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Mit ‘Seedmatch’ getaggte Artikel

lingoking: professionelle Dolmetscher im Handumdrehen

Kunden, Geschäftspartner und Freunde in aller Welt? Na sicher! Sprachbarrieren? Waren gestern! Wie das geht? Mit lingoking! Und Sie können als Investor bei diesem spannenden Projekt dabei sein!

Unser (Wirtschafts-)Leben wir immer globaler und damit entsteht für immer mehr Menschen die Notwendigkeit, in Englisch oder anderen Sprachen mit Geschäftspartnern und Kunden zu kommunizieren. Nur leider klappt das oftmals nicht ganz so gut wie in der eigenen Muttersprache. So gaben in einer Umfrage der Business Spotlight zu Telefonaten mit englischsprachigen Geschäftspartnern 80% der Befragten an, manchmal oder oft Probleme zu haben, englische Muttersprachler zu verstehen und über die Hälfte der Befragten machte die Erfahrung, dass Muttersprachler das Gespräch dominieren – allein aufgrund der besseren Kenntnis der Sprache. Einen Übersetzer oder Dolmetscher zu engagieren, ist für kleinere Unternehmen – und umso mehr für Privatpersonen – in der Regel zu teuer und umständlich. Bisher.

lingoking bietet nun eine innovative und pragmatische Lösung, die es ermöglicht, in kürzester Zeit einen professionellen Dolmetscher für Ihr Telefonat an Ihrer Seite zu haben – und damit jederzeit auf Augenhöhe verhandeln zu können.

Bei lingoking können Sie ganz einfach online Ihren Dolmetscher buchen. Innerhalb weniger Minuten oder – bei speziellen Themen oder seltenen Sprachkombinationen – zu Ihrem Wunschtermin, steht Ihnen Hilfe aus dem lingoking-Netzwerk mit über 1.500 professionellen Dolmetschern (Stand heute), zur Verfügung. Für lingoking arbeiten nur Dolmetscher, die an einer anerkannten Universität Ihre Ausbildung abgeschlossen haben oder die gerichtlich beeidigt sind – so sind höchste Qualität und Sicherheit für Sie garantiert. Da die Dolmetscher dezentral positioniert sind (in über 40 Ländern), wird Dolmetschen zu jeder Tages- und Nachzeit unabhängig von Öffnungszeiten von Dolmetschbüros und Verfügbarkeit von Dolmetschern möglich.

lingoking bietet damit für eine breite Zielgruppe eine Dienstleistung an, für welche die Nachfrage kontinuierlich steigt. Die kinderleichte Handhabung sowie das stetig wachsende Netzwerk aus bislang bereits 1500 professionellen Dolmetschern für über 45 Sprachkombinationen machen das Angebot von lingoking einzigartig – und für Kunden aus der ganzen Welt interessant!



Werden auch Sie mit Ihrem Investment Teil dieses starken jungen Unternehmens! Ab heute können Sie sich bereits vorab bei Seedmatch über das Startup informieren und ab Donnerstag sind Investments möglich. Schon jetzt informieren: zur Preview-Ansicht von lingoking >>>


lingoking Dolmetscher online Crowdfunding bei Seedmatch

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Seedmatch in Zahlen – Crowdfunding für Startups 2011

Der Jahreswechsel ist die Zeit der Bilanzen und Zahlen und so nutzen wir bei Seedmatch heute die Gelegenheit, einen Blick auf die Zahlen des letzten Jahres zu werfen. Alles in allem war es ein sehr aufregendes Jahr für Seedmatch: am 1. August 2011 haben wir auf der Plattform die ersten Startups veröffentlicht und damit erstmalig in Deutschland Mikroinvestments in Startups ermöglicht. Außerdem konnten wir mit allen der bislang vier Startups den Erfolg der Crowdfundings feiern!

Nachdem zunächst viele User noch etwas zögerten, tatsächlich zu Investoren zu werden, wurde Crowdfunding dann doch schnell populär: während die ersten beiden Startups 90 Tage brauchten, war das dritte Startup bereits nach 24 Tagen voll finanziert und das vierte sogar nach nur 60 Stunden! Man kann also durchaus sagen, dass Crowdfunding in Deutschland angekommen ist.

Wir freuen uns über dieses gute Zeichen, dass viele Menschen in unserem Land das Potential junger Unternehmen sehen und die Weitsicht besitzen, diese von Anfang an zu unterstützen. Dabei freut uns besonders, dass die Wirkung und Unterstützung der Crowd weit über das Finanzielle hinausgeht: viele User melden sich persönlich bei den Startups und geben Feedback und Verbesserungsvorschläge. So haben sich bspw. bei dem neuesten über Seedmatch finanzierten Startup smarchive die meisten Investoren einen Zugang als Betatester gewünscht (und ihn bekommen) – und wirken mit ihren Rückmeldungen bereits aktiv an der Gestaltung des Produktes mit! Vielen Dank und Kompliment an Euch, liebe Mikroinvestoren!


Unser Ziel für 2012 ist: gemeinsam mehr tolle Startups und Mikroinvestoren zusammenbringen! Wir freuen uns, dass Sie dabei sind!



