VibeWrite: Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens gestellt

Zu unserem großen Bedauern haben wir, wie die meisten von Ihnen sicherlich auch, vom Antrag der Eröffnung eines Insolvenzverfahrens für die VibeWrite UG (haftungsbeschränkt) erfahren. Wie auch bei vergangenen Insolvenzen, werden wir mit dem Geschäftsführer Falk Wolsky ein Interview zu den Hintergründen und der aktuellen Situation hier im Blog veröffentlichen. Zuvor jedoch möchten wir auf einige Kommentare und Kritikpunkte eingehen, die uns erreicht haben.

Prüfung der Investmentangebote

Zur Frage der Prüfung: Wie wir an vielen Stellen auf und außerhalb der Plattform kommunizieren, erfolgt durch Seedmatch keine Prüfung der Zahlen der Startups. Exemplarisch dafür ein Auszug aus unseren allgemeinen Risikohinweisen:

„Führen Sie vor jedem Investment Ihre eigene kritische Analyse des jeweiligen Investmentangebotes durch. Durch Seedmatch erfolgt nur eine Vorauswahl der Startups auf Basis des Investmentfokus’ und nach bestimmten formalen Kriterien. Für die präsentierten Inhalte sind ausschließlich die Startups verantwortlich. Seedmatch übernimmt keine Gewähr für deren Richtigkeit und Vollständigkeit. Wirtschaftliche Entwicklungen der Startups sind von Seedmatch in keiner Weise beeinflussbar. Seedmatch prüft nicht, ob und inwieweit ein Investment in das Startup wirtschaftlich sinnvoll ist. Diese Einschätzung und die Entscheidung für ein Investment treffen Sie unabhängig und eigenverantwortlich.“

Außerdem möchten wir darauf hinweisen, dass eine Prüfung, in welcher Form auch immer, erfahrungsgemäß nur sehr wenig Aussagekraft für den wirtschaftlichen Erfolg eines Startups haben kann. Diesen Erfolg bestimmen viele unvorhersehbare, interne wie externe Faktoren, vorweg das Gründerteam selbst. Insbesondere, wenn eine Prüfung in einer sehr frühen Unternehmensphase stattfindet, können die Ergebnisse dieser Prüfung nie den Erfolg eines Startup-Investments garantieren. Daher ist es uns so wichtig, dass Investoren ihr Risiko genau abwägen und eine sehr bewusste Investemententscheidung treffen, indem sie das ihnen vorgelegte Investmentangebot auf Herz und Nieren prüfen, so wie es jeder Business Angel auch tun würde. Dafür stellen wir den Nutzern unserer Plattform den entsprechenden Rahmen – u. a. in Form des Dialogbereiches zum Austausch mit dem Gründerteam während des Fundings – zur Verfügung.

Dies ist wichtig, denn im Dialogbereich kommt die Crowdintelligenz zum Tragen: Ein Aspekt im Businessplan mag 99 Lesern nicht aufgefallen sein, der 100. Investor sieht ihn jedoch und fragt nach. Die Antwort ist dann für alle sichtbar und kann wiederum kritisch hinterfragt werden. Entsprechend kann die Crowd durch ihre enorme Vielfalt und dank unterschiedlicher Vorerfahrungen voneinander profitieren.

Das Risiko eines Startupinvestments beginnt nicht erst nach mehreren Jahren

In der Startup-Branche ist es leider nicht die Ausnahme, sondern die Regel, dass es junge Unternehmen trotz aller Bemühungen nicht schaffen, sich erfolgreich am Markt zu etablieren – so gehört die Einstellung des Geschäftsbetriebs zur Welt der Finanzierung junger Unternehmen dazu. Zu recht fragen sich viele User, wie es im Falle von VibeWrite so schnell dazu kommen konnte, dass das Startup in finanzielle Probleme geraten ist. Natürlich muss auch im Falle von VibeWrite eine transparente Aufarbeitung der Geschehnisse erfolgen.

Unabhängig davon ist grundsätzlich festzuhalten, dass das Risiko eines Startup-Investments aber nicht erst nach einem oder zwei Jahren beginnt. Das Scheitern eines Startups kann von einer Vielzahl von Faktoren wie dem Team, technologischen Entwicklungen, Schutzrechten, gesetzlichen Rahmenbedingungen, Wettbewerbern u. v. m. abhängen. Startup-Investments sind daher aufgrund des hohen Risikos nicht für jeden geeignet und nur als Bestandteil eines diversifizierten Portfolios sinnvoll. Wie schon an vielen Stellen auf der Plattform erwähnt: Investoren sollten lediglich einen kleinen Teil ihres zur Verfügung stehenden Kapitals in Startups investieren und nur, wenn sie genug Kapital haben, um langfristig in eine Vielzahl von Startups zu investieren, um so das Risiko innerhalb dieser Investmentklasse zu streuen.

Reportingpflichten der Startups

Wir werden immer wieder auf das Thema Quartalsreportings angesprochen.

Die in den über Seedmatch geschlossenen Verträgen geregelte Pflicht der Startups, ein Reporting auf Quartalsebene durchzuführen, ist grundsätzlich keine Selbstverständlichkeit und eine Herausforderung für ein junges Unternehmen, das sich im Aufbau befindet und viele Prioritäten gleichzeitig in die Tat umsetzen muss. Wir haben dies dennoch als Standard definiert, da wir möchten, dass Investoren fortlaufend informiert werden. Wir sehen auch, dass die meisten Startups die Reportings pünktlich oder nur mit kurzen Verzögerungen veröffentlichen.

Die Quartalsberichte müssen naturgemäß vom jeweiligen Startup erstellt werden. Als Plattform können wir die Gründer nur bestmöglich dadurch unterstützen, sie regelmäßig an Termine zu erinnern, auf Fragen hinzuweisen, bei Fragestellungen zur Plattform da zu sein und natürlich langfristig die Kommunikation mit den Investoren zu ermöglichen.

Die Entwicklung der Reportingpünktlichkeit ist sehr positiv: 80% der letzten Berichte aus dem dritten Quartal wurden pünktlich auf der Plattform hochgeladen.  Hier sehen wir eine deutlich positive Entwicklung, die wir mit den Gegebenheiten unserer Plattform bestmöglich unterstützen möchten, bspw. mit Erinnerungsnachrichten an die Startups. Letztendlich hängt die Erfüllung der Reportingpflichten aber natürlich von den Startups ab.

Insolvenzen und Transparenz

Seit dem 1. August 2011 wurden über Seedmatch 72 Finanzierungsrunden von 61 Startups  durchgeführt. Über die Hälfte der jungen Startup-Unternehmen haben nach dem Crowdfunding bereits eine Anschlussfinanzierung erhalten – sei es über Venture Capital-Gesellschaften und andere institutionelle Investoren, Business Angels oder strategische Investoren oder die Crowd selbst. Dieser positiven Bilanz stehen nun fünf definitive Geschäftsaufgaben gegenüber: Nach betandsleep, das im August 2013 den Geschäftsbetrieb aufgrund einer fehlenden Anschlussfinanzierung einstellen musste, folgte die BluePatent GmbH im Feburar 2014, foodieSquare im März 2014, TAMPONS FOR YOU und goodz im Juli 2014. Vibewrite ist nun ganz neu in ein Verfahren eingetreten, dessen Ausgang aktuell noch offen ist.

Wir versuchen immer, uns – in dem uns möglichen Rahmen – sowohl für die Startups als auch für die Investoren und den Ansprüchen der Crowd einzusetzen und bemühen uns stets um eine offene, wie transparente Kommunikation. Grundsätzlich können und werden wir Insolvenzen aber erst kommunizieren, wenn das Startup selbst damit nach außen tritt und uns darüber informiert. Da die Investmentverträge zwischen Investoren und den Startups bestehen (nicht zwischen den Startups und Seedmatch) werden die Investoren als Vertragspartner in aller Regel als erste informiert . Wir erfahren davon erst, wenn uns das Startup informiert oder es auf einem anderen Weg an uns herangetragen wird.

Uns als Plattform ist es ein wichtiges Anliegen, die Vorgänge um eine Insolvenz oder Geschäftsaufgabe im Sinne der Transparenz auch offen zu kommunizieren, sobald sich diese geklärt haben, um auch der Crowd ein möglichst umfassendes Bild liefern zu können.

Um hier schon im Vorfeld Hilfestellung leisten zu können, haben wir kürzlich unseren FAQ-Bereich um das Thema Insolvenzen erweitert. 

Der Lernstift von VibeWrite

VibeWrite

Der Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens seitens VibeWrite wurde erst am vergangenen Freitag gestellt. Wir haben selbst erst sehr kurzfristig davon erfahren. Abgesehen von der Kurzfristigkeit der Meldung, ist es uns Plattform für Startups und Investoren aber wichtig, den Interessen beider Seiten gerecht zu werden. Das bedeutet unter anderem auch, dass wir, wenn wir sensible und vertrauliche Informationen von Startups oder Investoren erfahren, diese auch vertraulich behandeln und nicht öffentlich darüber mutmaßen oder diese vorwegnehmen. Das ist auch im Sinne der Investoren, da unter Umständen aktuelle Verhandlungen für einen positiven Ausgang einer Insolvenz durch vorschnelle Berichterstattung gefährdet würden.

Eine transparente Kommunikation zu der Entwicklung der Startups liegt uns jedoch sehr am Herzen und wie auch in allen anderen Fällen werden wir auch im Falle von VibeWrite ein ausführliches Interview mit dem Gründer führen. Dazu stehen wir derzeit mit dem Gründerteam in Kontakt. Wir versuchen dies so schnell wie möglich umzusetzen und bitten Sie daher noch um etwas Geduld.

 

Anm. d. Red. – 19.12.2014: Im Zuge des Verfahrens und laufender Verhandlungen obliegt es dem Startup und dem zugewiesenen Insolvenzverwalter, welche Informationen kommuniziert werden dürfen und welche vertraulich behandelt werden müssen. Zum jetzigen Zeitpunkt wird daher, laut Insolvenzverwalter, von einer Stellungnahme von VibeWrite in Form eines Interviews Abstand genommen. Dem Hinweis des Insolvenzverwalters entsprechen wir hiermit und verweisen auf die offizielle Pressemitteilung, die Sie hier finden.

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  1. Marianne sagt:

    Anstatt mit dem Hinweis auf die Risikohinweise den Blogpost zu starten, hätte man meiner Meinung nach das Thema Reporting und Sicherstellung der Faktenlage beim Investmentangebot in den Mittelpunkt stellen sollen.
    Dass Investments in StartUps Hochrisikoinvestments sind, dürfte allen Investoren von Vibewrite klar gewesen sein. Es beschwert sich ja auch niemand darüber, dass er nicht über die Risiken aufgeklärt wurde, sondern darüber, dass Fakten falsch dargestellt oder schlichtweg verschwiegen wurden und quasi keinerlei Kommunikation durch Vibewrite (außer weiteren Einwerbungsversuchen von Crowdkapital) zur derzeitigen Lage erfolgte.
    Das ist ja schön, dass 80% ihren Quartalsreport pünktlich liefern, aber was ist mit den 20% die das nicht tun, bzw. denen die auch verspätet nichts liefern wie Vibewrite? Im Prinzip heißt das ja, dass alles was im Investmentvertrag steht, wertlose Worthülsen sind auf die man nichts geben kann.
    Weiterhin kann offenbar jedes StartUp irgendwelche Planzahlen in den Raum werfen und auch die aktuelle Situation nicht korrekt offenlegen, da niemand sich verantwortlich fühlt das zu prüfen. Seedmatch kümmert sich offenbar nur um die perfekte Präsentation dessen was das StartUp angibt. Zumindest entnehme ich das dem Interview von Herrn Kaesmacher auf youtube: https://www.youtube.com/watch?v=p7zlWAeeC1M

  2. Stefan sagt:

    Eine Prüfung des Startups, wie es ein professioneller Investor machen würde, ist einem Crowdinvestor in der Regel nicht möglich. Dazu fehlt nämlich eine entscheidende Komponente: Der persönliche Kontakt. Und nein, ein Video reicht nicht. Diese Komponente muss also Seedmatch liefern. Wenn es das nicht tut, ist die Plattform wertlos.

    Herrn Wolsky hätte man wahrscheinlich in einem persönlichen Gespräch in 5 Minuten als Blender identifizieren können. Deshalb gibt es ja auch keine Anschlussfinanzierung. Dass Sie das nicht konnten, sagt auch einiges über Ihre Arbeitsweise und/oder Einstellung aus.

    Sie stellen eine 80%ige Erfüllungsquote für die Reportings ausdrücklich als „positiv“ dar. Fakt ist: 20% der Startups brechen die Verträge! Das ist alles andere als positiv.

    Jedem ist natürlich das erhebliche Risiko bewusst. Trotzdem gingen sicherlich die meisten Investoren von einer minimalen Sorgfalt Ihrer Seite aus. In diesem Geschäft ist Vertrauen extrem wichtig, gerade weil das Risiko so hoch ist. Das Vertrauen haben Sie, als Seedmatch, mit der Vibewrite-Pleite bei mir und sicherlich vielen anderen Investoren verspielt.

  3. Marcus sagt:

    Scheitern gehört dazu, genau deshalb sollte Seedmatch dieses aber in sein Kerngeschäft mit aufnehmen. Bisher beschränkt man sich hier doch sehr auf den Vertrieb. Investoren werden danach allein gelassen und besonders im Insolvenzfall praktisch überhaupt nicht betreut. Langfristig sehe ich da ein großes Problem. Kleininvestoren brauchen intensive Betreuung und die daraus resultierende Sicherheit.
    Ich wünsche mir klare Prozesse, die automatisch in Gang gesetzt werden und die Investoren durch eine Insolvenz begleiten, informieren ggf. Chancen aufzeigen. Das fehlt bisher völlig.
    Tut man das nicht, werden langfristig nur größere Investoren bleiben. Diese sind erfahren und informieren sich selbständig. Das kann aber wohl kaum Ziel einer Crowdfunding Plattform sein.

  4. Lucas sagt:

    Wie schon an anderer Stelle geschrieben:

    Es verlangt keiner von Euch Garantien abzugeben, dass die präsentierten Zahlen der von Euch ausgewählten Start Ups stimmen. Das ist ja klar. Die Aussage „wir schauen uns die Zahlen gar nicht an“, finde ich aber erschreckend. Das Vertrauen der Crowd in Euch als Plattform ist Euer wichtigstes Asset. Wenn Ihr den Eindruck vermittelt, dass Euch nur möglichst hohe Fundings interessieren, fällt Euch das auf die Füße.

    Das Invests hier Risiko behaftet sind und man den Totalverlust einkalkulieren muss, sollte allen klar sein. Wenn die Fakten zum Investment Start aber schon falsch dargestellt werden, steht dem Risiko keine Chance auf einen hohen Return gegenüber und dann macht die ganze Sache für uns als Investoren keinen Sinn mehr.

    Den größten Schaden nimmt in diesem Fall Seedmatch. Und die Start Ups die jetzt im Funding sind. Das Vertrauen in die Zahlen ist weg und das ist Eure Schuld. Das ist mehr als leichtfertig.
    Fälle wie dieser schaden dem Crowdinvesting massiv. Ich finde es unverständlich wie Ihr diese Gefahr nicht seht, oder sie ignoriert und mit blumigen Worten nichts sagt.

  5. Christian sagt:

    Liebes Seedmatch-Team,

    ich denke, dass Sie bislang nicht auf die spezielle Thematik VibeWrite eingegangen sind. Das ist ein enormer Vertrauensverlust, den Seedmatch und auch Crowdinvesting generell erleiden. Das ist der erste mir bekannte Fall unter den Insolvenzen, bei dem ein ganz fader Beigeschmack dabei ist. Den meisten Investoren geht es sicher nicht um das verlorene Geld, damit rechnet man und darauf kann man verzichten. Ich denke, Seedmatch muss hier dringend Verbesserungen einführen, sonst wird diese Erfolgsgeschichte in dem Maß nicht weitergehen. Und das wäre schade für alle Beteiligten, die ein ernsthaftes Interesse haben, dass durch Crowdinvesting seriöse Firman auch in Zukunft eine Finanzierungsmöglichkeit erhalten.

    Bitte lesen Sie sich die Kommentare auch in der Presse durch. Der Verlauf der Insolvenz so kurz nach Funding, die Aussagen seitens Hr. Wolsky und Hr. Kaesmacher, das alles wirft viele Fragen auf, die beantwortet werden müssen.

    Grüße
    Christian

  6. HH2012 sagt:

    Ich stimme dem Gesagten von Lucas zu.

    Ihr (!) von seedmatch schaufelt Eurer eigens Grab!
    Natürlich habt Ihr in Stufe 1 die von dem Start up präsentierten Zahlen+Fakten sehr kritisch zu prüfen+hinterfragen.
    Ich habe Euch quasi als „Prüfer für die Investoren-Cloud“ gesehen – selbstverständlich ohne Garantien. Man kann doch nicht erwarten, dass sich Hunderte von Investoren die Mühe+Arbeit machen, alles selbst sehr detailliert beim Start up zu prüfen + zu hinterfragen – wofür bräuchte es dann noch seedmatch ?
    Sich aber jetzt aus der Verantwortung zu stehlen, zeigt jetzt (leider) nur noch Eines: Investments via seedmatch ? Nein, Danke.

  7. Daniel sagt:

    ich möchte als Investor endlich klare Fakten, wohin die Gelder geflossen sind, insbesondere, wie sich die Gehaltsstruktur der Führungsriege zusammensetzt. Als Gründer ist es nun mal so, dass die ersten Jahre finanziell eher mau sind, das weiß ich aus eigener Erfahrung. Sollte sich das bei Vibewrite anders darstellen, sollten wir ev. eine Klage erwägen.

    Ich schließe mich meiner Vorrednerin an – auch Seedmatch hat Pflichten zu erfüllen. Ich fühle mich aktuell vom Angebot bezüglich Vibewrite getäuscht, wenn die gemachten Versprechungen bezüglich der Kennzahlentransparenz nicht eingehalten wird.

    Ich hoffe sehr, dass sich das Team um Seedmatch für seine Kunden einsetzt. Sonst werden hier sicherlich bald weitaus weniger Investments getätigt werden. Wäre schade.

  8. jon123 sagt:

    Ich finde die Stellungnahme von Seedmatch auch erschreckend:
    Klar ihr seit „nur“ die Vermittlungsplattform – rein rechtlich – aber das nutzt euch nichts mehr, wenn euch keiner vertraut. Ich muss ganz ehrlich sagen, mit eurer Aussage die Fakten und Daten der Startups gehen euch am A…. vorbei diskreditiert ihr euch als Geschäftsanbahner. Warum soll ich eurer „Auswahl“ an Geschäften den Vorzug vor anderen geben?
    Als Crowd-Investor habe ich keine Möglichkeit die Wahrhaftkeit der Daten zu prüfen. Da bin ich froh, das die Bundesregierung das Crowdinvesting mit den Informationspflichten verschärft will!
    Das ist erschütternd. Ich bin draussen und investiere über euch nicht mehr.

