„Ich glaube, dass die meisten Paare mit OvulaRing schwanger werden können.“ – Anne Meyer und ihr persönlicher Weg zur Mama

7,9 Millionen Menschen haben alleine in Deutschland einen Kinderwunsch. Bei 1,1 Millionen bleiben die Versuche leider erfolglos und führen auch nach einem Jahr nicht zu einer Schwangerschaft (Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung, 2007). Auch Anne Meyer gehörte zu diesen Menschen. Sie hat uns ihre ganz persönliche Geschichte und ihre Erfahrungen mit dem OvulaRing erzählt. 

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Seedmatch: Liebe Frau Meyer, vielen Dank dafür, dass Sie sich bereit erklärt haben, ein Interview mit uns zu führen. Wir wissen, dass es nicht selbstverständlich ist, offen über das Thema Kinderwunsch zu reden. Können Sie uns Ihre persönliche Geschichte schildern? Wie lange bestand bereits ein Kinderwunsch? Was haben Sie vorher versucht? Wo gab es die meisten Herausforderungen für Sie?

Anne Meyer: Unser Kinderwunsch kam Anfang 2012 zum ersten Mal auf. Obwohl in unserem Freundeskreis alle noch kinderlos waren, waren mein Partner und ich uns sofort einig, dass nach langen Jahren Zweisamkeit nun für uns die Zeit gekommen war, um an einem Wunschkind zu „basteln“. Anders als mein Partner ging es mir jedoch so, dass ich alles genauestens planen und keine Chance auf eine Schwangerschaft vergeben wollte. Ich begann also schon nach 3 erfolglosen Zyklen (in denen wir ca. alle 3 Tage Verkehr hatten), jeden Morgen meine Temperatur zu messen. Am Wochenende stellte ich mir sogar den Wecker, damit meine Aufwachtemperatur nicht durch längeren Nachtschlaf verfälscht wurde. Trotzdem waren meine Temperaturkurven alles andere als ruhig. Sie verliefen meist zackig und nicht immer war ein eindeutiger Temperaturanstieg sichtbar. Aus beruflichen Gründen mussten wir dann für einige Zyklen wieder verhüten.

Ab Oktober 2012 konnten wir unseren Kinderwunsch weiter verfolgen. Ich suchte nach einer Alternative zu der lästigen und oft auch z. B. durch Stress oder nächtliches Aufstehen gestörten oder schlichtweg vergessenen bzw. verschlafenen manuellen Temperaturmessung. Meine Zyklen hatten ständig eine Länge von ca. 35 Tagen. Die 0815-Regel „Eisprung an Zyklustag 14“ konnte also bei mir fast nicht zutreffen. Ich suchte nach einer zuverlässigen Möglichkeit, meinen Eisprung zu bestimmen. Diese sollte aber wenn möglich einfach und natürlich sein. LH-Tests habe ich natürlich auch ausprobiert. Leider haben sie bei mir nie oder nur minimal eine zweite Linie angezeigt, sodass ich schon Angst hatte, überhaupt keinen Eisprung zu haben. Ich verglich ständig die Linien und war hinterher nicht schlauer als vorher.

 

Seedmatch: Wie sind Sie auf den OvulaRing gekommen?

Anne Meyer: Auf erste Infos zum OvulaRing bin ich durch Zufall im Internet gestoßen. Ich war sofort interessiert, aber auch etwas skeptisch. Würde man den Ring beim Tragen spüren? Sind Weichmacher enthalten, die evtl. schädlich sein könnten? Wie funktioniert der Ring technisch? All dies waren Fragen, die aber zum Glück immer kompetent beantwortet werden konnten. Meine Neugier war geweckt. Das wollte ich ausprobieren.

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Seedmatch: Der OvulaRing unterscheidet sich ja von den üblichen Methoden zur Empfängnisoptimierung: Was war anders als bei herkömmlichen Methoden? Was gefällt Ihnen daran?

Anne Meyer: Für mich sind zwei Vorteile entscheidend: erstens die bequeme Anwendung und zweitens die genaue Auswertung meiner Temperaturwerte mit Prognose der fruchtbaren Tage in den nächsten Zyklen. Die Anwendung empfand ich als völlig unkompliziert. Wenn der Ring einmal richtig sitzt (vergleichbar mit einem Tampon) spürt man ihn überhaupt nicht mehr und kann ihn quasi bedenkenlos „vergessen“. Endlich keine 6 Uhr-Temperaturmessungen mehr am Wochenende!

Zweiter Pluspunkt ist für mich die exakte Temperaturermittlung. Sie erfolgt ja direkt im Körper selbst und das ständig- und ist damit viel weniger störanfällig. Ich war vollkommen begeistert, als ich zum ersten Mal meine Temperaturkurve gesehen habe. Es war ein deutlicher Temperaturanstieg an Zyklustag 22 sichtbar. Mein Eisprung musste also ungefähr an Zyklustag 20 oder 21 gewesen sein. Mit dem allzu oft empfohlenen Geschlechtsverkehr an Tag 13 oder 14 wäre es bei uns also wahrscheinlich nie zu einer Schwangerschaft gekommen.

