Die Idee zählt. Sie entscheiden mit.

Jetzt sind Sie dran!

In diesem Artikel habe ich bereits über unsere gemeinsame Aktion mit deutsche-startups.de berichtet. Unter dem Motto: „Die Idee zählt, die Crowd entscheidet“ haben Sie im Rahmen der Aktion die Chance, bereits am Auswahlprozess der Startups mitzuwirken. Viele spannende Ideen sind bei uns eingegangen – herzlichen Dank dafür, die Auswahl ist uns wirklich schwer gefallen.

Nun beginnt die Votingphase, das heißt: Ihre Stimme ist gefragt. Unterstützen Sie Ihr Lieblingsstartup!



Hier geht’s zum Voting >>


Crowdfunding Aktion deutsche Startups Seedmatch



Und hier gibts schon einmal eine kleine Vorschau auf die Startups:


 
Autonetzer ermöglicht Carsharing zwischen Privatpersonen – die clevere Art mobil zu sein! Als Fahrzeugbesitzer verdienst du mit dem eigenen Auto Geld, als Mieter findest du günstige Autos in deiner Nähe. Dank unserer Plattform und Zusatzversicherung funktioniert alles einfach, sicher und bequem!
 
   


 
bookpecker ermöglicht die Erstellung von Gruppenbüchern z.B. Jahrbücher, Freundebücher, Hochzeitsbücher und offene Themenbücher zu Hobbies, Markenprodukten, Events – ergänzt um Community- & Entertainment-Features. So kann sich jeder als Co-Autor in vielen Gruppenbüchern verewigen, die im Buchhandel erscheinen.
 
   


 
Caramel Books ist iTunes für Rezepte. Die besten Kochbücher der Welt nur einen Touch entfernt. Wir vereinen die Qualität von Printbüchern mit der sofortigen Verfügbarkeit der Online Portale zu einem hochqualitativen digitalen Kochbuch, das schnell und praktisch beim täglichen Kochen hilft.
 
   


 
Shoppen mit gutem Gewissen ist möglich! Mit einem Abstecher über charityclick spendet man einfach und nebenbei einen Teil des Kaufbetrages. Eng betreute, soziale Projekte, einfache Handhabung, Imagegewinn für Unternehmen – Ein Konzept mit immensen Möglichkeiten.
 
   


 
Kassenschlangen fressen Ihre Freizeit! Beim wöchentlichen Supermarkteinkauf warten Sie pro Jahr 6 Stunden an der Kasse. Emma-Mobil schenkt Ihnen diese Zeit zurück. Kaufen Sie Lebensmittel bequem am Computer oder Smartphone, ganz ohne Kassenschlangen, Kleingeldsuchen und Kistenschleppen. Mit Zufriedenheitsgarantie!
 
   


 
Geld sparen, Zeit sparen, Gutes tun. energyplace bietet Energiewechsel auf einem neuen Level. Durch einmalige Erstellung des persönlichen energyplace Profils werden ohne Aufwand stets die günstigsten Tarife aufgezeigt. Zusätzlich unterstützt energyplace einen soziale Aktion nach Wahl des Kunden.
 
   


 
GET a GIG ist die Revolution im Musikbooking. Über eine Matchingplattform im Netz bekommen Künstler & Veranstalter alles was sie brauchen: Mehr Gigs, individuelle neue Kontakte & ein ganz einfaches Management aller Konzerte. Mit GET a GIG kann sich jeder um das kümmern, was Spaß macht: die Musik.
 
   


 
Jenny’s Cupcakes ist das erste Café in Frankfurt, das sich ganz den liebevoll dekorierten kleinen Törtchen aus den USA widmet. Getreu unserem Motto „have a sweet a day“ versüßen wir unseren Kunden mit unseren hausgemachten amerikanischen Cupcakes den Tag. Appetit auf mehr? Weiterlesen!
 
   


 
Lagernperpost.de bietet eine einfache und bequeme Möglichkeit, Dinge über den Postweg einzulagern. Verpackt in Kartons werden die Sachen von DHL an der Haustür abgeholt und in einem zentralen Lager aufbewahrt. Die Rücksendung der Kartons kann jederzeit an eine beliebige Adresse erfolgen.
 