  9. Marco Binsch sagt:

    Ich kann mich meinen Vorredner nur anschließen.
    Das Verlustrisiko ist JEDEM hier bekannt. Dafür wollen wir auch eine „höhere“ Rendite erzielen.

    Der Punkt ist aber, dass Unternehmen einfach „Zahlen“ in den Raum werfen können, die an keiner Stelle geprüft werden (Wobei das im Widerspruch zum Interview vom Herr Kaesmacher steht. Da wird gesagt, dass Ihr an der Ausarbeitung des Businessplans beteiligt seid und die Kernzahlen mit formuliert!Eine ÖFFENTLICHE Stellungnahme Seedmatchs dazu würde mich sehr freuen, denn Ihr schreibt doch immer, dass Ihr Transparenz pflegt).

    Wer, wenn nicht IHR, kann die Akten vor dem Funding prüfen und einsehen!!!
    Ihr seid auf eine Art verpflichtet gegenüber den Mikroinvestoren die Zahlen „grob“ zu überschauen.
    Es geht hier nicht um die Planzahlen, das muss jeder für sich abschätzen,ob das dargestellte realistisch ist oder nicht.
    Es geht um die Mittelverwendung und die Finanzlage des Start-Ups.

    In diesem Fall hätte es von vornherein gezeigt, dass die Geldsummen zu 100% NICHT für die Mittelverwendung eingesetzt werden!
    Was wiederum ein Vertragsbruch mit sich führt. Leider erhält die Crowd erst zu den Quartalsberichten eine grobe Einsicht in die Finanzen, wofür das Geld eigentlich verwendet wurde.
    Dann ist ein Widerruf zu spät!!!

    Vielleicht sollte die Widerrufsfrist bis zum 1 oder 2. (bei den derzeitigen Fundings) Quartalsbericht erweitert werden?!

    Schließlich hättet IHR als Vermittler das STart-Ups NIEMALS der Crowd vorstellen dürfen!!!

    Theoretisch: Da NUR ihr von der Finanzlage des Start-Ups wusstest und das Geld nicht wie im Vertrag vereinbart verwendet werden konnte, begeht Ihr somit Beihilfe zum Betrug!

    ICH BIN EBENFALLS RAUS (zumindestens bei Seedmatch). Es tut mir herzlich Leid für die gegenwärtigen Start-Ups, denn diese müssen nun die Konsequenzen von Seedmatchs Fehlern ausbaden.
    Ich glaube, dass vor allem finanzkräftige Investoren gegenwärtig hier nicht mehr groß investieren werden.

    Mit (freundlichen) Grüßen,
    Marco Binsch

  10. Max sagt:

    Habt Ihr Euch die Frage gestellt, was die Investoren interessiert, oder eher, was die Seite füllt?

    Wenn Ihr den Text noch etwas durch leere Standardfloskeln füllt, erhöht Ihr die Textlänge und reduziert damit die Wahrscheinlichkeit, dass die Kommentare gelesen werden.

    Ich dachte das können nur Großkonzerne und öffentliche Ämter.

  11. Carsten Albrecht sagt:

    Ganz offensichtlich bedeutet das also, als Ivestor um Seedmatch als Plattform in Zukunft einen Bogen zu machen, da ihr ja offensichtlich eure einzige Aufgabe darin seht, für die Startups ohne jegliche Prüfung des Geschäftsmodells als Marktschreier zur Einwerbung des gesuchten Kapitals aufzutreten.
    Herzlichen Dank für diese eindeutige Klarstellung, da weiss man ja endlich definitiv, wo man bei euch als Investor steht.

  12. Potsdam sagt:

    Es geht den wenigsten Investoren darum das Vibewrite pleite gegangen ist – das kann einem Startup passieren und wird noch öfters passieren. Es geht aber sehr wohl um das Wie und die Umstände. Und bei vibewrite gibt es scheinbar einen immensen Klärungsbedarf. Leider verspielt Seedmatch gerade mit solchen Äußerungen a la „wir prüfen nichts, für alles ist das Start-Up verantwortlich“ viel vertrauen! Wir haben keine Einblicke in Bücher usw., wir müssen uns auf die vorhandenen Informationen und Zahlen verlassen. Wenn man sich darauf nicht mehr verlassen kann und Unternehmen Luftschlösser bauen können, kann man auch nicht auf dieser (und womöglich ist es auf anderen Plattformen ähnlich) Plattform investieren. Was nützt mir es wenn 80% der Start-Ups ihren vertraglichen Pflichten nach kommt, 20% nicht – ich aber in eines davon investiert habe – und diese nur „bestmöglich erinnert werden“? Warum keine Konsequenzen? Was bringt mir ein IR-Kanal wenn ein Start-Up diesen schlicht nicht nutzt und Fragen beantwortet? Vibewrite hat sich nach Fundingende 3x zu Wort gemeldet: Am 7.11. war die Welt in Ordnung, anfang Dezember wollten sie per E-Mail Geld und am 11.12. waren sie insolvent…
    Ich denke Seedmatch hatte großen Erfolg gerade wegen ihres seriösen Rufes. Leider zerstören einzelne, wenige, Unternehmen diesen guten Ruf. Seedmatch bezieht leider nicht klar Stellung dagegen, auch um andere Start-Ups zu schützen, sondern verschanzt sich hinter allgemeinen Floskeln und Risikohinweisen. Da kommt natürlich unweigerlich der Eindruck auf, dass Seedmatch nur noch eine „Werbeplattform“ ohne Anspruch ist. Schade für die vielen anderen interessanten Start-Ups die es verdient hätten unterstützt zu werden und unter solchen „Problemfällen“ leiden.

  13. Seedmatch Team sagt:

    Sehr geehrte Kommentatoren,

    am 11.12.2014 wurde ein Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens für die VibeWrite UG (haftungsbeschränkt) gestellt. VibeWrite befindet sich nach eigenen Aussagen mitten in der Planung zur Sanierung des Unternehmens – also einer sehr sensiblen Phase. Mehr Informationen liegen uns zum jetzigen Zeitpunkt nicht vor. Nach unserer Einschätzung sollte man daher aktuell weder von einer Pleite noch von einem definitiven Scheitern sprechen. Im Zuge des Verfahrens und laufender Verhandlungen obliegt es dem Startup und dem zugewiesenen Insolvenzverwalter, welche Informationen kommuniziert werden dürfen und welche vertraulich behandelt werden müssen.

    >> Hier können Sie die offizielle Pressemeldung des eingesetzten Insolvenzverwalters lesen

    Wir verstehen Ihren Unmut sehr gut und natürlich wünschen auch wir uns im Falle von VibeWrite eine transparente und konstruktive Aufarbeitung der Geschehnisse.

    Die hier mehrfach geäußerten Vorwürfe des Betruges sind unserer Einschätzung nach jedoch ohne jegliche Grundlage und beziehen sich auf Mutmaßungen, die von VibeWrite nicht bestätigt wurden. Solche Vorwürfe halten wir im Kontext der Verhandlungen, in denen sich das Team von VibeWrite derzeit befindet, zudem für kontraproduktiv.

    Wie gesagt: Es MUSS eine Aufarbeitung der Geschehnisse bei VibeWrite geben. Aber es darf nicht sein, dass vorschnell Urteile gefällt werden, die einer sachlichen und fundierten Grundlage entbehren.

    Das Team von VibeWrite steht im intensiven Austausch mit seinen Crowd-Investoren und ist bemüht, der Situation professionell zu begegnen und das Beste für alle Beteiligten zu erreichen.

    Beste Grüße
    Ihr Seedmatch-Team

    • PeN sagt:

      Hallo Seedmatch Team,
      in diesem Blog geht es längst nicht mehr um den VibeWrite Fall. Viele Kommentare hinterfragen den Wertbeitrag den Seedmatch im Crowdfundingprozess für uns Investoren bringt.

      Mein Vorschlag wäre dass Ihr einen neuen Blog zu diesem Thema initiiert, so dass wir dieses sehr grundsätzliche Thema unabhängig vom aktuellen VibeWrite Fall diskutieren können.

      Viele Grüße und (auch aus Eigeninteresse ;-)) ein erfolgreiches Crowdfundingjahr 2015

      PeN

    • Pollux1904 sagt:

      Hallo Seedmatch-Team,

      lest mal Euren letzten Satz:

      Das Team von VibeWrite steht im intensiven Austausch mit seinen Crowd-Investoren und ist bemüht, der Situation professionell zu begegnen und das Beste für alle Beteiligten zu erreichen.

      und dann die Aussage von Jester:

      Ihr müsst euch vorstellen, dass ich erst heute über die Insolvenz durch Zufall erfahren habe. Also 12 Tage nach dem Insolvenzantrag. Nun könnt ihr euch vorstellen wie ich mich gerade fühle, als einer der schon von Beginn an dabei ist und Falk Wolsky persönlich kennt.

      Einem Intelligenten wird dadurch doch wohl alles klar oder glaubt Ihr nicht????

      • Seedmatch Team sagt:

        Hallo Pollux1904,

        nach unserem Wissen hat VibeWrite seine Investoren bereits am Tag nach Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens im für die Kommunikation zwischen Investor und Startup vorgesehenen Investor-Relations-Bereich informiert. Wie es zu der Informationslücke von 12 Tagen kam, können wir leider nicht rekonstruieren.

        Beste Grüße,
        Ihr Seedmatch-Team

        • Potsdam sagt:

          Fakt ist das zwei Tage nach dem DAK-Antrag vergangen sind bis eine Meldung voll Pathos über den IR-Kanal eingegangen ist. Weiterhin sollte Ihre frühere Aussage: „Das Team von VibeWrite steht im intensiven Austausch mit seinen Crowd-Investoren und ist bemüht, der Situation professionell zu begegnen und das Beste für alle Beteiligten zu erreichen.“ vielleicht etwas revidiert werden. Vibewrite ist so bemüht das von der Insolvenzvermeldung bis zum 19. Dezember ein „reger Austausch“ stattfand, bei dem sich Vibewrite auch noch geschockt über seine Investoren gezeigt hat – danach war es wichtiger auf Facebook zu posten. Auf den mehrfach angekündigten Quartalsbericht waren die Investoren immer noch vergebens…

          • Bio-Systems sagt:

            Wenn nun auch noch der Umstand honoriert wird, dass die DAK bereits im Oktober den Antrag auf Insolvenz gestellt hat (somit Zahlungen von Sozialabgaben auf 2+X vorangegangene Monate nicht geleistet wurden), erscheint der „rege Austausch“ immer mehr in einem anderen Licht. Die „finanzielle Schieflage“ bestand faktisch schon zu einem Zeitpunkt, an dem das Crowdfunding noch einmal locker erhöht/verlängert wurde. Die letzen Zahlungen aus der Funding-Summe müssen sogar noch nach dem Insolvenzantrag der DAK an vibewrite gegangen sein. Somit war dem Gefüh. schon während des laufenden Fundings mehr als klar, dass die im Businessplan angegebene Mittelverwendung zu keiner Zeit real umsetzbar war. Dieses alles hat mit seriöser Unternehmens-Beteiligung nichts mehr zu tun. Dementsprechend auch keine Quartalsdaten – passt genau ins System. Und genau das bestätigt auch der Kommentar von jester (29.12.), der als früherer Investor ebenso keine Infos mehr erhalten hat.

  14. Marcus sagt:

    Liebes Seedmatch Team,

    das ist absolute Augenwischerei, was ihr hier schreibt! Glaubt da irgendwer bei euch dran? Das ist reines Marketing und daher absolut wertlos in dieser Diskussion.

  15. Sebastian Opitz sagt:

    Ich habe zum damaligen Zeitpunkt nicht investiert. Dennoch, als Investor anderer Startups empfehle ich allen Investoren folgendes:
    Ihr habt alle das Recht (vertraglich vereinbart), Einsicht in die Unterlagen zu bekommen, auf welchem Weg auch immer. Auch direkt und persönlich ist das möglich. Dieses Recht würde ich umgehend wahrnehmen. Wäre ich Investor, so würde ich mich bereits auf dem Weg nach München befinden.

    Beste Grüße
    Sebastian Opitz

  16. Kommodore sagt:

    Diese Insolvenz ist bedauerlich. Insbesondere zu einem Zeitpunkt wo sich einige Merkwürdigkeiten häufen. Da hatten z.B. kürzlich 2 Startups die Foundingschwelle wenige Tage vor dem Ablauf nicht erreicht und plötzlich werden diese durch wenige Einzahlungen größerer Beträge von neuen Accounts (die bisher nicht aktiv waren) über die Schwelle „geschoben“.

    Nun wird die Crowd beobachten ob auch eines dieser beiden Firmen noch binnen 3 Monaten insolvent wird.

    Wenn ja, da ist das Vertrauen in diesen Plattvorm nahezu unreperabel beschädigt. Wir werden sehen was passiert.

  17. Daniel sagt:

    Liebes Seedmatch-Team,

    bereits eure Einleitung „Antrag der Eröffnung eines Insolvenzverfahrens seitens der VibeWrite UG erfahren“ ist fehlerhaft. Nicht die VibeWrite hat den Antrag gestellt, sondern eine Krankenkasse hat den Antrag gestellt.

    Ein kleines, aber wichtiges Detail.

    • Seedmatch Team sagt:

      Hallo Daniel,

      vielen Dank für den Hinweis. Das ist richtig. Wir haben unsere Formulierung korrigiert.

      Beste Grüße
      Ihr Seedmatch-Team

  18. H. Hellwig sagt:

    Hallo allerseits,
    ich möchte nur kurz Stellung nehmen, warum ich hier (auch weiterhin) investiere:
    Die hier vorgestellten Unternehmen haben am Kapitalmarkt von Banken & Co. nich genug Kapital einsammeln können – sonst wären sie nicht hier. Das Risiko ist also um einiges höher. Das wissen hoffentlich alle, die bei seedmatch investieren.
    Das bedeutet auch, dass man hier nur mit „Spielgeld“ agieren sollte – von dem man weiß, daß man damit eine Wette eingeht.
    „Vertrauen“ ist hier nicht die richtige Größe – sorry! Wenn man Sicherheit möchte, muß man in den regulären Aktienmarkt investieren, wo Quartalsberichte & Co Pflicht sind (vertraut ihr dem … ?).
    Ich hab‘ jetzt schon 1(goodz)-2(vibewrite) mal daneben gegriffen – was soll’s!
    Sicherheit gibt’s woanders (wirklich?…). Einen kleinen Teil meines Geldes werde ich weiterhin hier parken. Und darauf warten, ob eines dieser Investments durch die Decke geht.
    Fazit: wer Sicherheit sucht, sollte den Browser-Favoriten „seedmatch“ löschen. Wer aber mit einem kleinen Teil seines Geldes auch Wetten eingehen will, die schief gehen können, darf hier hin und wieder mal was riskieren.
    Ich werde hier weiter meine ‚Bauch-Entscheidungen‘ treffen – von denen bestimmt viele falsch sind. Wenn nur einige richtig sein werden – dann passt das.
    vg HH

    • Stefan sagt:

      Ich bin noch keinem Crowdinvestor begegnet, der sich dem Risiko nicht bewusst ist. Die meisten Investoren haben auch schon Geld durch Insolvenzen verloren.

      Vertrauen und Sicherheit sind zwei verschiedene Dinge. Und gerade bei einem Geschäft mit hohem Risiko ist Vertrauen die wichtigste Komponente. Es sei denn, man ist einfach ein Zocker. Aber da kann ich gleich ins Casino gehen. Da sind die Gewinnchancen deutlich besser. Nein, es soll hier um eine Investition gehen, deren zukünftige Entwicklung zwar nicht vorhersehbar ist, aber ich möchte zumindest das Vertrauen haben, dass der Ist-Zustand korrekt wieder gegeben wird und dass die verantwortlichen Personen kompetent und engagiert sind.

      Bisher hat sich kein Investor über das verlorene Geld geärgert, sondern über mangelnde Kommunikation und merkwürdiges Verhalten der Geschäftsführung. Zum Beispiel wurde wenige Tage vor Bekanntwerden des Insolvenzantrags noch nach frischem Geld gefragt. Zu diesem Zeitpunkt war der Geschäftsführung die Insolvenz sicherlich schon bekannt. Trotzdem wurde das nicht kommuniziert.

      Ich werde aber tatsächlich aus genau diesen Gründen wieder Crowdinvesting dem Rücken kehren und wie Sie vorgeschlagen haben weiterhin in Aktien investieren. Das war schon immer mein größeres Standbein und ist nicht nur sicherer, sondern auch deutlich lukrativer.

  19. Stefan sagt:

    @Seedmatch: Da es die Vibewrite-Gechäftsführung nicht für nötig hält, Zahlen zu präsentieren, bleibt uns als Crowd nichts anderes übrig, als über die Umstände zu mutmaßen. Wir haben diverse Indizien vorliegen (zum Beispiel die Planzahlen aus einem Webinar und verschiedene Interviews und Videos), die einen handfesten Verdacht durchaus rechtfertigen. Es wäre sehr leicht, diesen Verdacht zu entkräften, wenn man Zahlen vorlegt, die das Gegenteil zeigen.

    Wie gesagt, das Vertrauen ist weg. Das bedeutet auch, dass kaum jemand ernsthaft an die Sanierung von Vibewrite glaubt, zumindest nicht unter der jetzigen Geschäftsführung.

    Und nein, das was das Vibewrite-Team macht ist überhaupt keine Bemühung, professionell zu werden, sondern zeigt nur die Hilflosigkeit der Geschäftsführung. Professionell wäre, einfach die relevanten Zahlen zur Mittelverwendung vorzulegen oder einen verbindlichen Termin dafür zu nennen und nicht völlig verständnislos auf die Forderungen der Crowd zu reagieren.

  20. uwe sagt:

    ich sehe dies sehr ähnlich. Als ich beispielsweise die Jahresabschlüsse eines anderen StartUps einforderte bekam ich nur den flapsigen Hinweis, dass mich das gegenüber der Crowd übervorteilen würde und sie deshalb diese nicht herausgeben würden. Ich habe natürlich nicht investiert und da sehe ich auch eine Pflicht von Seedmatch. Es kann nicht sein, dass die Plattform keine Prüfung vornimmt und Gründer nicht bereit sind die nötigen Informationen herauszurücken. Seedmatch wird hier sehr große Herausforderungen zu bewältigen haben insbesondere weil andere Plattformen wie Fundsters oder Innovestment mittlerweilse Konzepte haben, die Investoreninteressen deutlich besser durchzusetzen versuchen und das auch mit direkter Beteiligung der Crowd.

