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Mit ‘Investoren’ getaggte Artikel

MUTISUN: ”Wir haben die Zeit für den intensiven Austausch mit Investoren und Interessenten genutzt.”

Mit einer Sonnenpflege, die individuell auf den Hauttyp des Nutzers angepasst werden kann, hat das Münchener Startup MUTISUN erfolgreich ein Crowdfunding bei Seedmatch abgeschlossen. Pünktlich zu den ersten sommerlich warmen Tagen war das Fundinglimit von 100.000 Euro erreicht und nun kann MUTISUN richtig durchstarten und allen Sonnenfans den richtigen Sonnenschutz bieten – so dass auch Menschen mit anspruchsvoller oder empfindlicher Haut den Sommer genießen können!

Wir haben Alexander Scholz und Jürgen Görtz vom MUTISUN-Team zu ihren Erfahrungen mit der Crowd gefragt.


Seedmatch: Herzlichen Glückwunsch zum erfolgreichen Crowdfunding! Ihr habt es ja ganz schön spannend gemacht – 1 Tag vor Ablauf der regulären Fundingzeit habt ihr das Fundinglimit erreicht, also die maximal möglich Summe. Wie habt ihr die Zeit des Crowdfundings erlebt?

Jürgen: Zunächst erstmal vielen Dank an all unsere Investoren und natürlich an das ganze Seedmatch-Team. Wir freuen uns riesig über das Erreichen des Fundinglimits. Die letzen Wochen waren für uns verständlicherweise unglaublich spannend- und das nicht nur weil wir das Fundinglimit erst 1 Tag vor Ablauf erreicht haben. Sondern auch weil wir so enorm viel Feedback, Kommentare und Tipps zu MUTISUN bekommen haben – und das komprimiert über ein paar Wochen. Das war schon super!


Seedmatch: Wie nervenaufreibend ist es, wenn man erst am vorletzten Tag das Finanzierungsziel erreicht?

Alexander: Es wäre wahrscheinlich entspannter gewesen wir hätten das Fundingziel innerhalb von wenigen Tagen oder sogar ein paar Stunden, wie einige andere Startups, erreicht. Aber so ist die Freude jetzt umso größer. Außerdem haben wir die Zeit für einen intensiven Austausch mit Investoren und Interessenten nutzen können und über die gesamte Laufzeit sehr viele interessante Anmerkungen und Tipps erhalten. Das wäre bei einer Fundingdauer von ein paar Tagen gar nicht möglich gewesen.
Daher auch vielen Dank an alle, die sich so rege mit Fragen und Kommentaren eingebracht haben.


Seedmatch: Ihr habt ja während des Crowdfundings gefühlt hundert Userfragen beantwortet. Da wart ihr wirklich superfleißig: Kompliment! Und ihr habt auch Investoren und User bereits aktiv einbezogen, beispielsweise in die Gestaltung Eures neuen Imagefilms. Wie hat euch die Kommunikation mit euren Investoren vorangebracht, welche Anregungen habt ihr bekommen und wie wollt ihr eure Fans zukünftig einbeziehen?

Alexander: Wir waren auch ganz überrascht wie aktiv und rege die Kommunikation gelaufen ist – das macht natürlich Arbeit, aber die zahlt sich ja mehr als aus – und zwar nicht nur für unseren Web-Film. Es waren super viele Anregungen und Tipps dabei, die wir teilweise schon berücksichtigt haben und teilweise in unsere Strategie einfließen lassen werden. Auch für die Analyse haben wir viele Hinweise auf kleine Bugs bekommen, die wir ohne die Crowd-Tester wahrscheinlich gar nicht gefunden hätten. Daher hoffen wir natürlich, dass sich unsere Investoren weiter so rege mit Feedback beteiligen. Denn wir planen unsere Fans und Teilhaber weiter zu vielen Punkten einzubinden – z.B. auch bei der Weiterentwicklung der Produkte.


Seedmatch: Warum habt ihr euch für ein Crowdfunding bei Seedmatch entschieden und wie habt ihr euch auf das Funding vorbereitet? Was sind eure Tipps für Startups, die eine Finanzierung über diesen Weg wählen?

Alexander: Crowdfunding ist für unser Endkunden-Produkt MUTISUN natürlich sehr attraktiv, weil wir zum einen viel Aufmerksamkeit bekommen und zum anderen durch unsere Investoren hoffentlich viele neue Multiplikatoren dazu gewonnen haben. Und Seedmatch hat uns einfach vom Konzept und Team her überzeugt.
Wer als Startup die Finanzierungsmöglichkeit über Crowdfunding wählt, muss damit rechnen, viele Informationen und Unternehmensdetails einer großen Gruppe preiszugeben – das mag am Anfang ein bisschen schwierig sein. Für uns liegt aber auch genau hier der große Vorteil. Wo bekommt man sonst die Möglichkeit, sein Unternehmenskonzept und die Abläufe von so vielen Leuten auf Herz und Nieren testen zu lassen. Aus unserer Erfahrung heraus kann ich noch sagen, dass es extrem wichtig ist, die richtige Ansprache an die Investoren zu finden und die Vorteile des Konzepts klar herauszustellen – das haben wir vielleicht anfangs nicht ganz so perfekt hinbekommen.



