Alle Jahre wieder – der K(r)ampf mit dem Fiskus

Die Beete müssten neu bepflanzt, die Fenster geputzt, der Keller mal wieder aufgeräumt werden – es hat schon seine Gründe, warum der Frühjahrsputz so beliebt ist. Gefühlt verfällt ganz Deutschland in emsige Betriebsamkeit, Hof und Heim herzurichten. Dabei ist es nichts weiter als Prokrastination. Denn alles – wirklich alles scheint deutlich angenehmer zu sein, als sich endlich hinzusetzen und die lang vor sich hergeschobene Steuererklärung zu machen. Die Mehrheit zögert es so lange hinaus, bis die Frist abgelaufen ist. Vielleicht ja dann im nächsten Jahr – und das Murmeltier lässt grüßen. Durchschnittlich werden so über 800 Euro pro Jahr und Steuerzahler dem Finanzamt für lau überlassen. Besonders kompliziert und schwierig wird es z. B. für Investoren – da sie oft noch Renditen und Sonderausschüttungen ihrer Kapitalanlagen ergänzen müssen. Hier können viele Fehler passieren. Wir haben uns umgesehen und ein paar clevere Alternativen zu Haare-Raufen oder Steuerberatern gefunden.

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