„4 gewinnt“: Seedmatch feiert 4. Geburtstag und sucht das „Startup des Jahres 2015“!

Liebe Investoren, liebe Startups und Seedmatch-Freunde,

Seedmatch Geburtstagstortees ist wieder so weit: Seedmatch ist ein Jahr älter geworden und mittlerweile schon 4 Jahre alt! Das wollen wir feiern – aber wie immer nicht allein.

Denn Seedmatch wäre nicht Seedmatch, wenn es die „Kraft der Crowd“ nicht gäbe. In diesem Jahr wurde die Grenze von 40.000 registrierten Nutzern geknackt – ein bedeutender Meilenstein, denn je größer die Crowd, desto breiter gefächert ist das Wissen und die Expertise, die den Startups in ihrem Vorhaben weiterhilft.
(mehr …)

4 Kommentare

Sommerliche Seednews

Nach dem Hitzerekord am Wochenende liefern wir Ihnen heute die „heißesten“ News von Seedmatch und den Schwesterplattformen. Dabei können wir vom erfolgreichen Ende des edicted.-Fundings berichten, sondern präsentieren mit Rotorvox bereits das nächste Startup, dass mit der Crowd hoch hinaus will. (mehr …)

Kein Kommentar

„Advent, Advent,…“ – Die ersten Seednews in der Vorweihnachtszeit

So besinnlich die kommenden Wochen bis Weihnachten auch sein sollen, die Startups hier bei Seedmatch geben weiterhin Vollgas und haben tolle Neuigkeiten zu verkünden, die wir Ihnen nicht vorenthalten wollen!

Allerorts wurde heute außerdem das erste Türchen des Adventskalenders geöffnet. Auch wir haben uns eine Aktion mit Überraschungen ausgedacht, die Sie durch den Advent begleiten soll – lesen Sie selbst!

Viel Spaß mit der aktuellen Ausgabe der Seednews!

(mehr …)

Kein Kommentar

„Seid Menschen, keine Figuren” – Ali Jelveh über den Fundingerfolg von Protonet

Vor Kurzem haben wir Ihnen in einem Blogbeitrag vorgestellt, warum das Protonet-Crowdfunding aus unserer Sicht so gut funktionierte. Mehr als 6 Wochen nach dem Fundingstart haben wir nun auch noch einmal bei dem Gründer Ali Jelveh nachgefragt. Wir wollten wissen was er über den Erfolg des Fundings denkt und wie es nun mit dem Kapital weitergeht.

(mehr …)

1 Kommentar

3 Millionen in 133 Stunden – Das Protonet-Funding in der Analyse

Im Juni wurde bei Seedmatch Crowdfunding-Geschichte geschrieben. Das Hamburger Startup Protonet überzeugte in insgesamt 5 Tagen, 13 Stunden und 31 Minuten genau 1.826 Investoren, die insgesamt 3 Millionen Euro in Protonet investierten. Nie zuvor finanzierte sich ein Startup in dieser Geschwindigkeit über die Crowd; kein deutsches Startup konnte bisher eine so große Summe mit Hilfe der Crowd einsammeln. Wie konnte das funktionieren – und was kann man als Startup-Gründer von Protonet lernen? Eine Analyse. (mehr …)

Kein Kommentar

„Der Lernstift ist ein Produkt, das jeder gebrauchen kann“ – Lernstift-Erfinder Falk Wolsky im Interview

Der Lernstift von VibeWrite ist ein neuartiger digitaler Stift, der Rechtschreibfehler erkennt und durch dezentes Vibrieren darauf aufmerksam macht. Der Stift funktioniert völlig eigenständig und benötigt weder teures Spezialpapier, noch externe Zusatzgeräte. Um die Technologie zur Serienreife zu bringen und den Vertrieb aufzubauen, startet das Münchner Startup eine Crowdfunding-Kampagne bei Seedmatch. Wir haben dem Gründer und CEO Falk Wolsky ein paar Fragen zum Smartpen und dessen Zukunft gestellt: (mehr …)

Kein Kommentar

Crowdfunding-Rekord für Protonet: ”Die Crowd wird noch viele alteingesessene Player und Strukturen in Frage stellen!”