Und so sah das Jahr 2011 in Zahlen aus:




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smarchive: ”Auf jeden Fall würden wir diesen Schritt wieder wählen.”

In Rekordzeit hat es das Startup smarchive geschafft, mit dem Crowdfunding bei Seedmatch 100.000 Euro einzusammeln. Bereits nach zweieinhalb Tagen war Maximalsumme erreicht und damit die Finanzierung erfolgreich abgeschlossen! Wir freuen uns mit dem Team von smarchive und haben gleich nachgefragt, wie sich so eine Blitzfinanzierung anfühlt und welche Schritte als nächstes geplant sind.


Seedmatch: Herzlichen Glückwunsch zu dieser unglaublich schnellen Finanzierung! In nur knapp 60 Stunden habt ihr 144 Investoren überzeugt und die maximale Summe von 100.000 Euro eingesammelt. Das ist ein neuer Rekord, der auch sicher nicht so schnell zu schlagen sein wird… Was war das für ein Gefühl, die Zahlen so in die Höhe schnellen zu sehen und jetzt nach so kurzer Zeit die maximale Summe erreicht zu haben?

Steffen Reitz von smarchive: Es ist ein unbeschreibliches Gefühl, wir waren von der Dynamik der Crowd absolut begeistert. Zwar wussten wir durch zahlreiche Marktforschungen und Kundengespräche, dass unser intelligentes Archiv einen echten Mehrwert stiftet – aber dass Privatpersonen so zahlreich und in so kurzer Zeit ihr eigenes Geld in ein junges Unternehmen investieren, konnten wir nicht vorhersehen.


smarchive nach erfolgreichem Crowdfunding

smarchive: Bereits nach 2,5 Tagen war die Maximalsumme von 100.000 Euro erreicht.

Seedmatch: Ihr seid das vierte Startup, das bei Seedmatch über Crowdfunding finanziert wurde. Welche Erfahrung habt ihr – auch wenn es eine kurze Zeit war – dabei gesammelt und was ist bei euch alles passiert?

Steffen Reitz: Es haben uns unglaublich interessante Anfragen seit dem Start des Fundings erreicht. Einige Investoren würden gerne privat noch mehr in uns investieren, wieder andere bieten eine Zusammenarbeit an, andere möchten ihr Netzwerk nun für „ihr“ neues Unternehmen begeistern.


Seedmatch: Würdet ihr euch wieder mit Crowdfunding finanzieren? Wenn ja, aus welchen Gründen? Und würdet ihr es auch anderen Startups empfehlen, sich auf diesem Weg zu finanzieren?

Steffen Reitz: Vom wirklichen Mehrwert der Crowd – die Einbeziehung zahlreicher weiterer Investoren in den Aufbau des Unternehmens – werden wir erst in der Zukunft richtig profitieren. Dennoch würde ich ohne zu zögern antworten: auf jeden Fall würden wir diesen Schritt wieder wählen!


Seedmatch: Auf welche Schritte werdet ihr euch als nächstes konzentrieren und wie setzt ihr das Kapital der Mikroinvestoren ein?

Steffen Reitz: Das Kapital der Mikroinvestoren wird vor allem für neue Mitarbeiter eingesetzt. Wir haben unglaublich viele Ideen für das Produkt und den Markteintritt. Um ein nachhaltiges Wachstum und eine langfristig marktführende Position zu erreichen, brauchen wir weitere hochkarätige Köpfe.


Seedmatch: Eine letzte Frage, die sicher vielen Investoren auf den Nägeln brennt: Wann wird smarchive der Beta-Phase entwachsen und für alle Nutzer offen sein?

Steffen Reitz: Zunächst können alle Seedmatch-Investoren schon jetzt einen Beta-Zugang bekommen – kurze Notiz genügt. Für jedermann werden wir Anfang des Jahres die Pforten öffnen. ;)


Seedmatch: Wir wünschen euch für die nächsten Schritte viel Erfolg!

gruenderteam von smarchive während des crowdfundings

v.l.n.r.: Steffen Reitz, Fabian Stehle und Holger Teske während des Crowdfundings



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smarchive: Ein ”ordentliches” Investment!

smarchive macht Schluss mit Papierkrieg! Egal ob Briefe, Rechnungen, Garantiescheine oder Steuerunterlagen, mit smarchive hat die Suche ein Ende. Alle Unterlagen sind in Sekundenschnelle sicher abgelegt und dank einer leistungsfähigen Suche genauso schnell wiedergefunden, jederzeit und überall.

Diese smarte Lösung sowie das Geschäftskonzept und das kompetente Team haben uns überzeugt – lassen auch Sie sich überzeugen und nutzen Sie die Chance, bei Seedmatch eine Beteiligung an dem zukunftsweisenden jungen Unternehmen zu erwerben.

Wer kennt das nicht: immer mehr Unterlagen müssen langfristig verwahrt werden und werden mit der Zeit unübersichtlich. smarchive ist ein intelligentes Archiv, mit dem User ihre Unterlagen an einem einzigen, sicheren Ort in der Cloud verwalten können. Egal ob Vertrag, Rechnung, Versicherungsbrief oder Kontoauszug, und ganz gleich, ob diese im Original in Papierform oder bereits digital vorliegen.

