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Mit ‘Crowd’ getaggte Artikel

Seedmatch in Zahlen – Crowdfunding für Startups 2011

Der Jahreswechsel ist die Zeit der Bilanzen und Zahlen und so nutzen wir bei Seedmatch heute die Gelegenheit, einen Blick auf die Zahlen des letzten Jahres zu werfen. Alles in allem war es ein sehr aufregendes Jahr für Seedmatch: am 1. August 2011 haben wir auf der Plattform die ersten Startups veröffentlicht und damit erstmalig in Deutschland Mikroinvestments in Startups ermöglicht. Außerdem konnten wir mit allen der bislang vier Startups den Erfolg der Crowdfundings feiern!

Nachdem zunächst viele User noch etwas zögerten, tatsächlich zu Investoren zu werden, wurde Crowdfunding dann doch schnell populär: während die ersten beiden Startups 90 Tage brauchten, war das dritte Startup bereits nach 24 Tagen voll finanziert und das vierte sogar nach nur 60 Stunden! Man kann also durchaus sagen, dass Crowdfunding in Deutschland angekommen ist.

Wir freuen uns über dieses gute Zeichen, dass viele Menschen in unserem Land das Potential junger Unternehmen sehen und die Weitsicht besitzen, diese von Anfang an zu unterstützen. Dabei freut uns besonders, dass die Wirkung und Unterstützung der Crowd weit über das Finanzielle hinausgeht: viele User melden sich persönlich bei den Startups und geben Feedback und Verbesserungsvorschläge. So haben sich bspw. bei dem neuesten über Seedmatch finanzierten Startup smarchive die meisten Investoren einen Zugang als Betatester gewünscht (und ihn bekommen) – und wirken mit ihren Rückmeldungen bereits aktiv an der Gestaltung des Produktes mit! Vielen Dank und Kompliment an Euch, liebe Mikroinvestoren!


Unser Ziel für 2012 ist: gemeinsam mehr tolle Startups und Mikroinvestoren zusammenbringen! Wir freuen uns, dass Sie dabei sind!



Und so sah das Jahr 2011 in Zahlen aus:




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smarchive: ”Auf jeden Fall würden wir diesen Schritt wieder wählen.”

In Rekordzeit hat es das Startup smarchive geschafft, mit dem Crowdfunding bei Seedmatch 100.000 Euro einzusammeln. Bereits nach zweieinhalb Tagen war Maximalsumme erreicht und damit die Finanzierung erfolgreich abgeschlossen! Wir freuen uns mit dem Team von smarchive und haben gleich nachgefragt, wie sich so eine Blitzfinanzierung anfühlt und welche Schritte als nächstes geplant sind.


Seedmatch: Herzlichen Glückwunsch zu dieser unglaublich schnellen Finanzierung! In nur knapp 60 Stunden habt ihr 144 Investoren überzeugt und die maximale Summe von 100.000 Euro eingesammelt. Das ist ein neuer Rekord, der auch sicher nicht so schnell zu schlagen sein wird… Was war das für ein Gefühl, die Zahlen so in die Höhe schnellen zu sehen und jetzt nach so kurzer Zeit die maximale Summe erreicht zu haben?

Steffen Reitz von smarchive: Es ist ein unbeschreibliches Gefühl, wir waren von der Dynamik der Crowd absolut begeistert. Zwar wussten wir durch zahlreiche Marktforschungen und Kundengespräche, dass unser intelligentes Archiv einen echten Mehrwert stiftet – aber dass Privatpersonen so zahlreich und in so kurzer Zeit ihr eigenes Geld in ein junges Unternehmen investieren, konnten wir nicht vorhersehen.


smarchive nach erfolgreichem Crowdfunding

smarchive: Bereits nach 2,5 Tagen war die Maximalsumme von 100.000 Euro erreicht.

Seedmatch: Ihr seid das vierte Startup, das bei Seedmatch über Crowdfunding finanziert wurde. Welche Erfahrung habt ihr – auch wenn es eine kurze Zeit war – dabei gesammelt und was ist bei euch alles passiert?

Steffen Reitz: Es haben uns unglaublich interessante Anfragen seit dem Start des Fundings erreicht. Einige Investoren würden gerne privat noch mehr in uns investieren, wieder andere bieten eine Zusammenarbeit an, andere möchten ihr Netzwerk nun für „ihr“ neues Unternehmen begeistern.


Seedmatch: Würdet ihr euch wieder mit Crowdfunding finanzieren? Wenn ja, aus welchen Gründen? Und würdet ihr es auch anderen Startups empfehlen, sich auf diesem Weg zu finanzieren?

Steffen Reitz: Vom wirklichen Mehrwert der Crowd – die Einbeziehung zahlreicher weiterer Investoren in den Aufbau des Unternehmens – werden wir erst in der Zukunft richtig profitieren. Dennoch würde ich ohne zu zögern antworten: auf jeden Fall würden wir diesen Schritt wieder wählen!


Seedmatch: Auf welche Schritte werdet ihr euch als nächstes konzentrieren und wie setzt ihr das Kapital der Mikroinvestoren ein?

Steffen Reitz: Das Kapital der Mikroinvestoren wird vor allem für neue Mitarbeiter eingesetzt. Wir haben unglaublich viele Ideen für das Produkt und den Markteintritt. Um ein nachhaltiges Wachstum und eine langfristig marktführende Position zu erreichen, brauchen wir weitere hochkarätige Köpfe.


Seedmatch: Eine letzte Frage, die sicher vielen Investoren auf den Nägeln brennt: Wann wird smarchive der Beta-Phase entwachsen und für alle Nutzer offen sein?

Steffen Reitz: Zunächst können alle Seedmatch-Investoren schon jetzt einen Beta-Zugang bekommen – kurze Notiz genügt. Für jedermann werden wir Anfang des Jahres die Pforten öffnen. ;)


Seedmatch: Wir wünschen euch für die nächsten Schritte viel Erfolg!

gruenderteam von smarchive während des crowdfundings

v.l.n.r.: Steffen Reitz, Fabian Stehle und Holger Teske während des Crowdfundings



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BluePatent: ”Von der spektakulären Dynamik wurden wir überrascht.”

Am Montagmorgen hat BluePatent bereits nach 24 Tagen 100.000 Euro einsammeln können und damit die möglichen 200% erreicht. BluePatent ist somit das dritte erfolgreich finanzierte Startup bei Seedmatch und das erste B2B-Unternehmen, dass dieses neue Finanzierungsmodell genutzt hat. Grund genug bei den Gründern von BluePatent nachzufragen, wie sie diesen Erfolg erlebt haben und was als Nächstes kommt.


