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Mit ‘Business Angels’ getaggte Artikel

Ist Ihr Geld schon lebendig?

Mit Sorgenfalten auf der Stirn betrachten Wirtschaftsexperten die Entwicklung der Sparquote in den letzten Monaten und Jahren. Als eine der wichtigen Größen der Konjunktur ist sie derzeit auf dem höchsten Stand seit 1993 – Tendenz steigend.

Mit dem Begriff Sparquote ist meist die „durchschnittliche Sparquote der privaten Haushalte“ gemeint, d.h. wie viel Prozent ihres Einkommens private Haushalte „auf die hohe Kante“ legen. Laut Statistischem Bundesamt waren das im vergangenen Jahr in Deutschland 11,3 Prozent des verfügbaren Einkommens. Die Bundesbank gibt an, dass die Deutschen im Jahr 2009 Vermögen in Höhe von knapp 147 Milliarden Euro gebildet haben, rund 21 Milliarden Euro mehr als im Vorjahr. (Quelle)

Im ersten Quartal 2010 stieg die Sparquote weiter an auf nun 11,6%. Zum Vergleich: in den USA lag die Quote im März bei nur 2,7%!

Sparquote Deutschland

Eigene Grafik. Daten: destatis

Eigentlich ist Sparen in Krisenzeiten doch eine gute Sache, oder? Warum also die Sorgenfalten?

Je mehr Geld auf Konten schlummert, desto weniger ist im Umlauf, d.h. das angelegte Kapital ist dem Wirtschaftkreislauf entzogen. Das Geld wird also nicht mehr ausgegeben, was sich in der niedrigen Konsumquote und der niedrigen Investitionsquote widerspiegelt. Besondere mediale Beachtung findet dabei das zögerliche Konsumverhalten der Verbraucher mit seinen negativen Auswirkungen auf Handel und Wirtschaftswachstum. Weniger Umsatz bedeutet für den Handel Stagnation: Indem die Menschen weniger ausgeben, können sie so die Krise selbst verstärken, die sie fürchten.

Ursache der neuen Sparsamkeit scheint neben der immer noch aktuellen Finanzkrise eine allgemein wachsende Unsicherheit der Menschen zu sein. Diese Entwicklung lässt sich in ganz Europa beobachten. Insbesondere der Gedanke an eine mögliche Inflation und die Unsicherheit der gesetzlichen Renten lässt viele Menschen vorsichtiger werden. „Ungewissheit ist zum globalen Lebensgefühl geworden.“, zitierte die Wirtschaftswoche neulich den Trendforscher Peter Wippermann. (Quelle)

Ist Sparen jetzt also falsch?

Diese Frage lässt sich nicht pauschal beantworten. Denn Sparsamkeit sorgt auch für Stabilität, da das zurückgelegte Geld die Wirtschaft stützt. Je mehr Geld den Banken sicher zur Verfügung steht, desto bessere Konditionen können Banken theoretisch für Kredite anbieten. Günstige Kredite erleichtern wiederum Investitionen.

Die makroökonomischen Auswirkungen einer hohen Sparquote sind also nach wie vor umstritten. (Mehr dazu in der Wirtschaftswoche.)

Was also tun?

Für den Einzelnen sieht es so aus: Feste Geldanlagen bieten den Anlegern eine gewünschte Sicherheit. Der Nachteil sind sehr niedrige Zinsen, die durch Steuern und die zunehmende Inflation noch zusätzlich geschmälert werden. Im ungünstigen Fall verliert das Geld schneller an Wert als es durch die stabilen aber kleinen Zinsen im Nennwert auf dem Sparbuch gewinnt. Wer sein Geld vermehren möchte, kommt im Prinzip nicht umhin, zu investieren. Dafür stehen nun ganz verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung, die sich in ihrem Charakter und Risiko stark unterscheiden.

Mit Seedmatch steht Ihnen bald eine ganz neue Möglichkeit der Investition offen, mit der Sie nebenbei etwas in unserem Land bewirken können: die Beteiligung an jungen Unternehmen bereits ab kleinen Summen. Wer in Startups investiert, stärkt damit direkt Innovationen als Motor unserer Wirtschaft und tut aktiv etwas gegen die drohende Stagnation.

Menschen, die in Startups investieren, investieren in die Zukunft.

Junge Unternehmen haben in Deutschland oftmals Schwierigkeiten, Gründungskapital zu akquirieren, da ihre Historie in der Regel zu kurz ist, um Banken von ihrem Potential zu überzeugen. An dieser Stelle ist Venture Capital gefragt, das hierzulande leider kaum zur Verfügung steht. Auch die Zahl der Business Angels ist in Deutschland vergleichsweise gering.

