Vier-Jahres-Statistik: Vier Jahre „Crowdfunding für Startups“ in Deutschland

Als Seedmatch im August 2011 als erste Plattform ihrer Art gelauncht wurde, war der Begriff „Crowdfunding“ bei Google ein kaum gesuchter. Heute, vier Jahre später, ist das anders und Crowdfunding in Deutschland längst etabliert und vielseitig ausgeprägt. Wir ziehen Bilanz, stellen Ihnen den Durchschnitts-Investor vor und zeigen auf, welche Mehrwerte Crowdfunding generiert. (mehr …)

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Die Parteien auf dem Prüfstand: Crowdfunding

Am Sonntag ist es soweit – rund 62 Millionen Wahlberichtigte wählen den 18. Deutschen Bundestag. Zeit, die Bundestagsparteien auf den Prüfstand zu stellen: Wie denken sie über Crowdfunding, Wagniskapital und Gründergeist in Deutschland? (mehr …)

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Freitags-Seednews: Rekordwoche mit AoTerra & Tollabox, KRYD aktualisiert WebApp, miBaby steigert Umsatz, Lendstar goes London

Auch an diesem Freitag möchten wir Sie nicht ohne spannende Neuigkeiten unserer Startups ins Wochenende entlassen. Gleich zwei junge Unternehmen erreichten diese Woche das Fundinglimit. TOLLABOX konnte 600.000 Euro einsammeln und das Dresdner Hightech-Unternehmen AoTerra 1 Million Euro – ein Rekord für Crowdfunding in Deutschland.

Des Weiteren: Das Münchner Startup Lendstar goes London und erreicht die Fundingschwelle und die Software für Onlineshops, KRYD, verbessert kontinuierlich seine Funktionalität. Zudem haben wir noch einen Nachtrag aus der vergangenen Woche, denn miBaby konnte einen neuen Investor gewinnen und hat seinen Monatsumsatz im Mai vorstellt.

Viel Spaß beim Lesen und ein erholsames Wochenende!
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BringMeBack: ”Nicht zu vergessen ist die mediale Reichweite beim Crowdfunding.”

Ende Juni ist BringMeBack auf der Crowdfunding-Plattform Seedmatch gestartet und konnte innerhalb von 26 Stunden das Fundinglimit von 100.000 Euro erreichen. Im August wurde BringMeBack dann von der Crowd zum Startup des Jahres gewählt. Zwei Erfolge innerhalb kürzester Zeit.

Wir haben Thomas Ott, Gründer und Geschäftsführer von BringMeBack, gefragt, warum er sich für ein Crowdfunding entschieden hat, wie das Team die Finanzierung erlebte und wie sich die Investoren bisher eingebracht haben…


Seedmatch: Hallo Thomas, noch einmal von unserer Seite ganz herzlichen Glückwunsch zum gelungenen Funding! Innerhalb von einem Tag ging das Funding durch. Ein echtes Speed-Funding. Wie habt ihr diese kurze Zeit erlebt?

Thomas Ott: Vielen Dank! Die Zeit war spannend, aufregend und bestätigend, indem Investoren auf unser Konzept setzen und uns ihr Vertrauen schenken. Während dieser Zeit mussten wir natürlich zahlreiche Fragen der Investoren beantworten. Aber der intensive Dialog mit interessierten Leuten über das Konzept, die Strategien, dem Wettbewerb, etc. war und ist sehr spannend und gibt immer weitere Denkanstöße.


Seedmatch: Jeder von uns hat schon mal irgendwas verloren. Inwieweit hat euch beim Funding geholfen, dass ihr ein einfach verständliches und für jedermann zugängliches Produkt anbietet?

TO: Ich denke die Greifbarkeit und das Verständnis eines Konzeptes ist gerade bei Privatinvestoren entscheidend. Anstatt sich ein ganzes Businessmodel über mehrere Seiten durchlesen zu müssen, ist BringMeBack glücklicherweise in zwei Sätzen erklärt und für jedermann nachvollziehbar.


Seedmatch: Warum habt ihr euch damals für die Finanzierung durch die Crowd entschieden? Hattet ihr Bedenken? Was war eure Erwartung?

