Crowdfunding-Missverständnisse: Neulich in der FAZ…

Mittlerweile ist Crowdfunding für Startups in Deutschland angekommen, hat viele Unterstützer gefunden und wurde oft in den Medien thematisiert. Jedoch zeigt die Berichterstattung häufig auch, dass es noch viele Unklarheiten zu den Mechanismen der Plattformen und Crowdfunding im Allgemeinen gibt und dass die verschiedenen Formen von Crowdfunding differenzierter betrachtet werden müssen. Erst vor wenigen Tagen ist ein Artikel in der FAZ (Link>>) erschienen, in der die britische Finanzaufsicht Financial Services Authority (FSA) vor Crowdfunding warnt. Da die genannten Argumente dafür eher undifferenziert sind und wir als Plattform in diesem Zusammenhang genannt werden, wollen wir diesen Artikel ungern unkommmentiert stehen lassen. Aus diesem Grund haben wir uns entschieden, im folgenden Beitrag aufkommende Fragen zu beantworten und zu den Behauptungen aus dem FAZ-Artikel Stellung zu nehmen. (mehr …)

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Die Idee zählt, die Crowd entscheidet

Vielleicht haben Sie es schon entdeckt: Gemeinsam mit deutsche-startups.de suchen wir Geschäftsideen, die begeistern. Alle Leserinnen und Leser von deutsche-startups.de können dabei ihre persönlichen Favoriten wählen und entscheiden, welche der Bewerber sich für ein Crowdfunding bei Seedmatch qualifizieren.


Mitmachen heißt Mit-Entscheiden

Warum diese Aktion? Seedmatch prüft alle Startups, die sich bewerben, in einem internen Vorauswahlprozess, ob sie für ein Crowdfunding geeignet sind. Damit wollen wir sicherstellen, dass nur Startups auf der Plattform vorgestellt werden, die die notwendigen Voraussetzungen mitbringen und für die Crowdfunding der passende Weg ist. Die User, also die Crowd, zeigen im Fundingprozess mit der Auswahl der Investments, welche der jungen Unternehmen sie persönlich am vielversprechendsten finden. Diese Auswahlmöglichkeit ist ein ganz wichtiges Element des Crowdfunding: damit wird bereits im Finanzierungsprozess sichtbar, welche Startups begeistern und welche ihr Angebot noch verbessern müssen.

Mit der aktuellen Aktion „Die Idee zählt, die Crowd entscheidet“ bekommen Sie als Mikroinvestor die Gelegenheit, ganz von Anfang an, also bereits beim Vorauswahlprozess mitzuwirken! So können Sie mitbestimmen, welche Gründer hier die Chance auf eine Finanzierung bekommen!

Bis zum 16.10.2011 können sich die jungen Unternehmen bewerben. Anschließend können Sie bei deutsche-startups.de für ihre Lieblings-Startups voten. Und damit deutlich machen, welche Startups Ihnen am Herzen liegen und Sie als Investmentchance am meisten ansprechen – und damit uns zeigen, dass diese Startups unbedingt ein Crowdfunding auf Seedmatch verdienen! Voten Sie für die Produkte und Services, die Sie künftig auf dem Markt sehen möchten!

Als Startup bekommen Sie mit dieser Aktion die Chance, bereits im Vorfeld zu sehen, ob Ihre Idee Anklang findet und gegebenenfalls bereits mit einer Menge von Fans in ein Funding zu starten. Eine exzellente Ausgangsposition!


So funktionierts

Startups bewerben sich bis zum 16.10. mit einer Kurzbeschreibung Ihres Projektes. Im Anschluss können alle Besucher der Seite deutsche-startups.de für Ihre Favoriten voten. Die drei Startups mit den meisten Stimmen können dann ihr Crowdfunding bei Seedmatch starten.



Details zur Aktion sowie die Kriterien für Startups finden Sie auf der Aktionsseite bei deutsche-startups.de. Machen Sie mit, denn: Die Idee zählt, die Crowd entscheidet!


deutsche-startups.de_Seedmatch_Aktion_Startups


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Crowdfunding – ein Game Changer?