Komfortabel ist auch, dass man all die medizinischen Hintergründe, die zum Temperaturanstieg führen, nicht kennen muss, um den OvulaRing zur Empfängnis-Optimierung zu nutzen. Die Auswertungssoftware ist quasi selbsterklärend. Trotzdem ging es mir so, dass ich mich durch meine genauen Temperaturkurven wirklich sehr für die Vorgänge in meinem Körper zu interessieren begann. Mein Frauenarzt staunte nicht schlecht, also ich ihm noch vor der Vorsorge-untersuchung erzählte, dass ich kurz vor dem Eisprung stände, was sich mit Hilfe des Ultraschalls dann auch als exakt richtig herausstellte.

 

Seedmatch: Wie fanden Sie die Anwendung des OvulaRings?

Anne Meyer: Die Anwendung war für mich wie gesagt kinderleicht. Wie viele Frauen war ich ja schon mit der Anwendung von Tampons vertraut. Das Einführen des OvulaRings empfand ich als genauso einfach. Gut finde ich auch, dass der OvulaRing nach Belieben (z.B. beim Sex) auch mal herausgenommen werden kann, ohne die Auswertung zu gefährden. Natürlich muss man dran denken, ihn wieder einzusetzen. Die Auswertung mit dem Lesegerät schafft meiner Meinung nach jeder, der minimale PC-Grundkenntnisse hat.

 

Seedmatch: Wie lange haben Sie den Ring benutzt, um schwanger zu werden?

Anne Meyer: Ich habe meinen Zyklus über zwei Zyklen damit beobachtet und bin dann im dritten Zyklus prompt schwanger geworden. Ich glaube nicht, dass wir es ohne den Ring so schnell  hinbekommen hätten, denn ohne die Kenntnis, wann ich meinen Eisprung habe, wäre unser Timing sicherlich nicht so perfekt gewesen.

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Das Ultraschallbild von Anne Meyers Baby

Seedmatch:  Wie alt ist Ihr Kind? Ist es ein Junge oder ein Mädchen? 

Anne Meyer: Unser Sonnenschein ist mittlerweile schon über ein halbes Jahr alt. Es ist ein Junge geworden und natürlich ein absolutes Wunschkind. Er bereitet uns so viel Freude – wir können uns ein Leben ohne ihn nicht mehr vorstellen. Er dreht sich, greift nach Dingen und vor allem – er lacht herzhaft, wenn Mama oder Papa Quatsch mit ihm machen.

 

Seedmatch: Werden Sie den Ring weiterhin nutzen?

Anne Meyer: Unser Sohn soll sicherlich kein Einzelkind bleiben. Daher werde ich den Ring auf jeden Fall wieder verwenden, wenn der Wunsch nach einem zweiten Kind aufkommt. Gerade nach einer Schwangerschaft kann sich der Zyklus ja auch wieder verändern.
Langfristig könnte ich mir aber auch vorstellen, mithilfe des OvulaRing zu verhüten. Denn das Prinzip, die fruchtbaren Tage zu ermitteln, kann man sicherlich auch „umgekehrt“ nutzen. 

 

Seedmatch: Fühlen Sie sich vom OvulaRing-Team gut beraten?

Anne Meyer: Auf jeden Fall! Ich wusste immer, dass ich kompetente, freundliche Beratung in Anspruch nehmen kann. Einmal hatte ich technisches Problem, das innerhalb von wenigen Stunden gelöst wurde.

 

Seedmatch: Würden Sie den OvulaRing weiterempfehlen und wenn ja warum?

Anne Meyer: Ich würde ihn bei Kinderwunsch auf jeden Fall weiterempfehlen, denn es ist einfach eine bequeme und gleichzeitig sehr genaue Art, eine Temperaturkurve zu erstellen und die Chancen auf eine Schwangerschaft damit zu erhöhen.
Ich finde es super, dass der Ring nicht ins Zyklusgeschehen eingreift, sondern es einfach beobachtet und Auskunft über die Vorgänge im weiblichen Körper gibt. Für mich ist solch eine natürlich Methode wichtig. Ich glaube auch, dass die allermeisten Paare damit schwanger werden können. Und wenn man dann an den Temperaturkurven sieht, dass es eben nicht so optimal läuft – dann hat man schon eine gute Grundlage in Zusammenarbeit mit Ärzten etwas daran zu ändern. Zum Glück war das ja bei uns nicht nötig. Wenn mich heute jemand bzgl. Kinderwunsch anspricht – ja, dann empfehle ich immer den OvulaRing. Und ich freue mich wirklich schon auf unsere zweite Kinderwunsch-Zeit.

Seedmatch: Vielen Dank für die Beantwortung der Fragen, Frau Meyer!

 

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  1. Malish sagt:

    Um die Glaubwürdigkeit des Produkts noch mehr zu unterlaufen, sollten sie vielleicht das nächste Mal ein Interview mit Erika Mustermann machen…

    Ein bisschen mehr Anstrengung und Sorgfalt beim Erstellen von „in seriöse Artikel“ getarner Werbung bitte!

    MfG
    Misha

    • Bettina Brammer sagt:

      Lieber Misha, es war sehr aufwendig eine Frau zu finden, die offen über dieses Thema mit uns gesprochen hat. Du kannst uns glauben, dass Anne Meyer eine OvulaRing Nutzerin ist. Sie wollte jedoch aus Gründen der Diskretion kein Bild von sich ins Netz stellen. Gerne können wir versuchen, einen telefonischen Kontakt zu Frau Meyer herzustellen, damit du dich persönlich von der Echtheit der Geschichte überzeugen kannst.
      Seedmatch und auch wir erfinden keine Inhalte.

      Viele Grüße
      Das Team von VivoSensMedical