  21. Jan sagt:

    Liebes Seedmatch Team,
    Vibewrite zeigt eines der größten Probleme des equity based Crowdfundings (Crowdinvesting) – Transparenz und Glaubwürdigkeit. Natürlich ist es für Euch leicht sich auf die reine Vermittlerposition zurückzuziehen, ein Weg für einen langfristigen Erfolg werdet ihr damit jedoch nicht beschreiten.
    Es muss zukünftig so etwas wie Mindeststandards geben, wenn ein Startup auf der Plattform nach Kapital sucht. Diese Standards sollten durchaus einheitlich bei allen Plattformen existieren (egal ob Seedmatch, Companisto usw..). Mit den Problemen was Transparenz und Kommunikation der Startups anbetrifft seid ihr nicht allein, es ist ein Kampf Not gg. Elend.
    Tauscht Euch mit euren Konkurrenten aus und sucht nach Lösungen – alternativ wird Crowdinvesting immer eine Nische bleiben. Und mit den aktuellen Entwicklungen liefert ihr auch den Befürwortern des neuen Crowdfundig Gesetzes genau die passenden Argumente.
    Der Vergleich mit dem „Neuen Markt“ mag ein wenig hinken – mangelnde Transparenz und die Verfehlungen einiger Marktteilnehmer haben ausgereicht das Segment stark zu schädigen und haben letztendlich zum Ende geführt.
    Seht die Kritik der Crowd als Weckruf und ändert etwas.

    BG
    Jan S.

  22. Picard sagt:

    Ich bin sicher nicht der grösste Investor, aber immerhin einige wenige Tausend EUR sind es in der Summe bei verschiedenen Projekten doch. Mehr werde ich mir aber sicher aufgrund der aktuellen Entwicklungen nicht gönnen … Schade für das crowdfunding als solches, schade (obwohl …?) sicher auch für seedmatch und natürlich auch schade für mich. Wie schon einige vorher geschrieben haben – dass es Risikoinvestments sind, weiss hier jeder Investor. Aber es geht gerade bei vibewrite um das “ Wie“ …

  23. Pollux1904 sagt:

    es ist doch naiv zu glauben, Seedmatch könnte das eigene Denken ersetzen: Vibewrite prognostizierte 60.000 Stifte für 2014, das sind ca. 6 Mio. Umsatz bzw. ca. 2 Mio. Wareneinkauf.
    Wie soll das mit 560.000 € funktionieren, wenn in den ersten 9 Monaten kaum was verkauft wurde? Hätten die von 600.000 Stifte geredet, hätte darüber auch niemand nachgedacht. Man kann also die eigene Verantwortung nach einfach wegschieben und vielleicht lernen die „Kaffeebrüh- und Röstmaschinenfans“ daraus.

    • Marco Binsch sagt:

      @ Pollux

      So einfach ist es nicht. Das die Planzahlen utopisch waren (so wie bei vielen StartUps), ist nicht das schlimme bzw. verwunderlich an der Sache. Und das manche Geschäftsführer auch in einer anderen Fantasie-Welt leben, dafür muss man Verständnis haben. Wobei mir hier mehr Realismus und gute Wirtschaftlichkeit wichtiger wären…

      Es geht hier um die „Ist“-Werte zum Zeit des Fundings. Wenn diese schon nicht stimmen, dann kann man keine „realistische“ Abschätzung machen. Wenn während des Funding bereits Schulden vorhanden waren und das eingeworbene Geld „nur“ zur Tilgung der Schulden verwendet wurde, dann kann mit dem Geld nicht die „versprochene“ Mittelverwendung durchgeführt werden. Damit entsteht ein Vertragsbruch und zwar bereits während des Fundings. Die Investoren bekommen diese Vertragsbruch aber erst zum nächsten Quartalsbericht zu sehen.Damit ist ein Widerruf unwiederruflich zu spät!! Das heißt, hier liegte eine schlimme Täuschung vor, denn Vibewrite hätte während des Fundings (seit dem Sie die Zahlen wissen), bereits schreiben müssen, dass die Mittelverwendung mit dem Investorengeldern so nicht durchgeführt werden kann und das Geld nur zum „Lückenstopfen“ eingesetzt wird…

      Das selbe betrifft doch Bonaverde. Ohne Kritik hätten die immer noch mit dem alten Design der maschine geworben um mehr Geld einzutreiben!!! Erst als mit Vertragsstrafen gedroht wurde, weil Sie ihr Infirmationspflicht verletzt haben, wurde das Design im Businessplan angepasst (und das mehrere Monate nach dem Fundingsbeginn bzw. der bekannten Designänderung auf Kickstarter). Seit dem neuen Design läuft das Fundining auch mehr recht als schlecht…

      Ein Frohes Fest und schöne besnnliche Feiertage.

      • Kommodore sagt:

        Danke für den Beitrag von Marco!

        Ich sehe es ähnlich. Zwar kann ich mangels Detail-Infos nur vom Verdacht sprechen dass hier im wesentlichen „Lücken“ mit dem gesammelten Geld gestopft und Schulden bezahlt wurden, und keine Expansion finanziert wurde, aber wenn das so zutreffen sollte (was ist bisher nur vermute), dann wäre das ein Skandal und hätte nichts mit einer Diskussion über „Risikobereitschaft“ vo Alegern zu tun.

        • Pollux1904 sagt:

          @Kommodore

          wer hat denn die Entwicklung der Stiftes bezahlt??? Wer die Spritzgußformen etc. etc.??????????

          Mit dem CF-Geld sollten dann doch Webshop und Händleraufbau finanziert werden. Wie will man ein Händlernetz aufbauen ohne „Stifte“, denn die waren ja nie lieferbar, außer Testversionen.

          Hat das je eher mal gefragt? Ich sehe da den Skandal auf beiden Seiten, denn zu jedem Betrüger gehören auch Leute, die sich betrügen lassen.

          Wenn das so eine „wunderbar funktionierende Weltneuheit“ wäre, gäbe es ja genügend Investoren aus der Schreibgerätebranche. Warum fragt man sich nicht: warum haben die Unwissenden die Gnade des Investments und nicht die Wissenden aus der Branche?

      • Stefan sagt:

        Sehe das genauso – naiv wäre es zu glauben, dass die Planzahlen realistisch sind. Normalerweise liegen die Verkaufszahlen im ersten Jahr um Faktor 5-10 daneben, und das ist nicht nur bei Startups, sondern auch in großen Unternehmen so. Genauso üblich sind Projektverzögerungen von einigen Monaten. Ich denke kein Investor hat ernsthaft damit gerechnet, dass Vibewrite in diesem Jahr schon ernsthafte Umsätze erzielt.

        Das weiß man als Projektleiter/Geschäftsführer natürlich und passt sein Projektbudget/Kostenstruktur darauf an, so dass man entsprechend die Reichweite erhöht. Genau das ist hier aber nicht passiert! Man hat hier mit bis zu 22 Mann gearbeitet, wobei man das gleiche Projekt auch im Zweifelsfall mit einem fünfköpfigen Team hätte stemmen können.

        Deshalb ist Vertrauen in das Führungsteam eine entscheidende Grundlage. Ich hatte schon das Vertrauen in Seedmatch, dass sie das Gründerteam auf solche Punkte auf Herz und Nieren prüft und gegebenenfalls auch ein Startup ablehnt. Dieses Vertrauen ist nun weg und entsprechend ziehe ich für mich meine Konsequenzen.

  24. Pollux1904 sagt:

    @Marco

    bei Bonaverde störte nur das Design der Maschine?

    Hat sich jemals einer mit Kaffee beschäftigt???? Dann würde hier mehr, aber viel mehr auf den Tisch kommen.

    Warum holt man sich wohl Geld von Naivos?

    • jon123 sagt:

      @Pollux1904

      Ja, sehe ich genau so. Habe da mal den Expressostand meines Mittagsvertrauens gefragt und der hatte direkt mehrere Einwände gegen das Konzept. Gourmets wird das nicht ansprechen und die DIY-Fraktion hat sich schon durch die RFID-Chips verabschiedet.
      Dann noch das unterdrückte Design-Update, alle Crowdfunding Plattformen abgrasen, etc – finde ich unseriös.

      Ich würde mich auf das Rücktrittsrecht unter Punkt 1.4 im Vertrag berufen „Der Vertrag ist ferner auflösend bedingt durch das Unterschreiten der Fundingschwelle infolge wirksamer Widerrufserklärungen durch Investoren, vorausgesetzt die Widerrufserklärungen gehen innerhalb von zwei Wochen nach Ende der Fundingfrist bzw. der verlängerten Fundingfrist bei dem Startup ein “ …. wenn ich den investiert hätte.

  25. Jester sagt:

    Hallo gebeutelte Investoren,

    um mal die Frage von Pollux1904 zu beantworten:
    „wer hat denn die Entwicklung der Stiftes bezahlt??? Wer die Spritzgußformen etc. etc.??????????“
    Ich bin einer derjenigen die schon vor dem Crowdfunding bei Seedmatch in Vibewrite (damals noch Lernstift) investiert und somit die Entwicklung bezahlt haben. Und davon sehr viel mehr als jeder einzelne von euch. Ich habe Herrn Wolsky persönlich kennengelernt und mehrmals getroffen, bevor ich das Geld investiert habe. Ich habe ihn auch schon mehrere Male in der Firma besucht und mich über den Fortschritt informiert. Auch die Mitarbeiter habe ich persönlich kennengelernt.
    Damals war mir durchaus bewusst, dass ich ein sehr hohes Risiko mit der Investition eingehe, bis hin zum Totalverlust.

    Ich wage einige Aussage hier zu bezweifeln, dass man Herrn Wolsky „in 5 Minuten als Blender entlaft hätte“. Ich will jetzt nicht sagen, dass ich auf ihn hereingefallen bin, allerdings habe ich mich schon von seiner Vision und Enthusiasmus anstecken lassen. Und den hat er zweifelslos. Damals war auch die Vision recht einfach gehalten: Stift und Erkennungssoftware bis zur Marktreife entwickeln und verkaufen. Man konnte auch durchaus einen Fortschritt in der Entwicklung des Stiftes und auch der Software erkennen. Allerdings schienen auch mir die Absatzzahlen viel zu hoch gegriffen. Auch der frühe Markteinführungstermin zu optimistisch – das ich natürlich Herrn Wolsky gesagt habe. Dennoch, Ziele die man einfach erreichen kann sind keine Ziele.

    Wie dem auch sei. Ich denke das Problem war nicht die Idee, sondern dass zu viele Bausstellen gleichzeitig geöffnet wurden. Es waren bis zu 20 Mitarbeiter dort beschäftigt, was meiner Meinung nach viel zu viele waren. Mit einer Fokussierung auf das Kernfeld Stift und Schrifterkennung (was ansich ja schon kompliziert und aufwändig genug ist), hätte man wahrscheinlich mehr erreichen können. Doch es wurden zusätzlich an verschiedenen Versionen des Stiftes als auch an der APP gearbeitet. Dann noch der Shop und und und…
    Ich kann euch aber versichern, dass ich zu keiner Zeit den Eindruck hatte einem Betrug aufzuliegen.

    Letztendlich bin auch ich enttäuscht über die nicht vorhande Kommunikation von Herrn Wolsky. Ihr müsst euch vorstellen, dass ich erst heute über die Insolvenz durch Zufall erfahren habe. Also 12 Tage nach dem Insolvenzantrag. Nun könnt ihr euch vorstellen wie ich mich gerade fühle, als einer der schon von Beginn an dabei ist und Falk Wolsky persönlich kennt.

  26. HH2012 sagt:

    An Alle, die investiert haben:
    1) Die Summe + Anzahl + Qualität aller Kommentare zeigt doch folgendes: Hier bei VibeWrite ist es nicht mit rechten Dingen zugegangen.
    2) Dass Herr Wolsky nicht wusste, was er da tat, bezweifle ich sehr. Seine Vita, die man via http://de.linkedin.com/in/falkwolsky nachlesen kann, zeigt, dass er schon häufiger mit jungen Firmen zu tun hatte.
    3) Die Haftung eines GF ist in einer UG begrenzt. Wird ihm allerdings nachgewiesen, dass er wichtige Pflichten missachtet hat, so kann er persönlich haftbar gemacht werden – und hier sehe ich große Ansatzmöglichkeiten.
    Ich kann nur allen (größeren) Investoren raten, über diesen Rechtsweg nachzudenken.

    • Pollux1904 sagt:

      @HH2012

      ja, Herr Wolsky scheint eine 15jährige Gründerkarriere zu haben und dann wird er auch wissen, wie er die persönliche Haftung vermeiden kann oder war eine sehr vormaligen Gründungen ein Erfolg? Wenn ja, hätten sicherlich Banken die Finanzierung mitübernommen, wenn nein, wußte er ja genau, welchen Investortyp er brauchte.

  27. Christian sagt:

    @Seedmatch: warum ist VibeWrite bis heute in der Start-up Übersicht noch nicht als gescheitert markiert?

    • Marco Binsch sagt:

      @Christian

      Gute Anmerkung und ich habe eine weitere…

      Lauf den Angaben von Herr Wolsky und Seedmatch sind beide Parteien an einem regen Austausch mit den Investoren bemüht.

      Das letzte Update von Herr Kaesmacher war am 19.12.2014 um 10:15 Uhr (eine Rechtfertigung).
      Die letzte Nachricht (Antwort auf Fragen/Kommentaren) von Herr Wolsky war am 19.12.2014 um 14:48 Uhr (dabei war dies ebenfalls nur teilweise ene Darlegung von Tatsachen bzw. mehr eine Rechtfertigung).

      Seit dem 19.12.2014 wurden keine Fragen mehr beantwortet und das in so einer schwirigen Lage, wo alle Investoren über den Stand der Dinge aufgeklärt werden wollen/SOLLTEN.
      Zusatz: Der Quartalsbericht für Q3 (31.10.) ist IMMER NOCH NICHT hochgeladen!

    • Seedmatch Team sagt:

      Hallo Christian,

      wir kennzeichnen Startups als gescheitert, wenn das Insolvenzverfahren eröffnet ist. Derzeit befindet sich VibeWrite unseres Wissens noch in der Antragsphase. Sobald diese abgeschlossen ist und es zur Eröffnung des Insolvenzverfahrens kommt, werden wir entsprechend auch die Kennzeichnung vornehmen. Ab Insolvenzantrag vergeht bis zur möglichen Eröffnung ein Zeitraum von 6 Wochen bis zu 3 Monaten. Den Ablauf einer Insolvenz haben wir in unseren Insolvenz-FAQ auch nochmal für Sie skizziert.

      Beste Grüße,
      Ihr Seedmatch-Team

      • Marianne sagt:

        Wollen sie uns verschaukeln?
        Der Antrag auf Insolvenz wurde von der DAK bereits im Oktober gestellt und das Insolvenztverfahren ist schon längst eröffnet worden und das genau einen Tag bevor Herr Wolsky Insolvenzantrag gestellt hat.

        • Seedmatch Team sagt:

          Hallo Marianne,
          vielen Dank für Ihren Hinweis.
          Diese Meldung ist lediglich der Beschluss über die Anordnung der vorläufigen Insolvenzverwaltung und stellt eine reine Sicherungsmaßnahme im Insolvenzantragsverfahren dar. Das Verfahren selbst ist unseres Wissens jedoch noch nicht eröffnet worden.
          Hierzu auch nochmal der Verweis auf die Meldung des vorläufigen Insolvenzverwalters. Mehr Informationen liegen auch uns zum jetzigen Zeitpunkt leider nicht vor.

          Beste Grüße
          Ihr Seedmatch-Team

      • Kommodore sagt:

        Wenn ich aus der Seedmatch Insolvenz-FAQ zitieren darf: „Seedmatch steht für Transparenz, aber auch für Neutralität….. Sobald die Insolvenz eines Startups eröffnet wurde, kommuniziert Seedmatch dies transparent auf der Plattform. Wenn das Insolvenzverfahren aber noch nicht eröffnet wurde, hält sich Seedmatch in der Regel mit Stellungnahmen oder sonstigen Äußerungen zurück.“

        Unter „Transparenz“ wird nun verstanden dass beispielsweise für 1/3 aller bei Seedmatch gelisteter Startups breits seit 2-3 Monaten ein Insolventantrag gestellt sein könnte und ggf. die Quartalsberichte überfällig sind, der interessierte Investor – der sich über den Erfolg der Seedmatch-Plattform informieren will – davon aber nichts erfährt.

        Hierbei wird doch ein völlig falscher Eindruck vom Crowdfunding vermittelt. Mag sein dass dies juristisch korrekt ist, aber dies war im Jahr 2000 der „Neue Markt“ an der Frankfurter Wertpapierbörese ja auch und ist dann gescheitert. U.a. an mangelnder Transparenz und am massiv schwindenden Anlegervertrauen.

        Wenn Seedmatch sich der „Transparenz“ verpflichtet fühlt, dann sollte man alle Startups bei denen der Quartalsbericht überfällig ist (länger 2 Wochen ausstehend) auch entsprechend kennzeichnen. Dann würde bei Vibewrite zumindest ein Balken „Quartalsbericht überfällig“ sichtbar sein.

        Ich halte es für sehr bedenklich dass für abgeschlossene Startups weiterhin Hochglanzfotos veröffentlicht werden ohne dass der Interessierte Anleger erfahren kann das die Startups gegenwärtig Ihren Verpflichtungen zur Berichterstattung nicht mehr nachkommen und zudem seit 2-3 Monaten Zahlungsunfähig sein könnten, dies aber von Seedmatch mit Hinweis auf „Transparenz“ nicht veröffentlicht wird.

        Ich bin Sprachlos.

        • Seedmatch Team sagt:

          Hallo Kommodore,

          die Kennzeichnung solcher Startups, die ihren Reporting-Pflichten nicht nachkommen, ist ein guter und wichtiger Punkt, den wir im Zuge der Weiterentwicklung der Plattform integrieren wollen. Auch über eine Ampel-Lösung haben wir nachgedacht. Die Integration und Umsetzung werden derzeit aus technischer Sicht aber noch geprüft.

          Beste Grüße,
          Ihr Seedmatch-Team

          • Lucas sagt:

            Kommuniziert Ihr jetzt endlich mal wieder, weil ein neues Startup in der Pipeline steht?

            Wenn Ihr weiterhin nur aktiv werdet, wenn es um Eure Kohle geht, gibt es bald nichts mehr zum aktiv werden.

            Ich kann wirklich nicht fassen wie man so miserabel diese Krise managen kann. Vielleicht liegt es daran das Ihr immer noch nicht akzeptiert habt, dass es sich um eine Krise für seedmatch handelt?

          • Pollux1904 sagt:

            @Lucas

            was sollen die denn jetzt kommunizieren? Der Insolvenzverwalter hat das Kommando übernommen und bestimmt, wer und wie informiert wird und den interessieren die Alteigentümer doch überhaupt nicht, der sucht Neueigentümer.