TO: Neben dem Crowdfunding haben wir uns auch andere Finanzierungsmodelle angeschaut. Meiner Meinung nach eignen sich manche Konzepte für eine Crowdfinanzierung mehr und manche weniger. BringMeBack ist dafür wie geschaffen.

Mit BringMeBack verfolgen wir eine sehr offene Kommunikationsphilosophie und lassen Kunden, Interessierte, etc. über verschiedene Social-Media-Kanäle am Geschehen von BringMeBack teilhaben und binden diese aktiv mit ein – etwa über Facebook. Die Möglichkeit, dass sich unsere Kunden und Förderer an BringMeBack beteiligen können, gefiel uns direkt und fand einen super Anklang.

Nicht zu vergessen ist die mediale Reichweite einer Crowdfinanzierung. Neben zahlreichen Privatinvestoren und Interessenten werden weitere Magazine und Blogs aufmerksam. Natürlich macht man sich auch Gedanken über die Weitergabe von internen Informationen und was sagen mögliche Folgeinvestoren, aber das passt mit unserer Kommunikationsphilosophie sehr gut überein. Unsere Erwartungen nach einer schnellen, reibungslosen, spannenden (öffentlichen) und reichweitenstarken Finanzierung wurden voll erfüllt.


Seedmatch: Andere Startups berichten immer wieder vom Mehrwert der Crowd, den sie im Anschluss des Fundings nutzen können. Habt ihr schon Feedback von euren Investoren bekommen? In welcher Form?

TO: Neben den zuvor genannten Erwartungen war der Mehrwert durch die Crowd ein nicht unwesentlicher Grund dafür, warum wir uns für eine Crowdfinanzierung entschlossen haben. Der Austausch mit der Crowd ist intensiv, sodass schon Treffen zum Informationsaustausch vereinbart worden sind. Darüber hinaus sind wir in einigen Gesprächen mit möglichen Kunden und Kooperationspartnern, die durch unsere Investoren ermöglicht worden sind. Wir sehen uns als ein großes Team an und sind stolz 189 Supporter im Nacken sitzen zu haben.


Seedmatch: Wir bei Seedmatch bekommen immer wieder mit, wie sich im Nachgang des Fundings bei den Startups Nutzerzahlen und Kundenstamm wachsen. Wie sah das bei euch aus, gab es da auch einen Schub?

TO: Zwei ordentliche Schübe in Bezug auf Besucher und Anmeldungen konnten wir verzeichnen. Zum Start der Preview und zum Start des Fundings. Glücklicherweise wurden zeitgleich mehrere Artikel in verschiedenen Blogs veröffentlicht, die über BringMeBack und das Funding berichtet haben.


Seedmatch: Rückwirkend betrachtet: Würdet ihr ein Crowdunding auf Seedmatch nochmal machen oder anderen Startups empfehlen? Warum?

TO: Wie bereits beschrieben wurden unsere Erwartungen voll erfüllt. Ein Crowdfunding über Seedmatch können wir uneingeschränkt weiterempfehlen und würden es jederzeit wiederholen. Ein tolles Team, mit dem die nicht zu unterschätzende Vorarbeit sowie die Begleitung riesen Spaß gemacht hat.


Seedmatch: Was könnt ihr anderen Startups mit auf den Weg geben, die den Weg des Crowdfundings gehen? Also, welche Faktoren sind beim Crowdfunding besonders wichtig?

TO: Das Konzept sollte zum Crowdfunding passen und man muss bereit sein, offen über Informationen, Ideen, Strategien. etc. zu sprechen. Gerade der intensive Austausch über das eigene Konzept gibt zahlreiche Denkanstöße und kann nur förderlich sein. Ganz wichtig ist die Kommunikation der Geschäftsidee. Was ist das Problem? Wie sieht die Lösung aus? Punkt.


Seedmatch: Zum Abschluss: Wohin geht die BringMeBack-Reise in Zukunft, was habt ihr als nächstes vor, was steht an?

TO: So langsam wird richtig Fahrt aufgenommen. In Deutschland werden jetzt massiv die Marketing- und Vertriebsaktivitäten verstärkt. Neue Produkte werden bald im Onlineshop verfügbar sein. Wir sind mit weiteren Partnern im Gespräch, die BringMeBack im Ausland vertreten werden.


Seedmatch: Vielen Dank für eure Antworten und weiterhin ganz viel Erfolg mit BringMeBack!




