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	<title>Seedmatch Blog &#187; Anforderungen</title>
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	<description>Crowdfunding für Startups</description>
	<lastBuildDate>Mon, 30 Jan 2012 12:42:40 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Investmentfokus: So prüfen wir Startups.</title>
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		<pubDate>Thu, 24 Nov 2011 09:47:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens-Uwe Sauer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Anforderungen]]></category>
		<category><![CDATA[anforderungen]]></category>
		<category><![CDATA[auswahl]]></category>
		<category><![CDATA[Crowdfunding]]></category>
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		<description><![CDATA[BluePatent hat in nur 24 Tagen 100.000 Euro einsammeln können und damit den angestrebten Kapitalbedarf lange vor dem Ablauf der regulären Fundinglaufzeit von 60 Tagen erreicht. Dafür wir wollen uns an dieser Stelle bei den Investoren für die Unterstützung der Startups bedanken. Die hohe Investment-Dynamik der letzten Wochen hat aber auch dazu geführt, dass Seedmatch schneller als gedacht vorübergehend ausverkauft ist. Daher arbeiten wir mit Hochdruck an unserer Deal-Pipeline, um unseren Investoren in Kürze neue spannende Investmentstories präsentieren zu können. Jedes Startup wird von uns gründlich geprüft. Dies braucht etwas Zeit. Denn die Startups müssen eine Vielzahl von Kriterien erfüllen, [...] <a  href="http://blog.seedmatch.de/2011/11/24/investmentfokus-so-pruefen-wir-startups/">weiterlesen</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>BluePatent hat in nur 24 Tagen 100.000 Euro einsammeln können und damit den angestrebten Kapitalbedarf lange vor dem Ablauf der regulären Fundinglaufzeit von 60 Tagen erreicht. Dafür wir wollen uns an dieser Stelle bei den Investoren für die Unterstützung der Startups bedanken.</p>
<p>Die hohe Investment-Dynamik der letzten Wochen hat aber auch dazu geführt, dass Seedmatch schneller als gedacht vorübergehend ausverkauft ist. Daher arbeiten wir mit Hochdruck an unserer Deal-Pipeline, um unseren Investoren in Kürze neue spannende Investmentstories präsentieren zu können.</p>
<p><strong><br />
  </strong><br />
<img src="http://blog.seedmatch.de/wp-content/uploads/2011/11/Seedmatch_Ausverkauft_500.png" alt="" title="Seedmatch_Ausverkauft_500" width="500" height="136" class="aligncenter size-full wp-image-3250" /><br />
<strong><br />
  </strong></p>
<p> Jedes Startup wird von uns gründlich geprüft. Dies braucht etwas Zeit. Denn die Startups müssen eine Vielzahl von Kriterien erfüllen, um unserem Qualitätsanspruch gerecht zu werden. Dieser Prüfungsprozess und die Kriterien für ein Crowdfunding werden in diesem Blogbeitrag näher erläutert.</p>
<p><strong><br />
  </strong></p>
<p><strong>Schritt 1: Der Schnellcheck</strong></p>
<p>Fast täglich erreichen uns Finanzierungsanfragen von Gründerteams. Um die interessantesten Unternehmenskonzepte für ein Crowdfunding zügig herauszufiltern, schicken uns Startups zuerst eine kurze Präsentation oder ein Executive Summary zu. Darin sollte das Produkt sowie das Geschäftsmodell beschrieben sein und Auskunft über die Vision und Ziele des Unternehmens sowie bislang erreichte Meilensteine geben.</p>
<p>Das zentrale Element für den Schnellcheck ist das Produkt: Es sollte neu sein, ein deutliches Alleinstellungsmerkmal (USP) haben und einen hohen Kundennutzen vorweisen können. Für das  Crowdfunding sollte es das Potential mitbringen, viele Menschen zu begeistern. Idealerweise ist das Produkt zukunftsweisend und nachhaltig. Ein (teilweise) fertig entwickeltes Produkt macht es unseren Investoren leichter, den Nutzen beurteilen zu können.</p>
<p>Ein gutes Produkt allein macht noch kein profitables Unternehmen. Daher schauen wir uns an, ob das Geschäftsmodell grundsätzlich tragfähig und perspektivisch skalierbar ist, damit ein nachhaltiger Erfolg entstehen kann. Besonders interessant wird es, wenn das Startup einen Benefit durch die Crowd bzw. deren Multiplikatorwirkung erhält und die Crowd als einen Erfolgsfaktor mit einbezieht.</p>
<p>Ein weiteres Kriterium des Schnellchecks ist, ob ein komplementäres Gründerteam vorhanden ist, welches sich voll und ganz auf die Umsetzung des Geschäftskonzeptes konzentriert.</p>