Seedmatch: Der Sommer geht ja gerade erst los. Was ist in der Zeit des Fundings bei euch alles passiert und welches sind eure nächsten Schritte; wie wollt ihr diesen Sommer den Markt erobern?

Jürgen: Während der Fundingphase ist eine ganze Menge passiert und wir haben an einer Reihe von Baustellen gearbeitet. Nächste Woche wird unsere überarbeitete Analyse auf die Seite eingespielt – dadurch können wir noch genauer auf die Bedürfnisse unsere Kunden eingehen. Auch sonst wird sich noch ein bisschen auf der Website tun. Am meisten Arbeit haben wir aber in den letzten Wochen ins Marketing bzw. die Vorarbeit hierzu gesteckt.
Da geht es jetzt richtig los- und zwar On- und Offline. Ein kleiner Vorgeschmack war ja schon die Produkt-Platzierung in der Welt am Sonntag. Da kommt aber noch eine Menge mehr.


Seedmatch: Wir wünschen euch für die nächsten Schritte viel Erfolg!

Jürgen: Vielen Dank – das wünschen wir euch natürlich auch.


MUTISUN nach erfolgreichem Crowdfunding bei Seedmatch
Jürgen Görtz, Dr. Lutz Lautenbacher und Alexander Scholz von MUTISUN freuen sich über das erfolgreiche Crowdfunding



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Userlike: ”Es ist erstaunlich, welche Synergien durch Crowdfunding freigesetzt werden.”

Das passt gut zusammen: Beim Crowdfunding kommen Startups in Kontakt mit der Investoren-Crowd – mit Userlike kommen Website-Betreiber in Kontakt mit ihrer User-Crowd. Userlike ist ein Live-Chat-Tool, das insbesondere für Onlineshops und App-Anbieter interessant ist – und die Chance auf ein ganz neues Level von Kundenservice im Internet bietet.

Auch die Investoren bei Seedmatch hat der Mehrwert von Userlike schnell überzeugt: und so war nach 3 ½ Tagen das Fundinglimit erreicht. Einer der Investoren erhöhte sein Investment mit dem Kommentar: „Je länger ich mich mit dem Produkt beschäftige und mich mit dem Team unterhalte, desto begeisterter bin ich. Drum wird nochmal aufgerundet.“ Wenn das nicht mal ein Kompliment ist!

Wir haben David Voswinkel und Timoor Taufig von Userlike gefragt, welche Rückmeldungen sie noch von der Crowd bekommen haben und wie sie das Crowdfunding erlebt haben.



Seedmatch: Herzlichen Glückwunsch zum erfolgreichen Crowdfunding! Nach 2,5 Stunden hattet ihr die Fundingschwelle überschritten und trotz des sonnigen Wochenendes hat Euer Funding genügend Investoren vor der Rechner gelockt, um am Sonntag ausverkauft zu sein. Wie habt ihr die Tage des Crowdfundings erlebt?

Timoor: Danke! Die Crowdfunding-Tage waren mit die Spannendsten unseres Startups. Aufgeregt haben wir verfolgt, wie immer mehr Investoren von Donnerstag bis Sonntag zum Crowdfunding dazugestoßen sind und in Userlike investiert haben. Über jeden Einzelnen haben wir uns gefreut. Es ging teilweise so schnell, dass bei jedem Besuch unseres Projekts auf Seedmatch die Prozentpunkte wieder gestiegen waren. Der Traffic und die Neuanmeldungen sind durch die Decke gegangen. Seedmatch hat uns einen wahren Energie-Schub verliehen.


Seedmatch: Erst seit März ist Userlike der geschlossenen Betaphase entwachsen, also wirklich ganz frisch auf dem Markt. Hat sich die Crowd bereits bemerkbar gemacht, habt ihr schon Rückmeldungen bekommen oder haben Investoren euer Tool sogar schon getestet?

David: Das kann man laut sagen! Wir haben sehr qualifiziertes Feedback von unseren Investoren erhalten. Unter unseren ersten Kunden befinden sich sogar Investoren. Einige sind so begeistert, dass sie Userlike als Partner mitvertreiben möchten. Es ist erstaunlich, welche Synergien durch so ein Crowdfunding freigesetzt werden. Man sieht: es wird branchenbezogen investiert, was enorme Vorteile für beide Parteien hat. Hierdurch entstehen wertvolle Kontakte und Geschäftsbeziehungen.


Seedmatch: Ihr habt ja Euer Chat-Tool (natürlich!) auch auf Eurer Website im Einsatz. Haben Euch eigentlich Investoren auf diesem Wege kontaktiert, bspw. um zu testen, wie es funktioniert? Welche Erfahrungen habt Ihr dabei gesammelt?

David: Wir hatten während und auch nach dem Crowdfunding ausgiebige Chats mit unseren Mikro-Investoren. Einerseits wurden interessierte Produktfragen gestellt, auf der anderen Seite kamen direkte Nachfragen wie “Wieso soll ich in Euch investieren?”. Wir haben uns über diese Gelegenheiten gefreut und durch die Chats weitere Investoren gewonnen. Userlike hat sich also nebenbei auch als Pitch-Tool bewiesen.