          • Lucas sagt:

            @Pollux1904:

            Seedmatch könnte völlig unabhängig vom Insolvenzverwalter kommunizieren wie sie Fälle wie Vibewrite in Zukunft vermeiden können. Z.B. indem sie die Zahlen der Start Ups zumindest auf Falschangaben überprüfen. Das sie die Prognosen zur Entwicklung nicht beurteilen können, wird wohl jedem klar sein.

            Die Folge dieses Beharrens auf „wir prüfen nichts und ihr seid selber schuld wenn ihr investiert“, sieht man ja bei den aktuellen Fundings. Da passiert sehr wenig, weil das Vertrauen weg ist.

  28. AlM sagt:

    @Kommodore
    „Ich bin Sprachlos.“

    Das war ich anfangs auch, bin ich aber nicht mehr, seit mir klar wurde, dass Seedmatch schlicht eine gute Geschäftsidee ist und keinen anderen Interessen als den eigenen finanziellen dient. Nur lange wird’s nicht mehr gut gehen…und das ist auch gut so!

  29. Sandro32 sagt:

    Investments in Startups sind was für Profis. Wer alles auf eine Karte oder den Lernstift setzt, der macht eh was falsch.

    Das eine Startup, was wie eine Rakete ab geht, kompensiert dann die Verluste der anderen Startups.

    • Lucas sagt:

      Darum geht es doch gar nicht. Es beschwert sich keiner darüber, dass ein Investment futsch ist.

      Das Problem ist, wenn das Investment schon in dem Moment wo man investiert hat quasi futsch war, handelt es sich potenziell um Betrug und definitiv mangelnde Sorgfalt seitens Seedmatch.
      Wenn dies in Zukunft weiter der Weg ist wie Seedmatch Startups prüft, hast Du wieder Recht und Start Up Investments bleiben den Profis überlassen, die entsprechend eine vernünftige due diligence machen können. Dann ist Crowdinvesting tot.

      • Sandro32 sagt:

        > Das Problem ist, wenn das Investment schon in dem Moment wo man investiert hat quasi futsch war, handelt es sich potenziell um Betrug und definitiv mangelnde Sorgfalt seitens Seedmatch.

        Das ist mangelnde Sorgfalt der Investoren, welche sich vor der Investition nicht z.B. mal die letzten 3 monatlichen BWA’s des Startups geben lassen haben. Und wenn das Startup dann rumzickt (haben keine BWA, haben keinen Steuerberater, haben keinen Quartalsbericht und ähnliches dümmliches Gesülze), gibt es kein Geld.

        Seedmatch wird sich niemals darauf einlassen, irgendwas zu prüfen, weil sie dann voll mit in der Haftung stecken würden.

        • Lucas sagt:

          Wie schon mehrfach gesagt: Es geht nicht darum das Seedmatch irgendwas garantieren soll, aber eine gewisse Grundprüfung, damit sowas wie hier eben nicht passiert kann man schon erwarten. Vor allem ist es in Seedmatchs Interesse sowas zu machen, weil ein Insolvenzantrag ein Monat nach Funding Ende einfach sehr schlecht aussieht und sich das direkt auf die Bereitschaft der Leute auswirkt über die Plattform zu investieren wie wir hier gerade sehen.

          Das ein Investor die Verantwortung für seine Kohle selber trägt ist unstrittig, aber genauso unstrittig ist doch wohl, dass Seedmatch keine besonders glückliche Rolle in dieser Geschichte spielt, oder siehst Du das anders? (Zumal Vibewrite ja auch behauptet, dass Seedmatch sehr wohl Einblick in die Zahlen hatte, was die Haftungsfrage dann sowieso aufwirft)

  30. Pollux1904 sagt:

    in der ZInso scheint der Insolvenzverwalter nach Investoren zu suchen. Wenn doch nur ein Fünkchen der Vibewrite-Story stimmen würde, dann könnte sich der I-verwalter vor lauter Anrufen von FaberCastell, BIC, Pelikan etc. etc. doch überhaupt nicht retten und müsste nicht in der Welt herum suchen.

  31. Christian sagt:

    Was das Thema Prüfung der Start-Ups angeht, gehen andere Plattformen innovative Wege und nehmen z.B. Start-Ups ins Portfolio, die bereits durch Accelerator-Programme geprüft wurden. Generell ist das Thema Prüfung der Start-Ups und die Glaubwürdigkeit der Plattformen diesbezüglich entscheidend für den zukünftigen Erfolg von Crowdinvesting. Wenn der Hype abflaut, kehrt die Vernunft ein, wer da nicht mitgeht, wird es schwer haben.

  32. krautinvestor sagt:

    Der Januar ist vorbei – gibt es einen neuen Investor?

  33. Marianne sagt:

    Ich vermute einfach mal, nein, da bisher nichts Gegenteiliges verkündet wurde.
    Damit sollte aber nun die vorläufige Insolvenz in eine endgültige gemündet sein.
    Damit kann dann seedmatch das Startup vibewrite auch nun auch auf der Homepage als gescheitert kennzeichnen.

    • Seedmatch Team sagt:

      Hallo Marianne,

      derzeit liegen uns noch keine Informationen vor, die bestätigen, dass die Insolvenz eröffnet ist. Der aktuelle Status ist unter Insolvenzbekanntmachungen.de einsehbar. Von VibeWrite haben wir bislang leider auch keine zusätzlichen Informationen erhalten.
      Sobald sich daran etwas ändert, werden wir die Kennzeichnung natürlich vornehmen.

      Beste Grüße,
      Ihr Seedmatch-Team

  34. krautinvestor sagt:

    Komischerweise finde ich bei Insolvenzbekanntmachungen.de gerade gar keine Ergebnisse mehr zu VibeWrite. Ein positives Zeichen?

    • Seedmatch Team sagt:

      Hallo krautinvestor,

      leider nein. VibeWrite hat gestern Abend die Eröffnung des Insolvenzverfahrens bekannt gegeben. Entsprechend nehmen wir heute die Kennzeichnung auf der Plattform vor.

      Beste Grüße
      Ihr Seedmatch-Team

      • krautinvestor sagt:

        Wo wurde das bekanntgegeben?

      • krautinvestor sagt:

        Eine Kennzeichnung ist aber immer noch nicht erfolgt? Zumindest auf https://www.seedmatch.de/startups/vibewrite keineswegs ersichtlich.

        • Marco Binsch sagt:

          Die Kennzeichnung erfolgt nur auf der Startseite, wo alle Startups gelistet sind. Die anderen Insolvenzen wurden auch nur so „gekennzeichnet“.

          • Seedmatch Team sagt:

            Hallo Herr Binsch,

            nur zur Sicherheit eine kleine Ergänzung an der Stelle: Die Kennzeichnung mit dem „Gescheitert“-Banner erfolgt auf der Übersichtsseite, damit diese Startups auf einen Blick zu identifizieren sind. Auf den Profilseiten der einzelnen Startups ist zusätzlich unter dem jeweiligen Video noch eine Info zu finden, die deutlich macht, dass der Geschäftsbetrieb eingestellt wurde. Diese werden wir auch für VibeWrite noch einfügen.

            Viele Grüße,
            Ihr Seedmatch-Team

          • Marco Binsch sagt:

            Sehr geehrtes Seedmatch-Team,

            jetzt haben Sie sich aber noch mehr blamiert.
            Nur der „gescheitert“ Banner ist auf der Übersichtsseite gekennzeichnet.
            Auf den jeweiligen Profilseiten ist nicht eine einzige Anmerkungen zur Insolvenz dargestellt.

            Ich kann Ihnen gerne ein Screenshot meiner Seite zeigen, aber es gibt keine Kennzeichnung auf der Story, Update bzw. IR-Seite, geschweige denn neben/unter/über dem Pitchvideo!!!

            Wenn Sie nicht mal wissen, wie und wo Sie kennzeichnungen vornehmen, dann shee ich ganz schwarz für das Unternehmen.

            NNoch etwas: Auch wenn Sie irgendwo diese Information dargestellt haben (die für mich NULL ersichtlich ist), dann können Sie die gleich lassen, weil sowas gehört nicht irgendwo an den Rand etc, sondern gang dick und fett gleich neben dem Video hin, am besten Rot markiert….

            Wen es ein Programmierfehler ist, dann sollten Sie diesen schleunigst beheben. Ich kann Ihnen auch gerne Screenshot zur Verfügung stellen, wo man wie gesagt „NICHTS“ sieht…

          • Seedmatch Team sagt:

            Hallo Herr Binsch,

            wie gesagt, bei VibeWrite werden wir dies noch nachholen. Bei den anderen Startups ist dies aber direkt oben auf der Profilseite zu finden. Beispielhaft hier die Seite von Goodz. Ihren Vorschlag, den Hinweis noch weiter oben zu integrieren, nehmen wir aber gerne auf und schauen, wie sich dieser umsetzen lässt.

            Beste Grüße,
            Ihr Seedmatch-Team

          • krautinvestor sagt:

            Graue Schrift auf grauem Hintergrund oder wo ist die Kennzeichnung? Außer dem letzten Update ist für mich aktuell auch auf der Seite von Goodz keine Kennzeichnung ersichtlich. Erwarten würde ich einen fetten roten Hinweis im sofort sichtbaren Bereich, alles andere ist doch eher irreführend. Am Besten markieren Sie die aktuelle Kennzeichnung mal in einem Screenshot, damit wir diese auch finden.

          • Marco Binsch sagt:

            @ krautinvestor

            Seedmatch hat mir mitgeteilt, dass die genannte „Kennzeichnung“ das unter dem Viode befindliche „Update“ ist, welches von den Gründern verfasst wurd.

            Eine Kennzeichnung wie auf der Übersichtsseite gibt es nicht. Habe deine Anmerkung ebenfalls schon weitergetragen und es wird eine „Prüfung der technische Umsetzung“ gemacht.

  35. krautinvestor sagt:

    Wurde der fällige Quartalsbericht Q3/2014 eigentlich je veröffentlicht?

    • Marianne sagt:

      Nein und den werden wir wohl auch nicht mehr erhalten, da Herr Wolsky den Buchhalter nicht mehr bezahlen kann.

      • krautinvestor sagt:

        Eigentlich sollte der Quartalsbericht doch bereits vor der Insolvenz vorgelegen haben. Vielleicht gibt es ja auch einen Bericht vom Insolvenzverwalter, der etwas Licht in die Sache bringen kann.

        • Marianne sagt:

          Sollte, ja, hat er aber nicht.
          Und nun wird er es wohl auch nicht mehr.
          Der Insolvenzverwalter kümmert sich um den Jetzt-Stand und nicht um das was war.

  36. HH2012 sagt:

    An alle Investoren,
    ich empfehle dazu folgendes interessantes Urteil vom BGH

    INFORMATIONSPFLICHT DES GMBH-GESELLSCHAFTERS GEGENÜBER VERTRAGSPARTNER ÜBER INSOLVENZANTRAG
    Zwar gibt es im Geschäftsverkehr keine allgemeine Pflicht, den Vertragspartner über die Vermögenssituation aufzuklären. Eine solche Informationspflicht wird aber bejaht, wenn eine Krisensituation besteht und die Durchführbarkeit des Vertrags bei Vor¬leistungspflicht des Vertragspartners durch Überschuldung von vornherein schwerwiegend gefährdet oder gar ausgeschlossen ist. Die Informationspflicht trifft grundsätzlich die Gesellschaft. Der Geschäftsführer haftet in der Regel nur dann persönlich, wenn er unter der Inanspruchnahme besonderen persönlichen Vertrauens die Vertragsverhandlungen zugunsten der bereits insolventen Gesellschaft beeinflusst hat oder andere unmittelbare Eigeninteressen verfolgt.
    Der Bundesgerichtshof bejahte eine persönliche Haftung des Geschäftsführers einer GmbH, der es versäumt hatte, einen Ver¬tragspartner, der im Rahmen eines auf Dauer angelegten Koope-rationsvertrags der Gesellschaft gegenüber vorleistungspflichtig war, über die Stellung des Insolvenzantrags zu informieren und der Vertragspartner dadurch einen Schaden erlitten hat.
    Beschluss des OLG Köln vom 09.07.2013
    19 U 34/13
    GmbHR 2014, 1039

    • Marco Binsch sagt:

      Oh, da wir hier eine klare Verletzung gegenüber den Vertragspartner (Investoren)haben, da während des Fundings keine einzige Information über die drohende Insolvenz seits Vibewrite´s bekannt gegeben wurde, sollte man rechtliche Schritte in Betracht ziehen.

      Und da eine Krankenkasse nicht gleich bei der ersten nicht gezahlten Rechnung einen Insolvenzantrag stellt, war die Schuldenlage während des Funding sicherlich noch schlimmer…

  37. Pollux1904 sagt:

    bei Herrn Wolsky wird wohl wenig zu holen sein, denn er hat sich jetzt bei auxmoney 5000 € gegen hohe Zinsen geliehen, damit er seinen Lebensunterhalt bestreiten kann. Außerdem wird er aufgrund seiner jahrzehntelangen Erfahrung mit Startups sich da wohl abgesichert haben.

    • Marco Binsch sagt:

      @Pollux

      Es geht bei einer potentiellen Klage ja nicht mehr darum, dass die Investoren einen finanziellen Vorteil darausschlagen können.
      Das Herr Wolsky die 560TEuro + zusätzliche private Investorengelder nicht privat aufbringen kann, ist vollkommen klar. Egal ob schuldig oder nicht.
      Ich finde, es geht hier nur darum, dass ein „Exempel“ statuiert wird.

      Wenn Herr Wolsky so leicht davon kommt, welchen zukünftigen Gründer hält es denn dann noch ab nicht genauso dreist falsche Tatsachen vorzuspielen und das Geld der Investoren in die eigene Tasche zu stecken bzw. zu verbrennen (ohne nach den Bestimmungen, die im Vertrag festgehalten sind, zu handeln…). Das hat nichts mit seriösen wirtschaften und Anlegen zu tun.

      Man sieht es ja schon an der Haltung von Seedmatch. Es wird angeblich kein Startup gründlich geprüft etc. Wenn keiner mehr prüft/prüfen will und nur noch die Geldgier im Vordergrund steht, dann ist die Crowdinvesting-Szene in Dtl. schneller vorbei als das man bis zehn zählen kann.

      Ich finde es zumind. sehr schade, dass solche schwarzen Schafe diese junge Wachstumszene (die auch Dtl. im Vergleich zu den USA und GB etc. bitter nötig hat) zerstören. Die Risikokapitalanlage ist in Dtl. kulturell bedingt nur sehr schwach ausgeprägt, obwohl hier viele sehr gute Startup in den Startlöchern stehen. Des Weiteren haben wir Deutschen auch genügend Geld auf der hohen Kante (wir sind Weltmeister im Sparen!!!). Und nun zerstören solche Gründer die aufkeimde Hoffnung, dass auch mal Kleinanleger in den Genuss von größeren Renditechancen kommen können.

      In den USA werden z.B. die guten Startup mit zweistelligen Millionen Beträgen hochgepuscht (da gibt es nicht solche großen Probleme mit Anschlussfinanzierungen). In Dtl. dagegen kannst du froh sein, wenn es ein Bruchteil der guten Startups in die Gewinnzone schaffen. Eher noch wandern Sie vorher aus.

      Wegschauen ist das eine. Das kann jeder. Nur leider ist es dann nur eine Frage der Zeit, bis der nächste Aufschrei kommt.Selbst die derzeitigen Startups in der Fundingphase müssen mit den ersten Konsequenzen durch Vibewrite leben. Noch 1-2 solche Dinger auf verschiedenen Plattformen mit größerere Investitionssummen und hier brauch bald kein Bewerber mehr groß auf Geld hoffen.
      Die verbuchten Erfolge mit dem Überschreiten des Fundinglimits sind doch nichts weiter als ein Tropfen auf dem heißen Stein. Mit 100-200T€ ist das Wachstum stark eingeschränkt und weitere Anschlussfinanzierungen bitter nötig. Die Fundingziele auf Seedmatch werden gar nicht mehr erreicht (zumind. nach der Insolvenz von Vibewrite). Die Folge = eine noch höhere Ausfallrate der Startups in einem Portfolio + weniger Rendite….Schlussfolgend wird noch weniger investiert, weil schlechte Erfahrung und die Teufelsspirale dreht sich immer weiter…
      Fazit: Crowdinvesting wird ein Nischenmarkt in Dtl. bleiben (=Dtl.wird weiter den wirtschaftlichen Anschluss im Vergleich zu Amerika verlieren, obwohl wir als Dienstleistung- und Entwicklungsland davon abhängig sind…)

  38. Sebastian Opitz sagt:

    Dafür gibt es keinerlei Absicherung. Siehe Beitrag von HH2012. Ich kann jeden Investor nur zur Einreichung einer Klage raten, damit ein Gericht die persönliche Haftung bestätigen bzw. feststellen kann. Was hier von statten ging ist mehr als grob fahrlässig und somit sollte die persönliche Haftung außer Frage stehen. Mal abgesehen von dem geschriebenen von HH2012 sollten und werden hierbei wohl noch einige andere Dinge schief gelaufen sein, was eine persönliche Haftung wohl mehr als bestätigen wird.
    Gruß Sebastian

  39. Sandro32 sagt:

    Offen gesprochen war der ganze Lernstift ein Fakestift:

    Zum einen ist mit den paar € (auch wenn es insgesamt wohl 1Mio. sind) keine Hardware/Software/Designentwicklung zu bezahlen. Mich wundert, dass das die „Gründer“ nicht wußten. Wahrscheinlich waren sie zu branchenfremd. Das hippe Auftreten reicht halt nicht.

    Zum anderen hätte jeden potentiellen Investor wundern müssen, weshalb die Dickschiffe im Stiftebereich nicht den Lernstift komplett aufgekauft haben (oder sofort über Seedmatch finanziert haben), wenn die Zukunftsaussichten so toll sind.

    Einfach so einer fremden UG (ohne jede Haftung…) mit evtl. branchenfremden „Gründern“ so viel Geld zu geben war einfach nicht die hellste Idee unter der Sonne.

    Ich selber habe nur in ein Fünftel der Seedmatch- Projekte investiert. Aus meiner persönlichen Sicht (die ich niemandem aufdränge) sind Projekte wie Aoterra von vornherein zum Scheitern verurteilt.

  40. Seedmatch Team sagt:

    Sehr geehrte Kommentatoren,

    wie bereits im Blogartikel erwähnt, hatte sich VibeWrite zunächst dazu entschlossen, im Zeitraum der Prüfung des Insolvenzantrages von einem Interview und einem Statement zu den Hintergründen der Insolvenz Abstand zu nehmen. Nachdem nun dieser Prozess abgeschlossen ist, ist es uns möglich, das Interview mit dem Gründer zu führen. Wir bereiten dieses gerade vor und möchten dabei insbesondere auch Ihre Fragen direkt an ihn adressieren.
    Daher der Aufruf an Sie: Welche Frage würden Sie gerne von Herrn Wolsky beantwortet sehen?