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Crowdfunding für easyPEP: Dienstpläne im Handumdrehen

Das neueste Startup im Crowdfunding bei Seedmatch sorgt für weniger Planungsstress auf dieser Welt: mit easyPEP wird die Personaleinsatzplanung super-„easy“ und effizient!

Jedes Unternehmen mit variablen Arbeitszeiten kennt sie und insbesondere kleinere Betriebe wie Restaurants oder Bars fürchten sie: die Erstellung des Dienstplans. Welcher Mitarbeiter kann welche Arbeitsbereiche übernehmen, wer hat wann Zeit und wann sind die Zeitkontingente der einzelnen Mitarbeiter erschöpft? Ist vielleicht noch jemand im Urlaub… Zumeist ist es ein Mitarbeiter, der Woche für Woche die Puzzlearbeit übernimmt und zeitaufwändig mit Zettel und Stift oder mit Excel mehr oder weniger „nach Gefühl“ die Planung erstellt und hofft, dass am Ende alles zusammenpasst. Wenn ein Mitarbeiter ausfällt, entsteht erst recht jedesmal ein kleines Planungschaos…

easyPEP bietet dafür eine praktische und günstige Lösung, die alle wichtigen Funktionen der Einsatzplanung umfasst und damit die Schichtplanung kinderleicht macht. easyPEP ist ein Software-as-a-Service (SaaS)-Tool, d.h. es ist webbasiert und alle Daten liegen sicher in der Cloud. easyPEP lässt sich also ganz einfach mit jedem beliebigen Browser (auch mobil) nutzen und muss nicht heruntergeladen und installiert werden. Somit kann jeder freigeschaltete Mitarbeiter jederzeit mit seinem Rechner oder seinem Smartphone auf die Planung zugreifen und sich selbst zu den eigenen Wunschzeiten eintragen – so entsteht die Planung „fast von selbst“. Der verantwortliche Planer muss nur noch die Einsatzzeiten bestätigen. Darüber hinaus stehen ihm weitere Zusatzfunktionen zur Verfügung, so lassen sich bspw. die Arbeitszeiten der Mitarbeiter für bestimmte Zeiträume übersichtlich auswerten. Auch für die Mitarbeiter bietet easyPEP eine Reihe von Vorteilen: unter anderem können sie jederzeit und von überall auf die Dienstpläne zugreifen und ihre Schichten nachschauen sowie selbstständig Schichten tauschen.

easyPEP bietet ein fertiges Produkt, das bereits in zahlreichen Unternehmen erfolgreich im Einsatz ist. Mit der Crowdfunding-Finanzierug will das easyPEP-Team nun richtig durchstarten!

Mehr über dieses spannende Startup erfahren Sie ab heute bei Seedmatch im Preview und ab Donnerstag, den 14.Juni, 12:00 Uhr können Sie als Investor dabei sein!


Zum Preview-Profil von easyPEP >>


Startup easyPEP startet ins Preview

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Crowdfunding für Startups bei Seedmatch erreicht 1-Million-Euro-Marke

Gestern hat das Finanzierungsmodell Crowdfunding für Startups in Deutschland einen wichtigen Meilenstein erreicht: Über eine Million Euro haben Investoren auf Seedmatch für junge Unternehmen bereits zusammengetragen.

Seit dem Start der Plattform im August 2011 hat sich eine Menge getan: bereits 11 Startups wurden erfolgreich von der Crowd finanziert – von über 800 Investoren. Wir sind stolz darauf, mit Seedmatch die erste und dynamischste Crowdfunding-Plattform für Startups auf den deutschen Markt gebracht zu haben und diese Finanzierungsform mit neuen Ideen voranzubringen. Die Zahl der bei Seedmatch registrierten User ist auf über 6.000 angewachsen und auch die Finanzierungsgeschwindigkeiten haben sich wesentlich erhöht: mittlerweile sammeln viele Startups in wenigen Stunden den derzeitigen Maximalbetrag von 100.000 Euro ein – anstatt der eigentlich angesetzten 60 Tage. Auch langfristig zeigt sich, dass Startups mit einem Crowdfunding viel mehr als Kapital gewinnen und viele Mikroinvestoren „Ihre“ Startups mit Know-how und Kontakten voranbringen.