Jens-Uwe Sauer von Seedmatch: Zur erfolgreichen Finanzierung mit aktuell 163 Investoren dürfen wir euch erst einmal ganz herzlich gratulieren! Ihr konntet in 24 Tagen – das ist weniger als der Hälfte der regulären Fundingzeit – die derzeit maximale Summe von 100.000 Euro einsammeln. Wie fühlt man sich, das Crowdfunding in Rekordzeit geschafft zu haben?

Petr Nemec von BluePatent: Wir hatten uns vor dem Beginn unseres Finanzierungsaufrufs alle möglichen Strategien zurecht gelegt, wie wir die Beteiligung erhöhen können. Von der spektakulären Dynamik unserer Crowdfunding-Runde wurden wir dann vollkommen überrascht. Wie sehen diesen Erfolg als Bestätigung dafür, dass unser Konzept auch für andere einleuchtend ist und Begeisterung hervorrufen kann. Das ist natürlich insbesondere für ein Crowdsourcing-Unternehmen eine zentrale Erkenntnis – schließlich sind wir darauf angewiesen, viele Menschen für unsere Idee zu gewinnen.


BluePatent: 100.000 Euro in nur 24 Tagen

BluePatent: 100.000 Euro in nur 24 Tagen



Jens-Uwe Sauer: Ihr seid das dritte Startup bei Seedmatch und das erste junge B2B-Unternehmen, welches über Crowdfunding finanziert wurde. Welche Erfahrung habt ihr dabei gesammelt?

Petr Nemec: Wir haben – über die reine Finanzierung hinaus – bei der Kommunikation über social media dazugelernt. Und die Interaktion mit den bereits eingestiegenen und potentiellen Investoren war für uns wie eine Art Due Diligence Prüfung im Web 2.0. Kritische Fragen führen immer dazu, dass man die eigene Strategie noch einmal auf den Prüfstand stellt. Aus der Auseinandersetzung mit der Seedmatch-Community haben wir auch einige Anregungen gezogen, die wir jetzt in unsere Strategie mit einfließen lassen wollen.


Jens-Uwe Sauer: Würdet ihr euch wieder mit Crowdfunding finanzieren? Wenn ja, aus welchen Gründen? Und würdet ihr es auch anderen Startups empfehlen, sich auf diesem Weg zu finanzieren?

Petr Nemec: Unbedingt – die Finanzierung über Crowdfunding war eine uneingeschränkt gute Entscheidung. Zum einen natürlich, weil es eine unkomplizierte Form der Einwerbung von Mitteln darstellt. Zudem sind wir ja mit deutlich mehr Geld herausgegangen, als wir erwartet hatten. Aber wichtiger als das ist für uns zu wissen, dass wir nun mindestens 163 Unterstützer haben, die unsere weitere Entwicklung begleiten werden und an unserem Unternehmenserfolg interessiert sind. Wir sehen unsere Mikroinvestoren auch als Ratgeber und Multiplikatoren – und hoffentlich auch den ein oder anderen als künftigen Rechercheur für BluePatent. Insofern würden wir diese Finanzierungsform auch anderen Unternehmen empfehlen – insbesondere natürlich solchen Start-ups, die auf Crowdsourcing oder den Aufbau einer Community setzen.


Jens-Uwe Sauer: Wir hatten noch keine Gelegenheit, über euer Produkt P4 zu besprechen. Könnt ihr es unseren Lesern noch einmal kurz erläutern?

Petr Nemec: Neben der Validitätsrecherche und der Verletzungsrecherche sehen wir auch ein großes Potenzial in der Bewertung von Technologien und Schutzrechten. Patent- und Technologiebewertungen spielen in vielen Bereichen und Fragestellungen eine zentrale Rolle – beispielsweise bei Management-Entscheidungen der IP-Abteilungen, im Vorfeld von Übernahmen oder dem Aufkauf eines Patentportfolios oder auch in Forschungseinrichtungen, in denen sich häufig die Frage stellt, ob sich eine Patentierung lohnt. Wir möchten hierfür eine Dienstleistung anbieten, die bei diesen Fragestellungen eine Experten-Crowd einbindet. Genaueres möchten wir derzeit noch nicht verraten.


Jens-Uwe Sauer: Ihr habt ja selbst eine stille Beteiligung an eurem Startup erworben. Was genau habt ihr damit vor?

Petr Nemec: Wir haben eine Beteiligung in Höhe von 250 Euro erworben. Diese Beteiligung verlosen wir unter allen bis zum 19.12.2011 registrierten Rechercheuren (zur Verlosung). Dies sehen wir als günstige und geschickte Maßnahme, um das Crowdbuilding voranzutreiben. Der Aufbau der Crowd läuft durch so eine Aktion zwar relativ ungerichtet – aber nicht jeder bei BluePatent registrierte User muss ein technischer Fachmann sein. Gerade bei Verletzungsrecherchen, also der Suche nach Plagiaten, kann wirklich jeder mitmachen.


BluePatent verlost Beteiligung in Höhe von 250 Euro

BluePatent verlost eine Beteiligung in Höhe von 250 Euro


Jens-Uwe Sauer: Für eure nächsten Schritte wünschen wir euch viel Erfolg!

Petr Nemec: Wir danken Seedmatch für die gute Zusammenarbeit und natürlich allen Mikroinvestoren für das große Vertrauen, das gute Feedback und die hilfreiche Auseinandersetzung mit unserer Idee. Wir haben durch die Crowdfunding-Runde großen Rückenwind bekommen und werden in den kommenden Monaten einiges bewegen können. Wir freuen uns schon darauf, unserer Investoren-Community die nächsten Fortschritte und Entscheidungen mitteilen zu können!


Petr Nemec von BluePatent

Petr Nemec von BluePatent


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BluePatent Teil 2: Plagiate bekämpfen mit der Crowd

Im zweiten Teil der kleinen Serie zu den Bereichen der Patentrecherche bei BluePatent erfahren Sie etwas über den – sicher bekanntesten – Bereich der Bekämpfung von Plagiaten.

Spätestens mit dem Aufruhr um „plagiierte“ Doktorarbeiten ist das Thema in aller Munde. Doch nicht erst seit diesen Ereignissen im Bereich Urheberrecht stellen Plagiate ein ernstes Problem dar. Gefälschte Produkte können zur Gefahr für die Sicherheit von Verbrauchern werden und für viele Unternehmen geht es bei der Bekämpfung von Produktpiraterie nicht nur um ihren Ruf, sondern auch um das wirtschaftliche Überleben.


