BITKOM: 3,5 Millionen potenzielle Crowd-Investoren in Deutschland

„In Deutschland gibt es rund 3,5 Millionen potenzielle Investoren für Startups. Rund 5 Prozent der Bundesbürger können sich vorstellen, in junge Unternehmen aus dem Internet- oder IT-Umfeld zu investieren“, berichtet der IT-Branchenverband BITKOM heute in einer Pressemeldung. Dies habe eine repräsentative Studie unter 2.308 Bundesbürgern ergeben. 3,5 Millionen Bürger – so viele, wie allein in Berlin leben.

3,5 Millionen Menschen = ganz Berlin

Und es wird für Startups, die sich mittels Crowdfunding finanzieren lassen wollen noch besser: „Insbesondere Crowdinvesting, also die Finanzierung von Gründungen und Startups durch eine Vielzahl von Geldgebern, hat aus unserer Sicht großes Potenzial“, sagt BITKOM-Vizepräsident Ulrich Dietz, der selbst als Startup-Fan bekannt ist: Er ist Initiator von CODE_n, der Startup-Initiative, die alljährlich auf der CeBIT in Hannover für Aufsehen sorgt.

„Es muss nun gelingen, die Millionen Menschen, die Interesse an einer Investition in Startups haben, auch wirklich mit innovativen und ambitionierten Gründern zusammenzubringen.“ Daran arbeiten wir bei Seedmatch jeden Tag. Unsere Mission ist schon seit 2011: Die Demokratisierung von Venture Capital, also der Zugang zur Investmentform Startup für alle und das schon ab kleinen Beträgen.

Chancen und Risiken müssen verstanden werden 

„Eine Investition in Start-ups birgt enorme Chancen, ist aber auch hochriskant und kommt deshalb sicher nicht für jeden in Frage. Die Investoren haben die Möglichkeit, bei etwas Neuem mitzumachen und ein innovatives Unternehmen bei den ersten Schritten zu begleiten und zu unterstützen“, so Dietz und macht damit auch klar, vor welcher Herausforderung auch Seedmatch als Plattform steht. Wir versuchen zum einen, Investoren über die Chancen in dieser für viele noch unbekannten Investmentchance aufzuklären, zum anderen legen wir einen großen Wert auf unsere Risikohinweise, die jeder Investor bei seiner Anmeldung und bei jedem Investment erneut bestätigen muss.

„Eine breite Beteiligung mit entsprechend kleinen Beträgen wie beim Crowdinvesting streut das Risiko – und verbessert zugleich die Finanzierungsmöglichkeiten von Startups deutlich“, erklärt Dietz weiter. Auch hier versuchen wir bei Seedmatch, ein möglichst großes und breites Angebot zu ermöglichen: Hier können sich Startups aus verschiedenen Branchen vorstellen. So suchen gerade E-Commerce-Themen wie goodz, Startups aus der Medizintechnik wie OvulaRing oder Technologie-Ideen, die unser Leben besser machen, wie der Lernstift, Kapital aus der Crowd.

Anspruch und Realität klaffen noch auseinander

Dass ein Startup-Investment in jedem Portfolio nicht zur Sicherung der Altersvorsorge genutzt werden sollte, macht auch die folgende BITKOM-Statistik aus: „Verglichen mit anderen Möglichkeiten, Geld zu sparen oder zu investieren sind die Deutschen allerdings bei Beteiligungen in Startups noch zurückhaltend. So kann sich jeder Zweite (50 Prozent) vorstellen, in Immobilienfonds zu investieren, 41 Prozent würden auf das Sparbuch zurückgreifen. Jeder Dritte (33 Prozent) würde Geld in Gold anlegen, jeder Vierte (25 Prozent) in Aktien.“ – In der Realität halten aber nur 12,5 Prozent, nämlich lediglich 10 Millionen Deutsche Aktien. Hier zeigt sich: Die Vorstellung allein reicht noch lange nicht, um tatsächlich zur Tat zu schreiten. Gut, dass das Investieren bei Seedmatch technisch sehr einfach gestaltet wurde – alles passiert online, ohne Papierkram oder lästige Wartefristen, und das alles ohne Gebühren für den Investor!

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Dass auch wir bei Seedmatch eine Aufklärungs-Mission vor uns haben, zeigt die letzte Statistik: „Der Umfrage zufolge hat rund jeder zweite Bundesbürger (54 Prozent) den Begriff Startup schon einmal bewusst gehört oder gelesen, aber nur jeder Dritte (32 Prozent) weiß, dass damit ein junges Unternehmen gemeint ist“, berichtet der BITKOM. Seedmatch definiert Startups so:

„Ganz allgemein gesagt sind Startups junge, innovative und noch nicht etablierte Unternehmen auf der Suche nach einem nachhaltigen, skalierbaren Geschäftsmodell.“

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Hinweis zur Methodik: Das Marktforschungsinstitut Aris hat im Auftrag des BITKOM 2.308 Personen ab 14 Jahren in Deutschland befragt. Die Befragung ist repräsentativ.

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  1. […] Details zur Umfrage sind hier in der Pressemitteilung zu finden. Bei Seedmatch gibt es einen Blogbeitrag zur Presseinfo mit einer grafischen Aufbereitung der […]