   


 
Du hättest gerne einen Fruchtsaft, aber nur mit den Früchten, die Du magst, hast aber weder Lust noch Zeit, alle Früchte zu besorgen und mühsam auszupressen? Bei mysaftbar kannst Du dir bald online deinen Lieblingssaft aus über 30 Früchten mixen und in der cleveren Saftbox bequem liefern lassen.
 
   


 
Die sanften Schwingungen der NONOMO® Wiege geben Ihrem Baby das geborgene Gefühl der Gebärmutter zurück. Die ideale Alternative zum Babybett: Platzsparend, aus natürlichen Materialien, von Hebammen empfohlen ist sie eine sichere und natürliche Einschlafhilfe für Babys auch unterwegs und auf Reisen.
 
   


 
OnTheWay.TV ist ein B2B-Service für Firmen, die Videos und Livestreams öffentlich oder nichtöffentlich auf Smartphones übertragen und mit ihren Zuschauern in Echtzeit in Kontakt treten wollen. Diese Form des Mobile Business TV ist derzeit weltweit einmalig! Start: 24.10.2011 unter www.ontheway.tv
 
   


 
smarchive macht Schluss mit Papierkrieg! Das intelligente Archiv sammelt und verwaltet sämtliche Unterlagen an einem einzigen, sicheren Ort in der Cloud – ob in Papierform oder digital vorliegend. Privatpersonen können dank der Semantikanalyse zahlreiche smarte Mehrwertdienste nutzen, z.B. automatische Sortierung, Kündigungserinnerungen oder eine vorgenerierte Steuererklärung.
 
   


 
„Nie wieder Zettelwirtschaft!“ tagwerk bietet Freelancern eine wirtschaftliche Komplettlösung: Rechnungen schreiben, Reisen und Kosten erfassen und Leistungen dokumentieren. Ein umfangreiches Projektcontrolling und eine kostengünstige Steuerberatung komplettieren das Angebot.
 
   


 
Trabayo bringt Serviceanbieter und –nachfrager zusammen. Anbieter geben in einem Onlineprofil Auskunft über sich und ihre Talente und bieten in Text und Bild Dienstleistungen an.
Nachfrager durchsuchen Trabayo nach Serviceanforderungen und dem Einsatzort bei ortsabhängigen Leistungen (z.B.Hunde ausführen).
 
   


 
www.tripobox.com ist ein Marktplatz von touristischen Leistungen zur Vereinfachung der Organisation von Veranstaltungen und Gruppenreisen welcher erlaubt, Gruppendeals zusammenzustellen, auszutauschen und zu buchen; Teilnehmer zu verwalten, Zahlungen aufzuteilen um stets alle Kosten zu optimieren.
 
   


1 Kommentar

Business Model Generation

Ein komplexes Geschäftsmodell auf nur einer Seite anschaulich zu machen geht nicht? Geht doch! Alexander Osterwalder hat ein System entwickelt, mit dem das möglich ist. Zusammen mit Yves Pigneur hat er ein kluges Buch darüber geschrieben, von dem sich jeder Entrepreneur – wie wir finden – inspirieren lassen sollte.

Mit dem „Business Model Canvas“ kann jedes Gründerteam die wirklich wichtigen Faktoren seiner Geschäftsidee extrahieren und übersichtlich anordnen – und damit leichter Stärken und Schwächen identifizieren und das Geschäftsmodell entsprechend optimieren. Die Strukturierung erfolgt auch visuell, indem die Essenz des Unternehmenskonzeptes in Stichwortboxen angeordnet wird. Mit dieser Darstellung lassen sich auch sehr komplexe Geschäftsmodelle sehr leicht vermitteln.

Weil wir finden, dass dieses Buch ein großartiges und hilfreiches Tool an die Hand gibt, empfehlen wir allen Gründern, sich damit intensiv auseinanderzusetzen. Am Ende gewinnen alle Beteiligten: Den Startups hilft es, ihre Geschäftsmodelle zu optimieren und klar zu strukturieren. Und unsere Mikroinvestoren können die Geschäftsmodelle in ihrer Komplexität leichter erfassen.


Wie sieht das Business Model Canvas aus? Wie funktioniert es?

