20 Millionen Euro aus der Crowd: Wir sagen Danke.

Das enorme Potential von Crowdfunding erreichte diese Woche einen neuen Meilenstein: 20.000.000 Euro Kapital für innovative Startups bei Seedmatch! Damit ist Crowdfunding für Startups längst zur etablierten Finanzierungsform geworden – nicht zuletzt, weil über 8.000 Investoren bei Seedmatch an die Ideen der jungen Gründer und Wachstumsunternehmen glauben und das innovative Potential durch ihr Investment vorantreiben wollen. Zeit für einen Rückblick auf das Erreichte.

„Für uns bedeutet diese erreichte Schwelle vor allem eines: Die Startup-Szene in Deutschland bekommt enormen Aufwind aus der Crowd. Innovative Geschäftsideen erhalten die Möglichkeit, sich am Markt zu etablieren und somit den Wirtschaftsstandort Deutschland zu stärken. Wir von Seedmatch stellen die Plattform zur Verfügung, aber die Triebkraft kommt ganz klar von den Investoren. Es ist schön zu sehen, dass der Markt wächst und die Gründerkultur in Deutschland vorangetrieben wird – denn sie hat ein enormes wirtschaftliches Potential“, so Jens-Uwe Sauer, Gründer und Geschäftsführer von Seedmatch.

 

Investoren und Startups finden zusammen

Seit über drei Jahren ist Seedmatch ein Marktplatz, auf dem zwei Seiten zueinander finden: Auf der einen Seite junge, dynamische Startups mit einer innovativen Idee und auf der anderen Seite Investoren, die genau in solche Projekte investieren und Teil der Innovationen werden wollen. Seit dem Launch 2011 haben wir auf diesem Weg 68 Finanzierungsrunden erfolgreich durchgeführt. Hinter all dem steckt nicht zuletzt auch eine enorme Wirtschaftskraft, die durch die Investitionen geschaffen wird. All dies wäre ohne Sie als Investoren und Gründer nicht möglich gewesen. Und dafür sind wir Ihnen allen sehr dankbar.

Startup-Szene in Deutschland

20.000.000 Euro – Wer sind die Investoren hinter dieser Summe?

80 % der Seedmatch-Investoren haben bereits in mehr als ein Startup investiert – das heißt im Schnitt, dass jeder Investor 2,5 Startups vorangebracht hat. Die Stärke der Crowd ist ihre Vielfalt. Die Seedmatch-Investoren kommen aus den verschiedensten Bereichen und haben unterschiedliche Expertisen und Erfahrung mit Investitionen. Die Seedmatch-Crowd besteht aus Managern mit Investment-, Banking- und Startup-Erfahrung, klassischen Business Angels und einer Menge Privatleute, die einen Teil ihres Portfolios in Ideen investieren, die sie spannend finden. Alle haben jedoch eines gemeinsam: Sie haben die Kompetenz, um die Risiken von Startup-Investments zu verstehen und eigenverantwortlich Investmententscheidungen zu treffen.

 

Die Motivation der Seedmatch-Investoren:

Seedmatch-Investor aus KrefeldKalle Wierczimok, Krefeld
„Seit 2008 investiere ich in Crowdfunding-Projekte.
 Der besondere Reiz ist, das Risiko des Investments mit mehreren Investoren zu teilen. Mich sprechen besonders Startup-Unternehmen an, die nachhaltige Produkte entwickeln und eine positive Bilanz vorweisen. Bonaverde hat ein Produkt entwickelt, das sehr nachhaltig und zukunftsorientiert ist, von dem Erfolg des Produkts bin ich überzeugt.“

 

Seedmatch-Investor aus PforzheimDr. Axel Steudle, Pforzheim
„Zusammen geht mehr, Kulturwandel & Engagement via Crowd. Ein Trend, der unsere Kultur hin zu mehr Selbstverantwortung und Risikobereitschaft verändern kann. Diese Antriebskräfte sind für die wirtschaftliche Entwicklung und das soziale Engagement unserer Gesellschaft von großer Bedeutung. Deshalb wird 
die Crowd zum Katalysator dieses Wertewandels.“