200.000 Euro in 48 Minuten! Das hat gestern nicht nur unsere User, uns selbst und alle sonstigen Zuschauer ins Staunen versetzt, sondern vor allem auch das Team von Protonet mit offenen Mündern dastehen lassen. Zuvor war nach sechs Minuten die Fundingschwelle geknackt und nach 12 Minuten die ehemalige Obergrenze von 100.000 Euro überschritten. Oder wie es einer unserer Investoren sagt: „Da muss man ja mit dem Warnblinker schnell rechts ranfahren, um da noch dabei zu sein!“

Protonet stellt zum einen mit seiner Fundinggeschwindigkeit einen neuen Europa-Rekord auf und ist zum anderen in Deutschland das erste Startup, das die Summe von 200.000 Euro per Crowdfunding eingesammelt hat. Wir haben Ali Jelveh, Gründer und Geschäftsführer von Protonet, zum Rekordfunding befragt und erfahren, welchen Mehrwert das Crowdfunding jetzt schon mit sich brachte, welches Zeichen sie setzen wollten und wie Männer wieder zu Kindern werden. Aber lesen Sie selbst…


Seedmatch: In einem Video sehen eure Facebook-Fans, wir Ihr alle vor einem Bildschirm steht und mehrmals aktualisiert, bis schließlich die 400% zu sehen sind. Was ist davor und danach noch passiert?

Ali: Bis Punkt 12 Uhr hingen wir natürlich alle am Telefon oder vor Facebook/Twitter/XING, um bis zur letzten Sekunde noch unsere Netzwerke darauf aufmerksam zu machen. Über gewisse Ausschnitte dessen, was dann passierte, sollte man wahrscheinlich eher schweigen ☺. Aber um ehrlich zu sein: In den ersten Minuten konnten wir nicht fassen, was da passiert! Als wir um 12:06 Uhr (Fundingschwelle) und 12:12Uhr (100.000€) die ersten beiden Rekorde gebrochen hatten, brach hier eine Mischung aus totaler Sprachlosigkeit und unglaublichem Jubel aus…. Das ganze Betahaus kam angerannt und feierte mit uns. Teilweise sprangen wir hier wie kleine Kinder durch die Gegend, weil wir nicht wussten wohin mit unserer Euphorie. Um 12:48 Uhr (Fundinglimit erreicht) wiederholte sich das Ganze dann. Ein unglaubliches Gefühl, wenn alle Hoffnungen bei Weitem übertroffen werden und sich die harte Arbeit auszahlt.

Seedmatch: Du hast gesagt, Du konntest in der Nacht nach dem Funding nicht einschlafen. Was ging Dir genau im Kopfe herum?

Ali: Was da passiert ist, habe ich erstmals am Abend wirklich realisiert. Auf einen Schlag ist diese unglaubliche Bestätigung da, dass wir auf dem richtigen Weg sind und es sich gelohnt hat, über all die Jahre hinweg allen Widerständen und Kritiken zu trotzen. Das hat mich wirklich berührt, aber es bedeutete auch, dass ich plötzlich ganz konkret unsere nächsten Schritte angehen kann – denn die Mittel für die weitere Unternehmensentwicklung sind ja jetzt vorhanden.

Seedmatch: Ihr seid ja nun nicht nur Rekordhalter des nach unseren Recherchen schnellsten Crowdfundings in Europa, sondern auch das erste Startup, dass in Deutschland die Summe von 200.000 Euro eingesammelt hat. Was hat euch bewogen, mit Seedmatch diesen Schritt zu gehen und wie schätzt ihr dessen Bedeutung für Startups und Crowdfunding im Allgemeinen ein?

Ali: Als Seedmatch es uns anbot, war klar, dass wir uns diese Chance, die Gelegenheit, auf diesem Gebiet mit Seedmatch Pionierarbeit zu leisten, nicht entgehen lassen. Es hat uns gezeigt, dass wenn man fest an seine Idee glaubt, kontinuierlich an ihr arbeitet, sie in ein schlüssiges Konzept und ein Produkt verwandelt, alles möglich ist.



Seedmatch: Wie hat sich die Crowd im Vorfeld des Fundings und jetzt nach dem Rekord bemerkbar gemacht?