    Bitte beachten Sie, dass es natürlich Informationen gibt, gerade konkrete Zahlen, die den Investoren vorbehalten sind und entsprechend ausschließlich im geschlossenen Investor-Relations-Bereich besprochen werden können. Wir sammeln aber all Ihre Kommentare, die sich auf den allgemeinen Sachverhalt beziehen und werden versuchen, daraus in den nächsten Tagen eine Liste der häufigsten Fragen zu erstellen, die Herr Wolsky dann beantworten wird.

    Beste Grüße
    Ihr Seedmatch-Team

    • Marco Binsch sagt:

      Wollen Sie mich langsam verarschen?

      „Bitte beachten Sie, dass es natürlich Informationen gibt, gerade konkrete Zahlen, die den Investoren vorbehalten sind und entsprechend ausschließlich im geschlossenen Investor-Relations-Bereich besprochen werden können.“

      Es fehlen zwei Quartalsberichte. Es wurden niemals Zahlen genannt und auf Fragen wird seit Bekanntmachung der Insolvenz nicht mehr eingegangen.
      Die Firma um Herr Wolky wird genau die gleiche Sch… erzählen, wie Im IR. Ich zitiere:
      „Und zugleich ist uns allen die „Verzögerung in Projekten“ wohlbekannt. Sie ist ein ständiger Begleiter unseres Wirtschaftslebens. Die Elbphilharmonie, der neue Berliner Flughafen und die Baustelle, über die Sie sich jeden morgen auf den Arbeitsweg ärgern.“

      Wer solche Vergleiche anstellt, der muss schon längst den Boden unter den Füßen verloren haben… JEde Frage die hier von Investoren gestellt werden sollte,wird mit einer einfachen Standardfloskel von seitens Vibwrites beantwortet.

      Also was soll das hier mit dem Interview? Das hat nichts mit Transparanez zu tun. Lieber würde ich wissen, wie Sie solche STartup prüfen hinsichtlich der „Eignung“ für das Crowdinvesting. Ich denke hier, haben Sie einiges an Bringschuld gegenüber den Investoren. Bevor das nich passiert, werden hier keine weiteren „Protonetserfolge“ mehr verkündigt…schauen Sie sich doch mal die laufenden Fundings an….das sagt alles!!!!

      • krautinvestor sagt:

        Welche Informationen gibt es dann überhaupt im „geschlossenen“ / „geheimen“ IR-Bereich wenn es dort auch keine Zahlen gibt?

        • Marco Binsch sagt:

          Na gar keine….Nada, null, nix, niente, finito…Da wird auf keine Fragen geantwortet und nichts veröffentlicht (relevantes!!!…das letzte „Update“ konnte er sich auch schenken)…
          Und wer nichts zu sagen hat, obwohl es viele Fragen gibt, hat einfach „Dreck am stecken“. Wenn man es mal umgangsprachlich formulieren möchte…

          Wie mehrmalig gesagt, geht es hier nicht mehr einfach um „wirtschaftliches“ Versagen(was nie jemand stören würde, dafür investieren wir eben Risikokapital), sondern es gibt hier ernsthafte Bedenken eines Betrugs bzw. einer trügerischen Täuschung und der Insolvenzverschleppung!!

  41. krautinvestor sagt:

    Bis 30.03.2015 können beim Insolvenzverwalter Forderungen geltend gemacht werden (laut Insolvenzbekanntmachungen.de). Am 29.04.2015 ist dann Berichtstermin.

  42. Hellofiro sagt:

    Ich bin kurz auf die noch existierende Homepage vibewrite.com gegangen. Es grenzt an puren Sarkasmus, dass dort ein grosses Button existiert „Hier Investor werden“ und wenn man auf der HP ganz nach unten scrollt, die Einblendung der Seedmatch-Finanzierung aus 2014 sieht mit dem Balken „gescheitert“.
    Das muss man nicht weiter kommentieren…

  43. krautinvestor sagt:

    @Seedmatch:
    Wann wird das Interview durchgeführt bzw. veröffentlicht? Fragen gibt es wahrscheinlich schon genug bzw. kaum eine Frage wurde nicht sowieso schon in den letzten Monaten gestellt.

    • Seedmatch Team sagt:

      Hallo krautinvestor,

      wir haben noch abgewartet, ob sich hier zusätzliche Fragen ergeben. Da dies nun nicht der Fall ist, werden wir die bisher gestellten für das Interviews aufbereiten. Sobald das Interview veröffentlicht ist, werden wir das hier nochmal bekannt geben.

      Viele Grüße
      Ihr Seedmatch-Team

  44. Hellofiro sagt:

    @seedmatch

    Warum sind eigentlich Caramelized & EasyCard nicht als gescheitert gekennzeichnet? Ich beziehe mich hier auf diese Übersicht http://www.deutsche-startups.de/2014/12/08/startups-zuletzt-gescheitert/ + http://www.deutsche-startups.de/2014/10/08/start-ups-die-2014-bereits-gescheitert-sind-bisher/

    Schöne Grüsse

    • Seedmatch Team sagt:

      Hallo Hellofiro,

      bei Caramelized steht, laut den Veröffentlichungen des Registergerichts Hamburg, demnächst die Gläubigerversammlung an. Derzeit haben wir vom Startup selbst noch kein Statement zu den Vorgängen vorliegen. Wir wollten dem Team die Möglichkeit geben, nach der Versammlung entsprechend ein öffentliches Statement zu formulieren und die Kennzeichnung gemeinsam mit einem Interview zu den Hintergründen der Insolvenz veröffentlichen.
      Zu EasyCard liegen uns derzeit keine Informationen vor, die tatsächlich bestätigen, dass eine Insolvenz eröffnet wurde. Wir schauen regelmäßig in den verfügbaren öffentlichen Quellen, ob es dahingehend etwas Neues gibt. Wie Sie wissen, versuchen wir bereits seit langem immer wieder und auf verschiedenen Kanälen, mit dem Gründerteam in Kontakt zu treten, um den Sachverhalt zu klären. Bislang ist es uns jedoch weder per E-Mail noch per Telefon gelungen, mit einem Mitarbeiter von easyCARD zu kommunizieren. Aktuell versuchen wir noch einmal, die verfügbaren Informationen zu bündeln und diese so schnell wie möglich im Profil von easyCARD mit einer Kennzeichnung auf der Plattform zur Verfügung zu stellen.

      Beste Grüße
      Ihr Seedmatch-Team

  45. Gustav sagt:

    Ich kann nur hoffen, dass sich genug Leute finden um gemeinsam rechtliche Möglichkeiten auszuloten. Ich persöhnlich habe, gleich nach einer Dokumentation im Fernsehen über das Produkt,eine Bestellung abgegeben. Als die versprochene Lieferzeit nicht eingehalten wurde habe ich mehrfach den Auftrag storniert. Natürlich ohne Rückmeldung. Ab da war klar, es wird damit spekuliert dass niemand wegen €100,- einen Gerichtsprozess anstrebt. Meine private Meinung – spätestens ab Mitte letzten war klar das dieses Projekt mit dem Geld der Investoren „den Bach runter“ geht.

  46. Picard sagt:

    @seedmatch:
    Schon aus eigenem Interesse solltet Ihr Euch beim Thema vibewrong um grösstmögliche Transparenz bemühen! Der Stift – und Eurer Umgang mit dem Thema – hat Euch nachhaltig geschadet. Natürlich kann ich verstehen, dass Ihr vorsichtig seid, weil vielleicht doch nicht alles so 100% (juristisch) korrekt von Euch war. Das kann ich nicht beurteilen. Aber die grösstmögliche Tranparenz an der Stelle wäre eine Anzeige von Euch, weil vibewrong Euch schlicht verar … hat. Und Ihr leidet jetzt massiv und nachhaltig darunter, weil das Vertrauen der Investoren weg ist. Meines auch … Die 250€ kann ich verkraften. Scheitern gehört zum Risikokapitalgeschäft. Doch nicht so … Aber irgendwann müsst Ihr Euch alle neue Jobs suchen, weil keiner mehr bei Seedmatch investiert … Leider …!

    • Hellofiro sagt:

      @Picard
      Ich bin gespannt, ob mein Kommentar freigeschaltet wird. Gestern zumindest hat der grosse Zensor bei Seedmatch zugeschlagen und meinen Kommentar kommentarlos gelöscht.
      .
      Wie dem auch sei: Ich darf mutmassen, dass Seedmatch momentan in einer Schockstarre ist und nicht so recht weiss, wie man da wieder herauskommt. Schade eigentlich. Ich gebe Dir absolut Recht: Ausgereifte und gute Kommunikation mit den potentiellen Investoren/“Seedmatchern“ ist oberste Priorität, anstatt dauernd abzuwiegeln und sich hinter „wir prüfen nichts“ zu verstecken. Ich hätte von Seedmatch mehr erwartet.
      Schöne Grüsse

      • Hellofiro sagt:

        Na, aber hallo! Ich nehme meine Behauptung 100% zurück. Mein Kommentar ist ja doch da bezügl. Caramelized & EasyCard.
        Nichts für ungut.
        Schöne Grüsse

  47. Schoasch sagt:

    Für alle die es (noch) interessiert: der Insolvenzverwalter hat für VibeWrite Masseunzulänglichkeit festgestellt. Das ist auch für mich ein Novum der Seedmatch-Pleiten, aber im Fall VibeWrite nicht weiter verwunderlich. Es wurde wirklich jeder von Investoren ins Unternehmen investierte Cent verbraten, so daß nichts mehr zum Verteilen übrig bleibt.

  48. Matze sagt:

    hat denn schon jemand rechtliche schritte eingeleitet?

    ich vermute, herr wolsky wird uns bald mit seiner nächsten idee begeistern. er arbeitet sicher schon hart daran.

    @seedmatch: interessant für das interview wäre sicher noch, welche anstrengungen im januar noch unternommen wurden, um das unternehmen zu retten.

    • Seedmatch Team sagt:

      Hallo Matze,

      vielen Dank. Die Frage nehmen wir auf jeden Fall mit auf.

      Viele Grüße
      Ihr Seedmatch-Team

      • Ro sagt:

        @Seedmatch

        – vor allem wie man sich um Investitionen ohne Q3 und Q4 Zahlen / Berichte bemühen kann.

        – Wieso man seinen Pflichten aus dem Investmentvertrag nicht nachgekommen ist.

        -Und wofür die Investitionssumme, die über Seedmatch eingesammelt wurde, verwendet wurde. Denn weder die Optimierung des Webshops noch der Aufbau des Handel- Vertriebsnetzes in Deutschland und Großbritannien wurde in Angriff genommen.

  49. Fragender sagt:

    Interessant wäre, ob alle 3 Gründer des Lernstiftes (Alexander Hanke, Falk Wolsky und Daniel Kaesmacher, http://vibewrite.com/shop/index.php?route=information/information&information_id=8 ) Verantwortung für die Pleite übernehmen, oder lediglich Herr Wolsky.

    Denn im Gegensatz zu Herrn Wolsky scheinen sich die anderen beiden Gründer möglicherweise schon vor Monaten aus dem Staub gemacht zu haben.

    • Horst1950 sagt:

      @fragender
      @seedmatch

      https://www.handelsregister.de/rp_web/direct-download.do;jsessionid=42126CB3E199922AE40F8EC469439654.tc02n03?id=0

      im HR ist lediglich Herr Wolsky angeführt:

      20.02.2014

      Lernstift UG (haftungsbeschränkt), München, Josephspitalstr. 15, 80331 München. Die Gesellschafterversammlung vom 19.12.2013 hat die Erhöhung des Stammkapitals um 205 EUR und die Neufassung der Satzung beschlossen. Dabei wurde geändert: Firma, Stammkapital und Vertretungsregelung. Neue Firma: Vibewrite UG (haftungsbeschränkt). Neues Stammkapital: 605,00 EUR. Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, so vertritt er die Gesellschaft allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, so wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer oder durch einen Geschäftsführer gemeinsam mit einem Prokuristen vertreten

      Neueintragungen

      12.04.2013

      Lernstift UG (haftungsbeschränkt), München, Josephspitalstr. 15, 80331 München. Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag vom 28.02.2013. Geschäftsanschrift: Josephspitalstr. 15, 80331 München. Gegenstand des Unternehmens: Entwicklung und Vertrieb von Digitalen Stiften, sowie von internetbasierten Anwendungen und Software; Erbringung weiterer Dienstleistungen auf diesem Gebiet, Handel mit Lizenzen und Betreuung von Lizenznehmern; Produktion von und Handel mit Hard- und Software. Stammkapital: 400,00 EUR. Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, so vertritt er die Gesellschaft allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, so wird die Gesellschaft durch die Geschäftsführer gemeinsam vertreten. Geschäftsführer: Wolsky, Falk, Obertrum/Österreich, *25.12.1976, mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

      Interessant ist evtl. die Frage, ob tatsächlich ein Patent eingetragen ist.
      Wenn ja, auf Herrn Wolsky persönlich?

      https://www.facebook.com/VibeWrite/posts/305658366216926

      gepostet am 4.11.2012

      und am 3.11.2013:
      https://www.facebook.com/VibeWrite/posts/480998878682873

      • Marianne sagt:

        Ja, ein Patent ist eingetragen und ja, auf Herrn Wolsky bzw. seine Frau persönlich.
        Da das Patent aber wertlos ist, da es bereits vorher durch eine andere Partei angemeldet wurde, spielt das auch überhaupt keine Rolle.
        Diese und Weitere Infos gibt es auf dem Protonetserver von Torsten Stüber. Anmeldelink gibt es nach einer E-Mail an: tstueber@tost-it.de

      • Fragender sagt:

        @Horst:

        Mir ist klar, dass im Handelsregister vom Lernstift nur derr Wolski steht.

        Aber die „Gründer“ Alexander Hanke, Falk Wolsky und Daniel Kaesmacher sind ja, als es noch was zu holen gab, immer zu dritt aufgetreten, und haben ja alle 3 sicherlich reichlich Gehalt oder Aufträge abgefasst. Da könnten doch jetzt auch alle 3 Verantwortung übernehmen, und sich 2 davon nicht einfach verkrümeln.

  50. Potsdam sagt:

    @seedmatch: Wenn ihr Herrn Wolsky auch noch eine Plattform geben wollt, dann würde ich gerne von ihm erfahren wie er es mit seinem Gewissen vereinbaren kann am 5.12. noch per Email um Geld zu betteln, wohlwissend das alles bereits den Bach runtergegangen ist. Zudem interessiert mich, wann er bereits mit seinen neuen Projekt(en) (Curlybeans) begonnen hat, wenn bereits Mitte Januar (also noch während er sich angeblich so „intensiv“, siehe Posting, um einen Investor bemüht hat), die Domain registriert wurde. Er muss sich weit vorher damit beschäftigt haben… Schade das Ihr, Seedmatch, Euch auch noch auf die Seite von Vibewrite schlagt und diese schützt. Offene Worte, dass hier so einiges schief lief und Vibewrite nicht repräsentativ für Eure Startups ist, würden Euch und vorallem alle seriösen Startups sehr helfen!

    • Marco Binsch sagt:

      Du sprichst mir aus der Seele!!!:)

    • Seedmatch Team sagt:

      Hallo Potsdam,
      vielen Dank für Ihren Input. Das nehmen wir auf jeden Fall noch mit auf.

      Wir möchten Herrn Wolsky sehr direkt auf die offenen Fragen und genannten Punkte ansprechen, um hier natürlich auch im Sinne der Investoren mehr zu den Hintergründen der Insolvenz zu erfahren. Auch wir sind sehr unzufrieden mit der Situation, können die im Raum stehenden Anschuldigungen aber nicht einfach als Fakten darstellen, weil uns keine Informationen vorliegen, die diese wirklich bestätigen. Seien Sie aber versichert, dass es auch uns sehr am Herzen liegt, die Hintergründe zu klären, um daraus als Plattform zu lernen, für Sie als Investoren eine Aufklärung zu erreichen und natürlich auch, um den “Generalverdacht” gegenüber Startups und Crowdfunding aufzulösen.

      Natürlich würden auch wir uns wünschen, dass Herr Wolsky professioneller und vor allem kommunikativer mit der Situation umgeht. Daher bemühen wir uns nach Kräften, die genauen Hintergründe zu erfahren und zu klären. Bisher konnten wir Herrn Wolsky nicht zu einer Kommunikation mit uns oder seinen Investoren bewegen, aber jetzt ist er bereit, unsere und Ihre Fragen zu beantworten. Wir möchten dies gerne als Beginn eines Dialoges nutzen und haben daher auch Sie noch einmal konkret um Ihre persönlichen Fragen gebeten.

      Eine Insolvenz ist für einen Gründer immer eine außergewöhnliche Situation. Nachdem sich die Dinge jetzt etwas geordnet haben sollten und unsere und Ihre Nachfragen auch die Wichtigkeit einer offenen Kommunikation verdeutlicht haben, denken wir, ist wichtig, jetzt detaillierter mit Herrn Wolsky ins Gepräch zu gehen.

      Beste Grüße
      Ihr Seedmatch-Team

  51. krautinvestor sagt:

    Was ist Curlybeans?

  52. Andreas sagt:

    Hallo zusammen,

    Wenn man auf Basis der hier zusammengetragenen Informationen recherchiert, dann findet man eine Reihe von Informationen, welche die Zweifel nur noch verstärken.

    Curlybeans / EasyBallance
    Die Curlybeans Webseite ist durch Herrn Wolsky Mitte Januar registriert worden. Soweit so gut, dagegen ist ja grundsätzlich nichts einzuwenden. Schaut man sich die Registrierung etwas genauer an, wird es aber interessant. Genannt wird eine Firma „EasyBallance UG (iG)- zu diesem Zeitpunkt übrigens bereits in Gründung. Auf der Webseite selbst wird eine Firma Curlybeans Ltd. genannt, mit Münchner Adresse aber mit britischer Mobil-Nummer. Weder EasyBallance noch Curlybeans Ltd. sind in den jeweiligen nationalen Datenbanken ordentlich registriert. Ob Herr Wolsky zweifelsfrei als der Gründer und Gesellschaft bezeichnet werden kann, ist somit derzeit für mich nicht nachprüfbar.

    Im Übrigen finden sich im „Who-is“ Verzeichnis zu curlybeans.com auch die privaten Kontaktdaten von Herrn Wolsky, falls ihn jemand dringend erreichen muss, inkl. Email und Handy-Nr. Es soll ja teilweise recht schwierig sein, Ihn zu erreichen 😉

    Vielleicht helfen diese Infos dem Ein oder Anderen weiter.

    Viele Grüsse und ich verfolge gespannt die weitere Entwicklung

  53. Kommodore sagt:

    Ein weiteres Seedmatch-Startup hat insolvnz angemeldet und dies auf seiner Seite bekannt gegeben: http://www.tollabox.de/blog/detailansicht/article/am-ende-wird-alles-gut-und-solange-es-nicht-gut-ist-ist-es-nicht-das-ende/

    Bei Seedmatch gibt es hierzu keine öffentlich zugängliche Information (wegen der „Transparenz“, wie früher von Seedmatch geschrieben wurde!)