Gefälschte Produkte: Gefahr für Verbraucher und Unternehmen

Ein Youtube-Video zeigt folgendes Szenario: Ein technischer Prüfstand, in dem zwei Motorsägen aufgehängt sind. Trotz leichter Unterschiede im Detail sind die Ähnlichkeiten der Geräte in Konstruktion und Design nicht zu übersehen. Am Griff jeder Motorsäge hängen Gewichte, die den Griff mit steigender Last langsam verbiegen. Während der Griff der einen Säge der Last standhält und elastisch in den Ausgangszustand zurück federt, verformt sich der Griff der anderen Säge, als wäre er aus Plastik. (Video ansehen)

Der Hintergrund dieses Testaufbaus: Der deutsche Werkzeughersteller Stihl hat seine Produkte hinsichtlich vorgeschriebener mechanischer Anforderungen mit chinesischen Plagiaten verglichen. Die Ergebnisse der verschiedenen Belastungstests, die bei Youtube zu sehen sind, dürften nicht nur Waldarbeiter erschrecken. „Die Qualität der gefälschten Produkte ist in aller Regel miserabel“, so das Fazit des Vorstandsvorsitzenden Dr. Rüdiger Stihl. Trotzdem können die Billigprodukte – meist aus dem fernen Asien – dem Konzern ernsthafte Konkurrenz machen.


Böser Zwilling: Hier wurde fast jedes Detail kopiert (Bildquelle)


Stihl steht beispielhaft für immer mehr Unternehmen, die weltweit unter Produkt- und Markenpiraterie leiden und durch solche Fälschungen teils massiven wirtschaftlichen Schaden erleiden. Bekannte Beispiele wie Sportbekleidung mit zum Verwechseln ähnlichen Markenzeichen, gefälschte Luxusartikel wie Uhren und Taschen oder Nachbauten des iPhone stellen dabei nur Spitze des Eisbergs dar. Denn neben Konsumgütern geraten auch Industrieprodukte immer mehr in den Fokus der Plagiatoren. Auf dem Markt zirkuliert alles: Ersatzteile für Autos, die unter falscher Marke angeboten werden, gefälschte Medikamente, abgekupferte Bauteile für Maschinenbauunternehmen. Dabei schrecken die Hersteller von Plagiaten in vielen Fällen nicht einmal davor zurück, auch Prüfsiegel wie das TÜV- oder das GS-Zeichen zu fälschen. Bei vielen Produkten mag es einfach ärgerlich sein, wenn sie schnell kaputt gehen, bei einer Kettensäge ist es in hohem Maße gefährlich. Beinahe regelmäßig erfahren wir leider in den Medien von schädlichem Kinderspielzeug. In den letzten Jahren gerieten u.a. Spielzeuge in die Schlagzeilen, die Formamid, Blei oder krebserregende Weichmacher enthielten. Alarmierend ist auch die Zunahme gefälschter Medikamente.

Die wirtschaftlichen Schäden sind enorm. Beispiel Deutschland: Hier sind nach Angaben des Verbands Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) rund zwei Drittel der Hersteller von Investitionsgütern von dem Problem illegaler Kopien betroffen. Eine 2010 durchgeführte Umfrage unter den VDMA-Mitgliedern ergab, dass der Branche 2009 geschätzte 6,4 Mrd. Euro durch Produktpiraterie verlorengingen, rund acht Prozent mehr als noch 2008. Auch Markenpiraterie nimmt in der EU immer mehr zu. „Im vergangenen Jahr stellten die europäischen Zöllner Waren im Wert von geschätzt einer Milliarde Euro sicher“, meldete die Presseagentur DAPD kürzlich. Die Zahl sichergestellter Sendungen habe sich im Vergleich zu 2009 verdoppelt. (u.a. hier nachzulesen) Gefälscht wird fast alles und es geht um viel Geld: so hat bspw. die Wirtschaftswoche kürzlich eine „Hitliste“ der gefälschten Produktgruppen erstellt, an denen am meisten verdient wird. Der tatsächliche Schaden, der durch Produkt- und Markenpiraterie verursacht wird, ist schwer zu schätzen, denn die Dunkelziffer der nie entdeckten Plagiate dürfte hoch sein.

Zu den direkten Folgen wie Umsatzeinbußen und steigende Kosten für Schutzmaßnahmen gesellen sich mittelbare Folgen wie ein Absinken des Preisniveaus, Verlust des propiertären Know-how-Vorsprungs oder Imageverluste, die durch Produkte schlechter Qualität entstehen, wenn sie unter falschem Namen verkauft werden.


Wie können Unternehmen Produktpiraterie bekämpfen und wie hilft BluePatent?

Viele geschädigte Unternehmen versuchen, die Vermarktung von Plagiaten zu stören. Sie suchen beispielsweise auf Messen nach Plagiaten und lassen diese beschlagnahmen. Die bereits erwähnte Umfrage des VDMA ergab, dass 53 % der Firmen bereits Plagiate auf Messen entdeckt hatten. Manche Unternehmen beschäftigen auch Detektive und Rechtsanwälte in den Herstellerländern, aus denen die Plagiate stammen. Diese durchsuchen vor Ort die lokalen Märkte und versuchen, Vertriebswege für den Export in die geschützten Märkte aufzudecken. Dies ist auch Teil der Verteidigungsstrategie des Werkzeugherstellers Stihl, wie die Wirtschaftswoche beschreibt: Stihl gebe allein für Detektive und Anwälte in China pro Jahr „einen sechsstelligen Betrag“ aus. Dies kann sich bei weitem nicht jedes Unternehmen leisten. Insgesamt beliefen sich bei Stihl die Kosten auf das Drei- bis Dreieinhalbfachen des zugesprochenen Schadensersatzes. Die Bekämpfung der Fälschungen ist also sehr teuer.

BluePatent greift das Bedürfnis der betroffenen Unternehmen auf und bietet einen günstigen Weg, um Unternehmen bei der Entdeckung von Produktplagiaten zu helfen. Zentral ist dabei das Crowdsourcing-Prinzip: Unternehmen können über die Crowdsourcing-Plattform bluepatent.com Rechercheaufrufe zu den Produkten starten, von denen sie wissen oder befürchten, dass diese kopiert und in geschützten Märkten vertrieben werden. Die Crowd macht sich dann auf die Suche nach Beweisen dafür, dass Plagiate des jeweiligen Produkts in Umlauf gebracht werden.