Ali: Seitdem das Preview am Montag online ging, stand das Telefon bis jetzt nicht mehr still. Außerdem erreichen uns seitdem haufenweise E-Mails von interessierten Kunden, Kooperationspartnern und Menschen, die schlichtweg ihre Begeisterung über das Geschehene ausdrücken möchten. Presseanfragen überhäufen sich. Wirtschaftsförderungen wollen sich plötzlich unbedingt mit einem treffen. Unsere Facebook-Fans haben sich in den vergangenen drei Tagen nahezu verdoppelt. Eins ist klar: So ein Crowdfunding beschert einem nicht nur Geld. Die zusätzlichen Mehrwerte sind unbeschreiblich!

Seedmatch: Jeder Investor, der mindestens 2.000 Euro investiert hat, erhält ab April eine Protonet-Box inkl. 2 Jahre Premium-Service im Wert von 2.799 Euro geschenkt. Warum habt Ihr euch entscheiden, der Crowd ein so tolles Angebot zu machen?

Ali: Ganz einfach. Einerseits natürlich als Anreiz, um gerne auch mehr als 250€ zu investieren. Aber hauptsächlich, weil es wahrscheinlich keinen besseren Multiplikator gibt, als jemanden, der zugleich Investor UND begeisterter User von Protonet ist. Natürlich entstehen im ersten Moment Kosten für uns, aber wenn jeder dieser Ü2000-Investoren uns auch nur einmal erfolgreich weiterempfiehlt, hat es sich mehr als gelohnt. Alle haben in mehrfacher Hinsicht etwas davon.

Seedmatch: Möchtet Ihr etwas von eurem Erfolgsgeheimnis verraten: Was denkt Ihr, wie dieser große Erfolg zustande gekommen ist?

Ali: Auf den Erfolg haben wir gehofft, das er so eingetreten ist, übertrifft alle unsere Erwartungen. Wir müssen einen Nerv getroffen haben. Vielleicht ist es unsere Vision, das ehrlich gemeinte Ziel, das Leben der Menschen zu verbessern. Vielleicht ist es, dass wir daran arbeiten, ein durchdachtes, mit Herz und Verstand gefertigtes Produkt zu schaffen. Mit einem großartigen, fähigen Team, das seit Jahren hart daran arbeitet. Was wir aber wissen ist, dass wir es nicht ohne unser Netzwerk aus grandiosen Kunden, Partnern und Unterstützern geschafft hätten!

Seedmatch: Welche unmittelbaren Schritte in der „Cloud-Revolution“ folgen als nächstes? Worauf können die Investoren gespannt sein?

Ali: Zu aller nächst kann man auf unsere völlig überarbeitete Benutzeroberfläche gespannt sein, an der wir gemeinsam mit der sehr fähigen Agentur Zeughaus unter Hochdruck arbeiten. Der nächste spannende Schritt sind dann die ersten Apps, die man in diese Oberfläche integrieren kann, zum Beispiel Kalender, Email-Client oder ToDo-Listen und viele mehr. Außerdem planen wir eine erste Beta-Test Phase unseres Familienservers im zweiten Quartal 2013. Auf Hardwareseite wird es auch noch die eine oder andere Überraschung geben.

Seedmatch: Gibt es noch etwas, was ihr der Crowd mitteilen möchtet?

Ali: Außer dass sie unglaublich ist? Ich habe das Gefühl, dass die Crowd langsam ihrer Kraft bewusst wird. Und ich glaube, dass sie noch viele alteingesessene Player und Strukturen in Frage stellen und grundlegend verändern wird. Dieser Umbruch ist großartig, er erlaubt uns und anderen, Produkte zu schaffen, die sonst nicht möglich wären. Und was passiert, wenn man auch die Crowd von einer Idee, einem Konzept oder einem Produkt überzeugt, haben wir u.a. gestern gesehen. Wir hoffen, mit der Crowd und Euch ein ermutigendes Zeichen für die deutsche Startup Szene gesetzt zu haben!

„The Times They Are a-Changin’”


19 Kommentare

Seedmatch-Startup smarchive erhält VC-Anschlussfinanzierung in 7-stelliger Höhe

Vor weniger als einem Jahr wurde smarchive in 60 Stunden über Crowdfunding bei Seedmatch finanziert – nun bekommt das Startup eine Anschlussfinanzierung in siebenstelliger Höhe von T-Venture, CHECK24 und mehreren Business Angels. Damit hat smarchive nicht nur weitere wertvolle Partner gewonnen, sondern geht als Unternehmen den nächsten Wachstumsschritt!