    Der Informationswert der Seedmatch-Plattform für Investoren wird so ad absurdum geführt.

    Ich möchte meinen Kommentar nur zu Thema „fehlende Transparenz bei Seedmatch“ verstanden wissen. Die dubiosen Machenschaften von VibeWrite sind in keiner Weise mit der bedauerlichen Pleite von TOLLABOX vergleichbar.

    Unverständlich ist mir aber warum Seedmatch keine Informationen veröffentlicht, die das gescheiterte Startup selber öffentlich & für alle kommuniziert.

    • Seedmatch Team sagt:

      Hallo Kommodore,

      wir haben selbst erst Freitag Abend durch Oliver Beste von der Insolvenz erfahren und haben seinem Wunsch entsprochen, dass er seine Investoren selbst über den Stand der Dinge informieren möchte. Dies tat er noch am Freitag Abend im Investor-Relations-Bereich. Seine Investoren waren also mit die ersten, die davon erfahren haben.
      Es wird dazu in unserem Blog noch ein Interview / Statement des Gründers geben, um auch öffentlich über die Hintergründe aufzuklären. Hierzu ist Herr Beste mit seinem Insolvenzverwalter in Abstimmung, da dieser darüber entscheidet, was zu welcher Zeit öffentlich kommuniziert werden darf.

      Beste Grüße
      Ihr Seedmatch-Team

  54. Pollux1904 sagt:

    Herr Wolsky bietet ja jetzt „2 Märchenstunden für Investoren“ am 27.2. in München an und wird Auskünfte geben, so gut wie er es vermag und so zurückhaltend, wie ihm es seine Anwälte wegen zu erwartender Rechtsauseinandersetzungen empfehlen.

    Das wird ja lustig…

  55. Frank sagt:

    vibewrite: Ich habe es nicht verstanden wie soviel Geld über Seedmatch für so ein „fragliches Projekt“ zusammen kommen konnte. Die Gier mancher unbedarfter „Anleger“ war offensichtlich zu groß, einem Aufschneider zu folgen. Die meisten „fielen“ sicher auch auf die utopischen Zahlen rein, die durch Hr.Wolsky kommuniziert wurden. Ich und auch andere haben mehrmals die geplanten Umsatzzahlen,alleine 60.000 Verkäufe in 2014, 500.000 in 2015…etc. angezweifelt bzw. hinterfragt. Diese waren zu keinem Zeitpunkt für die ersten Geschäftsjahre erreichbar, aber entscheidend für den Cash Flow. Spätestens hier hätte Seedmatch „regulierend, nachfragend“ für die unbedarften Crowdfounder eingreifen müssen! Die Gründer korrigierten die Zahlen zu keinem Zeitpunkt. Ebenso wurden von mir die 3500 Facebook Freunde auf Glaubwürdigkeit bemängelt, da zu über 80 % in Russland/Asien=gekaufte Likes? Angeblich die Basis für die v.g. Verkaufszahlen. Für mich ist dies eine arglistige Täuschung und Betrug. Verwundert haben mich zudem die ständig „weichen Aussagen“ der Gründer….und a priori der Umzug in Luxusbüros nach dem Crowdfunding. Herr Wolsky ist in der Vergangenheit durch ähnliche Machenschaften „Geld zu sammeln“ aufgefallen. Ich lese von der neu gegründeten Ltd. Curlybeans von Herrn Wolsky, gleichzeitig liest man das er im Dez. in London auf der NOA Konferenz war um angeblich neue Investoren zu gewinnen, evtl. auch um mit den letzten Investorengeldern die neue Ltd. zu gründen? M.E. dürfte noch Geld irgendwo geparkt sein…Ich hoffe das das ganze sauber aufgeklärt, alle Aussagen hinterfragt werden. Wird eigentlich seitens Seedmatch ein Anwalt bereit gestellt der das ganze aufarbeitet, koordiniert und die Investoren vertritt? Crowdfunding hat einen riesigen Imageverlust erlitten…

    • Seedmatch Team sagt:

      Hallo Frank,

      vielen Dank für Ihren Beitrag.

      Erlauben Sie uns dazu 2 kurze Bemerkungen von unserer Seite:
      Grundsätzlich ist noch einmal zu betonen, dass es in der Natur einer Risikofinanzierung im Allgemeinen liegt, dass Startups Geschäftsmodelle mit sehr ambitionierten Planungen und hoher Skalierbarkeit vorlegen, unabhängig davon, wo sie eine Finanzierung suchen. Dieses hohe Potential in diesen Geschäftsmodellen spiegelt sich jedoch auch in den hohen Risiken wider. Die Risiken kommen unter anderem durch die hohe Planungs-Unsicherheit der neuartigen, nicht etablierten und teilweise unerprobten Geschäftsmodelle: das ist bei Crowdfunding nicht anders als bei VCs oder Business Angels.

      Daher ist es uns bei Seedmatch wichtig, dass jeder Nutzer mehrere Tage (in aller Regel: Wochen) lang Zeit hat, sich ein Bild zu machen und die Planungen für sich zu plausibilisieren. Sollten Zweifel an der Planung bestehen, sollte man daher als Investor auch nicht investieren. Genau diesem Grund ist der Dialogbereich für Fragen auch für jeden Nutzer der Plattform offen: Damit Zweifel und Kritik – wie die von Ihnen erwähnten Postings – für jeden Nutzer sichtbar sind und ihm dabei helfen, sich ein eigenes, kritisches Bild zu machen.

      Mit vielen Punkten erheben Sie und auch andere Kommentatoren schwere Vorwürfe des Betrugs, für welche uns keine Beweise oder weiteren Informationen vorliegen. Auch wir sind sehr unzufrieden mit der Situation, aber wir alle können nicht einfach Anschuldigungen in die Welt setzen, ohne weitere Informationen zu haben. Wenn Sie konkrete, überprüfte Hinweise eines Betrugs haben, sind auch wir an diesen interessiert.

      Wir als Plattform sind natürlich stark von der Diskussion um VibeWrite betroffen und versuchen sehr intensiv, mehr Informationen zusammenzutragen. Seien Sie versichert, dass es auch uns sehr wichtig ist, die Hintergründe zu klären, um daraus zu lernen, für Sie als Investoren eine Aufklärung zu erreichen.

      Beste Grüße
      Ihr Seedmatch-Team

    • Marianne sagt:

      Hallo Frank,

      deine Ausführungen sind sicher auch für weitere Geschädigte Investoren und den Staatsanwalt von Interesse. Einige Investoren haben nämlich bereits Strafanzeige gestellt.
      Könntest du deine Infos mit Beweisen (Screenshots o.ä.) bitte auf Torstens Protonetserver stellen? Das wäre klasse. Dankeschön.
      Zugang gibt es nach einer E-Mail an Torsten Stüber: tstueber@tost-it.de

  56. Frank sagt:

    vibewrite:
    Eins vorab. Ich bin bei vibewrite kein Geschädigter. Ich äussere meine Meinung als gel. Investor, Crowdinvestor und bin für Gerechtigkeit und dafür, das Betroffene zur Verantwortung gezogen werden. Aus meinem Verständnis, sollten Nachweise gefunden werden, die einen Betrug, Verschleppung etc. belegen. Es steht dazu u.a. der Thread zur Verfügung der während der Laufzeit der seedmatch Runde aktiv war.@Marianne, viel. helfen die Hinweise:
    Folgende Anmerkungen die mir aufgefallen sind:

    1. Herr Wolsky gibt an, 500 k€ bei einer ähnlichen Aktion erhalten zu haben (s.u.). Es sollte geprüft werden, welche Aktion oder Privatpersonen dies waren. Soweit mir momentan bekannt, gab es ausser dem gescheiterten „Kickstarter Projekt“ unter damals noch „Lernstift“ keine weiteren Aktionen. Es stellt sich die Frage, gibt es diese Investoren und die Höhe wirklich? Oder gefakt um die pot. Anleger zu motivieren?

    Er Wolsky schreibt im Nov.:
    Vor Seedmatch hatten wir ja bereits knapp 500.000 EUR investment erhalten – auf einem nahezu identischen Weg wie hier auf seedmatch.de Die Eigenschaft der Seedmatch-Projekte ist ja, dass sie irgendwann enden. Einige der „alten Investoren“ nutzen in diesen Wochen die Chance vor Abschluss der kommenden größeren Finanzierungs-Runde nochmal „nachzulegen“. =Anm.: Wer legte wo/wieviel nach?

    Er schreibt ebenso, „….ich bin mir sicher von 4 namhaften VC´s bis Ende des Jahres in Summe 1 Mio€ zu bekommen…..“ Anm.: Gab es LOI´s o.ä. Wenn nicht, ebenso gefakt.

    2. Am 27.9.14 schloß das Seedmatch Funding. Zu diesem Zeitpunkt waren bis zum Jahresende gut 10 Wochen um 60.000!!! Stifte in 2014 zu verkaufen (Für 2015 -500.000 Stück !!!). Was wurde unternommen um dieses in meinen Augen „unerreichbare“ Ziel zu erreichen oder zu korrigieren? Auf dessen Liquidität schliesslich das ganze Geschäftsmodell aufgebaut war. Das Produkt war zu dem Zeitpunkt nicht fertig, nicht die nötigen Produktionskapazitäten vorhanden, somit konnte kein Vertrieb im stationären Handel aufgebaut werden, kein funktionierender Online Shop aufgebaut und vorallem auch kein virales Marketing in Gang gesetzt. Dies benötigt jeweils eine Anlaufzeit von mehreren Monaten. Die damals wie heute bereits existierende 3700 facebook Fans, zum Großteil aus Russland/Asien, in denen nicht der primäre Absatzmarkt gelegen haben dürfte.
    Es muß den Unternehmern bereits vor Abschluß der Seedmatch Runde bewußt gewesen sein, das die Zahlen bei weitem nicht erreicht werden können. Bei dermassen abweichenden Zahlen auf denen das ganze Modell (Cash Flow, Laufzeit, etc.) aufbaute, hätten korrigierte Zahlen bereits vor Abschluß des Seedmatch Funding als Korrektur jedem Investor bekannt gegeben werden müssen. Diese wurden bis nach dem Funding im „Glauben gelassen, das…“ Bei aller Risikofreude die ein Investor bereit ist auf sich zu nehmen, aber dieses Verhalten ist für mich bewusste Irreführung= Betrug.

    • Ray255 sagt:

      Vibewrite hat über Wandeldarlehen tatsächlich außerhalb von Seedmatch Anfang 2014 Geld eingetrieben – u.a. auch von mir. 🙁
      Immerhin ist dies nun keine nachrangige Forderung in dem Insolvenzverfahren, da noch nicht gewandelt wurde. Zumindest in meinem Fall. Klarer Vorteil gegenüber einem Investment über die Seedmatch Plattform, wenn überhaupt noch was zu holen ist. Was allerdings bezweifelt werden darf …

  57. Robert sagt:

    Das Thema ist beim Lernstift ein anderes:

    Die Idee ist ja super, und nicht so ausgeleiert wie die 20. Abo- Box.

    Aber offen gesagt waren die 3 Gründer Alexander Hanke, Falk Wolsky und Daniel Kaesmacher völlig überfordert. Herr Wolsky hält sich zwar selber prollig für einen „Leader, Inventor, Autor, Speaker, Entreprenuer, Pirate. MAKER!“ (https://www.noah-conference.com/attendee/falk-wolsky/), hat aber real 0 Ahnung mindestens von einer Geräte- Entwicklung.

    Ansonsten hätte er gewusst, dass so eine Geräte- Entwicklung bis hin zu 500.000 im Jahr verkauften Lernstiften nie im Leben mit 0,5 oder 1Mio€ zu finanzieren ist. Alleine an Gehältern werden pro Monat bei 10 Leuten mindestens 50.000€ verbrannt. Da ist noch keine Maschine/Dienstleistung/ Luxus- Büromiete/Rechtsberatung/Werbung gezahlt.

    Mit 5Mio. könnte man so ein Projekt evtl. zur Verkaufsreife entwickeln, und erste Verkaufsaktivitäten stemmen, aber nicht mit einem Zehntel davon.

    Ich denke, Herr Wolsky hat echt daran geglaubt, mit den paar Euro das Produkt zu entwickeln, einfach so hunderttausende Lernstife zu verkaufen, und endlich mal ein erfolgreiches Business zu gründen. Einfach so ohne jede Ahnung und Vertriebsstruktur…

    Das Projekt war von Beginn an tot!

    Ich glaube es nicht, wie naiv sowohl die „Gründer“ als auch die Investoren waren.

  58. Pollux1904 sagt:

    @Robert

    ja,ja, diese Geschichtsprofessoren, die im Nachhinein immer mit dem Kopf schütteln, die liebe ich so.

    Wie wär’s denn mal mit ner Zukunftsprognose, an der man dann gemessen wird???

    • Robert sagt:

      @Pollux1904:

      > Wie wär’s denn mal mit ner Zukunftsprognose, an der man dann gemessen wird???

      Meine rein persönliche Meinung als Laie:
      Aoterra (jetzt Cloud and Heat) ist eine Totgeburt
      -völlig schwachsinniges Geschäftsmodell, Server erst sinnlos aufzuheizen (Elektronik- Lebensdauer!), und dann die Wärme teuer abzuführen
      -heller wäre es, durch sparsame Server Wärmeentwicklung von Beginn an zu vermeiden

      Bonaverde ist perspektivisch genauso tot
      -es scheint nach Meinung von Fachleuten nicht zu funktionieren, mit einem Mini- Röstwerk in kurzer (!) Röstzeit guten (!) Kaffeegeschmack zu erzielen

      Protonet ist ein Produkt völlig am Kundenbedürfnis vorbei
      -Einen Server wie in deren Werbung auf den Tisch zu stellen, ist kompletter Unfug hinsichtlich Betriebssicherheit des Servers.
      -Firmen kaufen ohnehin lieber ein Standard- Produkt mit Standard- Software, und kein Hipster- Zeug.

      Schaun wir mal, ob meine Meinung richtig ist ;-).

      Ich denke, viele „Startups“ werden nur gegründet, weil die „Gründer“ nicht arbeiten gehen wollen, sondern von fremdem Geld leben wollen.

      Das beste Beispiel ist Vibewrite:
      Herr ist nach dem Desaster mit Vibewrite nicht einfach wieder arbeiten gegangen, sondern hat auf auxmoney Kredit aufgenommen, um seine Lebenshaltungskosten zu bezahlen. Und dass, obwohl er scheinbar in München wohnt, wo jeder Fachmann sofort einen gut bezahlten Job bekommt.

      Aber arbeiten ist halt nicht hip. Chef spielen und fremdes Geld verballern macht scheinbar mehr Spaß.

      • Marco Binsch sagt:

        @ Robert

        Eine persönliche Meinung zu haben, ist schön und gut…mit dem Vibewrite Thema gebe ich dir vollkommen recht. Da hat sich jemand an dem Geld anderer bereichert und dafür sollte er bestraft werden.

        Nach deiner anderen These haben aber nur „StartUps“ eine Chance, die von „Fachleuten“ als positiv bewertet werden??!

        Mhh…lass uns mal in der Geschichte zurückgehen…
        1. Wie war das mit dem „Internet“ und „Microsoft“ bzw. „Apple“…deine gloreichen Fachleute haben die Leute belächelt und die Erfinder ausgelacht…Heute ist das Internet und die Computertechnologie überall und aus unserem leben nicht mehr wegzudecken.

        2.Facebook…ging aus einer „Schnappsidee“ hervor, bei dem fremde Frauen im College anhand des Gesichts vergleichen sollten…Welcher seriöse Fachmann würde bei so einer Idee investieren?Ein paar Jahre später ist es das größe Community-Netzwerk der Welt.

        3. Neustes Thema Drohnen…vor ein paar Jahren noch eher Spielzeug und Utopie…in ein paar Jahren (wenn die Flugsicherheitsbehörde die Gesetze anpasst) vielleicht das Standardtransportmittel von Amanzon??

        Das sind jetzt nur drei Beispiele, aber genau diese zeigen dir besonders auf, was an der soziale Marktwirschaft so unberechenbar ist. Das Anebot und vor allem die momentane Nachfrage!Deine sogenannten „Fachleute“ konnten nicht die Trens der sozialen Medien und der Wünsche der Leute wiederspiegeln. Nur diejenigen, die auch an diese Produkte/Ideen geglaubt haben, sind nun megareich und haben für den Rest des Lebens ausgesorgt…

        D.h. nicht, dass die Ideen hier auf Seedmatch riesen Knüller sind. Aber wenn eine Handvoll der Startups von Seedmatch und Companisto später einen Sprung an die Börse schafft, und von einem Big Player aufgekauft wird, dann hat sich das ganze hier schon gelohnt. Ausfälle wie Vibewrite, Tollabox etc. sind dann eben „Lehrgeld“.
        Aber wer sagt, dass die Idee des vibrierenden Stiftes oder der Röst-Mahl-Brühmaschine nicht ein neuer Hype werden kann. Ich würde mir niemals erlauben Trends vorherzusagen. Weil das einfach schlicht nicht wirklich möglich ist.

        Wenn du dein Geld sicher anlegen willst, dann leg es einfach unter dein Kopfkissen oder in die Socke (wobei das heute auch nicht mehr sicher ist) bzw. als Festgeld in der Sparkasse an…

      • Pollux1904 sagt:

        @Robert

        hatte Dich unterschätzt, sorry!

        zumindest bei Bonaverde teile ich Deine Meinung:

        habe seit 30 Jahren mit Kaffeeröstung zu tun: jeder 9,90 € Popcornröster kann Kaffee rösten irgendwie! Da wird ein Riesenhype um Frische bei Rohbohnen gemacht und niemand erzählt, das der Kaffee in der Kanne nach 30 Minuten „fertig“ ist und dann kommt da noch diese „dubiose Steuerdiskussion“ bei Rohbohnen. Weiß übrigens irgendeiner, das Kaffee beim Rösten bis zu 20% Gewicht verliert und die Kaffeesteuer beim Röster erhoben wird. Na, ahnt einer schon den Steuerbetrug?

        Ich glaub es nicht, wie naiv da die Investoren sind, ich komme jedenfalls vor Lachen dabei nicht in den Schlaf.

        • Lucas sagt:

          „Ich glaub es nicht, wie naiv da die Investoren sind, ich komme jedenfalls vor Lachen dabei nicht in den Schlaf.“

          Wie wärs wenn Du Dein Fachwissen beim nächsten Mal der Crowd zur Verfügung stellst anstatt schlaflos in Deinem Bett zu liegen? So ist das mit dem Crowd Dingen nämlich gedacht. Dafür gibt es für Dich im Idealfall auch Expertenwissen zu anderen Themen.