Das Canvas ist ein Schema, mit dessen Hilfe sich jede Geschäftsidee anhand einer Reihe von zentralen Themen und Fragen ordnen lässt. Wer bereits Erfahrung mit aufwendigen Businessplänen hat, wird die Herausforderungen kennen. Neu ist die Reduktion auf das Wesentliche und der Ansatz, ein Geschäftsmodell auf einer Seite darstellbar zu machen – ohne die Komplexität eines Unternehmenskonzeptes abzuschneiden. Das Canvas eignet sich besonders für die Weiterentwicklung erfolgreicher oder die Konzeption neuer Geschäftsfelder.

„Ein Business Model beschreibt das Prinzip, wie eine Organisation Werte schafft, weitergibt und bewahrt.“ Alexander Osterwalder

Osterwalder hat die neun wichtigen Bereiche identifiziert, die zusammengesetzt ein Geschäftsmodell ausmachen. Mit diesen neun „Bausteinen“ lässt sich übersichtlich aufzeigen, wie sich ein Unternehmen aufstellt und Umsätze erzielt. Im Folgenden werden die neun Bausteine kurz beschrieben und jeweils eine Reihe von Fragen dazu gestellt, die einem Gründerteam helfen, die einzelnen Bereiche für sein Konzept zu definieren.


Das Business Model Canvas:

copyright (c) Dr. Alexander Osterwalder, Yves Pigneur

copyright (c) Dr. Alexander Osterwalder, Yves Pigneur



1. Zielgruppen – Customer Segments

In diesem Baustein werden die Menschen und Organisationen definiert, die ein Unternehmen erreichen und denen es mit seinem Angebot dienen will.

Dies ist das Herz eines jeden Geschäftsmodells: Ohne Kunden kann kein Unternehmen lange überleben. Um seinen Kunden attraktive und passende Angebote machen zu können, ist es sinnvoll, sie in verschiedene Gruppen mit ähnlichen Verhaltensweisen, Bedürfnissen und anderen Eigenschaften zu unterteilen.

Jedes Unternehmen muss eine bewusste Entscheidung treffen, an welche Zielgruppen es sich mit seinem Angebot richten möchte, und welche es vernachlässigt. Diese Entscheidung ist die Grundlage dafür, ein Geschäftsmodell sorgfältig und anhand der Bedürfnisse der identifizierten Zielgruppen zu entwickeln.

Essentielle Fragen sind:

„Für wen schaffen wir mit unserem Angebot einen Wert?“
„Wer sind unsere wichtigsten Kunden?“


2. Kundennutzen – Value Propositions

Der Kundennutzen- Baustein beschreibt das „Gesamtpaket“ der Produkte und Services, die einen Nutzen für die definierten Zielgruppen schaffen. In anderen Worten: das Angebot.

Das Kundennutzen ist der Grund, warum Kunden ein bestimmtes Angebot einem anderen vorziehen. Das Kundennutzen muss also die Kunden davon überzeugen, unser Angebot zu kaufen. Dementsprechend sind die Angebots-„Pakete“ für die verschiedenen Zielgruppen unterschiedlich, da sich ihre Bedürfnisse unterscheiden. Die Kundennutzen definieren und formulieren, welche Kundenprobleme gelöst, bzw. Kundenbedürfnisse erfüllt werden.

Der geschaffene Wert kann quantitativ sein (z.B. Kostenersparnis, Schnelligkeit,…) oder qualitativ (Design, erlebte Verbesserung). Einige der vielen Möglichkeiten sind Neuheit, bessere Performance, Personalisierung, Marke/ Status, Bequemlichkeit, Kosten- oder Risikominimierung, …

Essentielle Fragen sind:

“Welchen Nutzen/ Wert bringen wir dem Kunden?”
“Welche Kundenprobleme lösen wir mit unserem Angebot?”
“Welche Kundenbedürfnisse helfen wir zu erfüllen?”
“Welche Kombination von Produkten und Services bieten wir den einzelnen Zielgruppen an?”


3. Vertriebskanäle – Channels

Der Baustein Vertriebskanäle definiert, wie ein Unternehmen seine Kunden erreicht und mit ihnen kommuniziert, um ihnen die Kundennutzen mitzuteilen und nahezubringen.

Kommunikation, Distribution und Verkaufsstellen sind die Schnittstellen eines Unternehmens zu seinen Kunden. Die Vertriebskanäle sind also Berührungspunkte mit den Kunden und spielen eine große Rolle für die Wahrnehmung von Produkten und Unternehmen seitens der Kunden.