Da smarchive plattformunabhängig über einen Browser funktioniert, haben Sie jederzeit und überall Zugriff auf Ihre Dokumente. Egal, ob daheim am Laptop, auf Geschäftsreise oder im Urlaub mit dem Smartphone: So haben Sie Ihre wichtigen Unterlagen immer zur Hand.

Dank der intelligenten Semantik-Analyse „versteht“ smarchive den Inhalt der Dokumente und kann diese somit automatisch sortieren, an Kündigungsfristen für Verträge und Abonnements erinnern oder eine vorgenerierte Steuererklärung erzeugen – damit weniger Zeit mit Zettelwirtschaft verschwendet wird und mehr Zeit für die schönen Dinge im Leben bleibt.



Wie gelangen die Dokumente in smarchive?

Dokumente können ganz einfach aus dem Browser heraus mittels eines einzigen Klicks eingescannt oder als Email-Anhang einfach direkt ins Archiv aufgenommen werden. In Kürze werden Sie von überall mit einer mobilen Smartphone-Applikation Unterlagen abzufotografieren und direkt in ihren Account weiterleiten können. Zukünftig wird es auch für Unternehmen möglich sein, Dokumente direkt in den smarchive-Account des Kunden zu pushen.

smarchive setzt auf ein Freemium-Modell, das heißt, die Basisfunktionen sind kostenlos nutzbar. Für eine intensivere Nutzung wird ein Premium-Produkt zum Preis von €4,90 pro Monat angeboten. Zusätzlich werden dem Nutzer in Zukunft weitere kostenpflichtige Premiumfunktionen angeboten werden, wie der Versand von Kündigungsschreiben als Fax direkt aus dem Browser heraus oder ein Scan-In-Service.

Mit der intelligente Dokumenten-Ablage smarchive können erstmals auch Privatpersonen von den Vorteilen der elektronischen Dokumentenverwaltung profitieren, mit einem extra für ihre Bedürfnisse angepassten Service. Damit ist smarchive die passende Lösung für alle, die Schluss machen wollen mit Papierkrieg und alle Dokumente sicher und übersichtlich aufbewahren wollen – und spricht damit eine breite Zielgruppe an.


Was smarchive noch alles kann und warum sich ein Investment lohnt, erfahren Sie
hier >>>

Smarchive intelligentes Dokumentenmanagement Crowdfunding bei Seedmatch

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Die Idee zählt: Update

„Die Idee zählt – die Crowd entscheidet“ – im Rahmen dieser Aktion konnten sich vor wenigen Wochen Startups bei deutsche-startups.de vorstellen und ihre Ideen von den Lesern bewerten lassen. Viele starke Startups haben sich beworben und über 10.000 Stimmen sind eingegangen.

Am 11.11. stand fest: Tripobox, charityclick und OnTheWayTV konnten die meisten Klicks gewinnen. In den letzten Tagen und Wochen haben wir uns mit den Gründern dieser drei Startups getroffen, damit sie uns mit ihrer Präsentation und im persönlichen Gespräch von ihrem Konzept zu überzeugen. Vielen Dank an die Gründer für die sehr interessanten Treffen!

Auf dem Weg von der Idee bis zum ausgereiften, tragfähigen Geschäftskonzept liegen eine Reihe wichtiger Schritte, die vor Beginn des Crowdfundings abgeschlossen sein müssen. Im Interesse aller Investoren präsentieren sich bei Seedmatch ausschließlich Startups, die alle notwendigen Voraussetzungen mitbringen, daher werden alle Konzepte vor der Veröffentlichung in einem strukturierten Prüfungsprozess ganz genau angeschaut.

Alle drei Startups haben starke Ideen, viele Fans und sind auf einem guten Weg. Allerdings konnte uns keines der drei Teams in diesem ersten Anlauf vollständig überzeugen, da die Konzepte einige – aus unserer Sicht – essentielle Punkte offen ließen. Wir haben die Konzepte gemeinsam diskutiert und eine Einschätzung abgegeben. Gern dürfen uns die Teams in einer weiteren Präsentation überzeugen. Wir bleiben in Kontakt.

Darüber hinaus waren wir insgesamt von den spannenden Ideen der Bewerber begeistert. Die zahlreichen Klicks haben gezeigt, dass die Entscheidung knapp war und auch die anderen Ideen großen Zuspruch bekommen. Einige der Bewerber wurden uns parallel sogar von Partnern und Investoren vorgeschlagen. Da unser Ziel mit Seedmatch ist, viele hervorragende Startups bei der Finanzierung zu unterstützen, haben wir uns entschlossen, auch noch andere der Bewerber näher anzuschauen.

Vielen Dank noch einmal an alle Startups und Unterstützer, die zum Erfolg der Aktion beigetragen haben – wir bleiben dran!


Idee crowdfunding

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BluePatent Teil 2: Plagiate bekämpfen mit der Crowd

Im zweiten Teil der kleinen Serie zu den Bereichen der Patentrecherche bei BluePatent erfahren Sie etwas über den – sicher bekanntesten – Bereich der Bekämpfung von Plagiaten.