T-Venture, die CHECK24 Vergleichsportal GmbH und mehrere Business Angels, darunter Birgit Ströbel, Mitgründerin von Deutschlands größter Immobilienplattform Immobilienscout24, beteiligen sich an dem von Steffen Reitz, Fabian Stehle und Holger Teske gegründeten Unternehmen. smarchive wurde im Dezember 2011 in der damaligen Rekordzeit bei Seedmatch finanziert und ist nach BluePatent bereits das zweite Unternehmen, dass nach einem Crowdfunding bei Seedmatch eine VC-Anschlussfinanzierung erhalten hat.

Der nächste wichtige Wachstumsschritt nach dem Crowdfunding

Mittlerweile arbeiten über 20 Mitarbeiter daran, dass smarchive Anfang des nächsten Jahres offiziell auf den Markt kommen kann. Steffen Reitz, Gründer und Geschäftsführer der smarchive GmbH, erklärt: „Unser Ziel ist es, eine neuartige und innovative Softwarelösung für den täglichen Papierkram anzubieten, dank derer Privatpersonen weniger Zeit mit lästigen, bürokratischen Aufgaben verbringen; es bekommt quasi jeder seinen eigenen persönlichen Assistenten zur Seite gestellt.“ Dank einer eigens entwickelten Semantik-Software bietet die Anwendung mehr als eine bloße Datenablage in der „Cloud“ – denn smarchive denkt mit, erinnert an Kündigungsfristen, organisiert und sortiert Dokumente automatisch in den richtigen Ordner.

Die Crowd-Investoren bei Seedmatch haben das Potential des smarten Archivs bereits im letzten Dezember erkannt und in der frühen Unternehmensphase dem damals noch kleinen Team auf die Sprünge geholfen – und damit das erste wichtige Wachstum ermöglicht, so dass das Startup nun eine Anschlussfinanzierung für sich akquirieren konnte! Damit wird deutlich, welch wichtige Position Crowdfunding im Finanzierungsmix für Startups einnehmen kann. Außerdem zeigt sich die Stärke und die Cleverness der Crowd und gleichzeitig auch die große Chance für Crowd-Investoren bei Seedmatch, sich sehr früh an spannenden Unternehmen zu beteiligen und beim Wachstum dabei zu sein!


Wir wünschen smarchive und allen alten und neuen Investoren eine (weiterhin) tolle Zusammenarbeit und natürlich viel Erfolg beim Besiegen des „Papierkrams“!



Nach dem Crowdfunding freut sich smarchive über eine VC-Anschlussfinanzierung



10 Kommentare

rankseller: “Je länger das Crowdfunding lief, desto mehr konnten wir die werbliche Wirkung auf Seedmatch nutzen.“

Rankseller ist ein junger Online-Marktplatz, der Blogger und Unternehmen zur Vermittlung von Advertorials und Linkbuilding zusammenbringt. Auf der Onlineplattform Seedmatch hat das Startup vor wenigen Wochen eine Finanzierung über 100.000 Euro via Crowdfunding eingesammelt.

Wir haben das Team von rankseller nach ihren Erfahrungen mit der Crowd, zu den tollen Entwicklungen der letzten Wochen und zu ihren Zukunftsplänen befragt!

Seedmatch: Hallo rankseller-Team, auch wenn es mittlerweile schon ein paar Wochen her ist, noch einmal von unserer Seite ganz herzlichen Glückwunsch zum gelungenen Crowdfunding! Wie habt Ihr den Fundingstart und die Zeit des Crowdfundings erlebt?

rankseller-Team: Wir waren völlig fasziniert, als wir die ersten Invests registrierten. Mit ihnen stellten sich schnell zahlreiche Fragen ein, die mitunter auch sehr kritisch waren. Auch wenn wir im ersten Augenblick überrascht waren, haben wir uns im Nachhinein sehr darüber gefreut, weil sie uns dabei geholfen haben, rankseller aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten. Dies verhalf uns zu mehr Selbstreflektion.