Es gibt Wörter, die sich beim besten Willen nicht übersetzen lassen, und doch in ihrer Bedeutung so treffend sind, dass man nicht um sie herumkommt. „Game Changer“ ist eines von ihnen. (mehr …)

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Crowdfunding erfolgreich!

Bis Montag Nacht lief unsere Aktion „33 für eine Vision“. Wir sind begeistert über Ihr großes Interesse und können schon heute sagen: Crowdfunding funktioniert!

Vielen Dank an alle First Mover, die bei unserem Funding als die ersten Mikroinvestoren aktiv geworden sind! Es ist eine Sache, davon zu reden, innovative Konzepte zu unterstützen, eine andere ist es, dies tatsächlich zu tun! Es braucht immer ein wenig Mut, als Erster einen neuen Weg zu gehen. Aber es ist gerade das Engagement der First Mover, das auch andere Menschen aufmerksam macht und inspiriert, neue Möglichkeiten zu nutzen. So werden Visionen lebendig!





Da wir dieses Mal noch alle Anfragen einzeln bearbeiten, dauert der Investitionsprozess bei manchen Mikroinvestoren noch an. Es ist also noch einiges an Papier unterwegs, d.h. eine abschließende Bilanz folgt, sobald alle Investments abgeschlossen sind.

Bis dahin nur so viel: Es sind nur ganz wenige Anteile nicht vergeben. Der Erfolg der Aktion zeigt, dass auch Sie die große Chance sehen, die im Crowdfunding für Startups für alle Beteiligten liegt und wir mit Seedmatch auf dem richtigen Weg sind. Gemeinsam können wir mehr Startups einen gelungenen Unternehmensstart ermöglichen.


Wer es nicht geschafft hat, sich rechtzeitig zu melden, kann uns bei Fragen natürlich gern weiterhin kontaktieren unter seedmatch.

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Das Seedmatch-Prinzip

Die folgende Grafik fasst zusammen, wie Sie als Mikroinvestor bei Seedmatch investieren können. Mit Ihrem Investment ermöglichen Sie jungen Unternehmen einen erfolgreichen Start in den Markt und profitieren dafür langfristig von deren Wachstum. (mehr …)

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Warum scheitern Startups?

Das BMWI hat Mitte August eine interessante Studie (PDF) über die Ursachen für das Scheitern junger Unternehmen in den ersten fünf Jahren ihres Bestehens veröffentlicht.

Nun hat vermutlich jeder, der sich mit Startups beschäftigt, eine Meinung dazu, aus welchen Gründen junge Unternehmen am häufigsten scheitern. Meistens werden „das Management“ und „die Marktsituation“ als die Schuldigen identifiziert. Die Studie liefert uns mit Zahlen aus den Jahren 2000-2008 ein paar mehr Details und birgt auch die eine oder andere Überraschung. (mehr …)

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Wer ist ein Unternehmer?

Unternehmer zu sein ist keine Tätigkeit, sondern ein Wesenszug und eine Lebensart. Was jemanden zum Entrepreneur macht, ist nicht, ein oder zwei Unternehmen gegründet zu haben. Es ist die starke innere Motivation, mit einer Sache eigenständig erfolgreich zu sein. Aber was genau macht jemanden zum erfolgreichen Unternehmer? Und: ist Unternehmer gleich Unternehmer?

Unzählige Untersuchungen wurden bereits durchgeführt, um die große Frage zu beantworten: “Was macht einen erfolgreichen Gründer aus?” Sind es bestimmte Persönlichkeitseigenschaften? Wenn ja: Welche Eigenschaften sind entscheidend, welche irrelevant? Sind sie angeboren oder kann man sie erlernen? Nature or nurture?

Die Antwort: es kommt darauf an.

Verschiedene Studien weisen darauf hin, dass bestimmte Eigenschaften bei erfolgreichen Unternehmern häufiger zu finden sind.