Seedmatch: Warum habt ihr euch für ein Crowdfunding bei Seedmatch entschieden und wie habt ihr euch auf das Funding vorbereitet? Welchen Startups würdet ihr diesen Weg der Finanzierung empfehlen und welche Tipps würdet ihr ihnen geben?

Timoor: Der Vorteil liegt im Begriff dieser Finanzierungsmöglichkeit selbst: Die Crowd! Die Multiplikatorfunktion der Crowd war für uns der entscheidende Grund für Seedmatch. Man muss sich das so vorstellen: Wir haben nicht nur zu einer fairen Kondition Seed-Kapital aufnehmen können, sondern unser Team mit Know-How und Erfahrung ausgestattet. Wir haben bereits sehr wertvolle Ideen und Tipps von unseren Investoren erhalten, die wir in unsere weitere Geschäftsentwicklung einfließen lassen. Wir können Seedmatch jedem Startup empfehlen, das bereits eine erste Version ihres begeisterungsfähigen Produkts vorweisen kann, Seed-Kapital braucht und dabei auf gierige Einzelinvestoren verzichten möchte. Wir sind vom reibungslosen und schnellen Ablauf von Seedmatch begeistert und wünschen anderen Startups die gleiche Möglichkeit.


Seedmatch: Wie wollt Ihr in Zukunft Eure Crowd einbeziehen und was sind die nächsten Meilensteine, die Ihr mit dem gesammelten Kapital erreichen wollt?

David: Mit unserer Crowd möchten wir in regelmäßigem Kontakt bleiben, sie über wichtige strategische Entscheidungen informieren und auch nach Ihrer Meinung fragen. Kritik und Anregungen sind gewünscht. Das macht uns und Userlike nur besser. Mit dem eingesammelten Kapital wird in erster Linie ein Ziel verfolgt: Die Expansion von Userlike und die Maximierung unseres Kundenstamms durch Werbe- und Vertriebsmaßnahmen.


Seedmatch: Wir wünschen euch für die nächsten Schritte viel Erfolg!

David und Timoor: Wir möchten und sehr herzlich bei unserer Crowd und dem gesamten Seedmatch-Team bedanken – Ihr habt Unglaubliches geleistet! Danke.


Freude über das gelungene Crowdfunding
Das Team von Userlike nach dem erfolgreichen Crowdfunding



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easyCARD: ”Das Crowdfunding war ein ‘social proof of concept’ ”

Kaum zu glauben und doch wahr: das neueste Startup easyCARD hat erneut einen Crowdfunding-Rekord aufgestellt: Nur 87 Minuten hat es gedauert, dann waren alle verfügbaren Beteiligungen gezeichnet. Whow! Mit 100.000 Euro und 143 Investoren kann das Team von easyCARD nun seine Mission fortführen, den Versicherungsmarkt einfacher und transparenter für die Versicherten zu machen.

Für alle, die das Speed-Funding verpasst haben: Statt ein Antragsformular mit 24 – 30 persönlichen Daten auszufüllen, kann man bei easyCARD ganz einfach eine Versicherung abschließen. Im Online-Shop www.easyCARD.de gibt man lediglich einige wenige Informationen an. Mit Eingabe der Seriennummer des zu versichernden Wertgegenstandes (iPhone, iPad, Smartphone, e-Bike, Fahrrad), oder der Nummer des Personalausweises (Kfz-Rechtsschutz, Mietrechtsschutz, Haftpflicht, Hausrat), oder der Steuernummer des Hundes (Hundehaftpflicht, Hundereiseschutz) wird diese Nummer mit der easyCARD-Kartennummer verknüpft. Beide zusammen bilden die Versicherungsnummer. Fertig.

Bereits in den ersten Minuten des Crowdfundings wurde der Gründer und Geschäftsführer von easyCARD, Herr Dr. Riemann, mit Fragen bestürmt, die er wirklich innerhalb von wenigen Minuten beantwortete! Und nebenbei klingelte sein Telefon ununterbrochen…

Wie er und sein Team das Funding erlebt haben und welche Pläne easyCARD in der nächsten Zeit umsetzt, verraten Herr Riemann und Herr von Hein im Interview.

Seedmatch: Wir gratulieren euch zum Top-Speed-Crowdfunding! Nur unglaubliche 87 Minuten hat easyCARD gebraucht, um 143 Investoren zu überzeugen und die maximale Fundingsumme von 100.000 Euro zu erreichen! So schnell wurde noch kein Startup in Deutschland per Crowdfunding finanziert! Wie viel Zeit hattet ihr für das Funding eingeplant?

Robin von Hein: Wir haben ehrlicherweise schon den Rekord angestrebt, dass wir ihn allerdings so weit unterbieten würden, hätte ich nicht gedacht. Es zeigt jedoch, wie verständlich unser Konzept und unsere Produkte im Markt sind.

Frank Riemann: Als Physiker habe ich natürlich ausgerechnet, welche Summe das 2 Wochen vorher gestartete Startup SugarShape in 10 Minuten zusammenhatte und nach 5 Minuten war mir alles klar :-).


Seedmatch: Wie habt ihr die knapp zwei Mittagsstunden erlebt, in denen euer Funding lief und wie hat sich die Crowd in der Zeit seit dem erfolgreichen Funding bemerkbar gemacht?

