Festzins plus „Venture Kicker“: Venture Debt macht Crowdfunding für Startups und Investoren noch attraktiver

Mit dem neuen Investment-Angebot „Venture Debt“ können Investoren bei Seedmatch online und direkt in junge, deutsche Wachstumsunternehmen investieren, die seit mehreren Jahren signifikante Umsätze erzielen und eine klare Wachstumsstrategie verfolgen. Wie verändert Venture Debt das Renditepotenzial für Seedmatch-Investoren?

Ihr Renditepotenzial mit Venture Debt im Überblick

Venture Debt bei Seedmatch: Ihr Renditepotenzial im Überblick

Venture Debt bietet Seedmatch-Investoren die Chance, ihr Kapital zu einem festen Zins anzulegen und zusätzlich vom wirtschaftlichen Erfolg junger Wachstumsunternehmen zu profitieren: Bei Venture Debt gewähren die Investoren endfällige Darlehen ab 250 Euro mit einer tagesgenau berechneten Festverzinsung von 8 % p. a. über eine Laufzeit von 4 bis 5 Jahren. Die Zinsausschüttung erfolgt halbjährlich, die Tilgung des Darlehens erfolgt endfällig.

Zusätzlich ergibt sich durch den sogenannten „Venture Kicker“ als einmaligen und endfälligen Bonuszins eine weitere Renditechance – je mehr Umsatz das Unternehmen erwirtschaftet, desto mehr Rendite bedeutet das für die Investoren. Dieser dynamische Bonus unterscheidet Venture Debt bei Seedmatch von anderen Investment-Angeboten dieser Art.

Für Early-Bird-Investoren kann sich Venture Debt zudem noch weiter lohnen: Frühe Investments werden von den Unternehmen mit einem Early-Investor-Bonus, der den Festzinssatz über die gesamte Laufzeit erhöht, vergütet. Außerdem werden die Zinsen tagesgenau bestimmt, also exakt ab dem Tag des Investments. Wer frühzeitig investiert, profitiert so von einer höheren Gesamtrendite.

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Der zweite Venture-Debt-Case bei Seedmatch ist Kartenmachen.de. Das junge Unternehmen, welches bereits Gewinne erzielt, bietet individuelle, gedruckte Einladungskarten für Geburtstage und Hochzeiten an.
Das Funding startete am Donnerstag, den 09. Juni 2016 um 12 Uhr.

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Anhand einer Beispielrechnung zu einem fiktiven Investment-Case zeigen wir Ihnen in einem separaten Blog-Beitrag, welche Chancen auf Rendite Sie mit Venture Debt genau haben.

Venture Debt – die Investment-Klasse für junge Wachstumsunternehmen bei Seedmatch.

Darum haben wir Venture Debt entwickelt

Seit dem Start von Seedmatch wurde eine Vielzahl von jungen Startups in unterschiedlichen Unternehmensphasen erfolgreich finanziert. Was dabei bisher fehlte, war eine Finanzierungs- und Investmentmöglichkeit, die den Bedürfnissen junger Wachstumsunternehmen und Investoren entspricht.

Junge Wachstumsunternehmen haben dank etablierter und nachhaltiger Geschäftsmodelle oft bereits nach wenigen Jahren den „Proof of Concept“ erbracht und den Break-even erreicht – oder stehen kurz davor –, und benötigen besondere Hebel, um ihr Wachstum weiter zu forcieren.

Investoren wiederum konnten das Risiko in ihrem Seedmatch-Portfolio bisher nur über verschiedene Projekte und Branchen, nicht aber über unterschiedliche Investment-Angebote hinweg streuen. Was fehlte, war eine Anlagechance mit einem anderen Rendite-Risiko-Profil und kontinuierlicher Zinserwartung im Vergleich zu klassischen „Seed Investments“.

Das neue Investmentangebot Venture Debt bietet jungen Wachstumsunternehmen und Investoren nun gleichermaßen die Möglichkeit, die Bedarfslücken zu schließen.

