Neu fokussiert: Wirtschaftsmotor Kerngeschäft

„Schuster, zurück zu deinen Leisten“, lautet neuerdings das Credo vieler großer und mittlerer Unternehmen. Denn sie teilen oftmals ein Problem: Ineffiziente und behäbige Strukturen. Das kostet Geld, schafft viele Verbindlichkeiten und behindert Innovationen und agile Anpassungen an die immer schnelleren Marktveränderungen. Sie stoßen zweite und dritte Standbeine ab und vergeben mehr Aufgaben an Dienstleister. Diese Neukonzentration auf das Kerngeschäft ist mittlerweile ein immenser Wirtschafts- und Jobtreiber geworden. Denn nicht nur die wendigeren und deutlich profitableren Unternehmen ziehen daraus ihre Vorteile, sondern der Dienstleistungssektor selbst. Er ist mittlerweile der größte und am schnellsten wachsende Wirtschaftsbereich mit einem Anteil von 69 Prozent und rd. 2.000 Mrd. Euro in 2016 an der gesamtwirtschaftlichen Wertschöpfung in Deutschland.

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Demografischer Wandel belebt die Märkte

Die Gesellschaft wächst und vergreist. Dieser demografische Wandel initiiert einen Zuwachs bestimmter Zielgruppen und belebt damit Branchen, deren Geschäft von „Hause aus“ auf die Bedürfnisse dieser Kunden zugeschnitten ist. Hersteller von Treppen- oder Badewannenliften müssen sich demnach weniger Sorgen um ihre Zukunft machen, als Hersteller von Schaukelpferden. Als Hersteller von Pharmaprodukten haben Sie allerdings das ganz große Los gezogen. Seit zehn Jahren erlebt die sogenannte Biotech- und LifeScience-Branche einen überdurchschnittlichen Aufwärtstrend. Dieser zog im ersten Halbjahr 2017 nochmal ordentlich an. Damit gilt der Gesundheitsmarkt als Leitindustrie des 21. Jahrhunderts. Doch was geht damit genau einher?
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DESINO gewinnt den German Design Award

Es war die Schlagzeile schlechthin: Unser aktuelles Funding DESINO gewinnt den German Design Award 2018 in Gold. Die Rollstühle, die erstmals eine dynamische Sitzbewegung und damit einen erheblichen gesundheitlichen Mehrwert für Rollstuhlfahrer ermöglichen, wurden am 20. Oktober 2017 zum Sieger in der Kategorie Medical, Rehabilitation and Health Care ernannt. Wir sprachen mit Co-Founder Thyl Junker (Im Foto in der Mitte), der als Produktdesigner bei DESINO verantwortlich ist und damit auch das charakteristische Äußere der besonderen Rollstühle geprägt hat. Er ist überzeugt, der Award wird dem Unternehmen einen deutlichen Schub geben.

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WOSTOK: “Wenn man auf den Geschmack gekommen ist, gibt es keine Alternative”

Genieß den Unsinn – ohne schlechtes Gewissen. So lautet der Claim der Berliner Kultbrause Wostok und unseres neuen Venture Debts auf Seedmatch. Das hippe Kreuzberger Gebräu aus Taigawurzel, Fichtennadelöl, Rosmarin oder Kardamon liegt Dank seines unverkennbaren Geschmacks, seiner Unabhängigkeit von internationalen Konzernen wie Nestlé und guter Zutaten im Trend. Wir sprachen mit Gründer Joris van Velzen über seine in Flaschen abgefüllte Interpretation des russischen Lebensgefühls, wie er im Alleingang eine neue Marke aufbaute und welche Chancen ihm seine Crowdfunding-Kampagne nun eröffnet.
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Behumpst euch doch selbst – mit Antimarketing zum Erfolg

Buttermilch macht Männer und Frauen erst richtig schön. Der Drops Traubenzucker verhilft zur der geistigen Hochleistung eines Schachmeisters und in der Bärchenwurst steckt alles für eine gesunde Kinderernährung. Im Marketing wird viel geschönt, aufpoliert und im Zweifelsfalle gelogen, dass sich die Balken biegen. In kaum einer Branche wurde das so professionalisiert wie im Lebensmittelbereich. Hauptsache man bekommt das Produkt an den Mann – egal welchem Trend er folgt. Heute wird alles vegetarisch, nachhaltig oder sogar vegan – morgen feiert das multifunktionale Superfood sein Comeback. Was der Kunde fragt, bekommt der Kunde. Dafür muss sich selten die Produktpalette anpassen, sondern wird oftmals allein die Kreativität der Marketingabteilung gestreckt und gedehnt. Aber es gibt Ausnahmen – sogar sehr erfolgreiche Ausnahmen. Wir haben uns den erfrischenden Gegenentwurf angesehen…

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„Wir brennen nicht für euer Startup, ihr müsst für euer Startup brennen.”