Mögliche Dokumente sind neben den Produkten selbst beispielsweise Kaufbelege, Produktkataloge oder Dokumentationen von Messen. Mit solchen Belegen können Unternehmen vor Gericht darlegen, wer auf welchem Weg Produktfälschungen in Umlauf bringt, und den Vertrieb der Produkte in geschützten Märkten ggf. unterbinden. Als Rechercheur mitmachen kann hier jeder. Die Recherchen setzen kein tiefer reichendes technisches Wissen voraus. In dem Rechercheaufruf wird zudem sehr detailliert und verständlich beschrieben, was der Gegenstand der Recherche ist. Aktuell sucht BluePatent nach Kopien einer Bremsscheibe, die mit einer so genannten Powernut ausgestattet ist. (Zum Rechercheaufruf >>)


Crowdsourcing: Viele Köpfe für schnellere und bessere Ergebnisse

Dass Crowdsourcing ein gangbares Prinzip für die Jagd nach Plagiaten ist, zeigt das aktuelle Beispiel Guttenplag: In dieser kollaborativen Dokumentation arbeiteten Plagiatsjäger nach dem Crowdsourcing-Prinzip gemeinsam daran, um plagiierte Stellen in der Dissertation des ehemaligen Wirtschafts- und Verteidigungsministers Karl-Theodor Freiherr zu Guttenberg zu identifizieren. Dass sie damit Erfolg hatten, ist bekannt: Insgesamt hat Guttenplag nach Auskunft der Webseite (Stand Nov. 2011) bis heute 1218 Plagiatsfragmente aus 135 Quellen ausfindig gemacht. Ähnliche Projekte zur Untersuchung weiterer akademischer Arbeiten sind längst gestartet.

BluePatent ist das erste Unternehmen, das dieses Prinzip konsequent im Bereich der Produkt- und Markenpiraterie umsetzt. Durch das Crowdsourcing-Prinzip kann eine besonders kostengünstige und effiziente Suche nach Plagiaten realisiert werden. Von zentraler Bedeutung ist dabei auch das von BluePatent entwickelte, differenzierte Prämienmodell: Unternehmen zahlen nur eine geringe Gebühr für das Einstellen eines Rechercheaufrufs. Weitere Kosten werden erst bei Abrufen der Einreichungen fällig, die von den Rechercheuren getätigt werden. Die Rückläufer aus den Recherchen werden zuerst durch die Schutzrechtsexperten von BluePatent geprüft und den Unternehmen dann zum Kauf angeboten. Die Unternehmen gehen so ein geringes Kostenrisiko ein und können dennoch mit einer hohen Aufklärungsquote rechnen. Erfolgreiche Plagiatsjäger können beim Verkauf ihrer Rechercheergebnisse mit attraktiven, zuvor mit den Unternehmen ausgehandelten Prämien rechnen.


Aktuell haben Sie auf der Plattform Seedmatch die Möglichkeit, sich mit einem Investment an BluePatent zu beteiligen. Mehr erfahren >>


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BluePatent Teil 1: Was Donald Duck mit Patentrecherche zu tun hat

Seit knapp zwei Wochen haben Sie bei Seedmatch die Chance, eine Beteiligung an BluePatent zu erwerben. BluePatent hilft Unternehmen, auf einem neuen Weg blockierende Patente der Konkurrenz zu beseitigen und Plagiate eigener Produkte aufzuspüren. Doch was genau bedeutet das?

BluePatent bietet verschiedene Produktgruppen an bzw. wird diese anbieten. Für alle, die bisher noch keinen näheren Einblick in die Mechanismen des Patentmarktes haben, wollen wir in einer kleinen Serie noch einmal beleuchten, was es mit diesen unterschiedlichen Services auf sich hat und warum jeder von ihnen wichtig ist und ein bedeutendes Geschäftsfeld darstellt.

Der erste Teil beschäftigt sich mit dem Gebiet der Validitätsprüfung von erteilten Schutzrechten. Dabei wird geprüft, ob ein Schutzrecht eventuell zu Unrecht erteilt wurde. Was das heißt und wieso dabei auch Donald Duck eine Rolle spielt, wird im folgenden Beispiel erläutert.


Wussten Sie schon, dass die Comic-Figur Donald Duck in einem berühmten Patentstreit entscheidende Informationen geliefert hat?

Es war in den 1960er Jahren, als der dänische Erfinder Karl Krøyer ein gesunkenes Schiff mit einer ungewöhnlichen Methode barg: Er befüllte es mit 27 Millionen Plastikbällen aus einem speziellen, expandierbaren Schaum. Die Bälle wirkten als Auftriebskörper und hoben das Schiff an die Oberfläche.

Patent Schiff

Skizze zu Karl Krøyers Verfahren


Krøyer versuchte, die Erfindung zu patentieren, doch er scheiterte. Denn jemand anderes hatte die Technologie schon vor ihm genutzt und – für jedermann einsehbar – veröffentlicht: 1949 nutzten Donald Duck und seine drei schlauen Neffen in der Geschichte “Die versunkene Yacht” massenhaft Tischtennisbälle, um ein Schiff zu bergen. Die Geschichte wurde vom Patentprüfer herangezogen, der die Technologie somit zum öffentlich zugänglichen “Stand der Technik” zählte. In einfachen Worten: Die Technik war bereits bekannt und konnte somit nicht patentiert werden. (Fallbeschreibung z.B. hier)


So hob Donald Duck bereits 1949 ein gesunkenes Schiff


Dieses Beispiel zeigt, dass so genannte “Prior Art” – also einer Erfindung bereits vorausgegangene Veröffentlichungen – wirklich überall versteckt sein kann: in Comicbüchern, Science-Fiction-Werken, in auf dem Markt erhältlichen Produkten oder alten Produktbroschüren.

Es gibt also eine unübersichtliche, schier unerschöpfliche Menge an Quellen, die bei einer Patentprüfung eigentlich hinzugezogen werden sollten. In den meisten Fällen ist es aber für den einzelnen Patentprüfer unmöglich, alle relevanten Dokumente bei der Patentprüfung zu berücksichtigen. Man denke nur an die unzähligen japanischen Comics, in denen häufig technologische Gegenstände abgebildet sind. Koreanische Produktbroschüren, chinesische Fachzeitschriften, eine auf Russisch verfasste Doktorarbeit, die nur in gedruckter Form in einer ukrainischen Bibliothek verstaubt – all diese Dokumente können so genannte neuheitsschädliche Informationen enthalten, das heißt Informationen, die belegen, dass eine Erfindung zum Zeitpunkt der Anmeldung des Schutzrechtes nicht das Kriterium der Neuheit erfüllt hat.