<p>Bringt ein Startup diese Eigenschaften mit, müssen noch die Rahmenbedingungen für ein Crowdfunding über Seedmatch erfüllt sein. Das Startup sollte einen Kapitalbedarf zwischen 50.000 Euro und 100.000 Euro haben. Mittelfristig sind auch bis zu 500.000 Euro realisierbar. Soll nur ein Teil des Kapitalbedarfs per Crowdfunding eingesammelt werden, muss zusätzlich die Gesamtfinanzierung sichergestellt sein. Als Rechtsform des jungen Unternehmens sind Kapitalgesellschaften wie eine GmbH oder UG (haftungsbeschränkt) möglich.</p>
<p><strong><br />
  </strong></p>
<p><strong>Schritt 2: Intensive Prüfung</strong></p>
<p>Fällt der Schnellcheck positiv aus und unser Team ist von der Innovation begeistert, reichen die Startups ihren ausführlichen Businessplan ein. Dieser ist idealerweise nach dem <a href="http://blog.seedmatch.de/2011/02/28/business-model-generation/" target="new"><u>Canvas</u></a> Modell aufgebaut. Liegt uns der Businessplan vor, werden der Kundennutzen und der USP noch einmal unter die Lupe genommen und im Team diskutiert. Weiterhin werfen wir einen genaueren Blick auf das Gründerteam und dessen Kompetenzen. Am aufwendigsten ist dann die Prüfung der einzelnen Details des Businessplans. Dafür analysieren wir unter anderen die Marktsituation, schätzen das Marktpotential ein und schauen uns die Wettbewerbssituation an.</p>
<p>Die gesamte Planung fließt im Herzstück, dem Finanzplan des Startups, zusammen. Hierbei prüfen wir, ob die Gewinn- und Verlustrechnung u.a. solide geplant ist und beurteilen den Kapitalbedarf. Ein aufwendiger Teil ist hierbei auch die gemeinsame Festlegung des Unternehmenswertes. Um eine unabhängige Experten-Meinung zu erhalten, lassen wir die Finanzen zusätzlich von einem externen Controller prüfen.</p>
<p><strong><br />
  </strong> </p>
<p><strong>Schritt 3: Der Abschluss</strong></p>
<p>Wenn bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht geschehen, laden wir die Gründerteams für ein persönliches Kennenlernen ein. Neben einer überzeugenden Präsentation der Geschäftsidee zählt vor allem der Gesamteindruck. Wichtig ist es dabei, die Leidenschaft der Gründer zu spüren und ein Gefühl dafür zu erhalten, dass sie das Potential haben, ihre Geschäftsidee ganz nach oben zu bringen.</p>
<p>Erfüllt das Startup alle Kriterien, setzen wir uns im Team noch einmal zusammen und treffen die Entscheidung über ein Crowdfunding. Anschließend werden der Crowdfundingvertrag geschlossen, die Beteiligungsverträge abgestimmt und es geht in die Vorbereitungsphase für das Crowdfunding auf der Online-Plattform. In diesem Zeitraum dreht das Startup einen kurzen Film für die Investoren, in dem die Gründer sich, die Geschäftsidee und das Produkt vorstellen. Zudem liefert das Startup alle notwendigen Texte, Bilder und Kontaktdaten sowie den aufbereiteten Business- und Finanzplan für das Profil bei Seedmatch. Ist alles unter Dach und Fach, legen wir gemeinsam mit dem Startup den Startzeitpunkt fest.</p>
<p><strong><br />
  </strong></p>
<p>Dieser Prüfungsprozess nimmt natürlich auch einige Zeit in Anspruch. Hinzu kommt, dass sich bei unseren strengen Kriterien nur die besten Startups für ein Crowdfunding qualifizieren. Deswegen müssen sich die Investoren manchmal eine kleine Weile gedulden. Aber das Warten lohnt sich &#8211; versprochen!</p>
<p><strong><br />
  </strong><br />
<a href="http://blog.seedmatch.de/wp-content/uploads/2011/11/Seedmatch_Startupsuche_500px.png"><img src="http://blog.seedmatch.de/wp-content/uploads/2011/11/Seedmatch_Startupsuche_500px.png" alt="" title="Seedmatch_Startupsuche_500px" width="500" height="421" class="aligncenter size-full wp-image-3212" /></a><br />
<strong><br />
  </strong></p>
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		<title>Wie Investoren begeistern?</title>
		<link>http://blog.seedmatch.de/2010/01/27/wie-investoren-begeistern/</link>
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		<pubDate>Wed, 27 Jan 2010 13:00:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens-Uwe Sauer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Anforderungen]]></category>
		<category><![CDATA[Businessplan]]></category>
		<category><![CDATA[Executive Summary]]></category>
		<category><![CDATA[Startups]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmensfinanzierung]]></category>
		<category><![CDATA[Venture Capital]]></category>