Robin von Hein: Mein Team und ich haben hier in Berlin das Crowdfunding wie ein WM Endspiel live am Bildschirm verfolgt. Es war erstaunlich, wie viele Glückwünsche wir von unseren Investoren auch via Xing erhalten haben.

Frank Riemann: Ich durfte viele Fragen der Investoren per Mail beantworten und habe dann immer mal zwischendurch die F5-Taste gedrückt. Wir haben uns mit persönlicher Anrede per Mail bei allen Investoren bedankt.


Seedmatch: Was meint ihr, warum Euer Konzept so viele Investoren so spontan überzeugt hat?

RvH: Weil es einfach EINFACH ist! Als Versicherungsbetriebswirt weiss ich, wie grau und „langweilig“ die Versicherungswirtschaft sein kann. Wir bringen Farbe und Spass mit einem innovativen Konzept!

FR: Für mich ist die Geschwindigkeit, mit der das Funding durchgelaufen ist (fast) noch wichtiger als das Geld. Zeigt es doch eindeutig, dass wir die easyCARD Idee richtig “rübergebracht” haben und dass die Crowd sehr schnell den Nutzen des Produktes gesehen hat. Das war nicht nur ein einfaches “proof of concept”, das war ein “social proof of concept”. Oder, in meiner manchmal saloppen Art, haben wir die Aussage bewiesen: “Der Wurm muss dem Fisch schmecken und nicht dem Angler” :-).


Seedmatch: Wie habt Ihr Euch auf das Crowdfunding vorbereitet? Welche Maßnahmen sind Eurer Meinung nach im Vorfeld und während des Fundings besonders entscheidend und was hattet Ihr noch geplant (wenn es nicht so fix gegangen wäre)? Worauf sollten Startups besonders viel Sorgfalt verwenden, die ein Crowdfunding planen?

RvH:Wichtig ist es, ein Konzept zu haben, das von den Kunden einfach zu verstehen ist und einen Bedarf weckt. Ebenso wichtig ist es natürlich, dass das Produkt die Investoren sofort überzeugt. Startups sollten darauf achten, einen guten Partner wie Seedmatch zu haben und die Präsentationsunterlagen einfach und verständlich zu halten.

FR: Wir haben sehr viel Zeit in die Formulierungen, Worte und Texte des Businessplans investiert. Es genügt nicht, ein gutes Produkt zu haben. Man muss es auch verständlich rüberbringen und aufzeigen, welche Probleme des Kunden damit gelöst werden. Startups sollten schnell auch den Marketing- und Verkaufsprozess in Gang bringen und Geld einnehmen.

Ich bin absolut von der Schwarmintelligenz überzeugt. Wenn dass Funding 14 Tage gedauert hätte, wäre ich sicherlich sehr ins Grübeln darüber gekommen, ob die easyCARD Idee wirklich erfolgreich sein kann…


Seedmatch: Euch standen ja verschiedene Wege der Finanzierung offen, so hattet Ihr bereits die Zusage einer großen Risikokapitalgesellschaft. Warum habt Ihr euch für Crowdfunding als Finanzierungsform entschieden?

RvH: Wir haben uns für das Crowdfunding entschieden, da wir in jedem Investor einen Multiplikator sehen und es schnell umsetzbar war. Desweiteren, um in den nächsten Finanzierungsrunden den Investoren aufzeigen zu können, dass sich 146 Leute nicht täuschen können.

Seedmatch: Wofür werdet Ihr das eingesammelte Kapital einsetzen und welche Schritte habt ihr für die nächsten Wochen und Monate geplant?

RvH: Das eingesetzte Kapital wird zur Verstärkung des Teams und des Wachstums verwendet. Die nächsten Wochen wollen wir unsere weitere Finanzierungsrunde mit verschiedenen BA closen, verschiedene Marketingkampagnen angehen und neue Kooperationspartner, insbesondere weitere E-Commerce Partnershops, gewinnen.

Wir haben mit der easyCARD eine glasklare Marketingherausforderung. (Fast) jeden Cent werden wir in Marketing investieren.

Seedmatch: Wir wünschen euch für die nächsten Schritte viel Erfolg!



easyCARD Team - erfolgreiches Crowdfunding bei Seedmatch




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Plattform-Update: Mehr Transparenz und Übersicht bei Seedmatch

Ab heute gibt es wieder einige neue Features bei Seedmatch zu entdecken! Bei den aktuellen Updates geht es vor allem darum, Prozesse auf der Plattform für Sie als User besser verständlich und transparent zu machen. Die wichtigsten, für Sie sichtbaren Veränderungen auf einen Blick:


Die passenden Begriffe: Fundingschwelle und Fundinglimit

Zahlreiche User-Nachfragen haben uns gezeigt, dass die bisher verwendeten Begriffe Kapitalbedarf und maximale Fundingsumme nicht immer ganz eindeutig sind. Wir haben uns daher für eine Anpassung der Begriffe auf der Plattform entschieden:

Die Mindestsumme, die ein Startup im Funding erreichen muss, heißt ab jetzt Fundingschwelle, denn diese Summe ist die Schwelle, die für ein erfolgreiches Funding “übersprungen” werden muss.

Die maximale Fundingsumme heißt jetzt etwas kürzer Fundinglimit.