Bei Seedmatch hat nun jeder die Möglichkeit, sich schon mit kleineren Summen für Startups zu engagieren und ein “Mini”-Business-Angel zu werden. Auf diesem Weg wird die Business-Angel-Kultur in Deutschland gestärkt und demokratisiert: es steht nun jedem offen, mit dem Erwerb einer – auch kleinen – Unternehmensbeteiligung junge Unternehmen mit großem Wachstumspotential voranzubringen. Mit dem Prinzip des Crowdfunding werden die Beiträge vieler Investoren gebündelt, so dass ein tragfähiges Startkapital für das jeweilige Gründungsunternehmen zusammenkommt. Jeder Mikroinvestor kann dabei frei wählen, welche Gründungsprojekte er unterstützen möchte, d.h. er kann sein Portfolio individuell zusammenstellen.

In ein Startup zu investieren ist etwas Besonderes, weil man damit Unternehmer direkt unterstützt. Aktien von einem Unternehmen zu kaufen unterscheidet sich davon grundlegend: das Geld bekommt dabei derjenige, der die Aktien vorher besaß, nicht das Unternehmen (Ausnahme: beim Börsengang). Erwerben Sie hingegen eine Beteiligung an einem Startup, so kommt Ihr Investment diesem direkt zugute und Sie partizipieren an seinem reellen Wachstum.

Viele junge Unternehmen sind auf Venture Capital angewiesen. Firmen wie Google und Yahoo sind mit Geld von Venture-Capital-Gesellschaften groß geworden. In High-Tech-Branchen, die eine gewisse Summe an Startkapital erfordern, haben Startups fast nur mit staatlicher Förderung Chancen. Wenn sie diese nicht bekommen, ist das oftmals das Aus für gute Ideen. Investoren aus dem europäischen Ausland haben den Mangel an VC in Deutschland erkannt, und so werden Ideen mit Potential oftmals über ausländische VCs finanziert – die dann auch die Früchte des Erfolgs ernten.

Gefragt sind Investoren, die bereit sind, Geld in neue, vielversprechende Firmen zu stecken, die mit einem gewissen Risiko viel Potential und Innovationskraft in sich tragen.

Mit einem solchen Investment unterstützen Sie nicht nur junge Unternehmer und fördern Entrepreneurship und Innovationen in unserem Land, sondern tragen gleichzeitig dazu bei, dass neue Arbeitsplätze und ein Wirtschaftswachstum in der Region möglich werden.

Stellen Sie sich vor, welches Möglichkeiten entstehen, wenn nur aus dem im vergangenen Jahr zur Seite gelegten Geld 1% zur Unterstützung von Startups eingesetzt werden würde: es stünden fast 1,5 Mrd Euro zur Verfügung!

Erwecken Sie Ihr Geld zum Leben und helfen Sie Innovationen und unserer Wirtschaft auf die Sprünge!

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Schwarmintelligenz

Kollektive Intelligenz, auch „Schwarmintelligenz“ genannt, spielt beim Crowdfunding eine ganz wesentliche Rolle. Nach offizieller Definition können Kommunikation oder spezifische Handlungen von einzelnen Individuen, im Falle von Seedmatch sind das Mikroinvestoren, Gründer und Experten, die intelligente Verhaltensweise des betreffenden „Superorganismus“, also die Matching-Plattform Seedmatch, nachhaltig beeinflussen. Im Klartext: Viele Individuen beeinflussen den Erfolg des Ganzen!

War jahrelang der Ameisenstaat ein klassisches Beispiel für Schwarmintelligenz, gelten heute vor allem das Internet und seine Nutzer, der Cyberspace, und seine Nutzer als Superorganismus. War das Internet zu Beginn seiner Zeit noch ein Zusammenhang von größtenteils zusammenhanglosen Dokumenten, werden diese Inhalte heute durch Online-Netzwerke und Blogs zunehmend dynamischer. Von Beginn an wurden von Experten Analogien zwischen dem Internet und dem Gehirn gezogen. Dabei werden die Interaktionen zwischen Benutzern mit denen zwischen Neuronen verglichen. Heute setzt sich immer mehr die Erkenntnis durch, das Internet metaphorisch als Weltgehirn zu betrachten.

Auch Seedmatch lebt vom Wirken seiner Mitglieder und wächst Dank des Engagements von Business Angels und Experten, die Startups mit Rat und Tat zur Seite stehen oder selbst als Mikroinvestoren in das Unternehmen einsteigen. Ihr wirkungsvolles Handeln unterstützt das Wachstum junger Unternehmen und schafft Arbeitsplätze. Ihr Wirken für das Gelingen der Volkswirtschaft findet jedoch weiterhin zu wenig Aufmerksamkeit in Politik und Gesellschaft.