Spätestens mit dem Aufruhr um „plagiierte“ Doktorarbeiten ist das Thema in aller Munde. Doch nicht erst seit diesen Ereignissen im Bereich Urheberrecht stellen Plagiate ein ernstes Problem dar. Gefälschte Produkte können zur Gefahr für die Sicherheit von Verbrauchern werden und für viele Unternehmen geht es bei der Bekämpfung von Produktpiraterie nicht nur um ihren Ruf, sondern auch um das wirtschaftliche Überleben.


Gefälschte Produkte: Gefahr für Verbraucher und Unternehmen

Ein Youtube-Video zeigt folgendes Szenario: Ein technischer Prüfstand, in dem zwei Motorsägen aufgehängt sind. Trotz leichter Unterschiede im Detail sind die Ähnlichkeiten der Geräte in Konstruktion und Design nicht zu übersehen. Am Griff jeder Motorsäge hängen Gewichte, die den Griff mit steigender Last langsam verbiegen. Während der Griff der einen Säge der Last standhält und elastisch in den Ausgangszustand zurück federt, verformt sich der Griff der anderen Säge, als wäre er aus Plastik. (Video ansehen)

Der Hintergrund dieses Testaufbaus: Der deutsche Werkzeughersteller Stihl hat seine Produkte hinsichtlich vorgeschriebener mechanischer Anforderungen mit chinesischen Plagiaten verglichen. Die Ergebnisse der verschiedenen Belastungstests, die bei Youtube zu sehen sind, dürften nicht nur Waldarbeiter erschrecken. „Die Qualität der gefälschten Produkte ist in aller Regel miserabel“, so das Fazit des Vorstandsvorsitzenden Dr. Rüdiger Stihl. Trotzdem können die Billigprodukte – meist aus dem fernen Asien – dem Konzern ernsthafte Konkurrenz machen.


Böser Zwilling: Hier wurde fast jedes Detail kopiert (Bildquelle)


Stihl steht beispielhaft für immer mehr Unternehmen, die weltweit unter Produkt- und Markenpiraterie leiden und durch solche Fälschungen teils massiven wirtschaftlichen Schaden erleiden. Bekannte Beispiele wie Sportbekleidung mit zum Verwechseln ähnlichen Markenzeichen, gefälschte Luxusartikel wie Uhren und Taschen oder Nachbauten des iPhone stellen dabei nur Spitze des Eisbergs dar. Denn neben Konsumgütern geraten auch Industrieprodukte immer mehr in den Fokus der Plagiatoren. Auf dem Markt zirkuliert alles: Ersatzteile für Autos, die unter falscher Marke angeboten werden, gefälschte Medikamente, abgekupferte Bauteile für Maschinenbauunternehmen. Dabei schrecken die Hersteller von Plagiaten in vielen Fällen nicht einmal davor zurück, auch Prüfsiegel wie das TÜV- oder das GS-Zeichen zu fälschen. Bei vielen Produkten mag es einfach ärgerlich sein, wenn sie schnell kaputt gehen, bei einer Kettensäge ist es in hohem Maße gefährlich. Beinahe regelmäßig erfahren wir leider in den Medien von schädlichem Kinderspielzeug. In den letzten Jahren gerieten u.a. Spielzeuge in die Schlagzeilen, die Formamid, Blei oder krebserregende Weichmacher enthielten. Alarmierend ist auch die Zunahme gefälschter Medikamente.

Die wirtschaftlichen Schäden sind enorm. Beispiel Deutschland: Hier sind nach Angaben des Verbands Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) rund zwei Drittel der Hersteller von Investitionsgütern von dem Problem illegaler Kopien betroffen. Eine 2010 durchgeführte Umfrage unter den VDMA-Mitgliedern ergab, dass der Branche 2009 geschätzte 6,4 Mrd. Euro durch Produktpiraterie verlorengingen, rund acht Prozent mehr als noch 2008. Auch Markenpiraterie nimmt in der EU immer mehr zu. „Im vergangenen Jahr stellten die europäischen Zöllner Waren im Wert von geschätzt einer Milliarde Euro sicher“, meldete die Presseagentur DAPD kürzlich. Die Zahl sichergestellter Sendungen habe sich im Vergleich zu 2009 verdoppelt. (u.a. hier nachzulesen) Gefälscht wird fast alles und es geht um viel Geld: so hat bspw. die Wirtschaftswoche kürzlich eine „Hitliste“ der gefälschten Produktgruppen erstellt, an denen am meisten verdient wird. Der tatsächliche Schaden, der durch Produkt- und Markenpiraterie verursacht wird, ist schwer zu schätzen, denn die Dunkelziffer der nie entdeckten Plagiate dürfte hoch sein.

Zu den direkten Folgen wie Umsatzeinbußen und steigende Kosten für Schutzmaßnahmen gesellen sich mittelbare Folgen wie ein Absinken des Preisniveaus, Verlust des propiertären Know-how-Vorsprungs oder Imageverluste, die durch Produkte schlechter Qualität entstehen, wenn sie unter falschem Namen verkauft werden.


Wie können Unternehmen Produktpiraterie bekämpfen und wie hilft BluePatent?