Neue Anzeige des Fundinglevels

Gleichzeitig haben wir die Beschriftung des Fundinglevels etwas angepasst. Sie sehen jetzt bei jedem Startup unter der Anzeige auf einen Blick, wie weit es noch zum nächsten „Zwischenziel“ ist. Rechts unter der Prozentzahl sehen Sie, wie viel Kapital bis zum aktuellen Zeitpunkt bereits investiert wurde.

Seedlevel bei Seedmatch neu



Verbesserte Optik im Investmentprozess

Auch im Investmentprozess haben Sie ab heute einen besseren Überblick. Ganz neu gestaltet haben wir die Auswahl der Investmenthöhe. Wie bisher können Sie mit dem Schieberegler die Höhe Ihres Wunschinvestments festlegen, neu ist die orange Anzeige auf der rechten Seite. Außerdem sehen Sie darunter, wie viel Sie noch in das jeweilige Startup investieren können.

Außerdem sehen Sie ab heute immer ganz genau, an welchem Punkt im Investmentprozess Sie sich gerade befinden und welcher Schritt als nächstes folgt.

neuer Investmentprozess


Mehr Transparenz im Finanzierungsprozess

Eine weitere wichtige Neuerung: die transparente Investorenliste. Bisher waren in den Investorenlisten der Startups (4. Registerkarte des Startup-Profiles) nur jene Investments zu sehen, die vom Investor als „öffentlich“ markiert wurden. Dadurch waren eine Reihe von Investments überhaupt nicht sichtbar und die Summe der Gesamtinvestments war für Sie als Nutzer nicht nachvollziehbar. Um die Fundingsumme auch in der Investorenliste nachvollziehbar zu machen, werden ab jetzt alle Investments angezeigt. Selbstverständlich haben Sie als Investor auch weiterhin die Möglichkeit, anonym zu investieren – Ihr Investment bekommt in der Liste das Label „anonym“. Darüber hinaus werden auch stornierte Investments – anonymisiert – in der Liste sichtbar als Widerruf abgezogen. So haben Sie als Nutzer der Plattform höchste Transparenz bereits während des Fundingprozesses.


Testen Sie die Neuerungen doch gleich bei unserem aktuellen Funding >>!
Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Entdecken der neuen Ansichten und Features!




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Plattform-Update: Der Investor-Relations-Bereich bei Seedmatch

Ganz neu bei Seedmatch ist der Investor Relations Bereich. Damit ist Seedmatch offiziell der Beta-Phase entwachsen! Das heißt natürlich nicht, dass wir uns nicht weiterentwickeln – auch in der nächster Zeit können Sie sich immer wieder auf Neuerungen freuen. An dieser Stelle auch noch einmal vielen Dank an alle User, die uns in Kommentaren und Emails immer wieder Hinweise und Anregungen geben, was wir noch verbessern können!



Der Investor-Relations-Bereich: Ihr direkter Draht zu den Startups

Den Investor-Relations-Bereich haben wir für die Startups und Sie als Investoren entwickelt: damit Sie zu jeder Zeit alle wichtigen Informationen zu „Ihren“ Startups (in die Sie investiert haben) abrufen können und ganz leicht mit den Gründern in Kontakt bleiben. Der Investor-Relations-Bereich eines Startups ist jeweils nur für jene Investoren zugänglich, die tatsächlich in dieses Startup investiert haben. Alle anderen Besucher unserer Website sehen langfristig weiterhin jeweils die Übersichts-Seite aller Startups.

Um als Investor in den Investor-Relations-Bereich eines Startups zu gelangen, loggen Sie sich mit Ihrem Account ein. Dann klicken Sie einfach im Bereich „abgeschlossene Finanzierungen“ oder bei “Meine Investments” auf das entsprechende Startup oder nutzen den aus dem Funding bekannten Kurzlink. Bei Startups, in die Sie investiert haben, sehen Sie dann neben der Registerkarte „Übersicht“ noch eine zweite Registerkarte „Investor Relations“.



Im Investor Relations Bereich können Sie:

..

-   jederzeit auf Ihre Beteiligungsverträge zugreifen

-   jederzeit die Quartalsberichte und Jahresabschlüsse zu Ihren Investments anschauen

-   Updates und Nachrichten der Startups lesen, und natürlich

-   selbst Fragen stellen und Updates oder die Einträge anderer User kommentieren


.

Die Visualisierung zeigt die wichtigsten Funktionen an einem Beispiel:
(Klick aufs Bild zum Vergrößern)

Investor Relations Bereich für Startup-Investoren bei Seedmatch


Nutzen Sie den Investor-Relations-Bereich, um bei bei “Ihren” Startups und Investments auf dem Laufenden zu bleiben. Wenn Sie mögen, unterstützen Sie die Startups, indem Sie Nachrichten mit dem blauen Tag “WEITERSAGEN” in Ihren Social Media Kanälen weitererzählen; Updates mit dem orangen Tag “VERTRAULICH” sind ausschließlich für Sie als Investor bestimmt. Und – wie gesagt – Sie sind immer eingeladen, fleißig Fragen und Anregungen zu posten!