Seit längerer Zeit waren wir das erste Startup, welches das Funding nicht innerhalb weniger Stunden oder Tage abschloss. Das machte uns stutzig und wir fragten uns: Ist unser Geschäftsmodell nicht interessant genug? Alles in allem dauerte es einen Monat bis die Investitionshöchstgrenze erreicht war. Im Nachhinein mussten wir feststellen, dass es das Beste war, was uns passieren konnte. Je länger das Funding lief, desto mehr konnten wir die werbliche Wirkung auf Seedmatch nutzen. Zudem hatten wir durch den längeren Zeitraum die Möglichkeit, Interessenten zwei Mal über Umsatzupdates informieren zu können. Damit konnten wir die positive Unternehmensentwicklung demonstrieren, die das Vertrauen in rankseller gestärkt und schließlich zu einem guten Endspurt geführt hat.


Seedmatch: Wie seid Ihr eigentlich auf die Idee gekommen, rankseller über Crowdfunding zu finanzieren und welche Punkte haben euch überzeugt, diesen Weg zu gehen?

rankseller-Team: Wie die meisten Startups lesen auch wir regelmäßig die einschlägigen Gründer-Medien. Bei der Lektüre kam man um das Thema Crowdfunding gar nicht herum 😉 Seedmatch stach unter den Mitbewerbern am deutlichsten hervor. Nicht nur weil es als erster Anbieter gestartet ist, sondern bereits erfolgreiche Fundings vorweisen konnte. Das machte einen professionellen Eindruck.

Besonders gefallen hat uns die Möglichkeit, dass Investoren während des Fundings Fragen an die Startups richten können. Je nachdem, was die Investoren wissen wollen, muss man sich warm anziehen. Es ist aber auch eine verlockende Herausforderung, sich der Kritik zu stellen und gestärkt daraus hervorzugehen.

Wir konnten nicht einschätzen, ob wir für eine Teilnahme überhaupt in Frage kommen. Also haben wir zum Hörer gegriffen und bekamen direkt die Möglichkeit, uns vorzustellen.


Seedmatch: Macht sich bei Euch die Crowd auch schon bemerkbar – mit Rückmeldungen oder Anmeldezahlen?

rankseller-Team: Ein Großteil der Investoren ist nicht bei rankseller angemeldet. Damit haben wir aber gerechnet, da unser Marktplatz ja auch nicht für jeden infrage kommt. Es gibt jedoch eine ganze Reihe, die sich angemeldet hat und unseren Service fleißig nutzt. Einige von ihnen empfehlen uns proaktiv weiter, wenn sie Bedarf bei ihren Kontakten erkennen. Es ist, als hätten wir weitere Mitgründer, die teils im Verborgenen, teils im Offenen mit uns zusammen daran arbeiten, die erfolgreiche Entwicklung von rankseller noch weiter zu forcieren.

Wir freuen uns besonders über das Feedback und die Ratschläge, die manche Investoren aufgrund ihres Jobs oder ihrer Erfahrungen an uns herantragen – dafür müsste man sonst teures Geld bezahlen.


Seedmatch: Das Angebot von rankseller ist ja vor allem für Werbetreibende und Internetpublisher spannend und einfach zu verstehen. War es schwierig, einem „fachfremden“ Publikum den Nutzen Eures Angebotes zu vermitteln oder wurde das gut verstanden?

rankseller-Team: Das sich länger erstreckende Funding führte dazu, dass auch wir uns die Frage gestellt haben, ob unser Leistungsangebot vielleicht nicht richtig rüberkommt. Dementsprechend holten wir uns Rückmeldungen dazu ein. Die Mehrheit wusste zwar grob worum es geht, aber einige waren gar nicht dahinter gestiegen. Vor allem, da wir uns auf einen Bereich spezialisieren, der für viele Neuland ist, hat uns das nicht wirklich gewundert. Aber wir haben fleißig Fragen beantwortet und es gab auch ab und zu Anrufe von potenziellen Investoren, die sich persönlich informieren wollten, und so haben wir Stück für Stück Licht ins Dunkel gebracht.


Seedmatch: Ihr habt während des Fundings regelmäßig Updates und aktuelle Entwicklungen in Zahlen kommuniziert, war das eines Eurer „Erfolgsrezepte“?

rankseller-Team: Definitiv ja. Durch den Abschluss des Vormonats zum Fundingstart und dem abgelaufenen Fundingmonat hatten wir die Chance, zwei Mal Umsatzzahlen nennen zu können. Positiv hat sich natürlich ausgewirkt, dass wir die Planzahlen beide Male deutlich übertroffen haben. Wir konnten darüber den Erfolg unserer Geschäftsidee nachweisen. Vor allem nach dem zweiten Update hat die Fundinggeschwindigkeit erkennbar zugenommen.