          Ich habe auch ohne Fachwissen nicht in Bonaverde investiert, aber da gab es ja ne Menge Leute die man hätte warnen können.

        • Christian sagt:

          Es ist interessant wie viele Leute im Nachhinein alles besser wussten. Es ist doch die Frage, ob diese Leute auch mal im Voraus etwas richtig einschätzen. Wenn ich generell im Voraus alles Schlechtrede ist mit Sicherheit auch mal ein Treffer dabei, das macht aber noch niemanden zum Wahrsager.

        • Marco Binsch sagt:

          Du bist genauso wie die an der Börse…
          alias „Mr. Dax“ und co.

          Sagen jeden Tag etwas anderes voraus und beschwören immer die größten Börsen-crashs hervor…In der Praxis haben Sie eine Trefferquote jenseits von gut und böse. Aber irgendwann passsiert doch was unvorhergesehenes und dann wird derjenige der gerade was „vorhwergesagt“ hat als „Guru“ bezeichnet (da gabs einen guten Artikel im Focus wars glaube ich).
          Nur eine Handvoll von Leuten schaffen es an der Börse Trends „vage“ vorherzusagen. Der Rest ist nur heiße Luft. Genauso sieht es bei Startups aus…Hier ist es aber so, dass die „Schlauen“ Leute immer erst „nach“ dem Funding kommen…
          Weißt du, was die sozialen Medien in 2-3 Jahren wollen oder was gerade Hype ist??

          Bei Bonaverde habe ich mein Investment ebefalls nach der Desginänderung bis auf ein Minimum zurückgezogen. Mir gefiel nicht die Kommunikation. Bei dem Thema „frische Bohnen“ geht es nicht primär um die „Steuerersparnis“, sondern um den Geschmack und die neue Technik. Wenn das jeder Popcorn-Röster schafft, wieso hat das dann noch nie einer der großen Kaffeeherstellern hergestellt???
          Soll ich dir noch was sagen: Zum Rösten brauche ich nicht mal nen Popcornröster…das schafft auch mein Herd und der Topf…also wieso hat man Popcornräster für zu Hause erfunden?^^

          • Robert sagt:

            > Bei Bonaverde habe ich mein Investment ebefalls nach der Desginänderung bis auf ein Minimum zurückgezogen. Mir gefiel nicht die Kommunikation.

            Wie ich gelesen habe, hat Bonaverde mittlerweile eine Drittanbietersperre implementiert: Nur von Bonaverde gelieferter Rohkaffee kann für deren hoffentlich irgendwann verfügbare Maschine genutzt werden.
            Das wäre etwas, was mich richtig richtig stören würde.

            > Soll ich dir noch was sagen: Zum Rösten brauche ich nicht mal nen Popcornröster…das schafft auch mein Herd und der Topf…also wieso hat man Popcornräster für zu Hause erfunden?^^

            Also so ein Popcornröster ist ein 50€- Artikel, den sich jemand dekandentes in die Küche stellen kann.

            Bonaverde ist, sofern überhaupt irgendwann verfügbar, eine schweineteure Maschine mit Zwangsbindung an Bonaverde als Kaffeelieferant. Das ist so, als wenn die Popcornmaschine 1000€ kosten würde, und wenn Du nur Mais eines Anbieters nutzen könntest.

  59. Onkelderneffen sagt:

    Am 27.2. sollte ja das interview mit Herrn Wollny in münchen stattfinden. @seematch: berichtet Ihr bitte darüber?

  60. krautinvestor sagt:

    Wann wird das Interview veröffentlicht?

  61. krautinvestor sagt:

    @SeedMatch: Nanu, wo ist denn das zunächst veröffentlichte Interview hin?

  62. Christian sagt:

    Da gibt es nichts mehr zu holen, da der Insolvenzverwalter bereits Masseunzulänglichkeit festgestellt hat, es wurde seitens Vibewrite sehr gründlich verbraten.

  63. Seedmatch Team sagt:

    Liebe VibeWrite-Investoren,

    das Interview mit Falk Wolsky ist im Investor-Relations-Bereich von VibeWrite veröffentlicht worden.

    Viele Grüße

    Seedmatch-Team

    • Tim sagt:

      Habt ihr da was zu verbergen oder warum wird das nicht öffentlich zugänglich gemacht? Immerhin ist die Vibewrite-Geschichte auch für Nichtinvestierte interessant, da dies ja doch zu einem großen Vertrauensverlustes gegenüber Seedmatch und dem Transparenzversprechen geführt hat.

    • AlM sagt:

      Hallo Seedmatch-Team,

      und schon wieder eine Falschmeldung: Ihr habt das Interview nicht im Investor-Relations-Bereich veröffentlicht, es ist dort vielmehr vor der Öffentlichkeit versteckt worden.

      • tonne123 sagt:

        Hier sollte man die Kirche mal im Dorf lassen. Falk Wolskys Ausführungen in diesem Interview sind für die Investoren gerade noch zumutbar. Seedmatch wird sich schon Gedanken machen intern, wie man das verlorene Vertrauen zurückgewinnen kann – aus eigenem Interesse.

  64. Tim sagt:

    Wo ist denn mein kritisches Kommentar hin?

  65. Thommy sagt:

    Liebes seedmatch-Team,
    wieso bitte wird das Interview zur Vibewrite-Insolvenz nur im geschlossenen IR-Bereich veröffentlicht?? Wird doch bei anderen Insolvenzen auch nicht gemacht. Schützenswerte Interessen sehe ich ebensowenig.
    Eine saubere, transparente Aufklärung des Vorgangs ist doch für alle interessant, die sich überlegen, auf Seedmatch erst- oder abermals zu investieren. Ihr merkt hoffentlich schon, dass im Moment ein gigantischer Vertrauensverlust eingetreten ist und Ihr Euch sehr bemühen müsst, das Vertrauen wieder zu erarbeiten. Der erste und wichtigste Schritt dazu beginnt mit einer für alle sichtbaren Aufarbeitung der Vibewrite-Vorkommnisse.
    Viele Grüße!

  66. krautinvestor sagt:

    @SeedMatch: Das ist das erste Mal, das ein Interview nur im Investor-Relations-Bereich veröffentlicht wird, oder? Warum wurde es nur für kurze Zeit hier im Blog veröffentlicht?

  67. Andreas sagt:

    Hallo zusammen,

    Um ehrlich zu sein, ich bin auch ein wenig enttäuscht, um nicht zu sagen irritiert, dass das hier zuvor angekündigte Interview nicht frei zugänglich ist. Zumindest für registrierte User mit Zugang zu den Projekten wäre es aus meiner Sicht angebracht gewesen.

    Die Kommentare im „Dialog“ zu VibeWrite lassen zudem vermuten, dass die Veranstaltung von letzter Woche zur Farce verkommen ist (keiner da – na sowas) und das Interview inhaltlich nicht viel zu Neues bzw. Konkretes zu bieten hat.

    Nun ja, ich war bisher immer geneigt Seedmatch zu verteidigen und andere Projekte unabhängig von diesen Vorkommnissen zu betrachten. Mittlerweile kommen mir jedoch Zweifel, ob dies eine gute Idee war/ist.

    Es geht nicht um das Risiko von Start-up Investments an sich, es geht um die „angeblichen“ Vorzüge der Crowd und eines Dienstleisters wie Seedmatch, welcher schliesslich eine ordentliche Provision mit jedem Investment verdient.

    Ich frage mich zunehmend, was eigentlich der Mehrwert von Seedmatch ist? Für eine Überweisung und einen Standardvertrag brauche ich Seedmatch ehrlich gesagt nicht unbedingt, vor allem wenn es im Zweifelsfall eh nicht das Papier wert ist, auf dem das geschrieben steht. Der aus meiner Sicht einzige Grund, quasi die Daseinsberechtigung für eine Plattform wie Seedmatch, ist für mich die Bündelung der Interessen der Investoren und der aktiven Schlichtung bei Problemen mit den Start-ups. Offensichtlich seid ihr dazu nicht in der Lage. Weitere Investments sind für mich derzeit „on hold“, bis ich mir über Sinn und Unsinn von Seedmatch klarer geworden bin. Es gibt ja auch massenweise andere Plattformen, nicht unbedingt seriöser aber man weiss immerhin woran man ist.

    Es ist wirklich schade, dass dieser Fall so eskaliert. Das hat sicher niemand gewollt ist aber nun bittere Realität. Eine harte Hand seitens Seedmatch im Fall Vibewrite hätte mir besser gefallen.

    Ps: Sollte es tatsächlich zu einem Verfahren im Fall VibeWrite kommen, wie derzeit von einigen angestrebt, dann sitzt Seedmatch potentiell auch mit im Boot. Schliesslich hättet ihr als direkter Vertragspartner ggf. erkennen können, dass das Unternehmen kurz vor der Insolvenz steht, als die letzte Tranche ausbezahlt worden ist und ihr die Provision einbehalten habt. Sowohl die Auszahlung von (Investoren-)Geldern als auch die Forderung von Provisionen zu diesem Zeitpunkt kann dann ggf. als problematisch eingestuft werden. Aber ich bin sicher, dass sich bereits diverse Anwälte darum kümmern.

    Nichts für ungut und viele Grüsse!
    Andreas

    • Horst1950 sagt:

      @ Andreas,

      sehr treffend dargestellt. Das Verhalten der seedmatch-Verantwortlichen, nicht zuletzt hinsichtlich Nichtveröffentlichung des Interviews für alle bei seedmatch investierten Nutzer, ist für mich sehr enttäuschend.

      Das Prinzip von Treu und Glauben wurde von Herrn Wolsky mit den Füßen getreten. Und das Team von seedmatch hat -jedenfalls für mich nicht erkennbar- rechtzeitig wenig oder nichts unternommen.

      Künftige Investitionen meinerseits werden über die Plattform seedmatch nicht mehr möglich sein.

      In diesem Sinne beste Grüsse

      Horst1950

  68. Kommodore sagt:

    Ich bin auch irritiert dass hier zunächst Aufklärung versprochen und dann das Interwiew versteckt bzw. nicht allen (!) Seedmatch-Investoren zugänglich gemacht wird. Das schafft kein Vertrauen. Die aktuelle Vertrauenskrise kann man daran erkennen wie schleppend das „Geldeinsammeln“ bei den aktuellen Fundings läuft. Ich würde das Interwiew gerne HIER lesen und nicht warten bis den Text jemand als Screenshot auf irgendwelchen Hosting-Seiten veröffentlicht hat. Gerade die erzwungene Wartezeit wird die Geschichte in den Augen der Croud nicht besser machen.

    • Pete78 sagt:

      Die Entscheidung von Seedmatch ist nachvollziehbar. Die Frechheit und Arroganz von Herrn Wolsky ist auch für Seedmatch zu viel. Zusammenfassung des „Interviews“: schuldig sind die Investoren, Buchhaltungskanzlei und der Staat. Die unverschämten Krankenkassen verlangten von dem armen Herrn Wolsky Geld, obwohl die doch Überschüsse erwirtschaften – empörend:-) Gute Nachricht ist, daß Herr Wolsky möglicherweise aufgrund von Durchgriffshaftung doch zur Kasse gebeten wird.

      Mein persönlicher Eindruck: Seedmatch ist an der Aufklärung nicht wirklich interessiert. Herr Wolsky behauptet, er habe noch im Januar-Februar versucht, den Laden zu retten: er habe nämlich seriöse Gespräche mit potentiellen Investoren (VCs usw.) geführt, ohne dabei die Daten zur Finanzlage des eigenen Ladens zu haben (die böse Buchhaltungskanzlei wollte ihm die Daten nicht kostenlos liefern und die blöden Investoren waren auch nicht bereit, seine Bücher doch zu führen). Und bei solchem Blödsinn wird seitens Seedmatch überhaupt nicht kritisch nachgefragt… Ich verabschiede mich von der Plattform.

      • tonne123 sagt:

        Ich kann ebenfalls nachvollziehen, dass Seedmatch das Interview nicht veröffentlicht hat. Die Kritik sollte darauf abzielen, dass man als Plattform nicht nah genug an dem Gründer dran war, um ihn früher zu einer transparenten Kommunikation anzuhalten. Beispiele aus dem VC-Business zeigen: Das kann dort aber auch vorkommen.

        Dass mein Mini-Investment hier den Bach runtergeht: Sei’s drum. Einige meiner anderen Startups performen sehr gut. Dass hier ein schwarzes Schaf im Portfolio war, musste bei der Masse der Startups irgendwann passieren.

        Dieser Stift wäre vermutlich später so oder so gescheitert… aber hey, es es war den Versuch wert. It’s a startup, keine Bundesanleihe.

        • Marco Binsch sagt:

          @ tommy123

          sorry, aber diese Einstellung kann ich ABOLSUT nicht teilen….natürlich ist es ein Start-up und ALLE (wirklich alle) die hier investieren sind sich de Risiken bewusst, dass einige STartups scheitern werden und andere wiederum nicht wirklich erfolgreich wirtschaften, ist logisch. Dafür hoffen wir eben auf wenige gute Treffer.

          Aber ich investiere nicht in ein Luftgespenst. Da kann ich das Geld auch gleich auf die Straße werfen. Wenn das mit Vibewrite so toleriert wird, dann kann „ich“ morgen auch gleich eine UG gründen (kostet mich ja nur 1€), ein billig Produkt entwerfen und es anpreißen, als wäre es vertriebsbereit (owbohl noch lange nicht markttauglich), ein super Video hochladen, irgendwelche utopischen Zahlen vorsetzen und mich hier „mit Geld zu schütten“ lassen. Am Besten ich stelle noch einfach mal so 10 leute ein…obwohl ich kein Geld habe bzw. immer am Rand der Insolvenz bin (nur um den Wissenvorsprung vor anderen nicht zu verlieren), ziehe in eine Münchner Loft und gebe mir NUR ein Tagessatz von 600€ pro TAG (=12.000 € im Monat)…
          Das könnten dann noch einige mehr machen und dann mal schauen, wie viele schwarze Schafe du hier im Portfolie hast.
          Keine Sorge, man kann die Zahlen so gut drehen (wenn Sie eben nicht „geprüft werden“ von Dritten, dass du nicht misstrauisch wirst. Quartalsberichte wirst du ja ebenfalls nicht sehen..da der Steuerberater nicht bezahlt wird…aber dann hast du dein Widerrufsrecht bereits verloren und bekommst dein geld über Seedmatch nicht mehr zurück…PECH gehabt…

        • Frank sagt:

          @tonne, ich glaube sie haben nicht richtig verstanden um was es den meisten bei vibewrite geht…wie ich und auch andere bereits mehrfach dargestellt haben, geht es hier durchaus um begründeten betrugsverdacht, insolvenzverschleppung…ob mini investment oder höhere beträge, ich bin der ansicht das solche machenschaften aufgeklärt gehören…herr wolsky freut sich ob seiner neuen aufgaben, stellt sich als geschädigter hin, weil die bösen investoren nicht investieren wollten…wobei doch seine absatzplanungen voll daneben lagen (ich erläuterte dies bereits s.o.)und er sicher auch gelernt haben dürfte, das keiner der grossen vc´s mit denen er angeblich verhandelt hat,zu solche einem zeitpunkt (ohne umsätze, fertigem produkt), seltenst einsteigen und ohne gescheite zahlen sowieso nicht,alles heisse luft! …die einzigen die ihr geld (8- 12 % auf die eingesammelte summe) behalten dürfen ist seedmatch…dafür finde ich das „krisenmanagement“ hier beschämend…und werde hier nimmer investieren…

      • Robert sagt:

        @Pete78:

        > Gute Nachricht ist, daß Herr Wolsky möglicherweise aufgrund von Durchgriffshaftung doch zur Kasse gebeten wird.

        Was ist daran eine gute Nachricht? Dass bei Herrn Wolsky nix zu holen ist?
        Eine gute Nachricht wäre, wenn aus der Insolvenzmasse Geld zum verteilen da wäre!

        Und nochmal meine ehrliche Meinung zu Seedmatch:
        Seedmatch wird sich niemals darauf einlassen, für Investorengelder irgendwie mit zu haften.

        Eine Investition in Startups ist immer eine hochriskante Sache. Das eine von 10 Startups, was durch die Decke geht, muss die Investoren- Verluste der anderen 9 Startups ausgleichen.

        Die Investoren sind selber und zu 100% für Ihre Investition verantwortlich.
        Das eigene Versagen auf Dritte schieben, hat dasselbe niedrige Niveau von Herrn Wolsky, der gegen die Krankenkasse giftet, welche tatsächlich SV- Beiträge haben möchte.

        Rooobert

        • Hellofiro sagt:

          @Robert
          Es geht nicht um die Frage, ob Seedmatch für die Investition haftbar gemacht werden soll. Diese Forderung stellt niemand auf und diese ist (wie Du schon geschrieben hast absurd). Es geht aber sehr wohl um das Verhalten von Seedmatch in solchen Krisensituationen. Seedmatch eine eine Art Makler und zu dieser Aufgabe gehört es sehr wohl in solchen Situationen professionell und proaktiv zu agieren, anstatt abzuwiegeln und auf die AGBs zu verweisen. Wenn es nämlich tatsächlich der Überzeugung von Seedmatch entspricht, also deren Geschäftsprinzip und/oder Einstellung entspricht (Richtung: „Es geht uns nichts an, wir prüfen nichts“), dann hat Seedmatch keine Daseinsberechtigung/keinen Nutzeneffekt (analog gilt es für alle anderen Plattformen der Branche).
          Nochmal: Es geht nicht darum Seedmatch an den Kragen zu gehen – sondern um die Aktivitäten von Seedmatch als solches.
          Schöne Grüsse

          • Karl K sagt:

            Wo hättest du denn deine Startup-Investments sonst gemacht, wenn auf einer Crowdfunding-Plattform? Triffst du die auf der U-Bahn? Vielen ist scheinbar nicht bewusst, welchen Zweck Seedmatch hat: den eines Marktplatzes, der Angebot und Nachfrage zusammenführt.

            Die Frage, wie sie das tun, kann man diskutieren. Der Nutzen aber ist ganz eindeutig: Auf Plattformen wie diesen entdecke ich spannende Ideen, und wenn ich richtig liege, mache ich Rendite.

          • Andreas sagt:

            @Karl

            Daran ist ja auch nichts falsch und deswegen sind wir ja alle irgendwann auf Seedmatch aufmerksam geworden. Wie zuvor gesagt, diese Diskussion hat nicht unmittelbar etwas mit Vibewrite zu tun, Vibewrite ist gewissermassen das Paradebeispiel was herhalten muss, um die offensichtlich vorhandenen Diskrepanzen zwischen Erwartungshaltung der Investoren und einem recht eng abgesteckten Geschäftsmodells von Seedmatch aufzuzeigen. Da wundert es kaum, wenn die harte Hand des Regulierers mit neuen Auflagen droht, was mir persönlich natürlich auch nicht gefällt.