Seedmatch bietet mit seiner Online-Plattform ein gutes Beispiel für nachhaltiges Engagement vieler einzelner für ein großes Ganzes. Denn im Endeffekt bietet Seedmatch nicht nur Crowdfunding für Startups, sondern unterstützt das Wachstum der Volkswirtschaft. Ein hinkender Vergleich? Keineswegs, denn es sind immer viele kleine Ameisen, die einen großen Berg bauen. Bauen Sie mit!

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Mikroinvestor werden

Wenn man sich heute an einem Startup beteiligen möchte, sollte man Business Angel sein. Business Angels sind in der Regel erfahrene Unternehmer oder Manager, die junge Gründer mit Wissen und Netzwerk unterstützen und eigenes Kapital in das Startup investieren. Als Business Angel sollte man mindestens 25.000 Euro oder besser 50.000 Euro mitbringen, die in den Aufbau eines jungen Unternehmens fließen.

Wenn man weder über den Zugang zu Gründerteams mit spannenden Produktinnovationen noch über das nötige Business-Angel-Kapital verfügt, kann man alternativ in Venture Capital Fonds investieren. Das ist oft mit Beträgen ab 5.000 Euro oder 10.000 Euro möglich, die das Management des Venture Capital Fonds dann in mehrere Startups investiert. Allerdings funktionieren Fonds nur als Blackbox – die Fondsanleger erhalten keine volle Transparenz über die Fondsinvestments.

Mit Seedmatch können Sie Mikroinvestor werden. Auf der Plattform finden Sie in den nächsten Monaten Startups, die sich präsentieren um Kapital für die Umsetzung ihrer Ideen einzusammeln. Sie haben die Möglichkeit, sich die verschiedenen Unternehmenskonzepte der Startups anschauen und Ihr Startup auswählen, welches Sie mit Ihrem Kapital unterstützen wollen. Die Unterstützung eines Startups beginnt bei 1.000 Euro. Mit jedem Anteil, den Sie an einem Startup erwerben, erhalten Sie ein Gewinnbeteiligung und profitieren langfristig von der Wertentwicklung des Unternehmens.

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Seedmatch geht online

Auf diesen Seiten ensteht eine Plattform zur Finanzierung von Startups. Business Angels und Mikroinvestoren können sich aus einer Vielzahl von jungen Wachstumsunternehmen ihre Highflyer aussuchen und kräftig unterstützen. Einerseits funktioniert das mit Kapital, andererseits aber auch durch Unterstützung des Managements und durch Netzwerk. An der Umsetzung der Plattform arbeiten wir momentan auf Hochhtouren.

Wie aber ist die Idee von Seedmatch entstanden? In den letzten Jahren beriet ich Unternehmen bei Fragen zur Unternehmensfinanzierung. Die Unternehmen kamen aus den verschiedensten Branchen und befanden sich in unterschiedlichen Marktphasen. Von der Vorgründungsphase bis zur Übernahme von sanierten Unternehmen war alles dabei.

Eine Reihe von Unternehmen bewegte sich in einem spannenden Hochtechnologie-Bereich. Die Gründer waren ambitioniert, verfügten teilweise über eigene Patente und waren insgesamt sehr gut aufgestellt. Doch vielfach gelang es nicht, die im deutschen Markt tätigen Venture Capital Unternehmen für ein Investment zu gewinnen.

Ein Blick in die Marktzahlen verrät, dass in Deutschland vergleichsweise wenig Kapital für frühe Unternehmensphasen bereit steht. Besonders im internationalen Vergleich hat Deutschland eine Menge Aufholpotential. Während in den USA etwa 258.000 Business Angels in Startups investieren, sind in Deutschland gerade einmal 3.500 Business Angels aktiv.

Diese ungleiche Business-Angels-Kultur hat vielerlei Ursachen. Neben der unterschiedlichen Mentalität und Vermögensverteilung in Deutschland und den USA sind die Ursachen in der unterschiedlichen Größe der Märkte und nicht zuletzt im Steuerrecht zu finden.

Das muss aber nicht so bleiben. Daran arbeiten wir! Mit Seedmatch wird es die Möglichkeit geben, mit kleineren als den bislang üblichen Business-Angels-Investments in spannende Startups zu investieren und sich ein eigenes Portfolio zusammen zu stellen.

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@ 2012 Seedmatch GmbH