Seedmatch: Wenn Euch Gründer, die ein Crowdfunding planen, nach Erfolgstipps für die Vorbereitung und die Zeit des Crowdfundings fragen würden, was würdet Ihr ihnen raten?

rankseller-Team: Vorteilhaft wirkt sich aus, wenn das Produkt greifbar ist und die ersten Schritte nachvollziehbar sind. Konzepte und Pläne, die bisher ausschließlich auf dem Papier existieren, erfordern eine große Vorstellungskraft der Investoren, was den Investitionsprozess erschwert. Daher rate ich: Vorher soweit es geht selbst zu investieren, damit die Gründer zumindest einen Prototypen vorstellen können. Außerdem sollten sie den Mut haben, sich den kritischen Fragen zu stellen, um das eigene Produkt mit anderen Augen zu sehen. Dies hilft beim Entdecken von Schwächen und schließlich bei der Verbesserung des Angebotes.


Seedmatch: Über Euren Blog kann man gut sehen, dass Ihr regelmäßig Updates einbaut. Auf welche Entwicklungen können sich die Investoren in den nächsten Monaten noch freuen?

rankseller-Team: Die Internationalisierung und Verbesserung der Plattform stehen bei uns im Vordergrund. Wir erhalten regelmäßig Wünsche und Verbesserungsvorschläge unserer Kunden, die wir zum Großteil berücksichtigen.



Seedmatch: Vielen Dank für eure Antworten und weiterhin ganz viel Erfolg mit rankseller!



Startup rankseller nach dem Crowdfunding
Coskun Tuna und Cevahir Ejder entwickeln rankseller mit Herz und Leidenschaft weiter




6 Kommentare

BringMeBack: ”Nicht zu vergessen ist die mediale Reichweite beim Crowdfunding.”

Ende Juni ist BringMeBack auf der Crowdfunding-Plattform Seedmatch gestartet und konnte innerhalb von 26 Stunden das Fundinglimit von 100.000 Euro erreichen. Im August wurde BringMeBack dann von der Crowd zum Startup des Jahres gewählt. Zwei Erfolge innerhalb kürzester Zeit.

Wir haben Thomas Ott, Gründer und Geschäftsführer von BringMeBack, gefragt, warum er sich für ein Crowdfunding entschieden hat, wie das Team die Finanzierung erlebte und wie sich die Investoren bisher eingebracht haben…


Seedmatch: Hallo Thomas, noch einmal von unserer Seite ganz herzlichen Glückwunsch zum gelungenen Funding! Innerhalb von einem Tag ging das Funding durch. Ein echtes Speed-Funding. Wie habt ihr diese kurze Zeit erlebt?

Thomas Ott: Vielen Dank! Die Zeit war spannend, aufregend und bestätigend, indem Investoren auf unser Konzept setzen und uns ihr Vertrauen schenken. Während dieser Zeit mussten wir natürlich zahlreiche Fragen der Investoren beantworten. Aber der intensive Dialog mit interessierten Leuten über das Konzept, die Strategien, dem Wettbewerb, etc. war und ist sehr spannend und gibt immer weitere Denkanstöße.


Seedmatch: Jeder von uns hat schon mal irgendwas verloren. Inwieweit hat euch beim Funding geholfen, dass ihr ein einfach verständliches und für jedermann zugängliches Produkt anbietet?

TO: Ich denke die Greifbarkeit und das Verständnis eines Konzeptes ist gerade bei Privatinvestoren entscheidend. Anstatt sich ein ganzes Businessmodel über mehrere Seiten durchlesen zu müssen, ist BringMeBack glücklicherweise in zwei Sätzen erklärt und für jedermann nachvollziehbar.


Seedmatch: Warum habt ihr euch damals für die Finanzierung durch die Crowd entschieden? Hattet ihr Bedenken? Was war eure Erwartung?

TO: Neben dem Crowdfunding haben wir uns auch andere Finanzierungsmodelle angeschaut. Meiner Meinung nach eignen sich manche Konzepte für eine Crowdfinanzierung mehr und manche weniger. BringMeBack ist dafür wie geschaffen.