Entdecken Sie jetzt den Investor-Relations-Bereich bei Seedmatch! >>




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SugarShape: Endlich schöne BHs für echte Kurven

Dürfen wir vorstellen: das Startup SugarShape und das erste weibliche Startup-Team bei Seedmatch – Sabrina und Laura! SugarShape steht für ein tolles, weibliches Produkt: Dessous. Ganz besondere Dessous.

Was macht SugarShape?

SugarShape stellt Dessous speziell für Frauen mit großer Oberweite und schmaler Figur (d.h. große Cups und schmales Unterbrustband) her. Studien belegen, dass gerade die Oberweite von jungen, schlankeren Frauen in den letzten Jahren deutlich zugenommen hat. Das ist eigentlich eine gute Nachricht. Doch diese Frauen finden bisher kaum passende BHs. So bleibt ihnen entweder die Möglichkeit, „ungefähr passende“ BHs zu kaufen, die entweder kneifen oder keinen Halt bieten. Das ist weder schön noch gesund. Oder frau geht ins Sanitätshaus, wo es zwar passende BHs gibt, die aber zum Gruseln aussehen. Obwohl 8 von 10 Händlern eine verstärkte Nachfrage nach großen Cups mit kleinen Unterbrustweiten feststellen und bereits 27% des Umsatzes mit BHs ab Cup D gemacht wird, sind moderne, schöne Designs Mangelware. Diese Marktlücke schließt SugarShape.

Was ist das Besondere an SugarShape

Die Gründerinnen kennen das Problem aus eigener Erfahrung und haben daher SugarShape gegründet – mit einem ganz besonderen Konzept:

Auf SugarShape.de können die Kundinnen die Formen, Farben und Features der SugarShape-Kollektionen mitbestimmen. In Zusammenarbeit mit professionellen Textilexperten wird eine Auswahl an möglichen Designvarianten vorgestellt, über welche die Nutzerinnen abstimmen können. Die Varianten mit den meisten Stimmen werden produziert und können direkt über den SugarShape Online Shop vorbestellt werden.

Bei SugarShape gibt es unterschiedliche BH-Formen mit verschiedenen passenden Höschen im mittleren Preissegment, die man beliebig kombinieren und durch austauschbare Schmuckanhänger („Bra Charms“) individualisieren kann.

Die erste Kollektion „Dolce Vita“ ist bereits erhältlich und über die Sommerkollektion können Sie jetzt abstimmen!




Lernen Sie jetzt SugarShape als Investmentchance kennen.

SugarShape ist ein durchdachtes und bisher einzigartiges Konzept, das ein echtes Problem löst und gerade an den Markt gegangen ist.

Also liebe Investoren, stellen Sie sich für den Crowdfunding-Start am Donnerstag, den 23.2., um 16:00 Uhr den Wecker, und seien Sie als Investor für SugarShape dabei!


Informieren Sie sich schon jetzt im Startup-Profil über das Konzept von SugarShape >>




SugarShape_Crowdfunding_bei_Seedmatch

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Seedmatch in Zahlen – Crowdfunding für Startups 2011

Der Jahreswechsel ist die Zeit der Bilanzen und Zahlen und so nutzen wir bei Seedmatch heute die Gelegenheit, einen Blick auf die Zahlen des letzten Jahres zu werfen. Alles in allem war es ein sehr aufregendes Jahr für Seedmatch: am 1. August 2011 haben wir auf der Plattform die ersten Startups veröffentlicht und damit erstmalig in Deutschland Mikroinvestments in Startups ermöglicht. Außerdem konnten wir mit allen der bislang vier Startups den Erfolg der Crowdfundings feiern!

Nachdem zunächst viele User noch etwas zögerten, tatsächlich zu Investoren zu werden, wurde Crowdfunding dann doch schnell populär: während die ersten beiden Startups 90 Tage brauchten, war das dritte Startup bereits nach 24 Tagen voll finanziert und das vierte sogar nach nur 60 Stunden! Man kann also durchaus sagen, dass Crowdfunding in Deutschland angekommen ist.

Wir freuen uns über dieses gute Zeichen, dass viele Menschen in unserem Land das Potential junger Unternehmen sehen und die Weitsicht besitzen, diese von Anfang an zu unterstützen. Dabei freut uns besonders, dass die Wirkung und Unterstützung der Crowd weit über das Finanzielle hinausgeht: viele User melden sich persönlich bei den Startups und geben Feedback und Verbesserungsvorschläge. So haben sich bspw. bei dem neuesten über Seedmatch finanzierten Startup smarchive die meisten Investoren einen Zugang als Betatester gewünscht (und ihn bekommen) – und wirken mit ihren Rückmeldungen bereits aktiv an der Gestaltung des Produktes mit! Vielen Dank und Kompliment an Euch, liebe Mikroinvestoren!


Unser Ziel für 2012 ist: gemeinsam mehr tolle Startups und Mikroinvestoren zusammenbringen! Wir freuen uns, dass Sie dabei sind!



Und so sah das Jahr 2011 in Zahlen aus:




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smarchive: ”Auf jeden Fall würden wir diesen Schritt wieder wählen.”

