gründern und Geschäftsführern auch außerhalb unserer Interviews, dass sie den entscheidenden Impuls für ihre Innovationen durch sogenannte „Out of the box“-Erfahrungen erhielten. Sie begaben sich meist eher zufällig denn zielgerichtet in eine ihnen unvertraute Situation, sprachen mit Menschen außerhalb ihres gewohnten sozialen Umfeldes und wechselten die Perspektive. Diese Erfahrungen können immer mehr Menschen auch ganz proaktiv forcieren, indem sie die ausgetretenen Pfade ihrer Büro-Routinen verlassen und sich in Coworking-Spaces einmieten. Analog eines Carsharings besitzt man hier keinen fixen Arbeitsplatz, sondern teilt sich mit einer Vielzahl anderer Menschen Arbeitsplätze und Büroinfrastruktur. In immer mehr deutschen Großstädten entstehen nach dem amerikanischen Vorbild modernste und offene Gemeinschaftsbüros. Doch bringt die abverlangte Flexibilität tatsächlich positive Nebeneffekte und ist so ein Angebot überhaupt tragfähig? Wir wollten es wissen.

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Das Seedmatch-Jahr 2017 in Bildern

2017 war ein spannendes Jahr – weltweit, in Deutschland, für die Startups als auch natürlich für Seedmatch. So haben die Amerikaner und die Deutschen einen neuen Präsidenten bekommen. Auch bei Seedmatch änderte sich im August die Geschäftsführung: Johannes Ranscht leitet nun gemeinsam mit Stefan Flinspach die Geschicke der Plattformen Seedmatch, Econeers und Mezzany. Während die europäische Familie um ein ganzes Königreich und 65 Millionen Mitglieder ärmer zu werden droht, freute sich die Seedmatch-Crowd und unsere Seedmatch-Alumni über regen Zuwachs. Aber auch sonst hat sich einiges im Jahr 2017 getan. Wir haben es in Bildern zusammengefasst.

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Reverse Innovation – die Chance für revolutionäre Produkte

Jeder Markt für Produkte scheint irgendwann gesättigt. Große Konzerne expandieren dann für neues Wachstum gerne in andere Länder – oftmals in Schwellen- und aufstrebende Entwicklungsländer. Die Sättigung ist noch in weiter Ferne, die Konkurrenz, wenn überhaupt, kaum vorhanden und man kann den Markt noch selbst gestalten. So zumindest die Theorie. Das Vertriebsnetz wird vor Ort aufgebaut und die Produkte in abgespeckten Versionen zum günstigeren Preis auf den Markt geworfen. Doch der große Erfolg bleibt aus. Warum? Oftmals liegt die Ursache im Nicht-Erfassen und Nicht-Berücksichtigen der besonderen ökonomischen, sozialen und technischen Umweltbedingungen vor Ort. Wir zeigen, wie „Reverse Innovation“ helfen kann, neue Märkte zu erobern. Eine clevere Methode auch für Startups, die Branchenriesen der Industrienationen mit disruptiven Innovationen ordentlich durchzurütteln.

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„White-Labeling“ als attraktives Geschäftsmodell im Steuermarkt

Mit dem Einstieg von taxbutler in den B2B-Markt hat das TaxTech-Startup einen neuen Meilenstein erreicht. Taxbutler bietet sein Produkt von nun an als White-Label-Produkt bei einer renommierten Steuerkanzlei an. Der Impuls ging von einem Steuerberater aus, der sich mit seiner Kanzlei auf Online-Lösungen fokussieren möchte. Aber welche Vorteile hat dies überhaupt für beide Seiten? Und wie ist es zu der Annäherung zweier gegensätzlicher Ansätze, der Offline- und der Online-Lösung überhaupt gekommen?

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Einfach machen – gegen den Einheitsbrei

Das Frühstück sei die wichtigste Mahlzeit des Tages, wird den Kindern auch heute noch gesagt. Aber was essen? Eier, Brötchen, Obstsalat – 40 Prozent der Deutschen entscheiden sich für Müsli. Ein enormer Markt im Foodbereich, den vor 10 Jahren drei Passauer Studenten für sich erobern wollten. Sie gründeten mymuesli – entgegen aller Ratschläge und Prophezeiungen. Mitgründer Hubertus Bessau blickt anlässlich des zehnjährigen Jubiläums als Speaker auf der Heureka Conference (Gründerkonferenz am 20. Juni in der Malzfabrik, Berlin) auf schlaflose Nächte voller Arbeit, viel Experimentierfreude und eine grandiose Erfolgsgeschichte zurück, die er nun gemeinsam mit seinen Partnern im Buch „Machen“ mit anderen Gründungswilligen teilen möchte. Wir sprachen schon vorab der Konferenz mit Hubertus Bessau über seine Essgewohnheiten und darüber, wie man als Gründer durchstartet…
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„Es gibt einen großen Markt, der bedient werden kann.”

taxbutler revolutioniert die Art und Weise, wie wir künftig die Steuererklärungen abgeben auf zweierlei Weise: Wir reichen sie überhaupt erstmals regelmäßig und pünktlich ein und wir machen es vollautomatisiert und digital. Doch was sagen eigentlich die Steuerberater dazu? Wir haben uns mit Dr. Rainer Schenk unterhalten, dem wohl online-affinsten Steuerberater. Was hält er von dem disruptiven Produkt und welche Zukunft sieht er für taxbutler und seinen Berufsstand? Wir fragten nach…

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„Ich freue mich auf den Austausch mit den Investoren“

Am Donnerstag startet mit taxbutler ein neues Funding auf Seedmatch. taxbutler verändert die Art, wie wir künftig unsere Steuererklärungen abgeben auf disruptive Weise. Wird so das dröge Thema endlich sexy? Wir sprachen mit Gründer und konvertiertem Steuerrechtliebhaber Matthias Raisch, wie er auf die Idee kam und wie genau taxbutler funktioniert.

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„Crowdinvesting ist für uns ein großer Mehrwert“

Am Donnerstag startet das neue Venture Debt der traditionellen Uhrenmarke Askania. Ein Widerspruch zur jungen Startup-Szene mit revolutionären Produktneuschöpfungen? Keineswegs. Wir sprachen mit dem Gründer Leonhard R. Müller über die Entstehungsgeschichte der neuen-alten Askania und über die Vorteile der Schwarmfinanzierung.

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