Entrepreneure leben für den Erfolg ihres Projektes. Ihre Motivation ist es, eine Vision zu verwirklichen und etwas auf die Beine zu stellen. Das nennt man auch Leistungsmotivation. Andere Motive wie Macht oder Geld spielen eine untergeordnete Rolle. Entrepreneure setzen sich hohe Ziele, die sie mit ganzem Einsatz und großer Ausdauer verfolgen. Dazu bringen sie auch die Fähigkeit mit, sich selber zu motivieren. Sie sehen stets „das große Ganze“ und behalten ihr Ziel im Auge: ihr Projekt zu verwirklichen.

Entrepreneure lieben Innovationen. Sie sind ständig auf der Suche nach Möglichkeiten, Dinge oder Prozesse zu optimieren. Sie haben viele Ideen, sind dabei kreativ, innovativ und unkonventionell und testen mit Begeisterung neue Wege.

  • Entrepreneure mögen Wettbewerb. Konkurrenz spornt sie an. Der Vergleich mit den Mitbewerbern motiviert sie, sich schneller zu entwickeln und besser zu werden.

    Entrepreneure glauben an sich selbst. Sie haben ein großes Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten und sind fest davon überzeugt, dass sie ihre hohen Ziele erreichen können. Dieser Optimismus wird von manchen als Arroganz gewertet, aber Entrepreneure sind zu fokussiert und begeistert von ihren Projekten um sich darüber Gedanken zu machen. Wenn ihnen ein Fehler unterläuft, so lassen sie sich nicht davon entmutigen, sondern begreifen das als normales Vorkommnis und Möglichkeit der Verbesserung und korrigieren ihn.

    Entrepreneure übernehmen gern Verantwortung. Ihnen ist es sehr wichtig, ihre Entscheidungen unabhängig treffen zu können, autonom zu handeln. Ihr eigener Chef zu sein und nicht nur Ausführende zu sein. Vorschriften empfinden sie als Einschränkung.

    Entrepreneure haben viel Energie. Gerade der Beginn einer Selbstständigkeit ist sehr anstrengend – kein Urlaub und wenig Freizeit hinterlassen ihre Spuren. Erfolgreiche Unternehmer haben die Energie, körperliche Konstitution und Belastbarkeit für ein solches Leben.

    Entrepreneure haben eine hohe Toleranz gegenüber Unsicherheit. Sie können gut mit dem Wissen umgehen, dass sie ihre Zukunft nicht sicher vorhersehen können. Sie sind aber davon überzeugt, sie mit ihrem Handeln beeinflussen können. Entgegen der landläufigen Meinung suchen Entrepreneure aber nicht aktiv das Risiko – sie sind nur besser als andere in der Lage, ein kalkuliertes Risiko einzugehen.

    Entrepreneure können mit konstruktiver Kritik und Ablehnung umgehen. Innovative Unternehmer sind mit ihren Ideen Vordenker und hören oft: „Das geht nicht!“. Vielfach werden sie auch als Non-Konformisten wahrgenommen. Es geht ihnen aber nicht um Rebellion, sondern um Verbesserung. Konstruktive Kritik, die ihren Zielen dient, nehmen sie an. Konservative Kritik jedoch lehnen sie als Pessimismus ab und lassen sich dadurch nicht verunsichern. Außerdem wissen erfolgreiche Unternehmer, dass Schwierigkeiten, Ablehnung und Kritik jedem Game Changer begegnen und sie haben gelernt, damit umzugehen.

    Entrepreneure sind optimistisch und offen für Veränderungen. Wenn etwas nicht funktioniert, zögern Entrepreneure nicht, es zu ändern. Sie wissen, wie wichtig es ist, mit aktuellen Entwicklungen mitzuhalten, und das geht nur, wenn man sich an die Möglichkeiten und Gegebenheiten des Moments anpasst. Sie haben auch ein Gespür dafür, wenn Veränderung notwendig ist und haben einen Blick für Gelegenheiten.

    Was sagen uns diese Erkenntnisse? Kann man jemandem beibringen, ein Vordenker zu sein? Kann man eine Vorlesung zu Unsicherheitstoleranz halten? Man möchte fast sagen: nein.