Viele geschädigte Unternehmen versuchen, die Vermarktung von Plagiaten zu stören. Sie suchen beispielsweise auf Messen nach Plagiaten und lassen diese beschlagnahmen. Die bereits erwähnte Umfrage des VDMA ergab, dass 53 % der Firmen bereits Plagiate auf Messen entdeckt hatten. Manche Unternehmen beschäftigen auch Detektive und Rechtsanwälte in den Herstellerländern, aus denen die Plagiate stammen. Diese durchsuchen vor Ort die lokalen Märkte und versuchen, Vertriebswege für den Export in die geschützten Märkte aufzudecken. Dies ist auch Teil der Verteidigungsstrategie des Werkzeugherstellers Stihl, wie die Wirtschaftswoche beschreibt: Stihl gebe allein für Detektive und Anwälte in China pro Jahr „einen sechsstelligen Betrag“ aus. Dies kann sich bei weitem nicht jedes Unternehmen leisten. Insgesamt beliefen sich bei Stihl die Kosten auf das Drei- bis Dreieinhalbfachen des zugesprochenen Schadensersatzes. Die Bekämpfung der Fälschungen ist also sehr teuer.

BluePatent greift das Bedürfnis der betroffenen Unternehmen auf und bietet einen günstigen Weg, um Unternehmen bei der Entdeckung von Produktplagiaten zu helfen. Zentral ist dabei das Crowdsourcing-Prinzip: Unternehmen können über die Crowdsourcing-Plattform bluepatent.com Rechercheaufrufe zu den Produkten starten, von denen sie wissen oder befürchten, dass diese kopiert und in geschützten Märkten vertrieben werden. Die Crowd macht sich dann auf die Suche nach Beweisen dafür, dass Plagiate des jeweiligen Produkts in Umlauf gebracht werden.

Mögliche Dokumente sind neben den Produkten selbst beispielsweise Kaufbelege, Produktkataloge oder Dokumentationen von Messen. Mit solchen Belegen können Unternehmen vor Gericht darlegen, wer auf welchem Weg Produktfälschungen in Umlauf bringt, und den Vertrieb der Produkte in geschützten Märkten ggf. unterbinden. Als Rechercheur mitmachen kann hier jeder. Die Recherchen setzen kein tiefer reichendes technisches Wissen voraus. In dem Rechercheaufruf wird zudem sehr detailliert und verständlich beschrieben, was der Gegenstand der Recherche ist. Aktuell sucht BluePatent nach Kopien einer Bremsscheibe, die mit einer so genannten Powernut ausgestattet ist. (Zum Rechercheaufruf >>)


Crowdsourcing: Viele Köpfe für schnellere und bessere Ergebnisse

Dass Crowdsourcing ein gangbares Prinzip für die Jagd nach Plagiaten ist, zeigt das aktuelle Beispiel Guttenplag: In dieser kollaborativen Dokumentation arbeiteten Plagiatsjäger nach dem Crowdsourcing-Prinzip gemeinsam daran, um plagiierte Stellen in der Dissertation des ehemaligen Wirtschafts- und Verteidigungsministers Karl-Theodor Freiherr zu Guttenberg zu identifizieren. Dass sie damit Erfolg hatten, ist bekannt: Insgesamt hat Guttenplag nach Auskunft der Webseite (Stand Nov. 2011) bis heute 1218 Plagiatsfragmente aus 135 Quellen ausfindig gemacht. Ähnliche Projekte zur Untersuchung weiterer akademischer Arbeiten sind längst gestartet.

BluePatent ist das erste Unternehmen, das dieses Prinzip konsequent im Bereich der Produkt- und Markenpiraterie umsetzt. Durch das Crowdsourcing-Prinzip kann eine besonders kostengünstige und effiziente Suche nach Plagiaten realisiert werden. Von zentraler Bedeutung ist dabei auch das von BluePatent entwickelte, differenzierte Prämienmodell: Unternehmen zahlen nur eine geringe Gebühr für das Einstellen eines Rechercheaufrufs. Weitere Kosten werden erst bei Abrufen der Einreichungen fällig, die von den Rechercheuren getätigt werden. Die Rückläufer aus den Recherchen werden zuerst durch die Schutzrechtsexperten von BluePatent geprüft und den Unternehmen dann zum Kauf angeboten. Die Unternehmen gehen so ein geringes Kostenrisiko ein und können dennoch mit einer hohen Aufklärungsquote rechnen. Erfolgreiche Plagiatsjäger können beim Verkauf ihrer Rechercheergebnisse mit attraktiven, zuvor mit den Unternehmen ausgehandelten Prämien rechnen.


Aktuell haben Sie auf der Plattform Seedmatch die Möglichkeit, sich mit einem Investment an BluePatent zu beteiligen. Mehr erfahren >>


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Dritter Crowdfunding-Erfolg bei Seedmatch: BluePatent

Heute Nacht hat das Startup BluePatent auf Seedmatch die Mindestsumme für ein erfolgreiches Crowdfunding erreicht und sogar bereits übersprungen – und das innerhalb von nur 18 Tagen! Wir gratulieren dem Gründerteam und allen Investoren!