Mit BringMeBack verfolgen wir eine sehr offene Kommunikationsphilosophie und lassen Kunden, Interessierte, etc. über verschiedene Social-Media-Kanäle am Geschehen von BringMeBack teilhaben und binden diese aktiv mit ein – etwa über Facebook. Die Möglichkeit, dass sich unsere Kunden und Förderer an BringMeBack beteiligen können, gefiel uns direkt und fand einen super Anklang.

Nicht zu vergessen ist die mediale Reichweite einer Crowdfinanzierung. Neben zahlreichen Privatinvestoren und Interessenten werden weitere Magazine und Blogs aufmerksam. Natürlich macht man sich auch Gedanken über die Weitergabe von internen Informationen und was sagen mögliche Folgeinvestoren, aber das passt mit unserer Kommunikationsphilosophie sehr gut überein. Unsere Erwartungen nach einer schnellen, reibungslosen, spannenden (öffentlichen) und reichweitenstarken Finanzierung wurden voll erfüllt.


Seedmatch: Andere Startups berichten immer wieder vom Mehrwert der Crowd, den sie im Anschluss des Fundings nutzen können. Habt ihr schon Feedback von euren Investoren bekommen? In welcher Form?

TO: Neben den zuvor genannten Erwartungen war der Mehrwert durch die Crowd ein nicht unwesentlicher Grund dafür, warum wir uns für eine Crowdfinanzierung entschlossen haben. Der Austausch mit der Crowd ist intensiv, sodass schon Treffen zum Informationsaustausch vereinbart worden sind. Darüber hinaus sind wir in einigen Gesprächen mit möglichen Kunden und Kooperationspartnern, die durch unsere Investoren ermöglicht worden sind. Wir sehen uns als ein großes Team an und sind stolz 189 Supporter im Nacken sitzen zu haben.


Seedmatch: Wir bei Seedmatch bekommen immer wieder mit, wie sich im Nachgang des Fundings bei den Startups Nutzerzahlen und Kundenstamm wachsen. Wie sah das bei euch aus, gab es da auch einen Schub?

TO: Zwei ordentliche Schübe in Bezug auf Besucher und Anmeldungen konnten wir verzeichnen. Zum Start der Preview und zum Start des Fundings. Glücklicherweise wurden zeitgleich mehrere Artikel in verschiedenen Blogs veröffentlicht, die über BringMeBack und das Funding berichtet haben.


Seedmatch: Rückwirkend betrachtet: Würdet ihr ein Crowdunding auf Seedmatch nochmal machen oder anderen Startups empfehlen? Warum?

TO: Wie bereits beschrieben wurden unsere Erwartungen voll erfüllt. Ein Crowdfunding über Seedmatch können wir uneingeschränkt weiterempfehlen und würden es jederzeit wiederholen. Ein tolles Team, mit dem die nicht zu unterschätzende Vorarbeit sowie die Begleitung riesen Spaß gemacht hat.


Seedmatch: Was könnt ihr anderen Startups mit auf den Weg geben, die den Weg des Crowdfundings gehen? Also, welche Faktoren sind beim Crowdfunding besonders wichtig?

TO: Das Konzept sollte zum Crowdfunding passen und man muss bereit sein, offen über Informationen, Ideen, Strategien. etc. zu sprechen. Gerade der intensive Austausch über das eigene Konzept gibt zahlreiche Denkanstöße und kann nur förderlich sein. Ganz wichtig ist die Kommunikation der Geschäftsidee. Was ist das Problem? Wie sieht die Lösung aus? Punkt.


Seedmatch: Zum Abschluss: Wohin geht die BringMeBack-Reise in Zukunft, was habt ihr als nächstes vor, was steht an?

TO: So langsam wird richtig Fahrt aufgenommen. In Deutschland werden jetzt massiv die Marketing- und Vertriebsaktivitäten verstärkt. Neue Produkte werden bald im Onlineshop verfügbar sein. Wir sind mit weiteren Partnern im Gespräch, die BringMeBack im Ausland vertreten werden.


Seedmatch: Vielen Dank für eure Antworten und weiterhin ganz viel Erfolg mit BringMeBack!




2 Kommentare