Gerade, wenn ein Unternehmen von Patenten der Konkurrenz in seiner unternehmerischen Freiheit blockiert wird, ist es von großem Interesse, die Gültigkeit dieser Patente zu prüfen. Hierbei können alle diese dezentral und in verschiedensten Sprachen über den Globus verteilten Informationen wichtige Beweise liefern, dass die in einem Patent geschützte Technologie zum Zeitpunkt der Patenterteilung schon bekannt war. Diese Informationen kann das Unternehmen dann ins Feld führen, um die Validität eines opponierenden Patents rechtlich in Frage zu stellen.

Die Rechercheplattform BluePatent sucht vorrangig genau solche Dokumente. Patentdatenbanken und internationale Wissenschaftsdatenbanken sind verhältnismäßig einfach zu prüfen. Der Zugriff auf das dezentrale Wissen hingegen verlangt auch einen dezentralen Ansatz: Bluepatent lagert die Recherche deshalb an eine globale Expertencommunity aus. So steigt die Wahrscheinlichkeit, relevante Dokumente in dezentralen Quellen zu finden, erheblich.


Aktuelles Beispiel: Apple vs. Samsung

Ein aktuelles Beispiel ist der Rechercheaufruf zu einem Patent, welches das “Scrollen & Zurückfedern auf einem Touch-Screen” schützt. (zur Beschreibung >>)

Das Unternehmen Apple beansprucht diese Erfindung für sich und führt das Patent mit weiteren Schutzrechten ins Feld, um Samsung den Verkauf seiner Smart-Phones Galaxy S G4, Infuse 4G und des Tablets Galaxy Tab 10.1 gerichtlich zu verbieten. Diese Technologie könnte aber durchaus schon vor dem 07.01.2007 von anderer Seite veröffentlicht worden sein – beispielsweise in einem ähnlichen Produkt, aber auch in einem Science-Fiction-Werk.
Ein Dokument, das beweist, dass diese Funktion in gleicher oder ähnlicher Form schon vor der Patentierung öffentlich bekannt war, könnte das Patent von Apple schwächen oder ungültig machen. Ein solches Dokument wäre daher bspw. für Samsung von großem Interesse…

Dass auch ungewöhnliche Dokumente immer wieder in Patentkonflikten herangezogen werden, beweist neben dem berühmten „Donald Duck-Fall“ auch ein aktuelles Beispiel:

Samsung selbst hat in einem ähnlich gelagerten Fall jüngst selbst „Prior Art“ aus einem Science-Fiction-Film in seine Gegenargumentation einfließen lassen: Apple möchte u.a. auch den Verkauf von Samsung-Tablets verbieten lassen, mit der Begründung, dass diese ein geschütztes Design (das des iPad) verletzen würden. Samsung hat daraufhin auf eine Szene aus dem Film „2001: Odyssee im Weltraum“ aus dem Jahr 1968 verwiesen. Dort sind Displaygeräte zu sehen, die tatsächlich sehr dem Design von Tabletgeräten ähneln. Ob dies als Hinweis ausreicht, wird die Zeit zeigen. BluePatent bietet die Chance, mit Hilfe der Crowd auch solche ungewöhnlichen Dokumente aufzuspüren – und damit Unternehmen bei Patentstreitigkeiten unter Umständen die entscheidenden Hinweise zu liefern.

Aktuell haben Sie auf der Plattform Seedmatch die Chance, sich mit einem Investment an BluePatent zu beteiligen. Mehr erfahren >>


Space Odyssee Tablet Apple Samsung

Hat Stanley Kubrick bereits 1968 das Tablet-Design erfunden? (Film ansehen: Klick aufs Bild)




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NeuroNation: ”Von jedem auf der Welt nur einen Faden…”

Letzte Woche hat an dieser Stelle Michael Kraus von Cosmopol berichtet, wie man als Gründer das Crowdfunding bei Seedmatch erlebt. Natürlich wollten wir das auch von den Gründern von NeuroNation wissen, dem zweiten erfolgreich mit der Crowd finanzierten Startup Deutschlands. Wir haben Ilya Shabanov gefragt, wie die Stimmung bei NeuroNation ist und wie sich NeuroNation in den letzten Monaten weiterentwickelt hat.

Jens-Uwe Sauer von Seedmatch: Zur erfolgreichen Finanzierung mit 88 Investoren dürfen wir euch ganz herzlich gratulieren! Wie fühlt ihr euch jetzt nach dem erfolgreichen Abschluss der Finanzierung mit Crowdfunding?

Ilya Shabanov: Natürlich freuen wir uns über das Geld und den Zuspruch der vielen Investoren. Es kommt gerade rechtzeitig! Die Tatsache, dass es erst in der letzten Woche dazu kam, macht es eigentlich noch schöner. Wir finden es auch gut, dass wir nun einige Anregungen und Kritiker in “unseren Reihen” haben, das wird uns helfen, stringenter und zielgerichteter zu arbeiten. NeuroNation ist in einem Markt angesiedelt, der noch nahezu unerschlossen ist und wir gehen damit teilweise ganz neue Wege, da ist es wirklich gut noch ein zweites Paar Augen zum drüber schauen zu haben, oder sogar 88 Paar weitere Augen!


Jens-Uwe Sauer: Wie nervenaufreibend ist es, wenn man erst in der letzten Woche den Erfolg einstreichen kann?

Ilya Shabanov: Ehrlich gesagt hatten wir die Hoffnung schon aufgegeben. Aber aus eigener Erfahrung wissen wir, dass wenn man alles fürs Schicksal tut, es auch etwas für einen tut, sei es auch zu einem späteren Zeitpunkt. Daher haben wir noch eine zweite E-Mail mit einem Aufruf an unsere Nutzer und Investoren verschickt. Zusammen mit einigen größeren Investments vermochte der Funke Hoffnung letzten Endes das Feuer anzuzünden und uns über die Fundingschwelle zu bringen.

Jens-Uwe Sauer: Ihr seid das zweite Startup, welches bei Seedmatch eine Finanzierung abschließen konnte. Welche Erfahrung habt ihr dabei gemacht? Würdet ihr es auch anderen Startups empfehlen, sich auf diesem Weg zu finanzieren?