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		<description><![CDATA[Als Gründer beschäftigt man sich lange Zeit mit der Geschäftsidee, recherchiert gründlich den Markt, entwickelt ein neues Produkt, stellt einen Finanzplan auf, entwickelt eine Marketingstrategie usw. Die Idee wird solange verfeinert, bis nach einen langen Prozess ein ausgereiftes Konzept steht. Jetzt heißt es Kapitalgeber für seine Idee zu begeistern. Aber wie stellt man das am besten an? Professionelle Investoren bekommen viele qualifizierte Businesspläne auf ihren Tisch. Einige der großen VC-Gesellschaften in Deutschland erhalten bis zu 1.000 Pläne pro Jahr. Da sollte das Startup über eine sehr gut ausgearbeitete Präsentation verfügen und auf den Punkt kommen. Für den ersten Kontakt mit [...] <a  href="http://blog.seedmatch.de/2010/01/27/wie-investoren-begeistern/">weiterlesen</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[</p>
<p>Als Gründer beschäftigt man sich lange Zeit mit der Geschäftsidee, recherchiert gründlich den Markt, entwickelt ein neues Produkt, stellt einen Finanzplan auf, entwickelt eine Marketingstrategie usw. Die Idee wird solange verfeinert, bis nach einen langen Prozess ein ausgereiftes Konzept steht. Jetzt heißt es Kapitalgeber für seine Idee zu begeistern. Aber wie stellt man das am besten an?</p>
<p>Professionelle Investoren bekommen viele qualifizierte Businesspläne auf ihren Tisch. Einige der großen VC-Gesellschaften in Deutschland erhalten bis zu 1.000 Pläne pro Jahr. Da sollte das Startup über eine sehr gut ausgearbeitete Präsentation verfügen und auf den Punkt kommen. </p>
<p>Für den ersten Kontakt mit dem Investor empfiehlt sich ein sogenanntes Executive Summary, welches die Story enthält und die wesentlichen Punkte des Businessplans zusammenfasst. Es sollte nicht mehr als fünf oder acht Seiten umfassen und einen guten Überblick über das unternehmerische Vorhaben geben. Die elementaren Bestandteile eines Executive Summary, die niemals fehlen dürfen, sind…</p>
<p>
<b>Konzept</b><br />
Was – in einem Satz formuliert – macht das Startup? </p>
<p>
<b>Kundennutzen</b><br />
Welches Kundenproblem soll gelöst werden?<br />
Wie kann das Produkt beitragen, das Leben des Kunden angenehmer zu machen?<br />
Wie kann das Produkt helfen, die Kosten des Kunden zu senken? </p>
<p>
<b>Markt und Wettbewerb</b><br />
Wie groß ist der Markt?<br />
Welcher Marktanteil wird angestrebt?<br />
Wer sind die Wettbewerber? </p>
<p>
<b>Produkt</b><br />
Welche Leistungsmerkmale besitzt das Produkt?<br />
Welche Alleinstellungsmerkmale bestehen gegenüber dem Wettbewerb?<br />
Welche Schutzrechte sind vorhanden?<br />
Wie ist der Entwicklungsstand? </p>
<p>
<b>Geschäftsmodell</b><br />
Wie sollen Umsätze generiert werden?<br />
Welche Umsatzquellen gibt es?<br />
Welches Preismodell wird verfolgt? </p>
<p>
<b>Marketingkonzept</b><br />
Wie sollen Kunden gewonnen werden?<br />
Welche sind die wichtigen Marketingmaßnahmen?<br />
Welche Volumen/ Kosten/ Conversion Rates werden angestrebt? </p>
<p>
<b>Kapitalbedarf</b><br />
Wie viel Kapital ist bereits vorhanden bzw. eingeworben?<br />
Wie viel Kapital wird noch benötigt?<br />
Wofür soll das Kapital verwendet werden?<br />
Wann soll der Break Even erreicht werden?<br />
Welche Bewertung liegt dem Startup zu Grunde? </p>
<p>
<b>Meilensteine</b><br />
Welche sind die wichtigen Meilensteine in der Entwicklung des Startups? </p>
<p>
<b>Team</b><br />
Wie ist das exzellente und komplementäre Team aufgestellt?<br />
Welche Berufserfahrungen liegen vor?<br />
Für welche Bereiche werden noch gute Leute benötigt? </p>
</p>
<p>Überzeugt das Executive Summary, ist die erste Hürde erreicht. Der Investor wünscht dann einen vollständigen Businessplan, um sich tiefer mit dem Konzept auseinander setzen zu können. Meine ganz persönliche Empfehlung ist, niemals zu viel Zeit in die Ausforumlierung des Businessplans (und auch des Executive Summary) zu stecken. Erstens ist der Businessplan ein Arbeitsmittel für den Unternehmer, welches er ständig anpasst und aktualisiert. Und zweitens hat kein professioneller Investor die Zeit, die konzeptionelle Prosa in epischer Breite zu lesen. Vermeiden Sie allgemeine Aussagen und Redundanzen und kommen Sie auf den Punkt. Nur die Fakten Ihres unternehmerischen Konzeptes zählen. </p></p>
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