    Wenn also Unternehmer geboren und nicht gemacht werden, warum bieten dann immer mehr Universitäten Kurse für Unternehmensgründung und -führung an? Die Antwort ist einfach: weil jedes Talent Training braucht, um sich voll entwickeln zu können.

    Ein Kurs kann keine Entrepreneure erzeugen, aber er kann den Unternehmergeist, der vielleicht in vielen Studenten schlummert, herauszukitzeln und kultivieren. Neben den angeborenen Eigenschaften, die Unternehmertum begünstigen, gibt es viele wichtige unternehmerische Fähigkeiten, die gelernt werden können, zum Beispiel: die Fähigkeit, eine Vision zu bilden und zu kommunizieren, ein Team zu leiten und zu motivieren und Gelegenheiten zu erkennen. Darüber hinaus gibt es formelle und administrative (bspw. unternehmensrechtliche oder steuerliche) Anforderungen, die schlicht und einfach gelernt werden müssen: einen Businessplan zu schreiben, Elevator Pitches zu erstellen, die Unternehmensform bestimmen, Möglichkeiten der Finanzierung kennen, Finanzierungspläne aufzustellen, etc.

    Ist jeder, der ein Unternehmen führt, ein Unternehmer?

    Ich denke, nicht jeder, der ein Unternehmen führt, ist ein Entrepreneur. Er kann auch ein kluger Verwalter sein und wird als solcher auch gebraucht, um Ideen auszuarbeiten und langfristig voranzubringen. Ein Entrepreneur zeichnet sich durch diesen besonderen „Funken“ aus, den er in sich trägt, diese Abenteuerlust und Unruhe, etwas Neues zu erschließen. Das ist etwas, das man nicht lernen kann.

    Erfolgreiche Entrepreneure müssen also geboren UND gemacht werden. Offenbar ist es eine Kombination, die zum Erfolg führt. Auf der einen Seite angeborene Persönlichkeitseigenschaften, die einen Menschen motivieren, selbstständig zu sein und proaktiv etwas leisten zu wollen. Auf der anderen Seite aber auch eine Reihe gelernter Fähigkeiten, die ihn befähigen, diese Anlagen effektiv umzusetzen. Ein Unternehmer muss heute fast die sprichwörtliche eierlegende Wollmilchsau sein. Er sollte ein Experte in seinem Fach sein und gleichzeitig am besten ein versierter Betriebswirt und Jurist. Er muss sehr kontaktfreudig und überzeugend sein, er sollte Menschen führen können aber auch alleine arbeiten, und vieles mehr.

    Entrepreneure fallen nicht fertig vom Himmel. Wenn aber jemand die Anlagen und die Vision mitbringt, ist es wichtig, ihm zu helfen, sie umzusetzen. Denn wir sind wirtschaftlich auf diese Innovatoren angewiesen. Die Hilfe kann an ganz verschiedenen Stellen erfolgen. Seedmatch ermöglicht Entrepreneuren einen neuen Weg der Finanzierung ihres Startups: Crowdfunding. Viele Menschen können gemeinsam jungen Unternehmern helfen, innovative Unternehmenskonzepte umzusetzen und diese zu etablieren.

    Unterstützen auch Sie bei Seedmatch innovative und engagierte Entrepreneure!

    Foto: dangsee

    Foto: dangsee

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    Ist Ihr Geld schon lebendig?

    Mit Sorgenfalten auf der Stirn betrachten Wirtschaftsexperten die Entwicklung der Sparquote in den letzten Monaten und Jahren. Als eine der wichtigen Größen der Konjunktur ist sie derzeit auf dem höchsten Stand seit 1993 – Tendenz steigend.

    Mit dem Begriff Sparquote ist meist die „durchschnittliche Sparquote der privaten Haushalte“ gemeint, d.h. wie viel Prozent ihres Einkommens private Haushalte „auf die hohe Kante“ legen. Laut Statistischem Bundesamt waren das im vergangenen Jahr in Deutschland 11,3 Prozent des verfügbaren Einkommens. Die Bundesbank gibt an, dass die Deutschen im Jahr 2009 Vermögen in Höhe von knapp 147 Milliarden Euro gebildet haben, rund 21 Milliarden Euro mehr als im Vorjahr. (Quelle)

    Im ersten Quartal 2010 stieg die Sparquote weiter an auf nun 11,6%. Zum Vergleich: in den USA lag die Quote im März bei nur 2,7%!