Ilya Shabanov: Ja wir würden es natürlich weiter empfehlen. Ich denke, dass es für zukünftige Startups sogar noch einfacher wird. Schließlich haben sich die ersten Zweifel und Misstrauen durch NeuroNation und Cosmopol aufgelöst und damit einen auch den Weg für unsere Nachfolger geebnet. Allerdings sollte man sich im Klaren darüber sein, dass es auch Arbeit kostet oder Kontakte braucht. Wir hätten das Funding nicht geschafft, hätten wir nicht die Unterstützung unserer Community und Freunde, die wir davon überzeugen mussten.

Jens-Uwe Sauer: Eure Plattform hat sich in den letzten drei Monaten sehr stark weiterentwickelt. Welche neuen Features gibt es?

Ilya Shabanov: In den letzten Monaten sind wir von der virtuellen Währung weiter weggekommen, da diese für viele zu komplex war und konnten dadurch unseren Umsatz erheblich steigern. Es sind einige Übungen hinzugekommen und ein Algorithmus, der die Schwächen und Stärken visualisiert. Durch diesen haben wir auch unser Training effizienter gestaltet.

Wir konnten auch zwei neue, wichtige Kooperationen aufbauen. Zwei Professoren sind zu uns gestoßen: Prof. Niedeggen von der FU Berlin und Prof. Falkenstein von der TU Dortmund, die beide an neuen Übungen beratend beteiligt werden. Außerdem haben wir eine Software speziell für den therapeutischen Einsatz entwickelt. Diese baut auf den bestehenden Übungen auf, besitzt aber sitzungsübergreifende Einstellungen und weitere Auswertungsmöglichkeiten. Im Moment testet Prof. Falkenstein diese Software auf Wirksamkeit.


Jens-Uwe Sauer: Wie geht es weiter, was sind die nächsten Meilensteine bei eurer Produktentwicklung?

Ilya Shabanov: Die nächsten Meilensteine sind eine Umstellung auf Abonnements in den nächsten zwei Wochen. Danach wollen wir uns verstärkt dem Marketing widmen. Zudem läuft unsere Förderung an der Gründerwerkstatt der BEUTH Hochschule für Technik aus und wir werden uns schweren Herzens ein neues Büro suchen müssen.

Mittelfristig möchten wir auch Kurse anbieten, die auf Basis der o.g. Software ebenfalls sitzungsübergreifende Schwierigkeiten haben und noch stärker auf den Gesundheitsaspekt abzielen. Gemeinsam damit ist auch eine mobile App im Gespräch.


Jens-Uwe Sauer: Für eure nächsten Entwicklungsschritte wünschen wir euch viel Erfolg!

Ilya Shabanov: Wir euch ebenso. Crowdfunding hat Zukunft! Das sagt schon ein altes russisches Sprichwort: “Von jedem auf der Welt nur einen Faden – dem Nackten aber ein Hemd.” (С миру по нитке – голому рубашка.)


NeuroNation Crowdfunding für Startups erfolgreich

Die Gründer von NeuroNation: Rojahn Ahmadi (li) und Ilya Shabanov

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Zweimal Crowdfunding für Startups erfolgreich abgeschlossen!

Seit heute morgen 0:00 Uhr sind die ersten beiden Crowdfundings auf Seedmatch erfolgreich abgeschlossen. Herzlichen Glückwunsch noch einmal an die beiden Startups Cosmopol und NeuroNation!

Das Crowdfunding-Modell, wie Seedmatch es anbietet, erlaubt es interessierten Personen erstmals, schon ab kleinen Beträgen Beteiligungen an Startups zu erwerben, unkompliziert, online und selbstbestimmt. Damit ist Seedmatch Vorreiter in Deutschland. Wir haben erlebt, dass Crowdfunding für Startups – wie alles Neue – von vielen Seiten zunächst abwartend und vielleicht auch etwas skeptisch betrachtet wurde. Umso mehr freut es uns, dass sich nun so viele Menschen von den Startups haben begeistern lassen und mit einem Seedinvestment unterstützen!

In 90 Tagen Finanzierungszeitraum sind für beide Startups über 250 Investments zwischen 250 und 10.000 Euro zusammengekommen, insgesamt über 150.000 Euro!


NeuroNation und Cosmopol erfolgreich bei Seedmatch

Für die Frage, ob überhaupt Bedarf für kleinere Beteiligungen an Startups besteht, spricht diese Anzahl von Investoren eine ganz klare Sprache: Ja, es besteht Bedarf. Obwohl Seedmatch als erste Crowdfunding-Plattform für Startups noch vergleichsweise unbekannt und das Modell vollkommen neu ist, zeigen die zahlreichen ersten Investoren, dass viele Menschen gern junge Unternehmen unterstützen. Das ist eine großartige Nachricht für Startups in unserem Land!


Nächste Schritte

Wie in den Beteiligungsverträgen der beiden Startups festgelegt, bekommen die Gründerteams von NeuroNation und Cosmopol das gesammelte Kapital schrittweise zu bestimmten Zeitpunkten ausgezahlt, um damit bestimmte Maßnahmen zum Unternehmensausbau zu finanzieren. Als Investor können Sie die Details in den Beteiligungsverträge zu Ihren Investments auch im Bereich „meine Investments“ bei Seedmatch jederzeit einsehen. Als Investor bekommen Sie außerdem Quartalsberichte und über die Plattform aktuelle News und Updates zu „ihren“ Startups.


Neue Investmentchancen bei Seedmatch

Bei Seedmatch finden Sie natürlich auch weiterhin spannende Geschäftskonzepte als Investmentchancen. Aktuell können Sie sich an BluePatent beteiligen, das einen neuen Weg der Patentrecherche anbietet. Vorbeischauen lohnt sich also!

Wer mitbestimmen will, welche Startups vielleicht schon bald auf Seedmatch zu finden sein können, kann dies bei deutsche-startups.de tun. Im Rahmen der Aktion “Die Idee zählt, die Crowd entscheidet” haben Seedmatch und deutsche-startups.de junge Unternehmen aufgerufen, sich für Crowdfunding zu bewerben. Die besten Ideen stehen jetzt zur Abstimmung bereit: Stimmen Sie hier >> für Ihr Lieblingsstartup ab!


Crowdfunding Erfolg - Startups bei Seedmatch


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Cosmopol: ”Die Erfahrung mit der Crowd war von Anfang an hilfreich.”

Wie erleben die Startups eigentlich das Crowdfunding bei Seedmatch? Wir haben jemanden gefragt, der es wissen muss: Michael Kraus ist einer der beiden Gründer von Cosmopol, dem ersten Startup Deutschlands, das mit Online-Crowdfunding finanziert wurde.


