Wie Corporates und Startups voneinander profitieren

Startups mit innovativen Geschäftsmodellen und agilen Unternehmensstrukturen werden für Corporates heutzutage immer wichtiger. Viel zu groß ist die Tragweite und das Potential in der Zusammenarbeit mit den jungen Unternehmen, um die Digitalisierung des eigenen Betriebs erfolgreich zu meistern. Sei es technischer Natur, organisatorisch oder kulturell: Zwei Drittel der Konzerne in Deutschland spüren beschleunigten Veränderungsbedarf, der befriedigt werden mag. Im Mittelstand ist es mit 50 Prozent noch nicht ganz so gravierend, aber die Tendenz ist steigend.
Doch was wollen Corporates von Startups eigentlich genau und was bieten Sie im Gegenzug an?

Ein Beitrag von Cem Ergün-Müller, Gründer der Startupnight sowie Head of Digital Open Space der Deutschen Telekom.

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Erfolgreiche Produkte sind „menschlich“

„Die Menschen wollen keine sechs Millimeter großen Bohrer, sie wollen sechs Millimeter große Löcher in den Wänden“, mahnte stets der renommierte Harvard-Marketingprofessor Theodore Levitt seine Studenten. Warum war er so erpicht, dieses Wissen in die jungen Köpfe einzupflanzen? Jedes Jahr werden 30.000 neue Konsumgüter auf den Markt gebracht. Weit über 90 Prozent sind Flops. Viele dieser Ladenhüter werden an den durchschnittlichen Verbraucher im jeweiligen demografischen Segment gestaltet – doch der reale Kunde passt seine Wünsche und Bedürfnisse nicht einem statistischen Mittelwert an. Ein gutes und erfolgreiches Produkt wird immer am konkreten Kunden und an seinen Bedürfnissen entwickelt. Eben am Menschen. Und genau diese Erkenntnis wurde zur Initialzündung für die Gründer von Desino: Produktdesigner Thyl Junker, Sportwissenschaftler Daniel Levedag sowie Roman Pagano, spezialisiert auf medizintechnischen Maschinenbau. Mit einem bisher nie dagewesenen ganzheitlichen Konzept entwickelte das Trio Rollstühle direkt am Kunden. Das besondere: In den gemeinsamen Gesprächen mit der Zielgruppe nahmen sich die Entwickler auch den gehenden Menschen zum Vorbild. Herausgekommen ist ein einzigartiges Rollstuhlfahren, welches die positiven Effekte des Laufens auf die Rollstuhlfahrer überträgt. Wie kommt man auf so eine Idee, wie groß ist der Markt und wie finden die Rollstuhlfahrer das Mehr an Bewegung – wir haben nachgefragt.

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Reverse Innovation – die Chance für revolutionäre Produkte

Jeder Markt für Produkte scheint irgendwann gesättigt. Große Konzerne expandieren dann für neues Wachstum gerne in andere Länder – oftmals in Schwellen- und aufstrebende Entwicklungsländer. Die Sättigung ist noch in weiter Ferne, die Konkurrenz, wenn überhaupt, kaum vorhanden und man kann den Markt noch selbst gestalten. So zumindest die Theorie. Das Vertriebsnetz wird vor Ort aufgebaut und die Produkte in abgespeckten Versionen zum günstigeren Preis auf den Markt geworfen. Doch der große Erfolg bleibt aus. Warum? Oftmals liegt die Ursache im Nicht-Erfassen und Nicht-Berücksichtigen der besonderen ökonomischen, sozialen und technischen Umweltbedingungen vor Ort. Wir zeigen, wie „Reverse Innovation“ helfen kann, neue Märkte zu erobern. Eine clevere Methode auch für Startups, die Branchenriesen der Industrienationen mit disruptiven Innovationen ordentlich durchzurütteln.

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„Wir werden das McDonalds des Wellnessmarkts.“

Am Donnerstag startet das neue Venture Debt von McWellness – dem ersten Systemanbieter im Wellness-Markt. Wir sprachen mit dem Gründer Thomas Kanitz, wie die Idee entstand und warum er den Vergleich mit McDonalds und McFit nicht scheut. Wer wissen will, wann McWellness auch in seine Stadt kommt, und warum sich ein Investment lohnt, findet alle Antworten hier im Interview.