Kanäle erfüllen verschiedene Funktionen, u.a. sollen sie bei den Kunden die bewusste Wahrnehmung der Produkte und Services des Unternehmens erhöhen, dem Kunden erlauben bestimmte Produkte/ Services zu erwerben, dem Kunden den Kundennutzen nahe bringen und auch nach dem Kauf eine langfristige Betreuung des Kunden bieten.

Essentielle Fragen sind:

“Auf welchem Weg/ durch welche Kanäle wollen unsere Kunden von uns kontaktiert werden?”
“Welcher Kanäle funktionieren am besten?”
“Welche Kanäle sind die kosteneffizientesten?”
“Wie integrieren wir sie in unser Kundenkommunikationskonzept?”


4. Kundenbeziehungen – Customer Relationships

Der Baustein Kundenbeziehungen beschreibt die Arten von Beziehungen, die ein Unternehmen mit bestimmten Zielgruppenn pflegt.

Jedes Unternehmen sollte definieren, welche Arten von Kundenbeziehungen es mit den verschiedenen Zielgruppen haben möchte. Denn diese Beziehungen beeinflussen in großem Maße, wie ein Unternehmen von Kunden wahrgenommen wird. Kundenbeziehungen können variieren, z.B. in der Häufigkeit des Kontaktes oder zwischen einem mehr persönlichen oder einem automatisierten Kontakt. Ein Unternehmen kann auch gleichzeitig verschiedene Arten von Beziehungen zu verschiedenen Zielgruppenn pflegen.

Die Gestaltung der Kundenbeziehungen hängt nicht nur von dem adressierten Zielgruppe ab, sondern auch davon, was man damit erreichen möchte. Mögliche Ziele sind die Kundengewinnung, die Bestandskundenpflege oder Zusatzverkäufe. Entsprechend dieser Ziele muss die jeweilige Kommunikation angepasst werden.

Essentielle Fragen sind:

“Welche Art von Beziehung erwarten die einzelnen Zielgruppen?”
“Welche davon haben wir bereits aufgebaut?”
“Was kosten sie uns?”
“Wie sind sie mit dem Rest unseres Geschäftsmodells im Einklang?”


5. Erlösquellen – Revenue Streams

Der Baustein Erlösquellen steht für die verschiedenen Möglichkeiten Geld zu verdienen, die sich in Verbindung mit einem bestimmten Geschäftsmodell ergeben.

Wenn die Kunden das Herzstück eines Business Models sind, so sind die Umsätze die Arterien. Jedes Unternehmen muss sich von Beginn an fragen, für welchen Nutzen ist ein Kunde wirklich bereit zu zahlen? Diese Frage erfolgreich zu beantworten, ermöglicht einem Unternehmen, eine oder mehrere Erlösquellen bei den verschiedenen Zielgruppen zu identifizieren.

Essentielle Fragen sind:

“Für welchen Nutzen sind unsere Kunden wirklich bereit zu zahlen?”
“Wofür bezahlen sie aktuell schon?”
“Wie würden sie am liebsten zahlen?”
“Wie viel trägt jede der einzelnen Umsatzquellen zum Gesamtumsatz bei?”


6. Schlüsselressourcen – Key Resources

Der Baustein Schlüsselressourcen beschreibt die wichtigsten Güter, die für das Funktionieren eines bestimmten Geschäftsmodells benötigt werden.

Jedes Geschäftsmodell erfordert das Vorhandensein bestimmter Ressourcen. Diese Ressourcen erlauben einem Unternehmen, Nutzen für die Kunden zu erzeugen und anzubieten, Märkte zu erreichen, Beziehungen zu den Kunden zu unterhalten und Umsätze zu erzielen. Ressourcen können sich im eigenen Besitz befinden, gemietet werden oder von Schlüsselpartnern zur Verfügung gestellt.

Das Canvas unterscheidet zwischen vier Kategorien von Schlüsselressourcen:
1. physische Ressourcen wie Räumlichkeiten, Produktionsmaschinen usw.
2. intellektuelle Ressourcen wie Wissen, Patente, Partnerschaften, Kundenstamm etc.
3. personelle Ressourcen
4. finanzielle Ressourcen wie verfügbares Kapital, Sicherheiten etc.

Essentielle Fragen sind:

“Welche Schlüsselressourcen brauchen wir, um unseren Kundennutzen umzusetzen?”
“Welche Ressourcen erfordern unsere Distributionswege?”
“Welche Ressourcen erfordern unsere Kundenbeziehungen?”
“Welche Ressourcen erfordern unsere Erlösquellen?”