CASHWALK – Münchens exklusives Pitch-Event – geht in die nächste Runde. Am 10. Oktober stellen 50 Startups 100 Investoren ihre Ideen vor. Wir haben vorab mit dem Geschäftsführer des LMU Entrepreneurship Center und der German Entrepreneurship GmbH Andy Goldstein darüber gesprochen, worauf man als Gründungswilliger das Augenmerk legen sollte, welche Eigenschaften als Gründer und Geschäftsführer besonders wichtig sind und was die aktuellen Startup-Trends beim CASHWALK sind.

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„Viele haben noch nicht begriffen, wie die 3D-Druck Technologie die Wirtschaft verändern wird“

TinkerToys revolutioniert den Spielzeugmarkt. Individuelles Spielzeug. Kinderleicht. Umweltfreundlich. Und eine Kampfansage an das Massenspielzeug „Made in Asia“. Dank einem ausgeklügelten 3D-Druckverfahren, speziell konzipierter Software und starken Kooperationen punkten die drei Gründer Dr. Marko Jakob, Sebastian Friedrich und Sebastian Schröder im Wettbewerb. Wir sprachen mit Co-CEO Marko wie die Idee zu TinkerToys entstand, welche Vorteile ihre Spielzeuge gegenüber Barbie & Co. haben und wie sie mithilfe der Seedmatch-Investoren die dritte industrielle Revolution auf dem Spielzeugmarkt einläuten wollen.

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3D-Druck – die dritte industrielle Revolution

Während der deutsche Mittelstand noch über das Für und Wider von Industrie 2.0 philosophiert, überrollt ihn bereits die dritte industrielle Revolution. Entgegen der sonst üblichen Trägheit herrscht hier mittlerweile angespannte „Hab-Acht-Stellung“. Anders als bei der Vernetzung von Maschinen untereinander sind sich die Entscheider und CEO’ s aller Branchen der enormen Tragweite dieser Revolution bewusst. Sie heißt additive Fertigung – mit anderen Worten 3D-Druck. Bisher im Rapid Prototyping eine Nischenanwendung, entwickelt sich das 3D-Druck-Verfahren zu einem Allrounder in der Luft- und Raumfahrt, der Medizin, der Automobilindustrie, in der Konsumgüterindustrie wie bei Kleidung und Spielwaren als auch im Baugewerbe mit radikaler weil globaler Sprengkraft.

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Wie Corporates und Startups voneinander profitieren

Startups mit innovativen Geschäftsmodellen und agilen Unternehmensstrukturen werden für Corporates heutzutage immer wichtiger. Viel zu groß ist die Tragweite und das Potential in der Zusammenarbeit mit den jungen Unternehmen, um die Digitalisierung des eigenen Betriebs erfolgreich zu meistern. Sei es technischer Natur, organisatorisch oder kulturell: Zwei Drittel der Konzerne in Deutschland spüren beschleunigten Veränderungsbedarf, der befriedigt werden mag. Im Mittelstand ist es mit 50 Prozent noch nicht ganz so gravierend, aber die Tendenz ist steigend.
Doch was wollen Corporates von Startups eigentlich genau und was bieten Sie im Gegenzug an?

Ein Beitrag von Cem Ergün-Müller, Gründer der Startupnight sowie Head of Digital Open Space der Deutschen Telekom.

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Erfolgreiche Produkte sind „menschlich“

„Die Menschen wollen keine sechs Millimeter großen Bohrer, sie wollen sechs Millimeter große Löcher in den Wänden“, mahnte stets der renommierte Harvard-Marketingprofessor Theodore Levitt seine Studenten. Warum war er so erpicht, dieses Wissen in die jungen Köpfe einzupflanzen? Jedes Jahr werden 30.000 neue Konsumgüter auf den Markt gebracht. Weit über 90 Prozent sind Flops. Viele dieser Ladenhüter werden an den durchschnittlichen Verbraucher im jeweiligen demografischen Segment gestaltet – doch der reale Kunde passt seine Wünsche und Bedürfnisse nicht einem statistischen Mittelwert an. Ein gutes und erfolgreiches Produkt wird immer am konkreten Kunden und an seinen Bedürfnissen entwickelt. Eben am Menschen. Und genau diese Erkenntnis wurde zur Initialzündung für die Gründer von Desino: Produktdesigner Thyl Junker, Sportwissenschaftler Daniel Levedag sowie Roman Pagano, spezialisiert auf medizintechnischen Maschinenbau. Mit einem bisher nie dagewesenen ganzheitlichen Konzept entwickelte das Trio Rollstühle direkt am Kunden. Das besondere: In den gemeinsamen Gesprächen mit der Zielgruppe nahmen sich die Entwickler auch den gehenden Menschen zum Vorbild. Herausgekommen ist ein einzigartiges Rollstuhlfahren, welches die positiven Effekte des Laufens auf die Rollstuhlfahrer überträgt. Wie kommt man auf so eine Idee, wie groß ist der Markt und wie finden die Rollstuhlfahrer das Mehr an Bewegung – wir haben nachgefragt.

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