    Sparquote Deutschland

    Eigene Grafik. Daten: destatis

    Eigentlich ist Sparen in Krisenzeiten doch eine gute Sache, oder? Warum also die Sorgenfalten?

    Je mehr Geld auf Konten schlummert, desto weniger ist im Umlauf, d.h. das angelegte Kapital ist dem Wirtschaftkreislauf entzogen. Das Geld wird also nicht mehr ausgegeben, was sich in der niedrigen Konsumquote und der niedrigen Investitionsquote widerspiegelt. Besondere mediale Beachtung findet dabei das zögerliche Konsumverhalten der Verbraucher mit seinen negativen Auswirkungen auf Handel und Wirtschaftswachstum. Weniger Umsatz bedeutet für den Handel Stagnation: Indem die Menschen weniger ausgeben, können sie so die Krise selbst verstärken, die sie fürchten.

    Ursache der neuen Sparsamkeit scheint neben der immer noch aktuellen Finanzkrise eine allgemein wachsende Unsicherheit der Menschen zu sein. Diese Entwicklung lässt sich in ganz Europa beobachten. Insbesondere der Gedanke an eine mögliche Inflation und die Unsicherheit der gesetzlichen Renten lässt viele Menschen vorsichtiger werden. „Ungewissheit ist zum globalen Lebensgefühl geworden.“, zitierte die Wirtschaftswoche neulich den Trendforscher Peter Wippermann. (Quelle)

    Ist Sparen jetzt also falsch?

    Diese Frage lässt sich nicht pauschal beantworten. Denn Sparsamkeit sorgt auch für Stabilität, da das zurückgelegte Geld die Wirtschaft stützt. Je mehr Geld den Banken sicher zur Verfügung steht, desto bessere Konditionen können Banken theoretisch für Kredite anbieten. Günstige Kredite erleichtern wiederum Investitionen.

    Die makroökonomischen Auswirkungen einer hohen Sparquote sind also nach wie vor umstritten. (Mehr dazu in der Wirtschaftswoche.)

    Was also tun?

    Für den Einzelnen sieht es so aus: Feste Geldanlagen bieten den Anlegern eine gewünschte Sicherheit. Der Nachteil sind sehr niedrige Zinsen, die durch Steuern und die zunehmende Inflation noch zusätzlich geschmälert werden. Im ungünstigen Fall verliert das Geld schneller an Wert als es durch die stabilen aber kleinen Zinsen im Nennwert auf dem Sparbuch gewinnt. Wer sein Geld vermehren möchte, kommt im Prinzip nicht umhin, zu investieren. Dafür stehen nun ganz verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung, die sich in ihrem Charakter und Risiko stark unterscheiden.

    Mit Seedmatch steht Ihnen bald eine ganz neue Möglichkeit der Investition offen, mit der Sie nebenbei etwas in unserem Land bewirken können: die Beteiligung an jungen Unternehmen bereits ab kleinen Summen. Wer in Startups investiert, stärkt damit direkt Innovationen als Motor unserer Wirtschaft und tut aktiv etwas gegen die drohende Stagnation.

    Menschen, die in Startups investieren, investieren in die Zukunft.

    Junge Unternehmen haben in Deutschland oftmals Schwierigkeiten, Gründungskapital zu akquirieren, da ihre Historie in der Regel zu kurz ist, um Banken von ihrem Potential zu überzeugen. An dieser Stelle ist Venture Capital gefragt, das hierzulande leider kaum zur Verfügung steht. Auch die Zahl der Business Angels ist in Deutschland vergleichsweise gering.