Wir freuen uns sehr darüber, dass so viele Menschen Interesse an jungen Unternehmen zeigen und sich aktiv an deren Finanzierung und Förderung beteiligen! Die großartige Resonanz – sowohl von seiten der Startups als auch von seiten der Investoren – verdeutlicht das große Potential von Crowdfunding für Startups. Liebe Crowd, freuen Sie sich auf eine Menge neuer Entwicklungen in den nächsten Monaten und gehen Sie gemeinsam mit uns auf die Reise zu den nächsten Meilensteinen…


erfolgreiche_Crowdfundings_bei_Seedmatch



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lingoking: “Jeder Mikroinvestor ist ein Multiplikator, bringt Know-How und sein Netzwerk ein“

Nach dem 60-Stunden-Erfolg von smarchive hätten auch wir von Seedmatch uns kaum träumen lassen, dass ein Crowdfunding auf unserer Plattform noch schneller erfolgreich werden könnte. Wir wurden positiv überrascht: Das Startup lingoking hat es in nur 5,5 Stunden geschafft, die maximale Finanzierungssumme von 100.000 Euro über Crowdfunding zu erreichen!

Dieser überwältigende Erfolg zeigt einmal mehr, dass sich Crowdfunding für die Finanzierung von starken jungen Unternehmen mehr und mehr etabliert. Die Chance bei Seedmatch, sich auch mit kleineren Beträgen an Startups zu beteiligen, die in ihrem Bereich Game Changer sind, erlangt zunehmend Bekanntheit und trifft den Nerv der Zeit. Der „Ansturm“ auf unsere Website beim Start des Fundings für lingoking war unglaublich. Durch den neuen Preview-Status und den Countdown konnten sich unsere Nutzer bereits im Vorfeld über lingoking informieren und wussten, dass das Crowdfunding für lingoking um 12 Uhr mittags starten würde. So haben sich 142 Investoren bereits nachmittags eine Beteiligung gesichert – wer erst am Abend auf Seedmatch vorbeischaute, konnte nur noch über das beendete Funding staunen. In den folgenden Stunden und Tagen gingen viele Anrufe und Emails von potentiellen Investoren bei uns ein, die das Funding verpasst hatten… In Zukunft lohnt es sich also wirklich, den Wecker zu stellen! 😉


Ob so ein Crowdfunding-Tempo schwindelig macht, und welche Schritte als nächstes geplant sind, haben wir die Gründer und Geschäftsführer von lingoking, Timo Müller und Nils Mahler, gefragt.



Seedmatch: Herzlichen Glückwunsch zum neuen Crowdfunding-Rekord! In nur 5 ½ (!!) Stunden habt ihr 142 Investoren überzeugt und die maximale Summe von 100.000 Euro erreicht. Das ist ein unglaublicher Rekord fürs Crowdfunding… Was war das für ein Gefühl, bei jedem Refresh der Website eine höhere Summe zu sehen und innerhalb eines Nachmittags die maximale Summe erreicht zu haben?

Timo: Als es um Punkt 12 Uhr losging, waren wir schon sehr aufgeregt. Als dann die Zahlen in den Himmel schossen, konnten wir es gar nicht glauben. Wir saßen vor dem Rechner, wollten nur kurz etwas twittern und schon war die Summe wieder um ein paar Prozentpunkte gestiegen. Ständig klingelte das Telefon, uns erreichten zahlreiche Emails und SMS´ – es war wie im Rausch. Bereits nach 2 Stunden hatten wir das Seedlevel von 100 % erreicht, das war wahnsinnig! Um 17 Uhr hatten wir ein wichtiges Treffen mit einem möglichen Kooperationspartner aus Berlin und verfolgten die Entwicklung bei Seedmatch von da an weiterhin extrem gespannt über unsere Mobiltelefone. Irgendwann meinte dann jemand: „Komm‘ lass uns noch mal nachschauen!“. Das war gegen 17.30 Uhr und wir hatten gerade die Grenze von 100k € erreicht. Daraufhin haben wir dann mit unserem Gast erst mal angestoßen. Es war ein super Tag für lingoking und alle Partner. Aber bestimmt auch für Seedmatch und das Crowdfunding in Deutschland allgemein.


