Review Entrepreneurship Summit

Am Samstag war es wieder soweit: Zahlreiche junge Unternehmer, angehende Gründer und an Entrepreneurship Interessierte trafen sich zum Entrepreneurship Summit in der Freien Universität in Berlin, um Ideen auszutauschen und zu entwickeln. Und auch, um gemeinsam zu überlegen, in welche Richtung sich Entrepreneurship in unserem Land künftig entwickeln kann und sollte. Über 1000 Teilnehmer (laut Vorankündigung) waren diesmal dabei – ein neuer Teilnehmerrekord für die jährlich stattfindende Veranstaltung.

Leitthema war dieses Jahr „Das Entrepreneurial Design“. Professor Nida-Rümelin eröffnete den Summit mit der ersten Keynote und erläuterte, welche kulturellen und äußeren Bedingungen für Innovationen notwendig sind. In einem Satz zusammengefasst könnte man formulieren: die Rahmenbedingungen müssen vor allem autonomes und kreatives Denken ermöglichen. Innovation ist trotzdem nicht planbar und erst recht nicht erzwingbar. Die Teilnehmer der anschließenden (sehr) kurzen Podiumsdiskussion unterstrichen noch einmal, wie wichtig das Engagement junger Unternehmer und die Überwindung des „European Paradox“ für unsere Gesellschaft ist. Mit der Keynote des Gastgebers, Professor Faltin, wurde es praktisch für die Zuhörer: er führte aus, wie der Einzelne die Rahmenbedingungen für Innovation konkret nutzen sollte, welche Aspekte er bedenken muss wenn er sein „Ideenkind“ entwickelt und was ein gutes Geschäftskonzept nach den Maßstäben einer Komponentengründung auszeichnet. Sein Standpunkt: Jeder kann gründen!

Anschließend begannen die ersten Impulsgruppen und im weiteren Verlauf des Tages wechselten sich Keynotes und Podiumsdiskussionen im Plenum mit den kleineren Impulsgruppen ab. So konnte man im Plenum über jedes Thema etwas erfahren und sich in den Impulsgruppen näher mit den Dingen beschäftigen, die einem persönlich aktuell am Herzen liegen. Weitere Kernthemen waren die Komponentengründung, Social Entrepreneurship, Ecological Entrepreneurship, Cultural Entrepreneurship und Entrepreneurship Education.

Die Wahl der Impulsgruppen war nicht leicht, denn es fanden jeweils 7 Impulsgruppen zu den jeweiligen Themen parallel statt. Eine gute Entscheidung des Veranstalters, der Stiftung Entrepreneurship, dieses Jahr das Budget vor allem in die Videodokumentation zu investieren: So hat man eine Chance, auch die verpassten Impulsgruppen – wenn auch nicht aktiv – noch zu „nachzuholen“. Nachholen oder intensivieren kann man auch Gespräche mit anderen Teilnehmern in dem neu gegründeten Online-Campus. Wir sind gespannt, wie sich die Aktivität auf dem Portal entwickelt und sind auf jeden Fall dabei!

Das persönliche Engagement jedes Einzelnen war nicht nur in den Impulsgruppen spürbar, sondern auch während der Keynotes, in der Halle, beim Essen, in der Schlange vor dem Kaffeestand – überall dort, wo man mit den Anwesenden ins Gespräch kam. Das heißt nicht, dass keine Kritik geäußert wurde – aber die Grundhaltung war meinem Empfinden nach stets konstruktiv und mit dem Gedanken des Vorankommens und Gegenseitig-Voranbringens verbunden.

Vielen Dank an die Organisatoren und vielen Dank für die spannenden Gespräche! Der eine Tag war wieder einmal viel zu kurz, um alle persönlich zu sprechen, die wir gern einmal persönlich gesprochen hätten. Wer uns nicht erwischt hat: Wir freuen uns auch jetzt noch über Kontakte über Facebook, Twitter, den Online-Campus… Auf unserer Facebook-Seite sind einige Fotos zu finden, wer sich erkennt, darf sich gern verlinken. Wie fanden Sie den Entrepreneurship Summit?



Wir wünschen allen Teilnehmern, dass der Geist der Veranstaltung auch im Alltag nachwirkt und beflügelt und dass aus den neuen Bekanntschaften neue Synergien entstehen!



PS: Am Samstag wurden außerdem die Gewinner des Gründerwettbewerbes „Kopf schlägt Kapital“ bekannt gegeben: Herzlichen Glückwunsch und viel Erfolg auch weiterhin an die Gewinner mit ihrem Service Gaxsys!


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