BluePatent bietet Unternehmen einen neuen, effektiven Weg, blockierende Patente der Konkurrenz zu beseitigen und Plagiate eigener Produkte aufzuspüren. Wir freuen uns, dass dieses auf dem europäischen Markt einzigartige Konzept die Investoren genauso überzeugt hat wie uns.

Natürlich kann weiterhin investiert werden – BluePatent hat einen Finanzierungsbedarf von 100.000 Euro. Bis zum Erreichen dieser Summe (oder bis zum Ende der Fundinglaufzeit) haben auch Sie noch die Chance, sich an diesem tollen Konzept zu beteiligen.


Direkt zum Profil von BluePatent bei Seedmatch >>


BluePatent Crowdfunding Erfolg bei Seedmatch

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BluePatent Teil 1: Was Donald Duck mit Patentrecherche zu tun hat

Seit knapp zwei Wochen haben Sie bei Seedmatch die Chance, eine Beteiligung an BluePatent zu erwerben. BluePatent hilft Unternehmen, auf einem neuen Weg blockierende Patente der Konkurrenz zu beseitigen und Plagiate eigener Produkte aufzuspüren. Doch was genau bedeutet das?

BluePatent bietet verschiedene Produktgruppen an bzw. wird diese anbieten. Für alle, die bisher noch keinen näheren Einblick in die Mechanismen des Patentmarktes haben, wollen wir in einer kleinen Serie noch einmal beleuchten, was es mit diesen unterschiedlichen Services auf sich hat und warum jeder von ihnen wichtig ist und ein bedeutendes Geschäftsfeld darstellt.

Der erste Teil beschäftigt sich mit dem Gebiet der Validitätsprüfung von erteilten Schutzrechten. Dabei wird geprüft, ob ein Schutzrecht eventuell zu Unrecht erteilt wurde. Was das heißt und wieso dabei auch Donald Duck eine Rolle spielt, wird im folgenden Beispiel erläutert.


Wussten Sie schon, dass die Comic-Figur Donald Duck in einem berühmten Patentstreit entscheidende Informationen geliefert hat?

Es war in den 1960er Jahren, als der dänische Erfinder Karl Krøyer ein gesunkenes Schiff mit einer ungewöhnlichen Methode barg: Er befüllte es mit 27 Millionen Plastikbällen aus einem speziellen, expandierbaren Schaum. Die Bälle wirkten als Auftriebskörper und hoben das Schiff an die Oberfläche.

Patent Schiff

Skizze zu Karl Krøyers Verfahren


Krøyer versuchte, die Erfindung zu patentieren, doch er scheiterte. Denn jemand anderes hatte die Technologie schon vor ihm genutzt und – für jedermann einsehbar – veröffentlicht: 1949 nutzten Donald Duck und seine drei schlauen Neffen in der Geschichte “Die versunkene Yacht” massenhaft Tischtennisbälle, um ein Schiff zu bergen. Die Geschichte wurde vom Patentprüfer herangezogen, der die Technologie somit zum öffentlich zugänglichen “Stand der Technik” zählte. In einfachen Worten: Die Technik war bereits bekannt und konnte somit nicht patentiert werden. (Fallbeschreibung z.B. hier)


So hob Donald Duck bereits 1949 ein gesunkenes Schiff


Dieses Beispiel zeigt, dass so genannte “Prior Art” – also einer Erfindung bereits vorausgegangene Veröffentlichungen – wirklich überall versteckt sein kann: in Comicbüchern, Science-Fiction-Werken, in auf dem Markt erhältlichen Produkten oder alten Produktbroschüren.

Es gibt also eine unübersichtliche, schier unerschöpfliche Menge an Quellen, die bei einer Patentprüfung eigentlich hinzugezogen werden sollten. In den meisten Fällen ist es aber für den einzelnen Patentprüfer unmöglich, alle relevanten Dokumente bei der Patentprüfung zu berücksichtigen. Man denke nur an die unzähligen japanischen Comics, in denen häufig technologische Gegenstände abgebildet sind. Koreanische Produktbroschüren, chinesische Fachzeitschriften, eine auf Russisch verfasste Doktorarbeit, die nur in gedruckter Form in einer ukrainischen Bibliothek verstaubt – all diese Dokumente können so genannte neuheitsschädliche Informationen enthalten, das heißt Informationen, die belegen, dass eine Erfindung zum Zeitpunkt der Anmeldung des Schutzrechtes nicht das Kriterium der Neuheit erfüllt hat.

Gerade, wenn ein Unternehmen von Patenten der Konkurrenz in seiner unternehmerischen Freiheit blockiert wird, ist es von großem Interesse, die Gültigkeit dieser Patente zu prüfen. Hierbei können alle diese dezentral und in verschiedensten Sprachen über den Globus verteilten Informationen wichtige Beweise liefern, dass die in einem Patent geschützte Technologie zum Zeitpunkt der Patenterteilung schon bekannt war. Diese Informationen kann das Unternehmen dann ins Feld führen, um die Validität eines opponierenden Patents rechtlich in Frage zu stellen.