Seedmatch: Ihr seid das fünfte Startup, das bei Seedmatch über Crowdfunding finanziert wurde. Welche Erfahrung habt ihr – auch wenn es eine kurze Zeit war – dabei gesammelt und was ist bei euch alles passiert?

Nils: Nach zahlreichen Emails und Telefonaten waren wir gleich Anfang Januar 2012 bei euch in Dresden und haben das sympathische Team hinter Seedmatch kennen lernen dürfen. Auf diesen Termin folgten intensive Gespräche und eine ausgiebige Prüfung durch Seedmatch. Schließlich stand fest: wir werden das 5. Team auf Seedmatch sein.
Das aufwendigste aber auch gleichzeitig witzigste war, das Video für Seedmatch zu drehen. Wir haben uns bei gefühlten -20 Grad in der Halle unseres Bürogebäudes positioniert. Da war es ca. 20.00 Uhr. Gedreht haben wir bis spät in die Nacht und bis wir unsere Finger nicht mehr gespürt haben.
Insgesamt hatten wir knapp zwei Wochen Zeit, alles vorzubereiten und die Nachbereitung nimmt sicherlich auch noch mal Zeit in Anspruch. Momentan geht es darum, die vielen Kooperationsangebote, Aufträge und natürlich auch Presseanfragen zu bearbeiten, die unserem jungen Unternehmen noch mal deutlichen Auftrieb verleihen.

Team_lingoking_Crowdfunding-Erfolg

Das Team von lingoking nach dem erfolgreichen Crowdfunding: Christian Koch, Nils Mahler, Timo Müller, Uno Jüngling-Colic (v.l.n.r.)


Seedmatch: Warum habt Ihr Euch für ein Crowdfunding entschieden und würdet ihr es auch anderen Startups empfehlen, sich auf diesem Weg zu finanzieren? Welche Tipps würdet ihr ihnen geben?

Nils: Wir sind mit lingoking in einer Phase, in der wir bereits Umsätze machen, ein fertiges und cooles Produkt vorweisen können, ein super Team haben und jetzt mit Vollgas durchstarten möchten. Darum hatten wir von Anfang an das Gefühl, dass wir mit unserem Produkt und unserem Team für Crowdfunding sehr attraktiv sein könnten.
Jeder einzelne Mikroinvestor ist ein Multiplikator für lingoking, bringt Know-How und sein Netzwerk ein. Zusätzlich dazu bringt natürlich auch die Pressearbeit von Seedmatch und lingoking unser Produkt weiter nach vorne. Seit Donnerstag sind viele Anfragen von weiteren Investoren eingegangen, die jetzt natürlich ihre Chance wittern und lingoking vorher noch nicht auf dem Radar hatten. Die Vorteile überwiegen ganz klar und wir können diese Finanzierungsform definitiv empfehlen!
Unserer Meinung nach hat uns vor allem das innovative Produkt geholfen, diesen Rekord aufzustellen. Aber es ist natürlich trotzdem eine Mischung aus allem. Wir waren die letzten Monate extrem hartnäckig damit beschäftigt, lingoking erfolgreich zu positionieren. Wir haben uns starke Partner wie PONS.eu gesucht, haben große Kunden vom Nutzen der lingoking Plattform überzeugen können und haben uns nie vom Weg abbringen lassen. Wenn man etwas wirklich will und an etwas glaubt und als Team zusammen steht, dann kann man sogar eine Rekordfinanzierung bei seedmatch schaffen. 🙂


Seedmatch: Wofür werdet ihr das Kapital der Mikroinvestoren einsetzen und welche Schritte plant Ihr als nächstes?

Timo: Die Mittel der Mikroinvestoren werden wir für eine Erweiterung unseres Teams sowie den weiteren Ausbau unserer Vertriebs- und Marketingaktivitäten verwenden. Wir werden zusätzlich zu der Finanzierung über Seedmatch aber auch weiteres Kapital aufnehmen, um mit lingoking noch schneller Fahrt aufnehmen zu können.


Seedmatch: Euer Angebot, einen Dolmetscher „on-demand“ zu mieten, ist ja vor allem für Unternehmen, aber auch für Einzelunternehmer und Privatpersonen relevant. Dürfen Investoren Euren Service auch testen?