Seedmatch: Zur erfolgreichen Finanzierung mit aktuell 150 Investoren dürfen wir euch erst einmal ganz herzlich gratulieren! Wie fühlt man sich, das Crowdfunding endlich geschafft zu haben?

Michael Kraus: Ja vielen Dank. Das fühlt sich sehr gut an und motiviert uns ungemein. Es ist einfach schön, dass uns die Crowd mit ihrem unterschiedlichen Hintergrund Vertrauen schenkt, die Finanzierung möglich macht und an cosmopol glaubt. Eine Finanzierung über Venture Capitalists wäre da wahrscheinlich weniger emotional.


Seedmatch: Ihr seid das erste Startup bei Seedmatch aber auch das erste Startup in Deutschland, welches über Crowdfunding finanziert wurde. Welche Erfahrung habt ihr dabei gesammelt?

Michael Kraus: Die Erfahrung mit der Crowd war von Anfang an hilfreich. Schon bei der Erstellung der Investorenunterlagen war es gut, dass wir uns nicht nur an „Finanzern“ sondern auch an der breiten Masse orientieren mussten. Besonders im Crowdfunding-Film muss man seinen Plan verständlich und überzeugend auf den Punkt bringen. Nach dem Startschuss hat uns das steigende Seedlevel motiviert. Eine besondere Freude sind vor allem Kunden, die investiert haben. Auch die Fragen von interessierten Investoren waren positiv. Sie haben uns oft gezeigt, was wichtig für den Erfolg von cosmopol ist. Natürlich ist dieser neue Bereich „Investor Relations“ auch ein zusätzlicher Aufwand, aber es bleibt im Rahmen und wir schätzen den Dialog.


Seedmatch: Würdet ihr euch wieder mit Crowdfunding finanzieren? Wenn ja, warum? Und würdet ihr es auch anderen Startups empfehlen, sich auf diesem Weg zu finanzieren?

Michael Kraus: Definitiv ja! Klar, wir sind wir nach dem erfolgreichen Funding im Moment sehr euphorisch, aber unsere oben beschrieben Erfahrungen liefern gute Gründe dafür. Und wir werden auch in Zukunft die Power unserer Mikroinvestoren nutzen. Die Crowd ist für uns ein wichtiger Bestandteil der DNA der Marke cosmopol. Wir werden bei unseren Marketing-Maßnahmen immer auch die Chance suchen, unsere Teilhaber einzubinden. Durch unser Bonusprogramm können unsere Investoren zudem „Ihren“ Shop noch besser selbst erleben und nutzen. Das hilft beim Multiplizieren.


Seedmatch: Ihr strebt eine Finanzierung mit bis zu 100.000 Euro an. Wie werdet ihr das Kapital, welches ihr über die 80.000 Euro hinaus einsammelt, verwenden?

Michael Kraus: Wie im Business Plan bereits beschrieben, werden wir damit unsere Maßnahmen im Bereich Marketing und Vertrieb beschleunigen und den finanziellen Spielraum nutzen. Das heißt etwa mehr Werbedruck, mehr Geschäftskundenakquise und eine frühere Internationalisierung der Seite.


Seedmatch: Für eure nächsten Schritte, vor allem aber auch für das bevorstehende Weihnachtsgeschäft wünschen wir euch viel Erfolg!

Michael Kraus: Vielen Dank! Übrigens auch für die ausgezeichnete Zusammenarbeit mit seedmatch in den letzten Monaten. Und an alle Leser: Diese Weihnachten bequem auf Shopping-Weltreise gehen und unter www.cosmopol-shop.com Geschenke kaufen!



Crowdfunding-Erfolg Cosmopol

Die Gründer von Cosmopol: Gilbert Souvignier (li) und Michael Kraus

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Die Idee zählt. Sie entscheiden mit.

Jetzt sind Sie dran!

In diesem Artikel habe ich bereits über unsere gemeinsame Aktion mit deutsche-startups.de berichtet. Unter dem Motto: „Die Idee zählt, die Crowd entscheidet“ haben Sie im Rahmen der Aktion die Chance, bereits am Auswahlprozess der Startups mitzuwirken. Viele spannende Ideen sind bei uns eingegangen – herzlichen Dank dafür, die Auswahl ist uns wirklich schwer gefallen.

Nun beginnt die Votingphase, das heißt: Ihre Stimme ist gefragt. Unterstützen Sie Ihr Lieblingsstartup!



Hier geht’s zum Voting >>


Crowdfunding Aktion deutsche Startups Seedmatch



Und hier gibts schon einmal eine kleine Vorschau auf die Startups:


 
Autonetzer ermöglicht Carsharing zwischen Privatpersonen – die clevere Art mobil zu sein! Als Fahrzeugbesitzer verdienst du mit dem eigenen Auto Geld, als Mieter findest du günstige Autos in deiner Nähe. Dank unserer Plattform und Zusatzversicherung funktioniert alles einfach, sicher und bequem!
 
   


 
bookpecker ermöglicht die Erstellung von Gruppenbüchern z.B. Jahrbücher, Freundebücher, Hochzeitsbücher und offene Themenbücher zu Hobbies, Markenprodukten, Events – ergänzt um Community- & Entertainment-Features. So kann sich jeder als Co-Autor in vielen Gruppenbüchern verewigen, die im Buchhandel erscheinen.
 
   


 
Caramel Books ist iTunes für Rezepte. Die besten Kochbücher der Welt nur einen Touch entfernt. Wir vereinen die Qualität von Printbüchern mit der sofortigen Verfügbarkeit der Online Portale zu einem hochqualitativen digitalen Kochbuch, das schnell und praktisch beim täglichen Kochen hilft.
 
   


 
Shoppen mit gutem Gewissen ist möglich! Mit einem Abstecher über charityclick spendet man einfach und nebenbei einen Teil des Kaufbetrages. Eng betreute, soziale Projekte, einfache Handhabung, Imagegewinn für Unternehmen – Ein Konzept mit immensen Möglichkeiten.
 
   


 
Kassenschlangen fressen Ihre Freizeit! Beim wöchentlichen Supermarkteinkauf warten Sie pro Jahr 6 Stunden an der Kasse. Emma-Mobil schenkt Ihnen diese Zeit zurück. Kaufen Sie Lebensmittel bequem am Computer oder Smartphone, ganz ohne Kassenschlangen, Kleingeldsuchen und Kistenschleppen. Mit Zufriedenheitsgarantie!
 