Wie sich Venture Debt vom klassischen Seed Investment unterscheidet

Crowdfunding für Startups bei Seedmatch war bisher nur über die sogenannten „Seed Investments“ möglich. Welche Renditepotenziale Investoren dabei haben, erklären wir in einem separaten Blogbeitrag. Im Folgenden vergleichen wir einige wesentliche Merkmale beider Investmentangebote:

  • Darlehen, die Investoren bei Venture Debt gewähren, laufen über einen kürzeren Zeitraum (i. d. R. vier bis fünf Jahre), als bei Seed Investments (i. d. R. fünf bis acht Jahre).
  • Venture Debt zeichnet sich durch eine feste Verzinsung von 8 % p. a. aus, die tagesgenau berechnet wird. „Tagesgenau“ heißt, dass sich bereits ab dem Tag des Investments die Zinserwartung für das laufende Jahr berechnen lässt. Wer also frühzeitig investiert, bekommt mehr Zinsen. Die Auszahlung der Zinsen erfolgt halbjährlich, die Tilgung des Darlehens erfolgt endfällig. Bei Seed Investments gibt es lediglich eine endfällige Basisverzinsung von 1 % p. a.
  • Als zusätzliche Renditechance bei Venture Debt gibt es den „Venture Kicker“. Der Venture Kicker ist ein einmaliger, umsatzabhängiger Bonuszins, der am Laufzeitende ausgezahlt wird. Maßgeblich für den Bonuszins ist der Umsatz des Startups. Wenn bei Laufzeitende der ermittelte, jährliche Umsatz über einer vertraglich festgelegten Summe lag, erhält der Investor einmalig einen Betrag von 10 % bis 30 % seines Darlehensbetrages.
  • Wichtig für Ihr Risikoverständnis: Ihre Investments bei Venture Debt sind ebenso wie bei Seed Investments nachrangig gegenüber anderen Gläubigern, sodass Sie im Falle einer Insolvenz des Startups Ihr gesamtes Investment verlieren können.
  • Eine Exitbeteiligung entfällt bei Venture Debt. Stattdessen haben die Investoren mit dem Venture Kicker die Chance auf einen endfälligen Bonuszins, der sich an der Umsatzentwicklung des Unternehmens bemisst. Sollte es bei einem jungen Wachstumsunternehmen zu einem Exit-Ereignis kommen, kann das Unternehmen sich dazu entscheiden, die Darlehensverträge aufzulösen. Dann erhalten Investoren eine sogenannte „Vorfälligkeitsentschädigung“. Diese setzt sich aus den Festzinsen der kompletten Laufzeit und dem maximalen Bonuszins zusammen. Details dazu werden im jeweiligen Investmentvertrag geregelt.
  • Die Berechnung der Rendite bei Venture Debt erfolgt unabhängig von der Unternehmensbewertung. Investoren wissen beim Abschluss eines Investments also bereits, wann sie welche Rendite erwarten können. Im Investment-Prozess finden Investoren daher statt der Angabe einer „Investmentquote“ nun die „Rendite p. a.“, inklusive eines möglichen Early-Investor-Bonus.
  • Auch die Fundingdynamik unterscheidet sich: Unternehmen, die Venture Debt erhalten wollen, können nach Erreichen des Fundinglimits (der Summe an Kapital, die das Unternehmen einsammeln möchte) das Funding weiter bis zum Maximalvolumen (der Summe an Kapital, die das Startup maximal einsammeln kann) für Investitionen per Crowdfunding geöffnet lassen. Das Funding wird dann als „Überzeichnet“ kenntlich gemacht und kann vom Unternehmen jederzeit beendet werden. Sobald das Maximalvolumen erreicht ist, wird das Funding automatisch beendet. Unternehmen haben so die Chance, zusätzlich zu den in der Mittelverwendung vorgestellten Innovationsvorhaben weitere Maßnahmen zum Unternehmenswachstum zu finanzieren.

Sollten Sie Fragen zu Venture Debt haben, dann kontaktieren Sie uns gern.