    Bei Seedmatch hat nun jeder die Möglichkeit, sich schon mit kleineren Summen für Startups zu engagieren und ein „Mini“-Business-Angel zu werden. Auf diesem Weg wird die Business-Angel-Kultur in Deutschland gestärkt und demokratisiert: es steht nun jedem offen, mit dem Erwerb einer – auch kleinen – Unternehmensbeteiligung junge Unternehmen mit großem Wachstumspotential voranzubringen. Mit dem Prinzip des Crowdfunding werden die Beiträge vieler Investoren gebündelt, so dass ein tragfähiges Startkapital für das jeweilige Gründungsunternehmen zusammenkommt. Jeder Mikroinvestor kann dabei frei wählen, welche Gründungsprojekte er unterstützen möchte, d.h. er kann sein Portfolio individuell zusammenstellen.

    In ein Startup zu investieren ist etwas Besonderes, weil man damit Unternehmer direkt unterstützt. Aktien von einem Unternehmen zu kaufen unterscheidet sich davon grundlegend: das Geld bekommt dabei derjenige, der die Aktien vorher besaß, nicht das Unternehmen (Ausnahme: beim Börsengang). Erwerben Sie hingegen eine Beteiligung an einem Startup, so kommt Ihr Investment diesem direkt zugute und Sie partizipieren an seinem reellen Wachstum.

    Viele junge Unternehmen sind auf Venture Capital angewiesen. Firmen wie Google und Yahoo sind mit Geld von Venture-Capital-Gesellschaften groß geworden. In High-Tech-Branchen, die eine gewisse Summe an Startkapital erfordern, haben Startups fast nur mit staatlicher Förderung Chancen. Wenn sie diese nicht bekommen, ist das oftmals das Aus für gute Ideen. Investoren aus dem europäischen Ausland haben den Mangel an VC in Deutschland erkannt, und so werden Ideen mit Potential oftmals über ausländische VCs finanziert – die dann auch die Früchte des Erfolgs ernten.

    Gefragt sind Investoren, die bereit sind, Geld in neue, vielversprechende Firmen zu stecken, die mit einem gewissen Risiko viel Potential und Innovationskraft in sich tragen.

    Mit einem solchen Investment unterstützen Sie nicht nur junge Unternehmer und fördern Entrepreneurship und Innovationen in unserem Land, sondern tragen gleichzeitig dazu bei, dass neue Arbeitsplätze und ein Wirtschaftswachstum in der Region möglich werden.

    Stellen Sie sich vor, welches Möglichkeiten entstehen, wenn nur aus dem im vergangenen Jahr zur Seite gelegten Geld 1% zur Unterstützung von Startups eingesetzt werden würde: es stünden fast 1,5 Mrd Euro zur Verfügung!

    Erwecken Sie Ihr Geld zum Leben und helfen Sie Innovationen und unserer Wirtschaft auf die Sprünge!

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    Gemeinsam Werte schaffen

    Die „Crowd“ ist der neue Superstar im Netz. Kaum ein Tag, an dem sie einem nicht begegnet. Kein Wunder, ist sie doch dem Einzelnen in vieler Hinsicht überlegen: Sie kumuliert Wissen, findet beste Lösungen und setzt sie um (Crowdsourcing), sie weiß Dinge, die der Einzelne nicht weiß (Crowdwisdom) und sie kann auch ihre finanziellen Ressourcen bündeln, um große Dinge zu bewegen (Crowdfunding).

    Crowdfunding heißt: viele Menschen unterstützen gemeinsam eine in ihren Augen wichtige Sache indem sie ihr Geld, ihre Aufmerksamkeit und ihr Netzwerk – und damit auch ihren Einfluss – bündeln. An sich ist das nichts Neues, die meisten Hilfsorganisationen funktionieren auf diese Weise. Seit der Einführung des Internets hat sich jedoch eine Menge getan. Nie war es einfacher, Gleichgesinnte ausfindig zu machen. Nie war es einfacher, Aktivitäten zu koordinieren, weltweit und zeitnah. Es war also nur eine Frage der Zeit, dass die Idee auftauchte, das Internet als Treffpunkt zu nutzen, um gemeinsame Bemühungen zu zusammenzufassen.