            Zum Thema Marktplatz: Ganz ehrlich, ich stolpere jeden Tag über 2-3 Start-ups die Geld suchen, es kommt halt immer darauf an, wo man sich so bewegt – wobei ich fairerweise sagen muss, dass dies nicht in Deutschland ist. Und ja, auch ich habe bereits direkte Start-up Investments realisiert, ohne PLattform oder Vermittler. Das hat Vor- und Nachteile.

            Meine Motivation Seedmatch zu nutzen? Das Controlling der Beteiligungen „outzusourcen“ um meine eigenen Zeitresourcen etwas zu schonen, nur offensichtlich ist das nicht im Leistungsumfang von Seedmatch enthalten. Das meinte ich mit „Mehrwert“ aus meiner ganz persönlichen Sichtweise. Das Seedmatch lediglich ein Marktplatz sein wolle, steht für mich im Widerspruch zu den auf der Webseite genannten Prinzipien. Und ganz ehrlich, niemand hält mich davon ab ein Seedmatch Start-up direkt zu kontaktieren und ein Direktinvestment zu verhandeln.

            Also, an die Adresse von Seedmatch, Ist dies eine Art Input den ihr heute morgen eingefordert habt?

            Gruss

        • Pete78 sagt:

          @Robert

          Das gute daran ist, daß Herr Wolsky hoffentlich nicht ungeschoren davonkommt. Für uns als nachrangige Gläubiger wäre höchstwahrschinlich sowieso nichts zu holen.

  69. Thomas R. sagt:

    Ich denke der Flurschaden wird schon jetzt nur noch schwer zu kitten sein…

  70. Seedmatch Team sagt:

    Liebe Seedmatch-Crowd,

    Im Falle einer Insolvenz bemühen wir uns darum, Startups und ihren Investoren zu ermöglichen, gemeinsam das Scheitern eines Geschäftsmodells und dessen Gründe transparent aufzuarbeiten. Zu diesem hohen Anspruch an uns und unsere Startups gehört auch, dass wir – bei Bereitschaft der Gründer – nach einer Insolvenz in einem Interview mit dem Gründer über die Ursachen und Hintergründe sprechen. Dass dies möglich ist, zeigen vergangene Insolvenzfälle.

    Die Inhalte des Interviews können oder wollen wir in keiner Weise zensieren und VibeWrite-Investoren haben selbstverständlich einen legitimen Anspruch an den Inhalten des Interviews. Da das Interview im konkreten VibeWrite-Fall aber kritische Aussagen über Dritte enthält, die nicht im Zusammenhang mit dem Crowdfunding bei Seedmatch stehen, wurde das Interview im Investor Relations-Kanal veröffentlicht.

    Wir nehmen die Bedenken und die Kritik der Crowd angesichts der Insolvenz von VibeWrite sehr ernst und prüfen kontinuierlich, auch unabhängig von diesem Insolvenzfall, wie wir Seedmatch im Sinne der Investoren und Startups weiterentwickeln und verbessern können. Als Marktführer haben wir den Anspruch, das Thema Crowdfunding in Deutschland auch in Zukunft – gemeinsam mit Investoren und Startups – voranzubringen und proaktiv mitzugestalten. Dabei sind wir weiterhin auf Ihre Unterstützung und Ihr ehrliches, kritisches und konstruktives Feedback angewiesen.

    Beste Grüße
    Ihr Seedmatch-Team

    • Andreas sagt:

      @Seedmatch

      Betreffend Vibewrite-Interview ist die Entscheidung nachvollziehbar, wenn dem tatsächlich so ist, dass kritische Aussage über Dritte enthalten sind, welche hoffentlich im gleichen Rahmen die Gelegenheit bekommen ihre Sichtweise darzustellen – auch im Sinne der transparenten Aufklärung, welche ihr ja anstrebt.

      Im Übrigen hätte ich eine kurze proaktive und zeitgleich erfolgte Erklärung zu den Gründen der eingeschränkten Veröffentlichung von euch hier im Blog erwartet. Dies als konstruktiv gemeinter Hinweis.

      Betreffend die anderen wohl formulierten Sätze des Beitrags: Ich verstehe nicht wozu ihr Mitarbeiter zu PR und Online-Relations beschäftigt und das Thema so lange Zeit einfach ausgesessen wird. Jetzt macht doch endlich mal Ernst und seid kreativ im offenen Umgang damit. Und um Himmels Willen, koppelt endlich diese allgemeine Diskussion endlich von diesem Thema ab. Schreibt meinetwegen einen neuen Blog-Beitrag zum Thema Insolvenz von Start-ups und bittet um Feedback der Investoren, was diese in erster Linie in einer solchen Situation von euch an Unterstützung erwarten. Fast ärgert es mich so etwas schreiben zu müssen, da müsstet Ihr als Crowd-Funding Plattform samt qualifizierter Mitarbeiter und selbst ernannter Marktführer selbst drauf kommen!!!

      Noch etwas zum Thema Marktführerschaft. Es interssiert keinen Menschen was einmal war (zurückliegendes Funding-Volumen) sondern allein wie ihr euer Geschäft versteht und nach welchen Prinzipien ihr handelt. Im Übrigen holt die Konkurrenz gerade mächtig auf und die nächste internationale Crowd-Investment Plattform ist nur ein Klick weit weg. Ihr solltet selbst am besten wissen, dass Erfolge der Vergangenheit vor allem im Internet rein gar nichts über die Zukunft aussagen.

      In diesem Sinne, einen schönen Freitag!
      Andreas

      • Seedmatch Team sagt:

        Hallo Andreas,

        vielen Dank für Ihre Anmerkung und bitte entschuldigen Sie die späte Rückmeldung. Hier hatte die Grippe einmal zum Rundumschlag angesetzt. Wir waren ehrlich gesagt selbst ziemlich erschrocken über die Äußerungen von Herrn Wolsky und waren hin- und hergerissen, ob ein öffentliches Posting in diesem Fall sinnvoll ist. Da wir das Interview auch schnell zur Verfügung stellen wollten, haben wir der Veröffentlichung die Priorität vor einer Erläuterung gegeben. Ihre Kritik an unserer späten Erläuterung ist aber absolut verständlich.

        Vielen Dank auch für Ihre Anregung bezüglich der Abkopplung der Kritik an Seedmatch und an VibeWrite. Wir haben wirklich jeden der hier geäußerten Kommentare aufgenommen und filtern die Kritikpunkte an Seedmatch sorgfältig heraus. Wir sind bereits dabei, verschiedene konkrete Maßnahmen auf ihre Umsetzbarkeit zu prüfen, um künftig einerseits Situationen wie jetzt mit VibeWrite zu vermeiden und andererseits die Investoren im Insolvenzfall besser mit Informationen zu unterstützen. Dafür möchten wir aber keine hastigen quick fixes, sondern durchdachte Lösungen erarbeiten, die Ihnen als Investor wirklich weiterhelfen. Auch daher haben wir uns bislang mit schnellen Äußerungen zurückgehalten. In Kürze wird es außerdem noch eine Investoren-Umfrage geben, in der es genau um die von Ihnen angesprochenen Abkopplung von VibeWrite geht und die Vorschläge der Crowd zur Verbesserung unserer Prozesse aufnehmen soll.

        Beste Grüße
        Ihr Seedmatch-Team

        • Sebastian Opitz sagt:

          Liebes Seedmatch Team,

          danke für die Info und gut zu wissen das Ihr die Meinung der Investoren vertretet.
          Gibt es dennoch einen Weg / eine Möglichkeit das Interview für alle zu Veröffentlichen?
          Evtl. auch als „abgespeckte“ oder „verschönerte“ Version der Wortwahl von Hr. Wolsky?

          Ich denke es wäre sinnvoll, das in höflicher Form aller Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen.
          Das wäre ein positives zutun, um Menschen wie Hr. Wolsky zu „stoppen“.

          Beste Grüße
          Sebastian Opitz

          • Frank sagt:

            @seedmatch:…ich erachte ebenso eine Veröffentlichung des Interviews von Herrn Wolsky als angebracht. Wobei es mir und ich denke es geht anderen ebenso, nicht um eine geschönte, sondern um das Original geht. Herr Wolsky hat sich monatelang in xxx Postings in der Öffentlichkeit präsentiert um auf VB aufmerksam zu machen, sich als Godfather of Lernstift darzsutellen um letztendlich Geld zu sammeln. Das ist soweit ok, aber nun hat auch eben diese Öffentlichkeit, unabhängig von einem Invest, auch jetzt das Recht auf das ungeschöntes Interview. z.B. an dieser Stelle..?

  71. Hellofiro sagt:

    @Andreas
    Hallo Andreas & an alle, die immer wieder gebetsmühlenartig die berechtigten Kritikpunkte ansprechen:
    Seedmatch versteht nicht worum es hier geht, das sieht man nicht zuletzt an der Aussage sinngemäss „wir prüfen nichts“, heisst wir sind nicht verantwortlich & an den flachen Antworten, die einem Vaseline in die Augen schmieren sollen, aber eben keine greifbaren Argumente & Fakten liefert.
    Ich habe mich schon längst von Seedmatch verabschiedet (aus anderen Gründen), die aktuelle Situation (nicht nur bei der Pleite von VibeWrite (die ich lediglich verfolge, aber nicht investiert bin) ist aber ein Zusatzargument, welches meine Entscheidung nur noch bekräftigt.
    Es stellt sich mir wirklich die Frage, ob Seedmatch schlicht nicht willens oder einfach fachlich unfähig ist mit der Situtation umzugehen- und zwar dergestallt, dass diejenigen die bereits hier Geld geparkt haben oder diejenigen die im Prinzip interessiert wären es zu tun- in Seedmatch tatsächlich Profis im Umgang mit Extremsituationen sehen. Ich kann nur immer wieder sagen, dass eine Firma nichts wert ist, wenn sie lediglich die „guten“ Fälle über die Bühne zu bringen in der Lage ist, SONDERN erst dann ihren Wert auf dem Markt wahrhaftig zeigt, wenn es eine Krise gibt und sie diese professionell und vor allem proaktiv meistert. (Bsp. Vertragsabschluss versus Reklamationsmanagement).
    NUR so schafft man „Fans“, Vertrauen & Langfristigkeit, statt nur Melkkühe und Zwist.

    Ich denke ebenfalls, dass der grosse Flurschaden, der bereits entstanden ist (der jedoch vermeidbar war!), sich aktuell in den aktuellen Fundings in Echtzeit wiederspiegelt. Es kommt kaum Geld rein.
    Seedmatch, Ihr hättet das vermeiden können! Der plumpe Verweis auf AGBs oder andere pauschale, nichtssagende Formulierungen nützt eben NICHTS. Ich habt den Ast, auf dem Ihr sitzt schon fast durchgesägt. Glückwunsch.
    Schöne Grüsse
    Hellofiro

  72. Thommy sagt:

    Folgende Aussage ist an Absurdität kaum zu überbieten:
    „Die Inhalte des Interviews können oder wollen wir in keiner Weise zensieren und VibeWrite-Investoren haben selbstverständlich einen legitimen Anspruch an den Inhalten des Interviews. Da das Interview im konkreten VibeWrite-Fall aber kritische Aussagen über Dritte enthält, die nicht im Zusammenhang mit dem Crowdfunding bei Seedmatch stehen, wurde das Interview im Investor Relations-Kanal veröffentlicht.“
    Gerade die Tatsache, dass das Interview kritische Aussagen über Dritte enthält, sollte bei Eurem „Wir zensieren nichts“-Ansatz doch zu einer für alle sichtbaren Veröffentlichung führen!! Was für eine verquere Logik, kritische Aussagen (die wahrscheinlich noch dazu jeder Grundlage entbehren) nur in abgeschirmten Bereichen zuzulassen. Eure „Aufarbeitung“ des Falles Vibewrite und Eure Statements dazu sind echt absurd und unterirdisch, seedmatch-Team!

  73. Sebastian Opitz sagt:

    Das, was Falk Wolsky hier macht und gemacht hat, zeugt von so derartig großer Unreife wie es nur geht. Sowohl als Mensch, aber vor allem als „Unternehmer“.

    Wie kann man sich nach einer derartigen Niederlage hinstellen und bei allen anderen die Schuld suchen? Mit dieser Art von Lebenseinstellung wird es nicht sehr lange dauern, bis eine seiner nächsten Unternehmungen gnadenlos gegen die Wand gefahren werden wird. Und schlimmer noch, eine solch negative Haltung wirkt sich auf das gesamte Leben aus. Sowohl Beruflich, als auch persönlich und privat.

    Das zeugt sowas von Unreif und nicht von einem Unternehmer mit Verantwortung, Zukunftsvisionen und dem Willen die Dinge nachhaltig zu verändern.

    Wie kann man so sein?

    Und zu allen anderen, die der Meinung sind schon 30 Jahre im Kaffeegeschäft o.ä. zu sein und all dieses Wissen ja schon lange vorher hatten, das einige Ideen scheitern oder schlecht aufgestellt sind. Vorab, macht die Augen mal auf, Visionen bestehen nicht immer nur aus Zahlen und Fakten die vor einem liegen. Mit einem ungebrochenen Willen Dinge zu erreichen und zu verändern ist mehr getan als das strikte folgen eines Businessplan. Das soll aber nicht heißen, dass keine Businesspläne mehr geschrieben werden sollen, sondern nur eben nicht immer diesem strikten „Schubladen-denken“ gefolgt werden soll.
    Unternehmungen sind ein Wagnis und das ist auch gut so. Gewinnen und Verlieren können wir alle, die Frage ist nur: Wie gehen wir damit um?

    Unreife und derart „unschlaue“ Kommentare kann jeder abgeben! Hinterher sind immer alle schlauer gewesen, hoffentlich, weil nur so die Dinge gesehen verändern werden können. Aber auch hier Aussagen von Pollux wie z.B.:
    „Weiß übrigens irgendeiner, das Kaffee beim Rösten bis zu 20% Gewicht verliert und die Kaffeesteuer beim Röster erhoben wird. Na, ahnt einer schon den Steuerbetrug?“

    Die logische Verknüpfung eines unserer jeden Gehirns lässt ohne Schlüsse darauf schließen, dass Kaffe oder aber auch jedes andere Produkt beim rösten, erhitzen, kochen usw. an Masse verliert, ja das ist tatsächlich so! Aber wo liegt das Problem und was hat es mit diesem Zusammenhang zutun?

    Steuerbetrug? Diese Aussage kann einfach nicht ernstgemeint sein! Bitte mal in einer ruhigen Minute hinsetzen und darüber nachdenken was hier abgelassen wurde. „Sorry aber: Gehirn benutzen!“.
    Was soll ein geistreicher Mensch denn von so etwas halten?

    Das was hier im großen Stil gemacht wird, ist fast schon so schlimm wie das, was Hr. Wolsky gemacht hat. Immer die anderen; Ich wusste alles besser; ich hab es gleich gesagt; Alle anderen haben keine Ahnung und sind schuld an einem Misstand den man selbst verursacht hat;…….

    Bemerkt ihr selbst oder? Das Niveau ist das selbe; ohne schönzureden was passiert ist.

    Fangt an über Euch und eure Aussagen nachzudenken bevor solch derartige Aussagen und Dinge in einem öffentlichen Raum zur schau gestellt werden.

    Und fragt euch bitte, ob es wirklich eine persönliche Genugtuung ist, anderen eine Strafe zu Wünschen.
    Auch das wird euch nicht weiter bringen, sondern das Gegenteil ist der Fall!
    Hr. Wolsky wird sicherlich schon die ernsthafte Konsequenz seines handeln spüren, das muss man sich einfach nur Klar machen. Aber wir sollten nicht diejenigen sein, die anderen schlechtes wünschen, nur um sich selbst besser zu fühlen! Auch das ist nämlich ein Irrglaube!

    Beste Grüße,
    Sebastian Opitz

    • Frank sagt:

      Folgende Anmerkungen zum Kommentar:
      „Das, was Falk Wolsky hier macht und gemacht hat, zeugt von so derartig großer Unreife wie es nur geht. Sowohl als Mensch, aber vor allem als “Unternehmer”….“
      Ob Herr Wolsky unreif ist oder nicht, interessiert die wenigsten die Geld verloren haben…auf eine Art und Weise die fraglich ist…Wer Herrn W. kennen gelernt hat, wird sicher zustimmen, das er weiß was er tut und die Risiken kennt, er scheint es in erster Linie zu verstehen Blasen und heisse Luft aufzubauen, ob es twinx, liketurbate, oder zuletzt „Papa Lernstift“ war =wie er sich nennen ließ…

      „Das was hier im großen Stil gemacht wird, ist fast schon so schlimm wie das, was Hr. Wolsky gemacht hat…“
      Diese Aussage finde ich sehr befremdend, könnte von seinem PR Berater geschrieben worden sein ,-). Bei den meisten Einträge geht es um die gleichen Themen, die sehr sachlich geäussert werden….Wer im Glashaus sitzt und die Crowd benutzt hat, sich derart zu bereichern und sich im Nachhinein mit einer Arroganz noch „lustig“ über die ganzen „dummern Investoren“ macht die es einfach nicht verstehen seine ach so geniale Idee zu erkennen und weiter zu finanzieren, muß solche Kommentare und eine Verurteilung aushalten…

  74. Pete78 sagt:

    @Sebastion Opitz

    Es geht nicht um „persönliche Genugtuung“. Es geht um Gerechtigkeit – das Handeln von Herrn Wolsky gehört bestraft, vor allem um möglichen Nachahmern zu zeigen, daß es sich vielleicht doch nicht lohnt.

    • Robert sagt:

      @Pete78:

      > Es geht um Gerechtigkeit – das Handeln von Herrn Wolsky gehört bestraft

      Und wie viel von dem Geld der Investoren kommt dadurch ganz konkret zurück?

      Die Idee mit dem Lernstift halte ich für nicht schlecht. Ist nicht nur die 20. Abo-Box, sondern mal was anderes.

      Aber wie jemand glauben kann (Herr Wolsky und auch die Investoren), dass die komplette Entwicklung und der Aufbau des Vertriebes bis hin zu 500.000 verkauften Lernstiften im Jahr für 0,5 oder 1 Mio€ zu schaffen ist, ist mehr ein medizinisches Thema, um es vorsichtig auszudrücken.

      • Pete78 sagt:

        Ganz konkret Null. Die Bestrafung eines z.B. Mörders oder Vergewaltigers bringt mir auch keinen einzigen Cent – trotzdem gehört so einer für mich bestraft. Ist für Sie Bestrafung nur dann sinnvoll, wenn die Ihnen finanzielle Vorteile mit sich bringt?

        Verantwortung für eigenes Handeln und Unterlassen übernehmen ist das Stichwort.

  75. Sebastian sagt:

    Interessanter Artikel. Danke.
    Sebastian