Warum wir klinische Testungen brauchen: Am Beispiel der EBOLA-Seuche

Privatdozent Dr. med. habil. Jacques Rohayem ist Geschäftsführer der Riboxx GmbH. Er ist Facharzt für Virologie, Mikrobiologie und Infektionsepidemiologie, und lehrt an der Medizinischen Fakultät Carl Gustav Carus der TU Dresden am Lehrstuhl für Mikrobiologie, Virologie und Infektionsepidemiologie. In diesem Blogbeitrag gibt er sein Expertenwissen über die EBOLA- Seuche und die Notwendigkeit von klinischen Testungen von Wirkstoffen weiter.

Portrait Jacques RohayemGestern am 30.09.2014, ist der erste Fall einer EBOLA-Infizierung in den USA bestätigt worden. Dies ist der erste importierte Fall in den Vereinigten Staaten und bringt eine neue Dimension in die EBOLA-Seuche.

Es ist das erste Mal, dass ein EBOLA-Virus in einem infizierten Menschen aus Afrika per Flieger über den Atlantik auf den US-Boden übertragen wurde. Laut Angaben der US-Behörden ist der Patient versorgt worden. Die möglichen Kontaktpersonen wurden identifiziert und befinden sich unter Beobachtung.

Das Problem der EBOLA-Seuche, die bis heute 3091 Todesfälle verursacht hat (Stand 29.09.2014), liegt vor allem in den fehlenden Behandlungsmöglichkeiten dieser Infektionskrankheit. In der Tat sind zwar fünf Wirkstoffe und sechs Impfstoffkandidaten vorhanden, aber bei keinem ist bis jetzt eine klinische Testung durchgeführt worden. Deshalb stehen die Fragen der Wirksamkeit und Verträglichkeit dieser Wirkstoffe noch offen.

Ebola-Virus

Man kann sich zu Recht Fragen, warum dies so ist. Warum ist bis heute noch keine klinische Testung durchgeführt worden? Liegt es an der Tatsache, dass bisher EBOLA nur in Afrika Ausbrüche verursacht hat? Weil EBOLA bis heute nur auf einem Kontinent wie Afrika grassiert, wo die Mehrheit der Länder zu den Drittländern gehört, wo die Menschen keine – für industrialisierte Länder gängigen – Medikamente bezahlen können? Oder liegt es an der Tatsache, dass es Ausbrüche von diesem Ausmaß bisher nicht gab und es sich für eine kleine Anzahl an Patienten aus Afrika für Pharmakonzerne nicht lohnt, ein Medikament zu entwickeln?

Unabhängig von diesen Gründen, wird es heute sichtbar, wie wichtig die Durchführung klinischer Testungen von Wirkstoffen ist. Denn nur dadurch können folgende wichtigen Fragen beantwortet werden: Ist dieser Wirkstoff für den Patienten verträglich? Ist der Wirkstoff für diesen Patienten wirksam?

Teststudie

Wäre ein Wirkstoff oder ein Impfstoff gegen EBOLA heute vorhanden, hätten die WHO, die US-Behörde und auch die Gesundheitsbehörden der industrialisierten Länder bessere Karten. Jetzt beginnt das Rennen gegen die Uhr. Jeden Tag kommen neue Infektionen zustande, sterben weitere Menschen. Die Welt ist in Aufruhr. Die Pharmakonzerne bereiten klinische Testungen auf Hochtouren vor. Und wir hoffen, dass die Ausbreitung des EBOLA-Virus sich verlangsamt, solange bis die klinischen Testungen von Wirkstoffen erfolgreich sind.

Deshalb ist die klinische Testung von RIBOXXIM, dem Immunschalter gegen Krebs so wichtig. Dadurch ist es möglich, dass der Wirkstoff den Krebspatienten zu Gute kommt.
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  1. Dr. Axel Steudle sagt:

    Sehr geehrter Herr Dr. Rohayem,

    ist die klinische Testung wie der TÜV bei Autos zu vergleichen?

    d.h. Riboxxim ist fertig, alles funktioniert, aber der TÜV-Test/-Siegel fehlt noch?

    Besten Dank und viele Grüße
    Dr. Axel Steudle

  2. Sehr geehrter Herr Dr. Steudle,
    wenn man die Entwicklung eines Medikaments mit der Entwicklung eines PKWs vergleichen möchte, kann man sagen, dass die klinische Testung eines Wirkstoffs vergleichbar wäre mit der Prüfung der Zulassung eines PKWs für den Verkehr durch den TÜV.
    Der Vergleich ist zwar wissenschaftlich und sachlich etwas gewagt, aber eins haben beide Prüfungen gemeinsam: Es geht darum zu prüfen, ob die Kriterien für die Zulassung gegeben sind.
    In dem Fall von RIBOXXIM geht es darum, die Kriterien für die Zulassung durch die dafür zuständige Behörde zu erfüllen.
    Oder anders ausgedrückt: Weil der Wirkstoff von RIBOXXIM bereits in zahlreichen klinischen Studien verwendet wurde, ist die Frage der Verträglichkeit und Wirksamkeit von RIBOXXIM bereits (indirekt) beantwortet.
    Was noch fehlt ist das Siegel von der Behörde. Das wird nach erfolgreicher klinischer Testung geschehen.

    Ich wünsche Ihnen einen schönen Tag,

    Dr. J. Rohayem

  3. Schmidt sagt:

    Die so genannte Ebola Seuche ist eine Mache wie es die Vogelgrippe und die Schweinegrippe etc war. Es soll eine Impfung stattfinden, um den Menschen Chips zur Überwachung einzuimpfen. Immer wieder wird eine andere Sau durch’s Dorf gejagt, um Angst und Verunsicherung zu schüren, um Kontrolziele durchzusetzen. Informieren Sie sich in alternativen Semdern.

  4. Sehr geehrter Herr/Frau Schmidt,

    die Entstehung und Ausbreitung von Epidemien und Pandemien (wie die Schweinegrippe) oder das Ebola-Virus neulich, war und wird immer ein Thema für Spekulationen bleiben. Denn in der Tat bleibt dieses Phänomen unklar, bis wir es durch wissenschaftliche Arbeit erforschen, und dann mehr darüber verstehen. Siehe z. B. die letzten wissenschaftlichen Erkenntnisse zur Entstehung und Ausbreitung der AIDS-Pandemie (http://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/aids-fruehe-ausbreitung-von-hiv-in-afrika-rekonstruiert-a-995164.html) .
    Was wir aber sicher wissen ist, dass Menschen dadurch sterben. Um dem entgegen zu wirken, ist die Entwicklung von Medikamenten und Impfstoffen wichtig.

    Ich wünsche Ihnen einen schönen Tag,

    J. Rohayem