Die Rechercheplattform BluePatent sucht vorrangig genau solche Dokumente. Patentdatenbanken und internationale Wissenschaftsdatenbanken sind verhältnismäßig einfach zu prüfen. Der Zugriff auf das dezentrale Wissen hingegen verlangt auch einen dezentralen Ansatz: Bluepatent lagert die Recherche deshalb an eine globale Expertencommunity aus. So steigt die Wahrscheinlichkeit, relevante Dokumente in dezentralen Quellen zu finden, erheblich.


Aktuelles Beispiel: Apple vs. Samsung

Ein aktuelles Beispiel ist der Rechercheaufruf zu einem Patent, welches das “Scrollen & Zurückfedern auf einem Touch-Screen” schützt. (zur Beschreibung >>)

Das Unternehmen Apple beansprucht diese Erfindung für sich und führt das Patent mit weiteren Schutzrechten ins Feld, um Samsung den Verkauf seiner Smart-Phones Galaxy S G4, Infuse 4G und des Tablets Galaxy Tab 10.1 gerichtlich zu verbieten. Diese Technologie könnte aber durchaus schon vor dem 07.01.2007 von anderer Seite veröffentlicht worden sein – beispielsweise in einem ähnlichen Produkt, aber auch in einem Science-Fiction-Werk.
Ein Dokument, das beweist, dass diese Funktion in gleicher oder ähnlicher Form schon vor der Patentierung öffentlich bekannt war, könnte das Patent von Apple schwächen oder ungültig machen. Ein solches Dokument wäre daher bspw. für Samsung von großem Interesse…

Dass auch ungewöhnliche Dokumente immer wieder in Patentkonflikten herangezogen werden, beweist neben dem berühmten „Donald Duck-Fall“ auch ein aktuelles Beispiel:

Samsung selbst hat in einem ähnlich gelagerten Fall jüngst selbst „Prior Art“ aus einem Science-Fiction-Film in seine Gegenargumentation einfließen lassen: Apple möchte u.a. auch den Verkauf von Samsung-Tablets verbieten lassen, mit der Begründung, dass diese ein geschütztes Design (das des iPad) verletzen würden. Samsung hat daraufhin auf eine Szene aus dem Film „2001: Odyssee im Weltraum“ aus dem Jahr 1968 verwiesen. Dort sind Displaygeräte zu sehen, die tatsächlich sehr dem Design von Tabletgeräten ähneln. Ob dies als Hinweis ausreicht, wird die Zeit zeigen. BluePatent bietet die Chance, mit Hilfe der Crowd auch solche ungewöhnlichen Dokumente aufzuspüren – und damit Unternehmen bei Patentstreitigkeiten unter Umständen die entscheidenden Hinweise zu liefern.

Aktuell haben Sie auf der Plattform Seedmatch die Chance, sich mit einem Investment an BluePatent zu beteiligen. Mehr erfahren >>


Space Odyssee Tablet Apple Samsung

Hat Stanley Kubrick bereits 1968 das Tablet-Design erfunden? (Film ansehen: Klick aufs Bild)




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Zweimal Crowdfunding für Startups erfolgreich abgeschlossen!

Seit heute morgen 0:00 Uhr sind die ersten beiden Crowdfundings auf Seedmatch erfolgreich abgeschlossen. Herzlichen Glückwunsch noch einmal an die beiden Startups Cosmopol und NeuroNation!

Das Crowdfunding-Modell, wie Seedmatch es anbietet, erlaubt es interessierten Personen erstmals, schon ab kleinen Beträgen Beteiligungen an Startups zu erwerben, unkompliziert, online und selbstbestimmt. Damit ist Seedmatch Vorreiter in Deutschland. Wir haben erlebt, dass Crowdfunding für Startups – wie alles Neue – von vielen Seiten zunächst abwartend und vielleicht auch etwas skeptisch betrachtet wurde. Umso mehr freut es uns, dass sich nun so viele Menschen von den Startups haben begeistern lassen und mit einem Seedinvestment unterstützen!

In 90 Tagen Finanzierungszeitraum sind für beide Startups über 250 Investments zwischen 250 und 10.000 Euro zusammengekommen, insgesamt über 150.000 Euro!


NeuroNation und Cosmopol erfolgreich bei Seedmatch

Für die Frage, ob überhaupt Bedarf für kleinere Beteiligungen an Startups besteht, spricht diese Anzahl von Investoren eine ganz klare Sprache: Ja, es besteht Bedarf. Obwohl Seedmatch als erste Crowdfunding-Plattform für Startups noch vergleichsweise unbekannt und das Modell vollkommen neu ist, zeigen die zahlreichen ersten Investoren, dass viele Menschen gern junge Unternehmen unterstützen. Das ist eine großartige Nachricht für Startups in unserem Land!


Nächste Schritte

Wie in den Beteiligungsverträgen der beiden Startups festgelegt, bekommen die Gründerteams von NeuroNation und Cosmopol das gesammelte Kapital schrittweise zu bestimmten Zeitpunkten ausgezahlt, um damit bestimmte Maßnahmen zum Unternehmensausbau zu finanzieren. Als Investor können Sie die Details in den Beteiligungsverträge zu Ihren Investments auch im Bereich „meine Investments“ bei Seedmatch jederzeit einsehen. Als Investor bekommen Sie außerdem Quartalsberichte und über die Plattform aktuelle News und Updates zu „ihren“ Startups.