   


 
Geld sparen, Zeit sparen, Gutes tun. energyplace bietet Energiewechsel auf einem neuen Level. Durch einmalige Erstellung des persönlichen energyplace Profils werden ohne Aufwand stets die günstigsten Tarife aufgezeigt. Zusätzlich unterstützt energyplace einen soziale Aktion nach Wahl des Kunden.
 
   


 
GET a GIG ist die Revolution im Musikbooking. Über eine Matchingplattform im Netz bekommen Künstler & Veranstalter alles was sie brauchen: Mehr Gigs, individuelle neue Kontakte & ein ganz einfaches Management aller Konzerte. Mit GET a GIG kann sich jeder um das kümmern, was Spaß macht: die Musik.
 
   


 
Jenny’s Cupcakes ist das erste Café in Frankfurt, das sich ganz den liebevoll dekorierten kleinen Törtchen aus den USA widmet. Getreu unserem Motto „have a sweet a day“ versüßen wir unseren Kunden mit unseren hausgemachten amerikanischen Cupcakes den Tag. Appetit auf mehr? Weiterlesen!
 
   


 
Lagernperpost.de bietet eine einfache und bequeme Möglichkeit, Dinge über den Postweg einzulagern. Verpackt in Kartons werden die Sachen von DHL an der Haustür abgeholt und in einem zentralen Lager aufbewahrt. Die Rücksendung der Kartons kann jederzeit an eine beliebige Adresse erfolgen.
 
   


 
Du hättest gerne einen Fruchtsaft, aber nur mit den Früchten, die Du magst, hast aber weder Lust noch Zeit, alle Früchte zu besorgen und mühsam auszupressen? Bei mysaftbar kannst Du dir bald online deinen Lieblingssaft aus über 30 Früchten mixen und in der cleveren Saftbox bequem liefern lassen.
 
   


 
Die sanften Schwingungen der NONOMO® Wiege geben Ihrem Baby das geborgene Gefühl der Gebärmutter zurück. Die ideale Alternative zum Babybett: Platzsparend, aus natürlichen Materialien, von Hebammen empfohlen ist sie eine sichere und natürliche Einschlafhilfe für Babys auch unterwegs und auf Reisen.
 
   


 
OnTheWay.TV ist ein B2B-Service für Firmen, die Videos und Livestreams öffentlich oder nichtöffentlich auf Smartphones übertragen und mit ihren Zuschauern in Echtzeit in Kontakt treten wollen. Diese Form des Mobile Business TV ist derzeit weltweit einmalig! Start: 24.10.2011 unter www.ontheway.tv
 
   


 
smarchive macht Schluss mit Papierkrieg! Das intelligente Archiv sammelt und verwaltet sämtliche Unterlagen an einem einzigen, sicheren Ort in der Cloud – ob in Papierform oder digital vorliegend. Privatpersonen können dank der Semantikanalyse zahlreiche smarte Mehrwertdienste nutzen, z.B. automatische Sortierung, Kündigungserinnerungen oder eine vorgenerierte Steuererklärung.
 
   


 
„Nie wieder Zettelwirtschaft!“ tagwerk bietet Freelancern eine wirtschaftliche Komplettlösung: Rechnungen schreiben, Reisen und Kosten erfassen und Leistungen dokumentieren. Ein umfangreiches Projektcontrolling und eine kostengünstige Steuerberatung komplettieren das Angebot.
 
   


 
Trabayo bringt Serviceanbieter und –nachfrager zusammen. Anbieter geben in einem Onlineprofil Auskunft über sich und ihre Talente und bieten in Text und Bild Dienstleistungen an.
Nachfrager durchsuchen Trabayo nach Serviceanforderungen und dem Einsatzort bei ortsabhängigen Leistungen (z.B.Hunde ausführen).
 
   


 
www.tripobox.com ist ein Marktplatz von touristischen Leistungen zur Vereinfachung der Organisation von Veranstaltungen und Gruppenreisen welcher erlaubt, Gruppendeals zusammenzustellen, auszutauschen und zu buchen; Teilnehmer zu verwalten, Zahlungen aufzuteilen um stets alle Kosten zu optimieren.
 
   


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Proof of Concept: Crowdfunding für Startups erfolgreich!

Gestern hat Cosmopol als erstes Startup in Deutschland eine Finanzierung per Online-Crowdfunding erreicht. Herzlichen Glückwunsch an Cosmopol und alle Investoren! Wir sind stolz, dass Seedmatch damit gemeinsam mit Cosmopol und den ersten Investoren Vorreiter für diese demokratische Form der Finanzierung ist.

Das zeigt: Die Nachfrage nach transparenten, selbstbestimmten und sinnvollen Investitionen ist auch in unserem Land groß. Sich online und bereits ab kleinen Summen an einem jungen Unternehmen zu beteiligen, ist eine ganz neue Möglichkeit dafür. Alles Neue braucht etwas Zeit, um erste Skepsis zu überwinden und ausreichend Bekanntheit und Vertrauen zu gewinnen, um auch von einer größeren Menge von Menschen genutzt zu werden. In Anbetracht der eher zögerlichen Mentalität in unserem Land ist es daher umso bemerkenswerter, dass sich genügend “First Mover” schon an den ersten Projekten beteiligt haben! Ein gutes Zeichen dafür, dass der Markt diese Art von Investitionen gern annimmt! Vielen Dank dafür – so entsteht Veränderung!

Die Finanzierung mit der Crowd hat somit das Potential, sich in Zukunft als starke Option für Startups mit Kapitalbedarf zu etablieren, gerade, wenn ein Startup viel Reichweite im Markt benötigt. Allein bei Cosmopol haben bereits über 133 Investoren die Gelegenheit genutzt, sich unkompliziert online und auch mit kleinen Beträgen ab 250 Euro an einem jungen Unternehmen zu beteiligen. So sind bis jetzt schon über 80.000 Euro für Cosmopol zusammengekommen.

Mit dem Erreichen des Mindestkapitalbedarfs von 80.000 Euro ist die „magische Grenze“ überwunden, an der sich entscheidet, ob die Finanzierung zustande kommt oder nicht (siehe dazu auch den Blogeintrag zum Alles-oder-nichts-Prinzip).

Bis zur maximal möglichen Finanzierungssumme von 100.000 Euro ist noch ein wenig Luft. Sie haben also weiterhin die Chance, sich an Cosmopol zu beteiligen – allerdings sollten Sie schnell sein: in 5 Tagen läuft die Fundingzeit aus!


Jetzt dabei sein >>


Crowdfunding für Startups bei Seedmatch Proof of Concept Cosmopol

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@ 2012 Seedmatch GmbH