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Das Mc-Prinzip – so werden Produkte massentauglich

Man kann über McDonalds geteilter Meinung sein – aber wenn Sie im Urlaub nach vielen Tagen mit befremdlicher regionaler Küche das goldene M am Horizont blitzen sehen, werden Sie hingehen. Sie kommen ins Schnellrestaurant, atmen tief durch, freuen sich darüber, endlich etwas Vertrautes im exotischen Urlaubsland zu sehen. Und Sie werden ein, zwei Burger voller Wonne bestellen und genießen – auch, wenn Sie sonst im Alltag auf gesunde und abwechslungsreiche Ernährung fernab von Fastfood achten. Aber warum ist das so? Wir haben uns die Mechanismen hinter der Erfolgsgeschichte, die 1955 in Illinois begann, angesehen. Denn selbst in der heutigen Zeit findet das Mc-Prinzip auch unter den jungen Unternehmern nicht nur namentlich wieder viele Anhänger…

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„White-Labeling“ als attraktives Geschäftsmodell im Steuermarkt

Mit dem Einstieg von taxbutler in den B2B-Markt hat das TaxTech-Startup einen neuen Meilenstein erreicht. Taxbutler bietet sein Produkt von nun an als White-Label-Produkt bei einer renommierten Steuerkanzlei an. Der Impuls ging von einem Steuerberater aus, der sich mit seiner Kanzlei auf Online-Lösungen fokussieren möchte. Aber welche Vorteile hat dies überhaupt für beide Seiten? Und wie ist es zu der Annäherung zweier gegensätzlicher Ansätze, der Offline- und der Online-Lösung überhaupt gekommen?

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Einfach machen – gegen den Einheitsbrei

Das Frühstück sei die wichtigste Mahlzeit des Tages, wird den Kindern auch heute noch gesagt. Aber was essen? Eier, Brötchen, Obstsalat – 40 Prozent der Deutschen entscheiden sich für Müsli. Ein enormer Markt im Foodbereich, den vor 10 Jahren drei Passauer Studenten für sich erobern wollten. Sie gründeten mymuesli – entgegen aller Ratschläge und Prophezeiungen. Mitgründer Hubertus Bessau blickt anlässlich des zehnjährigen Jubiläums als Speaker auf der Heureka Conference (Gründerkonferenz am 20. Juni in der Malzfabrik, Berlin) auf schlaflose Nächte voller Arbeit, viel Experimentierfreude und eine grandiose Erfolgsgeschichte zurück, die er nun gemeinsam mit seinen Partnern im Buch „Machen“ mit anderen Gründungswilligen teilen möchte. Wir sprachen schon vorab der Konferenz mit Hubertus Bessau über seine Essgewohnheiten und darüber, wie man als Gründer durchstartet…
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Berlins verrücktestes Startup-Festival

Sich dem Team von PIRATE.global gegenüberzustellen ist nichts für Landratten und zart Besaitete – denn hier ist der Name Programm. Mit Augenklappe und düster gegrunztem „ARRR“ schaffen die Jungs und Mädels mit ihren ungewöhnlichen Events ein einzigartiges Ökosystem für Startups, das in Deutschland seinesgleichen sucht. Wer sich nach Abenteuern sehnt, hat am 8. Juni in Berlin beim RIOT die Chance, zu neuen Ufern aufzubrechen.

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Alle Jahre wieder – der K(r)ampf mit dem Fiskus

Die Beete müssten neu bepflanzt, die Fenster geputzt, der Keller mal wieder aufgeräumt werden – es hat schon seine Gründe, warum der Frühjahrsputz so beliebt ist. Gefühlt verfällt ganz Deutschland in emsige Betriebsamkeit, Hof und Heim herzurichten. Dabei ist es nichts weiter als Prokrastination. Denn alles – wirklich alles scheint deutlich angenehmer zu sein, als sich endlich hinzusetzen und die lang vor sich hergeschobene Steuererklärung zu machen. Die Mehrheit zögert es so lange hinaus, bis die Frist abgelaufen ist. Vielleicht ja dann im nächsten Jahr – und das Murmeltier lässt grüßen. Durchschnittlich werden so über 800 Euro pro Jahr und Steuerzahler dem Finanzamt für lau überlassen. Besonders kompliziert und schwierig wird es z. B. für Investoren – da sie oft noch Renditen und Sonderausschüttungen ihrer Kapitalanlagen ergänzen müssen. Hier können viele Fehler passieren. Wir haben uns umgesehen und ein paar clevere Alternativen zu Haare-Raufen oder Steuerberatern gefunden.

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Wie ein Phoenix aus der Asche – alte Marken wieder entdeckt

In den letzten Jahren feierten immer mehr untergegangene oder totgeglaubte Marken ihr Comeback. Warum sie (beinahe) verschwanden und wie sie es schafften, sich wieder mit großem Erfolg auf dem Markt zu etablieren: Wir werfen ein Blick auf die neuen Alten und gehen der Frage nach „Ist es wirklich neu oder einfach nur Retro?“ Über die Kunst, sich neu zu erfinden und alte Werte neu zu vermarkten.

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