Neue Investmentchancen bei Seedmatch

Bei Seedmatch finden Sie natürlich auch weiterhin spannende Geschäftskonzepte als Investmentchancen. Aktuell können Sie sich an BluePatent beteiligen, das einen neuen Weg der Patentrecherche anbietet. Vorbeischauen lohnt sich also!

Wer mitbestimmen will, welche Startups vielleicht schon bald auf Seedmatch zu finden sein können, kann dies bei deutsche-startups.de tun. Im Rahmen der Aktion “Die Idee zählt, die Crowd entscheidet” haben Seedmatch und deutsche-startups.de junge Unternehmen aufgerufen, sich für Crowdfunding zu bewerben. Die besten Ideen stehen jetzt zur Abstimmung bereit: Stimmen Sie hier >> für Ihr Lieblingsstartup ab!


Crowdfunding Erfolg - Startups bei Seedmatch


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Cosmopol: ”Die Erfahrung mit der Crowd war von Anfang an hilfreich.”

Wie erleben die Startups eigentlich das Crowdfunding bei Seedmatch? Wir haben jemanden gefragt, der es wissen muss: Michael Kraus ist einer der beiden Gründer von Cosmopol, dem ersten Startup Deutschlands, das mit Online-Crowdfunding finanziert wurde.


Seedmatch: Zur erfolgreichen Finanzierung mit aktuell 150 Investoren dürfen wir euch erst einmal ganz herzlich gratulieren! Wie fühlt man sich, das Crowdfunding endlich geschafft zu haben?

Michael Kraus: Ja vielen Dank. Das fühlt sich sehr gut an und motiviert uns ungemein. Es ist einfach schön, dass uns die Crowd mit ihrem unterschiedlichen Hintergrund Vertrauen schenkt, die Finanzierung möglich macht und an cosmopol glaubt. Eine Finanzierung über Venture Capitalists wäre da wahrscheinlich weniger emotional.


Seedmatch: Ihr seid das erste Startup bei Seedmatch aber auch das erste Startup in Deutschland, welches über Crowdfunding finanziert wurde. Welche Erfahrung habt ihr dabei gesammelt?

Michael Kraus: Die Erfahrung mit der Crowd war von Anfang an hilfreich. Schon bei der Erstellung der Investorenunterlagen war es gut, dass wir uns nicht nur an „Finanzern“ sondern auch an der breiten Masse orientieren mussten. Besonders im Crowdfunding-Film muss man seinen Plan verständlich und überzeugend auf den Punkt bringen. Nach dem Startschuss hat uns das steigende Seedlevel motiviert. Eine besondere Freude sind vor allem Kunden, die investiert haben. Auch die Fragen von interessierten Investoren waren positiv. Sie haben uns oft gezeigt, was wichtig für den Erfolg von cosmopol ist. Natürlich ist dieser neue Bereich „Investor Relations“ auch ein zusätzlicher Aufwand, aber es bleibt im Rahmen und wir schätzen den Dialog.


Seedmatch: Würdet ihr euch wieder mit Crowdfunding finanzieren? Wenn ja, warum? Und würdet ihr es auch anderen Startups empfehlen, sich auf diesem Weg zu finanzieren?

Michael Kraus: Definitiv ja! Klar, wir sind wir nach dem erfolgreichen Funding im Moment sehr euphorisch, aber unsere oben beschrieben Erfahrungen liefern gute Gründe dafür. Und wir werden auch in Zukunft die Power unserer Mikroinvestoren nutzen. Die Crowd ist für uns ein wichtiger Bestandteil der DNA der Marke cosmopol. Wir werden bei unseren Marketing-Maßnahmen immer auch die Chance suchen, unsere Teilhaber einzubinden. Durch unser Bonusprogramm können unsere Investoren zudem „Ihren“ Shop noch besser selbst erleben und nutzen. Das hilft beim Multiplizieren.


Seedmatch: Ihr strebt eine Finanzierung mit bis zu 100.000 Euro an. Wie werdet ihr das Kapital, welches ihr über die 80.000 Euro hinaus einsammelt, verwenden?

Michael Kraus: Wie im Business Plan bereits beschrieben, werden wir damit unsere Maßnahmen im Bereich Marketing und Vertrieb beschleunigen und den finanziellen Spielraum nutzen. Das heißt etwa mehr Werbedruck, mehr Geschäftskundenakquise und eine frühere Internationalisierung der Seite.


Seedmatch: Für eure nächsten Schritte, vor allem aber auch für das bevorstehende Weihnachtsgeschäft wünschen wir euch viel Erfolg!

Michael Kraus: Vielen Dank! Übrigens auch für die ausgezeichnete Zusammenarbeit mit seedmatch in den letzten Monaten. Und an alle Leser: Diese Weihnachten bequem auf Shopping-Weltreise gehen und unter www.cosmopol-shop.com Geschenke kaufen!



Crowdfunding-Erfolg Cosmopol

Die Gründer von Cosmopol: Gilbert Souvignier (li) und Michael Kraus

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@ 2012 Seedmatch GmbH