Timo: Alle Kunden, ob Privatperson oder Unternehmen haben die Möglichkeit, unseren Dolmetscher-Call-Service mit einem freien Minutenbudget, also kostenlos für 21 Tage auszuprobieren. Wir laden alle herzlich ein, den Service kennen zu lernen!


Seedmatch: Wir wünschen euch für die nächsten Schritte viel Erfolg!

Timo und Nils: Vielen Dank an Euch für die super Unterstützung und die sehr professionelle und angenehme Zusammenarbeit!



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NeuroNation: “Von jedem auf der Welt nur einen Faden…“

Letzte Woche hat an dieser Stelle Michael Kraus von Cosmopol berichtet, wie man als Gründer das Crowdfunding bei Seedmatch erlebt. Natürlich wollten wir das auch von den Gründern von NeuroNation wissen, dem zweiten erfolgreich mit der Crowd finanzierten Startup Deutschlands. Wir haben Ilya Shabanov gefragt, wie die Stimmung bei NeuroNation ist und wie sich NeuroNation in den letzten Monaten weiterentwickelt hat.

Jens-Uwe Sauer von Seedmatch: Zur erfolgreichen Finanzierung mit 88 Investoren dürfen wir euch ganz herzlich gratulieren! Wie fühlt ihr euch jetzt nach dem erfolgreichen Abschluss der Finanzierung mit Crowdfunding?

Ilya Shabanov: Natürlich freuen wir uns über das Geld und den Zuspruch der vielen Investoren. Es kommt gerade rechtzeitig! Die Tatsache, dass es erst in der letzten Woche dazu kam, macht es eigentlich noch schöner. Wir finden es auch gut, dass wir nun einige Anregungen und Kritiker in „unseren Reihen“ haben, das wird uns helfen, stringenter und zielgerichteter zu arbeiten. NeuroNation ist in einem Markt angesiedelt, der noch nahezu unerschlossen ist und wir gehen damit teilweise ganz neue Wege, da ist es wirklich gut noch ein zweites Paar Augen zum drüber schauen zu haben, oder sogar 88 Paar weitere Augen!


Jens-Uwe Sauer: Wie nervenaufreibend ist es, wenn man erst in der letzten Woche den Erfolg einstreichen kann?

Ilya Shabanov: Ehrlich gesagt hatten wir die Hoffnung schon aufgegeben. Aber aus eigener Erfahrung wissen wir, dass wenn man alles fürs Schicksal tut, es auch etwas für einen tut, sei es auch zu einem späteren Zeitpunkt. Daher haben wir noch eine zweite E-Mail mit einem Aufruf an unsere Nutzer und Investoren verschickt. Zusammen mit einigen größeren Investments vermochte der Funke Hoffnung letzten Endes das Feuer anzuzünden und uns über die Fundingschwelle zu bringen.

Jens-Uwe Sauer: Ihr seid das zweite Startup, welches bei Seedmatch eine Finanzierung abschließen konnte. Welche Erfahrung habt ihr dabei gemacht? Würdet ihr es auch anderen Startups empfehlen, sich auf diesem Weg zu finanzieren?

Ilya Shabanov: Ja wir würden es natürlich weiter empfehlen. Ich denke, dass es für zukünftige Startups sogar noch einfacher wird. Schließlich haben sich die ersten Zweifel und Misstrauen durch NeuroNation und Cosmopol aufgelöst und damit einen auch den Weg für unsere Nachfolger geebnet. Allerdings sollte man sich im Klaren darüber sein, dass es auch Arbeit kostet oder Kontakte braucht. Wir hätten das Funding nicht geschafft, hätten wir nicht die Unterstützung unserer Community und Freunde, die wir davon überzeugen mussten.

Jens-Uwe Sauer: Eure Plattform hat sich in den letzten drei Monaten sehr stark weiterentwickelt. Welche neuen Features gibt es?

Ilya Shabanov: In den letzten Monaten sind wir von der virtuellen Währung weiter weggekommen, da diese für viele zu komplex war und konnten dadurch unseren Umsatz erheblich steigern. Es sind einige Übungen hinzugekommen und ein Algorithmus, der die Schwächen und Stärken visualisiert. Durch diesen haben wir auch unser Training effizienter gestaltet.