 

Seedmatch-Investor aus Nähe Frankfurt am MainJörg Diehl, Nähe Frankfurt am Main
„Ich möchte junge, innovative Unternehmen unterstützen.
 Es macht Spaß zu beobachten, wie diese wachsen,
 Arbeitsplätze schaffen und damit die deutsche Wirtschaft stärken. Dabei sehe ich die Plattformen in der Pflicht, eine strenge
 Auswahl vorzunehmen, um das Risiko für den Investor zu verringern. Durch Seedmatch wurde ich erst auf Crowdinvesting aufmerksam.“

 

Wo Licht ist, da ist auch Schatten

Bei aller Euphorie über das Erreichte gilt es, stets die Risiken im Auge zu behalten: Leider mussten fünf der bei Seedmatch finanzierten Startups Insolvenz anmelden oder den Geschäftsbetrieb einstellen. Und dennoch: Die seitdem erfolgreich abgeschlossenen Fundings zeigen, dass die Crowd weiterhin auf der Suche ist nach spannenden Innovationen und vielversprechenden Gründerteams. So hat Protonet innerhalb kürzester Zeit eine Summe von 3 Millionen Euro einsammeln können. Auch das Berliner Startup Bonaverde liegt im laufenden Funding schon bei über 1 Million Euro.

 

20 Millionen – what’s next?

„Crowdfunding mit dem unmittelbaren Bezug zwischen den Projekten und ihren Unterstützern wird noch mehr Lebensbereiche und Themen erobern, um Ideen auf diesem demokratischen Prinzip umzusetzen. Ein Beispiel für die zunehmende Spezialisierung ist unserer grüne Schwesterplattform Econeers, auf der auch bereits über 1,5 Millionen Euro in energieeffiziente und nachhaltige Projekte investiert wurden“, erklärt Jens-Uwe Sauer.

Seedmatch-Team

20 Millionen Euro aus der Crowd: Alle Fakten rund um diesen Meilenstein haben wir auf einer tollen Webseite zusammengefasst. Und als Dankeschön an alle Investoren, die uns auf diesem Weg begleitet und unterstützt haben, finden Sie dort einen Gutschein für Ihr nächstes Investment im Wert von 10 Euro:

 

Eigenen Kommentar schreiben

  1. Peter Fischer sagt:

    Liebes Seedmatch-Team,

    schön, dass einmal mehr über die tollen Erfolge geschrieben wird. Marketing ist ja auch wichtig. Leider überrascht ein weiteres Start-Up mit einer Insolvenz und dies ohne dass die Investoren bisher darüber informiert wurden. So hat Caramelized wohl am 21.10. das Insolvenzverfahren eröffnet, ohne dass bisher darüber informiert wurde. Von den Machern von Caramelized hatte ich nichts anderes erwartet, die Kommunikation war von Anfang an bescheiden.

    Aber von Seedmatch erwarte ich hier mehr. Ist es zu viel verlangt so etwas mitzuteilen bzw. zumindest darum hin zu wirken? Wo ist denn da die Verantwortung der Plattform gegenüber den Investoren? Und jetzt bitte nicht wieder die Ausflüchte, nur die Plattform zu bieten und die restliche Kommunikation ist nur zwischen Start-up und Investor. Schließlich geht es auch um das Vertrauen in die Plattform! Die Selbstbeweihräucherung mit immer neuen Rekorden klappt ja gut aber es wird langsam zeit sich auch mit der anderen Seite der Medaille professionell auseinander zu setzen. Hier besteht m.E. deutlich Nachholbedarf. das gehört zum natürlichen Reifungsprozess in einem so jungen Markt. Und der Marktführer sollte hier mit gutem Beispiel vorangehen und die Investoren nicht im Regen stehen lassen und zumindest mit einem sauberen Informationsangebot abholen.

    Ich hoffe hier nachhaltig auf Verbesserungen, denn das letze Start-up wird das hier sicher nicht sein, dass das Zeitliche segnet…

    Viele Grüße