    Zunächst waren es einzelne (meist Kunst-) Projekte, die im Internet die Unterstützung der Crowd suchten. Eines der ersten bekannten, via Internet finanzierten Projekte ist ein Film mit dem Namen „The Age of Stupid“, für den seit 2005 etwa £ 885.000 gesammelt wurden. Er feierte im September 2009 Premiere und ist seit Juni 2010 auch in deutschen Kinos zu sehen. Einige Zeit später tauchten die ersten Webseiten auf, die eine Plattform für das Zusammentreffen von Projekten und Spendern boten. Die bekannteste Plattform ist heute kickstarter.com, über die bspw. das soziale Netzwerk Diaspora finanziert wurde, das im Moment in aller Munde ist. Genau genommen handelt es sich bei all diesen Projekten um eine kleinteilige Form des Sponsorings, auch Micropatronage genannt.

    In den letzten drei Jahren entwickelte sich darüber hinaus etwas ganz Neues: die Möglichkeit, Gutes zu tun und gleichzeitig selber davon zu profitieren. Bekannt geworden sind in diesem Zusammenhang die erfolgreichen Mikrokredit-Plattformen Smava und Auxmoney, auf denen man anderen Menschen mit Privatkrediten unter die Arme greifen kann.

    Mit Seedmatch können Sie noch mehr tun. Hier investieren Sie nicht nur in die privaten Projekte Einzelner, sondern in etwas, was viel wertvoller ist: in junge Unternehmen in Wachstumsmärkten. Als Mikroinvestor ermöglichen Sie, dass mutige Geschäftsideen umgesetzt werden und am Markt Fuß fassen. Mit Ihrem Investment erwerben Sie eine Unternehmensbeteiligung und partizipieren auf diese Weise am Erfolg der Unternehmen – direkt und transparent. Innovationen und ein lebendiges Unternehmertum sind die Grundlage für eine dynamische Wirtschaft. Mit Ihrer Beteiligung tun Sie also aktiv etwas für unsere Wirtschaft. Und das heißt auch: für unsere Zukunft.

    In einer Crowd haben die Menschen haben eines gemeinsam: sie sind Überzeugungstäter. Sie alle haben ein Herz für die Sache, die sie unterstützen, und geben ihr Bestes, damit das Projekt gelingt. Werden auch Sie zum Überzeugungstäter für junge innovative Unternehmen und werden Sie Teil einer Erfolgsgeschichte!

    Dabei sein!

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    Mikroinvestor werden

    Wenn man sich heute an einem Startup beteiligen möchte, sollte man Business Angel sein. Business Angels sind in der Regel erfahrene Unternehmer oder Manager, die junge Gründer mit Wissen und Netzwerk unterstützen und eigenes Kapital in das Startup investieren. Als Business Angel sollte man mindestens 25.000 Euro oder besser 50.000 Euro mitbringen, die in den Aufbau eines jungen Unternehmens fließen.

    Wenn man weder über den Zugang zu Gründerteams mit spannenden Produktinnovationen noch über das nötige Business-Angel-Kapital verfügt, kann man alternativ in Venture Capital Fonds investieren. Das ist oft mit Beträgen ab 5.000 Euro oder 10.000 Euro möglich, die das Management des Venture Capital Fonds dann in mehrere Startups investiert. Allerdings funktionieren Fonds nur als Blackbox – die Fondsanleger erhalten keine volle Transparenz über die Fondsinvestments.

    Mit Seedmatch können Sie Mikroinvestor werden. Auf der Plattform finden Sie in den nächsten Monaten Startups, die sich präsentieren um Kapital für die Umsetzung ihrer Ideen einzusammeln. Sie haben die Möglichkeit, sich die verschiedenen Unternehmenskonzepte der Startups anschauen und Ihr Startup auswählen, welches Sie mit Ihrem Kapital unterstützen wollen. Die Unterstützung eines Startups beginnt bei 1.000 Euro. Mit jedem Anteil, den Sie an einem Startup erwerben, erhalten Sie ein Gewinnbeteiligung und profitieren langfristig von der Wertentwicklung des Unternehmens.

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