Wir konnten auch zwei neue, wichtige Kooperationen aufbauen. Zwei Professoren sind zu uns gestoßen: Prof. Niedeggen von der FU Berlin und Prof. Falkenstein von der TU Dortmund, die beide an neuen Übungen beratend beteiligt werden. Außerdem haben wir eine Software speziell für den therapeutischen Einsatz entwickelt. Diese baut auf den bestehenden Übungen auf, besitzt aber sitzungsübergreifende Einstellungen und weitere Auswertungsmöglichkeiten. Im Moment testet Prof. Falkenstein diese Software auf Wirksamkeit.


Jens-Uwe Sauer: Wie geht es weiter, was sind die nächsten Meilensteine bei eurer Produktentwicklung?

Ilya Shabanov: Die nächsten Meilensteine sind eine Umstellung auf Abonnements in den nächsten zwei Wochen. Danach wollen wir uns verstärkt dem Marketing widmen. Zudem läuft unsere Förderung an der Gründerwerkstatt der BEUTH Hochschule für Technik aus und wir werden uns schweren Herzens ein neues Büro suchen müssen.

Mittelfristig möchten wir auch Kurse anbieten, die auf Basis der o.g. Software ebenfalls sitzungsübergreifende Schwierigkeiten haben und noch stärker auf den Gesundheitsaspekt abzielen. Gemeinsam damit ist auch eine mobile App im Gespräch.


Jens-Uwe Sauer: Für eure nächsten Entwicklungsschritte wünschen wir euch viel Erfolg!

Ilya Shabanov: Wir euch ebenso. Crowdfunding hat Zukunft! Das sagt schon ein altes russisches Sprichwort: „Von jedem auf der Welt nur einen Faden – dem Nackten aber ein Hemd.“ (С миру по нитке – голому рубашка.)


NeuroNation Crowdfunding für Startups erfolgreich

Die Gründer von NeuroNation: Rojahn Ahmadi (li) und Ilya Shabanov

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Proof of Concept: Crowdfunding für Startups erfolgreich!

Gestern hat Cosmopol als erstes Startup in Deutschland eine Finanzierung per Online-Crowdfunding erreicht. Herzlichen Glückwunsch an Cosmopol und alle Investoren! Wir sind stolz, dass Seedmatch damit gemeinsam mit Cosmopol und den ersten Investoren Vorreiter für diese demokratische Form der Finanzierung ist.

Das zeigt: Die Nachfrage nach transparenten, selbstbestimmten und sinnvollen Investitionen ist auch in unserem Land groß. Sich online und bereits ab kleinen Summen an einem jungen Unternehmen zu beteiligen, ist eine ganz neue Möglichkeit dafür. Alles Neue braucht etwas Zeit, um erste Skepsis zu überwinden und ausreichend Bekanntheit und Vertrauen zu gewinnen, um auch von einer größeren Menge von Menschen genutzt zu werden. In Anbetracht der eher zögerlichen Mentalität in unserem Land ist es daher umso bemerkenswerter, dass sich genügend „First Mover“ schon an den ersten Projekten beteiligt haben! Ein gutes Zeichen dafür, dass der Markt diese Art von Investitionen gern annimmt! Vielen Dank dafür – so entsteht Veränderung!

Die Finanzierung mit der Crowd hat somit das Potential, sich in Zukunft als starke Option für Startups mit Kapitalbedarf zu etablieren, gerade, wenn ein Startup viel Reichweite im Markt benötigt. Allein bei Cosmopol haben bereits über 133 Investoren die Gelegenheit genutzt, sich unkompliziert online und auch mit kleinen Beträgen ab 250 Euro an einem jungen Unternehmen zu beteiligen. So sind bis jetzt schon über 80.000 Euro für Cosmopol zusammengekommen.

Mit dem Erreichen des Mindestkapitalbedarfs von 80.000 Euro ist die „magische Grenze“ überwunden, an der sich entscheidet, ob die Finanzierung zustande kommt oder nicht (siehe dazu auch den Blogeintrag zum Alles-oder-nichts-Prinzip).

Bis zur maximal möglichen Finanzierungssumme von 100.000 Euro ist noch ein wenig Luft. Sie haben also weiterhin die Chance, sich an Cosmopol zu beteiligen – allerdings sollten Sie schnell sein: in 5 Tagen läuft die Fundingzeit aus!


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Crowdfunding für Startups bei Seedmatch Proof of Concept Cosmopol

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