7. Schlüsselaktivitäten – Key Activities

Der Baustein Schlüsselaktivitäten beschreibt die wichtigsten Handlungen, die ein Unternehmen tun muss, um das Geschäftsmodell erfolgreich umzusetzen.

Jedes Geschäftsmodell verlangt eine Anzahl von Schlüsselaktivitäten. Das sind die wichtigsten Handlungen, die ein Unternehmen ausführen muss, um erfolgreich zu funktionieren. Wie die Schlüsselressourcen sind auch die Schlüsselaktivitäten notwendig, um dem Kunden Nutzen bringen und anbieten zu können, um Märkte zu erreichen, Kundenbeziehungen aufrecht zu erhalten und Umsätze zu erzielen.

Das Model klassifiziert sie wie folgt:
- Produktion (Aktivitäten im Zusammenhang mit der Produktion physischer Güter)
- Problemlösung (dazu gehören CRM, Wissens- und Beschwerdemanagement)
- Plattform/ Netzwerk (bei online Businesses)

Essentielle Fragen sind:

“Welche Schlüsselaktivitäten erfordern unsere Kundennutzen?”
“Welche unsere Vertriebskanäle?”
“Welche unsere Kundenbeziehungen?”
“Und welche unsere Umsatzquellen?”


8. Schlüsselpartnerschaften – Key Partnerships

Der Baustein Schlüsselpartnerschaften umfasst das Netzwerk von Zulieferern und Partnern, die für das Funktionieren des Geschäftmodells entscheidend sind.

Unternehmen bauen aus verschiedenen Gründen Allianzen auf. Die Beweggründe können sein: Optimierung von Prozessen, Skalierung (in der Regel zur Kostenminimierung durch Outsourcing oder die gemeinsame Nutzung von Infrastruktur), Risikominimierung und Gewinnung bestimmter Ressourcen.

Essentielle Fragen sind:

“Wer sind unsere Schlüsselpartner?”
“Wer sind unsere wichtigsten Zulieferer?”
“Welche Schlüsselressourcen bekommen wir von Partnern zur Verfügung gestellt?”
“Welche Schlüsselaktivitäten übernehmen Partner für uns?”


9. Kostenstruktur – Cost Structure
Die Kostenstruktur beschreibt alle Kosten, die bei der Umsetzung des Geschäftsmodells auftreten und in die Finanzplanung eingerechnet werden müssen.

Dieser Baustein steht für die wichtigsten Kostenfaktoren, die im Rahmen eines Geschäftsmodells entstehen. Nutzen zu schaffen und zu übermitteln, Kundenbeziehungen zu pflegen und Umsätze zu generieren, all das produziert Kosten. Diese Kosten können relativ einfach anhand der Beschreibung der Schlüsselressourcen, Schlüsselaktivitäten und Schlüsselpartnerschaften kalkuliert werden. Die Kostenkalkulation kann mehr oder weniger im Zentrum eines Geschäftmodells stehen.

Essentielle Fragen sind:

“Was sind die größten und wichtigsten Kostenfaktoren in unserem Business Modell?”
“Welche Schlüsselressourcen sind die teuersten?”
“Welche Schlüsselaktivitäten sind die teuersten?”


Hier noch eine kleine Inspiration: Erkennen Sie, welches Unternehmen in diesem Canvas beschrieben ist?

Abb. nach Osterwalder 2010

Abb. nach Osterwalder 2010




Weiterlesen

Dieser Artikel hier ist nur ein winziger Einblick in das Modell. Falls Sie neugierig geworden sind, weitere Inspirationen und Beispiele finden Sie auf der Website von Dr. Alexander Osterwalder. Auf einer Partnerseite bmdesigner können Sie sich eine Reihe von fertigen Modellen anschauen und sogar Ihr eigenes Modell erstellen.

Das Buch „Business Model Generation“ von Alexander Osterwalder und Yves Pigneur ist bei Wiley erschienen und hat eine eigene Homepage, auf der Sie sich die ersten 72 Seiten des Buches kostenlos herunterladen können. Wer das komplette Buch lieber auf Deutsch lesen möchte, muss sich noch bis Herbst gedulden. Die englischsprachige Version ist im Buchhandel erhältlich.

20 Kommentare

.