In Rekordzeit hat es das Startup smarchive geschafft, mit dem Crowdfunding bei Seedmatch 100.000 Euro einzusammeln. Bereits nach zweieinhalb Tagen war Maximalsumme erreicht und damit die Finanzierung erfolgreich abgeschlossen! Wir freuen uns mit dem Team von smarchive und haben gleich nachgefragt, wie sich so eine Blitzfinanzierung anfühlt und welche Schritte als nächstes geplant sind.


Seedmatch: Herzlichen Glückwunsch zu dieser unglaublich schnellen Finanzierung! In nur knapp 60 Stunden habt ihr 144 Investoren überzeugt und die maximale Summe von 100.000 Euro eingesammelt. Das ist ein neuer Rekord, der auch sicher nicht so schnell zu schlagen sein wird… Was war das für ein Gefühl, die Zahlen so in die Höhe schnellen zu sehen und jetzt nach so kurzer Zeit die maximale Summe erreicht zu haben?

Steffen Reitz von smarchive: Es ist ein unbeschreibliches Gefühl, wir waren von der Dynamik der Crowd absolut begeistert. Zwar wussten wir durch zahlreiche Marktforschungen und Kundengespräche, dass unser intelligentes Archiv einen echten Mehrwert stiftet – aber dass Privatpersonen so zahlreich und in so kurzer Zeit ihr eigenes Geld in ein junges Unternehmen investieren, konnten wir nicht vorhersehen.


smarchive nach erfolgreichem Crowdfunding

smarchive: Bereits nach 2,5 Tagen war die Maximalsumme von 100.000 Euro erreicht.

Seedmatch: Ihr seid das vierte Startup, das bei Seedmatch über Crowdfunding finanziert wurde. Welche Erfahrung habt ihr – auch wenn es eine kurze Zeit war – dabei gesammelt und was ist bei euch alles passiert?

Steffen Reitz: Es haben uns unglaublich interessante Anfragen seit dem Start des Fundings erreicht. Einige Investoren würden gerne privat noch mehr in uns investieren, wieder andere bieten eine Zusammenarbeit an, andere möchten ihr Netzwerk nun für „ihr“ neues Unternehmen begeistern.


Seedmatch: Würdet ihr euch wieder mit Crowdfunding finanzieren? Wenn ja, aus welchen Gründen? Und würdet ihr es auch anderen Startups empfehlen, sich auf diesem Weg zu finanzieren?

Steffen Reitz: Vom wirklichen Mehrwert der Crowd – die Einbeziehung zahlreicher weiterer Investoren in den Aufbau des Unternehmens – werden wir erst in der Zukunft richtig profitieren. Dennoch würde ich ohne zu zögern antworten: auf jeden Fall würden wir diesen Schritt wieder wählen!


Seedmatch: Auf welche Schritte werdet ihr euch als nächstes konzentrieren und wie setzt ihr das Kapital der Mikroinvestoren ein?

Steffen Reitz: Das Kapital der Mikroinvestoren wird vor allem für neue Mitarbeiter eingesetzt. Wir haben unglaublich viele Ideen für das Produkt und den Markteintritt. Um ein nachhaltiges Wachstum und eine langfristig marktführende Position zu erreichen, brauchen wir weitere hochkarätige Köpfe.


Seedmatch: Eine letzte Frage, die sicher vielen Investoren auf den Nägeln brennt: Wann wird smarchive der Beta-Phase entwachsen und für alle Nutzer offen sein?

Steffen Reitz: Zunächst können alle Seedmatch-Investoren schon jetzt einen Beta-Zugang bekommen – kurze Notiz genügt. Für jedermann werden wir Anfang des Jahres die Pforten öffnen. ;)


Seedmatch: Wir wünschen euch für die nächsten Schritte viel Erfolg!

gruenderteam von smarchive während des crowdfundings

v.l.n.r.: Steffen Reitz, Fabian Stehle und Holger Teske während des Crowdfundings



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Dritter Crowdfunding-Erfolg bei Seedmatch: BluePatent

Heute Nacht hat das Startup BluePatent auf Seedmatch die Mindestsumme für ein erfolgreiches Crowdfunding erreicht und sogar bereits übersprungen – und das innerhalb von nur 18 Tagen! Wir gratulieren dem Gründerteam und allen Investoren!

BluePatent bietet Unternehmen einen neuen, effektiven Weg, blockierende Patente der Konkurrenz zu beseitigen und Plagiate eigener Produkte aufzuspüren. Wir freuen uns, dass dieses auf dem europäischen Markt einzigartige Konzept die Investoren genauso überzeugt hat wie uns.

Natürlich kann weiterhin investiert werden – BluePatent hat einen Finanzierungsbedarf von 100.000 Euro. Bis zum Erreichen dieser Summe (oder bis zum Ende der Fundinglaufzeit) haben auch Sie noch die Chance, sich an diesem tollen Konzept zu beteiligen.


Direkt zum Profil von BluePatent bei Seedmatch >>


BluePatent Crowdfunding Erfolg bei Seedmatch

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NeuroNation: ”Von jedem auf der Welt nur einen Faden…”

Letzte Woche hat an dieser Stelle Michael Kraus von Cosmopol berichtet, wie man als Gründer das Crowdfunding bei Seedmatch erlebt. Natürlich wollten wir das auch von den Gründern von NeuroNation wissen, dem zweiten erfolgreich mit der Crowd finanzierten Startup Deutschlands. Wir haben Ilya Shabanov gefragt, wie die Stimmung bei NeuroNation ist und wie sich NeuroNation in den letzten Monaten weiterentwickelt hat.

Jens-Uwe Sauer von Seedmatch: Zur erfolgreichen Finanzierung mit 88 Investoren dürfen wir euch ganz herzlich gratulieren! Wie fühlt ihr euch jetzt nach dem erfolgreichen Abschluss der Finanzierung mit Crowdfunding?

Ilya Shabanov: Natürlich freuen wir uns über das Geld und den Zuspruch der vielen Investoren. Es kommt gerade rechtzeitig! Die Tatsache, dass es erst in der letzten Woche dazu kam, macht es eigentlich noch schöner. Wir finden es auch gut, dass wir nun einige Anregungen und Kritiker in “unseren Reihen” haben, das wird uns helfen, stringenter und zielgerichteter zu arbeiten. NeuroNation ist in einem Markt angesiedelt, der noch nahezu unerschlossen ist und wir gehen damit teilweise ganz neue Wege, da ist es wirklich gut noch ein zweites Paar Augen zum drüber schauen zu haben, oder sogar 88 Paar weitere Augen!


Jens-Uwe Sauer: Wie nervenaufreibend ist es, wenn man erst in der letzten Woche den Erfolg einstreichen kann?

Ilya Shabanov: Ehrlich gesagt hatten wir die Hoffnung schon aufgegeben. Aber aus eigener Erfahrung wissen wir, dass wenn man alles fürs Schicksal tut, es auch etwas für einen tut, sei es auch zu einem späteren Zeitpunkt. Daher haben wir noch eine zweite E-Mail mit einem Aufruf an unsere Nutzer und Investoren verschickt. Zusammen mit einigen größeren Investments vermochte der Funke Hoffnung letzten Endes das Feuer anzuzünden und uns über die Fundingschwelle zu bringen.

Jens-Uwe Sauer: Ihr seid das zweite Startup, welches bei Seedmatch eine Finanzierung abschließen konnte. Welche Erfahrung habt ihr dabei gemacht? Würdet ihr es auch anderen Startups empfehlen, sich auf diesem Weg zu finanzieren?

Ilya Shabanov: Ja wir würden es natürlich weiter empfehlen. Ich denke, dass es für zukünftige Startups sogar noch einfacher wird. Schließlich haben sich die ersten Zweifel und Misstrauen durch NeuroNation und Cosmopol aufgelöst und damit einen auch den Weg für unsere Nachfolger geebnet. Allerdings sollte man sich im Klaren darüber sein, dass es auch Arbeit kostet oder Kontakte braucht. Wir hätten das Funding nicht geschafft, hätten wir nicht die Unterstützung unserer Community und Freunde, die wir davon überzeugen mussten.

Jens-Uwe Sauer: Eure Plattform hat sich in den letzten drei Monaten sehr stark weiterentwickelt. Welche neuen Features gibt es?

Ilya Shabanov: In den letzten Monaten sind wir von der virtuellen Währung weiter weggekommen, da diese für viele zu komplex war und konnten dadurch unseren Umsatz erheblich steigern. Es sind einige Übungen hinzugekommen und ein Algorithmus, der die Schwächen und Stärken visualisiert. Durch diesen haben wir auch unser Training effizienter gestaltet.

Wir konnten auch zwei neue, wichtige Kooperationen aufbauen. Zwei Professoren sind zu uns gestoßen: Prof. Niedeggen von der FU Berlin und Prof. Falkenstein von der TU Dortmund, die beide an neuen Übungen beratend beteiligt werden. Außerdem haben wir eine Software speziell für den therapeutischen Einsatz entwickelt. Diese baut auf den bestehenden Übungen auf, besitzt aber sitzungsübergreifende Einstellungen und weitere Auswertungsmöglichkeiten. Im Moment testet Prof. Falkenstein diese Software auf Wirksamkeit.


Jens-Uwe Sauer: Wie geht es weiter, was sind die nächsten Meilensteine bei eurer Produktentwicklung?

Ilya Shabanov: Die nächsten Meilensteine sind eine Umstellung auf Abonnements in den nächsten zwei Wochen. Danach wollen wir uns verstärkt dem Marketing widmen. Zudem läuft unsere Förderung an der Gründerwerkstatt der BEUTH Hochschule für Technik aus und wir werden uns schweren Herzens ein neues Büro suchen müssen.

Mittelfristig möchten wir auch Kurse anbieten, die auf Basis der o.g. Software ebenfalls sitzungsübergreifende Schwierigkeiten haben und noch stärker auf den Gesundheitsaspekt abzielen. Gemeinsam damit ist auch eine mobile App im Gespräch.


Jens-Uwe Sauer: Für eure nächsten Entwicklungsschritte wünschen wir euch viel Erfolg!

Ilya Shabanov: Wir euch ebenso. Crowdfunding hat Zukunft! Das sagt schon ein altes russisches Sprichwort: “Von jedem auf der Welt nur einen Faden – dem Nackten aber ein Hemd.” (С миру по нитке – голому рубашка.)


NeuroNation Crowdfunding für Startups erfolgreich

Die Gründer von NeuroNation: Rojahn Ahmadi (li) und Ilya Shabanov

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